(no subject)
Jul. 5th, 2011 01:39 pmTeam: Hendrix
Fandom: Prince of Tennis
Challenge: Karte 1, Stromausfall (für mich)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Wörter: 1007
Anmerkungen: Nein, es ist nicht im Geringsten originell. Aber ich wollte sowas schreiben, seit bei uns bei einem Gewitter für zwei Stunden der Strom weg war. û.ú
„Meint ihr, das hört heute nochmal auf zu regnen?“ Momoshiro sah skeptisch nach draußen und vergaß ausnahmsweise sogar seinen Burger – dessen Echizen sich gerne annahm. Und damit nicht sonderlich ernstzunehmen Wutausbruch heraufzubeschwören. „Was fällt dir ein? Das war meiner!“
„Ich dachte, du isst ihn nicht mehr.“ Die Reste des Burgers verschwanden in Echizens Mund und seine Augen glitzerten fast triumphierend. Tezuka konnte das eigentlich nicht gutheißen, aber das hier war nicht das Training, sondern... Freizeit. Er verstand auch nicht mehr so recht, warum er überhaupt mitgekommen war. Fujis und Oishis Argumente waren vorher auf ihre ganz eigene Art und Weise... logisch erschienen. Unnötig zu erwähnen, dass sie es jetzt nicht mehr waren. Es war nichts weiter als Zeitverschwendung.
Mit einer Spur Missbilligung sah er zu seinem Vize und... womit man Fuji auch immer am besten umschrieb. Er hatte sich da noch nicht wirklich entscheiden können. An Fuji war das einzig Konstante die Tatsache, dass er sich nicht einordnen ließ. Und daraus eine Kunst machte. Das war wirklich... irritierend.
Jetzt aber wirkte er ausnahmsweise einmal vollkommen harmlos, wie er neben ihm saß und sich mit Inui unterhielt (und ja, Tezuka wusste, dass allein das genügen sollte, um ihm wirklich Sorgen zu bereiten).
„Nya, wir werden ganz nass werden, wenn wir rausgehen... heute morgen wurde vor einem Gewitter gewarnt...“
„Bloß nicht!“ Momoshiro sah regelrecht schockiert aus und merkte nicht, wie sein neuer Burger wieder von Echizen geklaut wurde. Tezuka war ja der Meinung, dass etwas Regen noch keinem geschadet hatte (außer man passte nicht auf) und ein Gewitter gehörte wirklich nicht zu den Dingen, wegen derer er sich Sorgen zu machen bereit war.
Allerdings war er bereit zuzugeben, dass es sicherlich kein Vergnügen war, bei diesem Wetter wo die dicken Wolken und der strömende Regen die Straßen finsterer wirken ließen als es zu dieser Tageszeit zu erwarten war, mit dem Fahrrad unterweg zu sein.
Als dann noch ein Blitz die leere Straße kurz in ein gespenstisches Licht tauchte, sah er aus dem Augenwinkel wie Kikumaru sich an Oishi klammerte. Inui hatte Fuji für den Moment vergessen und war bereits dabei, murmelnd Notizen zu machen. Etwas, das Tezuka nicht sonderlich überraschte. An diese Art Daten kam man nicht ohne Weiteres und vermutlich war genau das der Grund, warum er mitgekommen war. Auch wenn Eiji und die jüngeren Teammitglieder regelrecht entsetzt gewesen waren. Wohl noch etwas, was seinen Platz in Inuis Notizbuch gefunden hatte. Als ob Inui nicht wüsste, dass das halbe Team angst vor ihm hatte.
Tezukas Blick fiel auf Fuji, der nun aus dem Fenster sah und... beunruhigt aussah? Es war schwer zu sagen aber das übliche Lächeln schien etwas blasser zu sein.
Dann bemerkte Fuji, dass er ihn ansah und alles war wie immer. Oder: Fast. Die Veränderung war so subtil, dass sie nicht einmal wirklich auffiel. Selbst Inui schien sie nicht zu bemerken.
Ein neuer Blitz, nun aber gefolgt von einem ohrenbetäubenden Krachen, das Kikumaru heftig zusammenfahren ließ. Das Gewitter kam schnell näher. Vielleicht konnten sie es hier abwarten...
Während Oishi beruhigend auf Kikumaru einredete, behielt Tezuka weiter Fuji im Auge. Der war kaum wahrnehmbar zusammengezuckt und hatte sich schnell wieder unter Kontrolle. Aber allein diese Reaktion genügte um Tezukas Misstrauen zu wecken. Es sah Fuji nicht ähnlich, sich anmerken zu lassen, wenn er sich unwohl fühlte.
„Fuji“, sprach er den anderen Jungen an und der zauberte irgendwie wieder dieses nichtssagende Lächeln auf seine Lippen. Es gab Momente, da war es Tezuka wirklich zuwider, dass Fuji nie zeigte, was er fühlte. Aber natürlich hatte er kein Recht darüber zu urteilen. Und keine Zeit, sich deswegen Gedanken zu machen, Fuji erwartete ganz offensichtlich den Grund zu erfahren, warum er ihn angesprochen hatte. Den es im Grunde nicht gab. Außer, dass er sich nicht ganz sicher war, ob alles in Ordnung war und darauf würde Fuji niemals ehrlich antworten.
Genau das war es, was manchmal so unglaublich ärgerlich war.
Fuji aber stellte wieder unter Beweis, dass er sehr gut darin war, andere einzuschätzen (was Tezuka nicht immer gut fand, wenn er ehrlich was) und nickte fast unmerklich.
Zwar glaubte Tezuka keine Sekunde das alles in Ordnung war, aber da war kein Thema, das man vor einem Großteil des Teams anschneiden sollte. Vor allem dann nicht, wenn man sich plötzlich im Fokus von Inuis Aufmerksamkeit befand. Der wurde zwar durch einen kurzen, scharfen Blick etwas in seinem Eifer gedämpft, aber Tezuka kannte ihn zu gut um ernsthaft zu glauben, dass die Sache damit wirklich erledigt war.
Wieder erhellte ein Blitz die Szenerie draußen und drinnen, nun aber direkt begleitet von einem ohrenbetäubenden Donner, der selbst Tezuka zusammenzucken ließ. Irgendwo in dem Fast-Food-Restaurant schrie eine Frau erschrocken auf und dann ging das Licht aus. Das irritierte Tezuka aber nur kurz, seine Augen gewöhnten sich bereits an das Zwielicht. Die Frau jammerte etwas, was er gar nicht verstehen wollte und Kikumaru klebte an dem armen Oishi, als wäre der sein Rettungsring. Kurz ließ Tezuka seinen Blick über den Rest des anwesenden Teams schweifen. Momoshiro war aufgesprungen und ließ sich nun langsam wieder auf seinen Stuhl sinken, Echizen trank in aller Seelenruhe seine Cola, Inui... würde sein Heft in Brand stecken, wenn er noch schneller schrieb und Fuji wirkte auf den ersten Blick vollkommen ruhig, aber seine Haltung verriet eine gewisse Anspannung.
Ohne groß darüber nachzudenken legte er seine Hand auf Fujis Unterarm, der sich beinahe unerhört schmal und zerbrechlich anfühlte. Fuji tat oder sagte nichts, was irgendwie verriet, was er von dieser Geste hielt, aber damit hatte Tezuka auch nicht gerechnet.
Inui dagegen hatte sein Heft zwar zur Seite gelegt, aber Tezuka würde jede Wette eingehen, dass er sie ganz genau im Auge behielt. Würde er sich auf so etwas wie Wetten einlassen.
Ein neuer Blitz. Dicht gefolgt von krachendem Donner. Und sie saßen immer noch in fast gespenstischer Dämmerung.
Fuji atmete hörbar durch und sagte so leise, dass wohl nur Tezuka es hören konnte: „Ich mag Gewitter wie dieses nicht besonders...“
Dagegen konnte Tezuka im Moment nicht viel Schlechtes an diesem Gewitter finden.
Fandom: Prince of Tennis
Challenge: Karte 1, Stromausfall (für mich)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Wörter: 1007
Anmerkungen: Nein, es ist nicht im Geringsten originell. Aber ich wollte sowas schreiben, seit bei uns bei einem Gewitter für zwei Stunden der Strom weg war. û.ú
„Meint ihr, das hört heute nochmal auf zu regnen?“ Momoshiro sah skeptisch nach draußen und vergaß ausnahmsweise sogar seinen Burger – dessen Echizen sich gerne annahm. Und damit nicht sonderlich ernstzunehmen Wutausbruch heraufzubeschwören. „Was fällt dir ein? Das war meiner!“
„Ich dachte, du isst ihn nicht mehr.“ Die Reste des Burgers verschwanden in Echizens Mund und seine Augen glitzerten fast triumphierend. Tezuka konnte das eigentlich nicht gutheißen, aber das hier war nicht das Training, sondern... Freizeit. Er verstand auch nicht mehr so recht, warum er überhaupt mitgekommen war. Fujis und Oishis Argumente waren vorher auf ihre ganz eigene Art und Weise... logisch erschienen. Unnötig zu erwähnen, dass sie es jetzt nicht mehr waren. Es war nichts weiter als Zeitverschwendung.
Mit einer Spur Missbilligung sah er zu seinem Vize und... womit man Fuji auch immer am besten umschrieb. Er hatte sich da noch nicht wirklich entscheiden können. An Fuji war das einzig Konstante die Tatsache, dass er sich nicht einordnen ließ. Und daraus eine Kunst machte. Das war wirklich... irritierend.
Jetzt aber wirkte er ausnahmsweise einmal vollkommen harmlos, wie er neben ihm saß und sich mit Inui unterhielt (und ja, Tezuka wusste, dass allein das genügen sollte, um ihm wirklich Sorgen zu bereiten).
„Nya, wir werden ganz nass werden, wenn wir rausgehen... heute morgen wurde vor einem Gewitter gewarnt...“
„Bloß nicht!“ Momoshiro sah regelrecht schockiert aus und merkte nicht, wie sein neuer Burger wieder von Echizen geklaut wurde. Tezuka war ja der Meinung, dass etwas Regen noch keinem geschadet hatte (außer man passte nicht auf) und ein Gewitter gehörte wirklich nicht zu den Dingen, wegen derer er sich Sorgen zu machen bereit war.
Allerdings war er bereit zuzugeben, dass es sicherlich kein Vergnügen war, bei diesem Wetter wo die dicken Wolken und der strömende Regen die Straßen finsterer wirken ließen als es zu dieser Tageszeit zu erwarten war, mit dem Fahrrad unterweg zu sein.
Als dann noch ein Blitz die leere Straße kurz in ein gespenstisches Licht tauchte, sah er aus dem Augenwinkel wie Kikumaru sich an Oishi klammerte. Inui hatte Fuji für den Moment vergessen und war bereits dabei, murmelnd Notizen zu machen. Etwas, das Tezuka nicht sonderlich überraschte. An diese Art Daten kam man nicht ohne Weiteres und vermutlich war genau das der Grund, warum er mitgekommen war. Auch wenn Eiji und die jüngeren Teammitglieder regelrecht entsetzt gewesen waren. Wohl noch etwas, was seinen Platz in Inuis Notizbuch gefunden hatte. Als ob Inui nicht wüsste, dass das halbe Team angst vor ihm hatte.
Tezukas Blick fiel auf Fuji, der nun aus dem Fenster sah und... beunruhigt aussah? Es war schwer zu sagen aber das übliche Lächeln schien etwas blasser zu sein.
Dann bemerkte Fuji, dass er ihn ansah und alles war wie immer. Oder: Fast. Die Veränderung war so subtil, dass sie nicht einmal wirklich auffiel. Selbst Inui schien sie nicht zu bemerken.
Ein neuer Blitz, nun aber gefolgt von einem ohrenbetäubenden Krachen, das Kikumaru heftig zusammenfahren ließ. Das Gewitter kam schnell näher. Vielleicht konnten sie es hier abwarten...
Während Oishi beruhigend auf Kikumaru einredete, behielt Tezuka weiter Fuji im Auge. Der war kaum wahrnehmbar zusammengezuckt und hatte sich schnell wieder unter Kontrolle. Aber allein diese Reaktion genügte um Tezukas Misstrauen zu wecken. Es sah Fuji nicht ähnlich, sich anmerken zu lassen, wenn er sich unwohl fühlte.
„Fuji“, sprach er den anderen Jungen an und der zauberte irgendwie wieder dieses nichtssagende Lächeln auf seine Lippen. Es gab Momente, da war es Tezuka wirklich zuwider, dass Fuji nie zeigte, was er fühlte. Aber natürlich hatte er kein Recht darüber zu urteilen. Und keine Zeit, sich deswegen Gedanken zu machen, Fuji erwartete ganz offensichtlich den Grund zu erfahren, warum er ihn angesprochen hatte. Den es im Grunde nicht gab. Außer, dass er sich nicht ganz sicher war, ob alles in Ordnung war und darauf würde Fuji niemals ehrlich antworten.
Genau das war es, was manchmal so unglaublich ärgerlich war.
Fuji aber stellte wieder unter Beweis, dass er sehr gut darin war, andere einzuschätzen (was Tezuka nicht immer gut fand, wenn er ehrlich was) und nickte fast unmerklich.
Zwar glaubte Tezuka keine Sekunde das alles in Ordnung war, aber da war kein Thema, das man vor einem Großteil des Teams anschneiden sollte. Vor allem dann nicht, wenn man sich plötzlich im Fokus von Inuis Aufmerksamkeit befand. Der wurde zwar durch einen kurzen, scharfen Blick etwas in seinem Eifer gedämpft, aber Tezuka kannte ihn zu gut um ernsthaft zu glauben, dass die Sache damit wirklich erledigt war.
Wieder erhellte ein Blitz die Szenerie draußen und drinnen, nun aber direkt begleitet von einem ohrenbetäubenden Donner, der selbst Tezuka zusammenzucken ließ. Irgendwo in dem Fast-Food-Restaurant schrie eine Frau erschrocken auf und dann ging das Licht aus. Das irritierte Tezuka aber nur kurz, seine Augen gewöhnten sich bereits an das Zwielicht. Die Frau jammerte etwas, was er gar nicht verstehen wollte und Kikumaru klebte an dem armen Oishi, als wäre der sein Rettungsring. Kurz ließ Tezuka seinen Blick über den Rest des anwesenden Teams schweifen. Momoshiro war aufgesprungen und ließ sich nun langsam wieder auf seinen Stuhl sinken, Echizen trank in aller Seelenruhe seine Cola, Inui... würde sein Heft in Brand stecken, wenn er noch schneller schrieb und Fuji wirkte auf den ersten Blick vollkommen ruhig, aber seine Haltung verriet eine gewisse Anspannung.
Ohne groß darüber nachzudenken legte er seine Hand auf Fujis Unterarm, der sich beinahe unerhört schmal und zerbrechlich anfühlte. Fuji tat oder sagte nichts, was irgendwie verriet, was er von dieser Geste hielt, aber damit hatte Tezuka auch nicht gerechnet.
Inui dagegen hatte sein Heft zwar zur Seite gelegt, aber Tezuka würde jede Wette eingehen, dass er sie ganz genau im Auge behielt. Würde er sich auf so etwas wie Wetten einlassen.
Ein neuer Blitz. Dicht gefolgt von krachendem Donner. Und sie saßen immer noch in fast gespenstischer Dämmerung.
Fuji atmete hörbar durch und sagte so leise, dass wohl nur Tezuka es hören konnte: „Ich mag Gewitter wie dieses nicht besonders...“
Dagegen konnte Tezuka im Moment nicht viel Schlechtes an diesem Gewitter finden.
no subject
Date: 2011-07-07 08:01 pm (UTC)Tolle Kulisse zum Lesen dieser FF!!
Ohne groß darüber nachzudenken legte er seine Hand auf Fujis Unterarm, der sich beinahe unerhört schmal und zerbrechlich anfühlte. Fuji tat oder sagte nichts, was irgendwie verriet, was er von dieser Geste hielt, aber damit hatte Tezuka auch nicht gerechnet.
Ach Fuji, Fuji, Fuji... du zarte, entzückende Pflanze <333
Und was hast du denn mit deinem tezuka! Ich mag ihn total *-*
Mehr davon! (auch wenn ihr uns dann noch mehr abhängt *gg*)