5. Karte 3 - Besser als ein Porno
Jul. 9th, 2011 08:24 amTeam: Hendrix
Autor: Jenchan
Titel: Zu schön für diese Welt
Challenge: Karte 3 - Besser als ein Porno (fürs Team)
Fandom: Original (Moonlight Night)
Charaktere: Himawari Kazuya, Takashima Nyoko
Wörter: 1142
Warnings: Voyeurism, nackte Haut; unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Kazuya gehört mir, Nyoko gehört Luina. Ich hab sie mir nur von ihr geliehen. Der Plot gehört mir.
Kommentar: Das hier ist für Luina und für Team-Punkte.
Zu schön für diese Welt
Wie lange war es nun schon her, dass er hierher zurückkehrte? Kazuya hatte immer noch Schwierigkeiten, bestimmte Dinge in Erinnerung zu behalten. Fakt war nämlich, dass er keine Ahnung hatte. Nicht sicher jedenfalls.
Angeblich hieß er Himawari Kazuya. Aber weiteres über seine Person wusste er nicht. Aber er sollte Takashima Nyoko kennen. Eine an sich sehr hübsche Frau - solange sie nicht den Mund aufmachte. Sie hatte eine sehr scharfe Zunge. Aber eigentlich kümmerte sie sich rührend um ihn. Warum auch immer. Sie waren kein Paar und hatten, soweit er das wusste, auch nie miteinander geschlafen.
Aber er arbeitete für sie.
Als Model.
Eine Rolle, die selbst seinem unwissenden Ich seltsam vorkam, aber das war ansich egal. Sie meinte, er könne sich so die Krankenhausrechnung abarbeiten. Und ihr war damit geholfen. Und er hatte ein Dach über den Kopf.
Und etwas zu Essen.
Er konnte sich also nicht beschweren.
Dennoch hatte er sich nun auch einen Job gesucht. Er hatte nichts vorzuweisen, aber Kellnern... Kellnern konnte doch jeder. Also hatte er sich in Restaurants und Bars beworben. In vielen Restaurants und Bars. Bis endlich eine kleine Bar bereit gewesen war, ihm eine Chance zu geben.
So ganz ohne Wissen war die Sache etwas schwierig. Himmel! Er wusste noch nicht einmal, wann er geboren worden war. Aber zumindest schaffte er den Job wirklich. Jetzt war er jedenfalls schon zwei Wochen dabei und ihm war noch kein einziger Teller und kein einziges Glas hinuntergefallen.
Aber die Leute machten ihn Aggressiv. Manche. Die schwierigen Kunden.
Und er stellte sich die Frage, ob er immer schon Mühe hatte, mit anderen Leuten zu arbeiten. Was hatte er zuvor in seinem Leben gemacht? Er wusste es nicht und er fragte sich, ob er es überhaupt wissen wollte.
Schon etwas erschöpft von der Arbeit, kehrte er nach Hause zurück. Nach Hause. Die Wohnung gehörte Takashima Nyoko. Er nannte es im Moment nur sein zu Hause, weil er sonst... unter einer Brücke schlafen müsste.
Kein sehr prickelnder Gedanke.
Also war er froh, dass er Nyoko ihm - wenn auch widerwillig - einen Schlüssel zu dieser schicken Wohnung gegeben hat und ihm erlaubte, das als zu Hause zu bezeichnen. Ihr Argument war, dass sie auf ihre Investition achten musste. Sie riss sich scheinbar für ihr Diplom - oder wofür sie da auch immer ackerte - den Arsch auf.
Leider meistens nachts und das rattern der Nähmaschine ging ihm gehörig auf den Senkel. Besonders wenn er wieder einmal Kopfschmerzen hatte. Das kam seit dieser Krankenhausgeschichte häufiger vor. Ein stechender, übelkeiterregender Schmerz. Als würde sich die Nadel der Nähmaschine direkt und immer wieder in seinen Schädel bohren.
Aber es brachte nichts, sie darauf hinzuweisen. Das Einzige, was er bekam, waren Tabletten, um sich zuzudröhnen und das war eine lästige Sache. Also hielt er seit einiger Zeit einfach den Mund und ertrug das Rattern.
Aber er wusste es auch zu schätzen, dass es gerade sehr ruhig war, als er die Wohnung betrat und er atmete auf. Er hatte sich wirklich schon an diesen Ort gewöhnt und seine Laune stieg automatisch. Krabbelte einfach so aus seinem Kellerloch, als würde die Sonne hinterm Horizont aufgehen.
Vielleicht war er ja auch Schriftsteller gewesen?
Der Gedanke amüsierte ihn und er legte den Schlüssel in die dafür vorgesehen Schale am Eingang. Dann schlüpfte er aus den Schuhen und betrat die Wohnung vollständig. Takashima schien nicht zu Hause zu sein. Bei ihr war das irgendwie schwer feststellbar, da sie immer alles tadellos aufgeräumt hatte. Inklusive der Schuhe am Eingang.
Er hatte mal in den Schuhschrank gekuckt und beschlossen, dass seine eigenen Schuhe dort sicher nicht hineinkamen. Abgesehen davon, dass dieser voll war. Hohe Schuhe, flache Schuhe, weiß, schwarze, beige Schuhe. Selbst sexy Pumps hatte er darin gesehen, aber er war überzeugt davon, dass Nyoko die noch nie getragen hatte.
Er konnte sie sich jedenfalls nicht wirklich darin vorstellen.
Gedankenverloren ging er einfach ins Badezimmer, um sich erst einmal eine ausgibige Dusche zu gönnen. Nach einem harten Arbeitstag war das auf jeden Fall angenehmer. Er hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es besetzt war und sein Herz rutschte ihm in die Hose als er die Siloutte hinter der beschlagenen Glastüre der Duschkabine sah.
Hatte er das Rauschen der Dusche wirklich überhört?
Anscheinend.
Aber wow - das sah sexy aus. Irgendwie.
Und Takashima war doch selbst Schuld, dass er sich das nun ansah oder? Warum schloss sie nicht die Türe ab, wenn sie ihn nicht dazu einladen wollte?
Gut, wäre er zu Hause gewesen, hätte er soviel Anstand bewiesen, ihr nicht nachzugehen. Darüber nachgedacht hatte er schon ein paar Mal. Er war nun einmal neugierig.
Und sie war schön.
Nicht nur ein wenig, sondern richtig schön.
Er konnte sich richtig gut vorstellen, wie diese jungen, weichen und wohlgeformten Brüste aussahen. Wie reife, verlockende Früchte.
Er war ein Mann und es störte ihn gerade so gar nicht, dass er wahnsinnig scharf wurde. Bereuen konnte er später, aber er bezweifelte, dass er das tun würde.
Stattdessen zog er sich etwas zurück, um nicht ganz zu offensichtlich zu sein und sah Takashima durch den Türspalt zu.
Sie schien schon fertig zu sein mit der Dusche, denn das leise Wasserrauschen hörte auf und sie öffnete die Kabine und entstieg einer Dampfwolke. Als hätte sie sich gerade auf die Erde gebeamt und das wäre ein Nebeneffekt des Transportmittels.
Nackt sah sie noch viel besser aus und offenbar nahm sie sich gerne Zeit, sich abzutrocknen. Jedenfalls hatte Kazuya das Gefühl, dass sie es in Zeitlupentempo tat. Aber seine Gedanken hatten da schon seine eigenen Bilder entworfen. Die schwarzen sexy pumps und kein Handtuch, nur Takashimas Hände, die sich über ihren weiblichen Körper bewegten. Vom inneren Oberschenkel über den flachen Bauch nach oben zu den Brüsten.
Ein Abbild fleischgewordener Sünde.
Kazuya leckte sich über die Lippen und stellte sich vor, wie sie ihn mit lockenden, lüsternen Augen ansah. Ihr Finger über ihre Lippen streicht und sie sinnlich einen Moment daran nuckelte. Sie bettelte förmlich danach, wie eine Pornodarstellerin.
Nur viel, viel besser.
Oh ja, das musste einfach besser sein als ein Porno. Er war gerade verdammt scharf. Und er konnte sich nicht vorstellen, dass ihn Pornos wirklich so lüstern und kopflos machen konnten.
Das hier... war real.
Und er begann die Realität zu lieben.
So sehr, dass ihm nicht auffiel, dass er langsam die Türe geöffnet hatte, um dem Anblick noch näher zu kommen.
Dann sah er nur noch von geschock geweitete Augen, bis ihn sämtliches Badezimmerequipment am Kopf traf. Zahnputzbecher, Handcreme, Seife und zu guter letzt registrierte er auch noch den Föhn.
Blinzelnd schlug er die Augen auf. Über ihm war Takashima. Sie sah ihn wütend an, aber er konnte auch Sorge in ihren Augen erkennen.
Dann wurde ihm etwas klar: Er war Himawari Kazuya.
Und sein Leben war Scheiße.
Er schlug die Hände vor's Gesicht und fuhr sich durch die Haare, bevor er leise meinte: "Erschieß mich bitte."
Autor: Jenchan
Titel: Zu schön für diese Welt
Challenge: Karte 3 - Besser als ein Porno (fürs Team)
Fandom: Original (Moonlight Night)
Charaktere: Himawari Kazuya, Takashima Nyoko
Wörter: 1142
Warnings: Voyeurism, nackte Haut; unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Kazuya gehört mir, Nyoko gehört Luina. Ich hab sie mir nur von ihr geliehen. Der Plot gehört mir.
Kommentar: Das hier ist für Luina und für Team-Punkte.
Zu schön für diese Welt
Wie lange war es nun schon her, dass er hierher zurückkehrte? Kazuya hatte immer noch Schwierigkeiten, bestimmte Dinge in Erinnerung zu behalten. Fakt war nämlich, dass er keine Ahnung hatte. Nicht sicher jedenfalls.
Angeblich hieß er Himawari Kazuya. Aber weiteres über seine Person wusste er nicht. Aber er sollte Takashima Nyoko kennen. Eine an sich sehr hübsche Frau - solange sie nicht den Mund aufmachte. Sie hatte eine sehr scharfe Zunge. Aber eigentlich kümmerte sie sich rührend um ihn. Warum auch immer. Sie waren kein Paar und hatten, soweit er das wusste, auch nie miteinander geschlafen.
Aber er arbeitete für sie.
Als Model.
Eine Rolle, die selbst seinem unwissenden Ich seltsam vorkam, aber das war ansich egal. Sie meinte, er könne sich so die Krankenhausrechnung abarbeiten. Und ihr war damit geholfen. Und er hatte ein Dach über den Kopf.
Und etwas zu Essen.
Er konnte sich also nicht beschweren.
Dennoch hatte er sich nun auch einen Job gesucht. Er hatte nichts vorzuweisen, aber Kellnern... Kellnern konnte doch jeder. Also hatte er sich in Restaurants und Bars beworben. In vielen Restaurants und Bars. Bis endlich eine kleine Bar bereit gewesen war, ihm eine Chance zu geben.
So ganz ohne Wissen war die Sache etwas schwierig. Himmel! Er wusste noch nicht einmal, wann er geboren worden war. Aber zumindest schaffte er den Job wirklich. Jetzt war er jedenfalls schon zwei Wochen dabei und ihm war noch kein einziger Teller und kein einziges Glas hinuntergefallen.
Aber die Leute machten ihn Aggressiv. Manche. Die schwierigen Kunden.
Und er stellte sich die Frage, ob er immer schon Mühe hatte, mit anderen Leuten zu arbeiten. Was hatte er zuvor in seinem Leben gemacht? Er wusste es nicht und er fragte sich, ob er es überhaupt wissen wollte.
Schon etwas erschöpft von der Arbeit, kehrte er nach Hause zurück. Nach Hause. Die Wohnung gehörte Takashima Nyoko. Er nannte es im Moment nur sein zu Hause, weil er sonst... unter einer Brücke schlafen müsste.
Kein sehr prickelnder Gedanke.
Also war er froh, dass er Nyoko ihm - wenn auch widerwillig - einen Schlüssel zu dieser schicken Wohnung gegeben hat und ihm erlaubte, das als zu Hause zu bezeichnen. Ihr Argument war, dass sie auf ihre Investition achten musste. Sie riss sich scheinbar für ihr Diplom - oder wofür sie da auch immer ackerte - den Arsch auf.
Leider meistens nachts und das rattern der Nähmaschine ging ihm gehörig auf den Senkel. Besonders wenn er wieder einmal Kopfschmerzen hatte. Das kam seit dieser Krankenhausgeschichte häufiger vor. Ein stechender, übelkeiterregender Schmerz. Als würde sich die Nadel der Nähmaschine direkt und immer wieder in seinen Schädel bohren.
Aber es brachte nichts, sie darauf hinzuweisen. Das Einzige, was er bekam, waren Tabletten, um sich zuzudröhnen und das war eine lästige Sache. Also hielt er seit einiger Zeit einfach den Mund und ertrug das Rattern.
Aber er wusste es auch zu schätzen, dass es gerade sehr ruhig war, als er die Wohnung betrat und er atmete auf. Er hatte sich wirklich schon an diesen Ort gewöhnt und seine Laune stieg automatisch. Krabbelte einfach so aus seinem Kellerloch, als würde die Sonne hinterm Horizont aufgehen.
Vielleicht war er ja auch Schriftsteller gewesen?
Der Gedanke amüsierte ihn und er legte den Schlüssel in die dafür vorgesehen Schale am Eingang. Dann schlüpfte er aus den Schuhen und betrat die Wohnung vollständig. Takashima schien nicht zu Hause zu sein. Bei ihr war das irgendwie schwer feststellbar, da sie immer alles tadellos aufgeräumt hatte. Inklusive der Schuhe am Eingang.
Er hatte mal in den Schuhschrank gekuckt und beschlossen, dass seine eigenen Schuhe dort sicher nicht hineinkamen. Abgesehen davon, dass dieser voll war. Hohe Schuhe, flache Schuhe, weiß, schwarze, beige Schuhe. Selbst sexy Pumps hatte er darin gesehen, aber er war überzeugt davon, dass Nyoko die noch nie getragen hatte.
Er konnte sie sich jedenfalls nicht wirklich darin vorstellen.
Gedankenverloren ging er einfach ins Badezimmer, um sich erst einmal eine ausgibige Dusche zu gönnen. Nach einem harten Arbeitstag war das auf jeden Fall angenehmer. Er hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es besetzt war und sein Herz rutschte ihm in die Hose als er die Siloutte hinter der beschlagenen Glastüre der Duschkabine sah.
Hatte er das Rauschen der Dusche wirklich überhört?
Anscheinend.
Aber wow - das sah sexy aus. Irgendwie.
Und Takashima war doch selbst Schuld, dass er sich das nun ansah oder? Warum schloss sie nicht die Türe ab, wenn sie ihn nicht dazu einladen wollte?
Gut, wäre er zu Hause gewesen, hätte er soviel Anstand bewiesen, ihr nicht nachzugehen. Darüber nachgedacht hatte er schon ein paar Mal. Er war nun einmal neugierig.
Und sie war schön.
Nicht nur ein wenig, sondern richtig schön.
Er konnte sich richtig gut vorstellen, wie diese jungen, weichen und wohlgeformten Brüste aussahen. Wie reife, verlockende Früchte.
Er war ein Mann und es störte ihn gerade so gar nicht, dass er wahnsinnig scharf wurde. Bereuen konnte er später, aber er bezweifelte, dass er das tun würde.
Stattdessen zog er sich etwas zurück, um nicht ganz zu offensichtlich zu sein und sah Takashima durch den Türspalt zu.
Sie schien schon fertig zu sein mit der Dusche, denn das leise Wasserrauschen hörte auf und sie öffnete die Kabine und entstieg einer Dampfwolke. Als hätte sie sich gerade auf die Erde gebeamt und das wäre ein Nebeneffekt des Transportmittels.
Nackt sah sie noch viel besser aus und offenbar nahm sie sich gerne Zeit, sich abzutrocknen. Jedenfalls hatte Kazuya das Gefühl, dass sie es in Zeitlupentempo tat. Aber seine Gedanken hatten da schon seine eigenen Bilder entworfen. Die schwarzen sexy pumps und kein Handtuch, nur Takashimas Hände, die sich über ihren weiblichen Körper bewegten. Vom inneren Oberschenkel über den flachen Bauch nach oben zu den Brüsten.
Ein Abbild fleischgewordener Sünde.
Kazuya leckte sich über die Lippen und stellte sich vor, wie sie ihn mit lockenden, lüsternen Augen ansah. Ihr Finger über ihre Lippen streicht und sie sinnlich einen Moment daran nuckelte. Sie bettelte förmlich danach, wie eine Pornodarstellerin.
Nur viel, viel besser.
Oh ja, das musste einfach besser sein als ein Porno. Er war gerade verdammt scharf. Und er konnte sich nicht vorstellen, dass ihn Pornos wirklich so lüstern und kopflos machen konnten.
Das hier... war real.
Und er begann die Realität zu lieben.
So sehr, dass ihm nicht auffiel, dass er langsam die Türe geöffnet hatte, um dem Anblick noch näher zu kommen.
Dann sah er nur noch von geschock geweitete Augen, bis ihn sämtliches Badezimmerequipment am Kopf traf. Zahnputzbecher, Handcreme, Seife und zu guter letzt registrierte er auch noch den Föhn.
Blinzelnd schlug er die Augen auf. Über ihm war Takashima. Sie sah ihn wütend an, aber er konnte auch Sorge in ihren Augen erkennen.
Dann wurde ihm etwas klar: Er war Himawari Kazuya.
Und sein Leben war Scheiße.
Er schlug die Hände vor's Gesicht und fuhr sich durch die Haare, bevor er leise meinte: "Erschieß mich bitte."
no subject
Date: 2011-07-09 09:32 am (UTC)Ich mag es. XDDD Aber damit steht total fest: Mit den beiden wird es NIE etwas, ganz gleich, was es vorher für Chancen gegeben hätte. XD