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Team: Hendrix
Autor: Jenchan
Titel: You are the one
Challenge: Karte 2 - Was wäre wenn (für mich)
Fandom: Twilight
Charaktere: Isabella Swan
Wörter: 643
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Die Charaktere gehören Stephenie Meyer. Und sie darf sie gerne behalten -.-

Kommentar: Ich habe lange zu dieser Challenge gegrübelt und mir Gedanken gemacht, als es mich letztens in der Nacht wie vom Blitz getroffen hat und ich... naja, diese dumme Idee geboren habe. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben jemals etwas über Twilight schreiben würde -.-


You are the one

Bella hasste Forks. Es war die Stadt mit dem wenigstens Sonnenlicht in ganz Amerika und sie liebte die Sonne einfach. Sie wäre nur zu gern bei ihrer Mutter in Kalifornien geblieben, aber dazu hätte sie deren neuen Macker ertragen müssen. Die beiden waren einfach viel zu verliebt ineinander und das wollte sie sich wirklich nicht antun.
Außerdem gab es noch einen anderen Grund, weshalb sie hierher wollte. Schon als kleines Kind, hatte sie sich immer für Vampire interessiert. Sie hatte schon früh den Wunsch verspürt, sie alle zur Strecke zu bringen, was wohl auch daran lag, dass sie ihren Vater einmal mit seinen Kumpanen belauscht hatte, wie sie sich über die Jagd unterhielten. Charlie gehörte der Polizei von Forks an und führte eigentlich ein recht normales Kleinstadtleben. Etwas, mit dem Bella sich nie anfreunden hatte können, da sie sich selbst nicht als etwas Gewöhnliches ansah.
Ihr Respekt vor ihrem Dad war gestiegen, als sie erfahren hatte, was er in Forks noch so tat. Sie beobachteten oft tagelang die Wälder und umliegenden Städe. Denn hier war ein Paradies für Vampire und um die Bürger zu schützen, machte ihr Vater mit einigen Kollegen Jagd auf sie.
Eine Jagd, an der sich Bella nur zu gerne beteiligte. Sie hatte schon ein wenig Erfahrung, was das betraf, auch wenn die Jagden in L.A. eher Nachts stattfanden. Natürlich, denn immerhin vertrugen Vampire keine Sonne und wer würde sich schon freiwillig den tötlichen Strahlen aussetzen?

Isabella hatte noch etwas herausgefunden, vor ein paar Jahren. Sie war keine Schönheit - natürlich auch nicht hässlich - aber ihre langen braunen Haare waren meistens zu einem Zopf zusammengebunden und sie trug auch meistens nur bequeme Kleidung. Das hatte sie sich angewöhnt, weil es damit leichter war, immer und jederzeit für eine Jagd bereit zu sein.
Was sie herausgefunden hatte, war eher, dass sie besonderes Blut hatte. Sie schien Vampire regelrecht anzuziehen und das hatte ihr doch einige Male geholfen. Dieser Blutdurst hatte jedenfalls schon einigen Vampiren ihr nicht existentes Leben gekostet.
Das und natürlich, dass sie sie unterschätzt hatten. Sie stellte sich gerne etwas tollpatschiger an, als sie eigentlich war. Das ließ sie wirken, als wäre sie leichte Beute. Sie hoffte, sie konnte hier in Forks ihre Jägereingeschaften noch etwas verfeinern. Charlie würde sicher stolz auf sie sein, wenn sie einige von diesen Monstern vernichtete.
Morgen würde ihre Leben hier in Forks erst so richtig starten. Dann begann die Schule wieder und sie würde einige Leute aus der Kleinstadt kennen lernen. Sie musste gleich von Anfang an so tun, als wäre sie keine Gefahr für irgendwen. Am besten tat sie so, als wäre sie das tollpatschigste, dümmste Wesen auf der Welt, das einfach von ihrer Mutter zu ihrem Vater abgeschoben wurde, weil sie eben so dumm war.
Das würde zwar eine Herausforderung an sich sein, aber sie hatte in L.A. ja oft genug geübt, Dinge absichtlich unabsichtlich fallen zu lassen oder über ihre eigenen Füße zu stolpern.
Das hier in Forks war also einfach nur die Generalprobe.

Als sie am nächsten Morgen zu Mittag in die Cafétaria ging, konnte sie ihr Glück kaum fassen, als sie an einem Tisch fünf viel zu schöne Personen sah. Einer stach besonders heraus mit seiner blassen Haut, den intensiv goldbraunen Augen und den dunkelbraunen, gelockten Haaren.
Das waren sie - zusammengerottet an einem einzigen Tisch konnte Bella sofort erkennen, dass es sich um Vampire handelte. Wie Wölfe lauerten sie bei der Schafsherde und warteten nur darauf, zuschlagen zu können.
Bella lächelte scheu, als der Junge, den sie so offensichtlich gemustert hatte, zu ihr aufsah und fragte Jessica - ihre erste Freundin hier in der Schule - leise wer das war, als sie ihren Weg zum Tisch fortsetzten und sie dort erst einmal ihr Glas Wasser verschüttete.
Dann wanderte ihre Blick wieder zu dem Vampirtisch.
Sie würde ihn zur Strecke bringen - Edward Cullen gehörte schon ihr.



(Tag bitte? Ich meine, muss echt nicht sein... -.-)

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