My heart stumbles on things I don't know
Jun. 12th, 2011 12:48 pmFandom: The social Network
Pairings: Dustin, Chris und Mark
Challenge: Drei Charaktere: einer ist betrunken, einer schläft und einer ist unglücklich verliebt
Wörter: ~2500
Warnungen: Angst, angst, angst und die ganze Welt ist ein untergehendes Schiff
And now my heart stumbles on things I don't know
My weakness I feel I must finally show
Lend me your hand and we'll conquer them all
But lend me your heart and I'll just let you fall
Mumford & Sons: Awake my Soul
Marks Kopf sank auf Dustins Schulter. Seine Locken kitzelten. Sie waren weich und drahtig wie plüschige Sprungfedern und sein warmer Atem streifte Dustins Kehle.
Das war nicht so übel, aber das machte es schwer, sich aufs Laufen zu konzentrieren. Dustin kicherte.
Er versucht das Gewicht auf seiner Schulter besser zu verteilen, was dazu führte, dass er stolperte. Mark rutschte bedenklich. Hastig ruderte Dustin mit seinem freien Arm, um sein Gleichgewicht zu halten.
„Oh Shit. Shit.“ Er gluckste atemlos und presste hastig die Lippen aufeinander. Ein Lachen steckte unaufhaltsam in seiner Kehle und wollte hinaus.
Chris blickte über Marks gesenkten Kopf hinweg zu ihm hinüber, eine Augenbraue angehoben. „Findest du irgendwas daran lustig?“ Er hatte Marks anderen Arm um seine Schultern geschlungen. Mark hing wie ein nasser Lappen zwischen ihnen.
„Nein!“ Entschuldigend schüttelte Dustin den Kopf. Nicht lustig, wiederholte er im Kopf. Gar nicht lustig.
Er räusperte sich und versuchte seinen Blick auf seine Füße zu fokussieren. Die Straße schwankte unter ihm wie eine Hängebrücke. Oder vielleicht brachte er die Straße zum Schwanken. Das war schwer festzustellen. Huh.
„Die Frage ist, dreht die Erde sich unter uns oder drehen wir uns auf der Erde?“ dachte Dustin laut und runzelte angestrengt die Stirn.
Chris gab ein Geräusch von sich, das beinah wie ein Lachen klang, nur weniger lustig.
„Ich meine, vielleicht…“, Dustin wedelte mit der Hand, „vielleicht drehen wir die Erde indem wir drüber laufen.“
„Du bist so betrunken“, seufzte Chris.
„Ja“, Dustin nickte einsichtig. „Aber ich bin nicht derjenige, den wir grade nachhause tragen.“ Er deute mit dem Kopf auf Marks schlappe Gestalt zwischen ihnen.
Mark gab ein schläfriges Geräusch von sich und stolperte über einen Bordstein. Dustin spürte wie Chris den Griff um Marks Taille verstärkte.
„Das ist ein Desaster“, stellte Chris fest. Er klang trostlos. „Ich sehe schon die Schlagzeilen. ‚Facebook-Gründer gibt sich die Kante bei Vorstandssitzung und fällt betrunken ins Buffet! Krise bei Online-Netzwerk? Aktien fallen ins Bodenlose.‘ Wieso tut er mir das an? Wieso?“
Dustin gluckste und tarnte es rasch als Schluckauf, als er Chris‘ Blick bemerkte.
„Er ist nicht ins Buffet gefallen“, gab er zu Bedenken.
„Daneben“, bemerkte Chris mit zusammengebissenen Zähnen. „Das ist genauso schlimm. Sobald er nüchtern ist, bring ich ihn um.“
„Du schaffst das schon“, erwiderte Dustin voller ehrlicher Überzeugung. Chris hatte schon viel schlimmere Publicity-Pannen gemanagt. Chris war großartig. „Ich helfe dir. Wir machen einfach das Übliche.“
„Ja.“ Chris seufzte.
Die Nachtluft war kalt auf seiner erhitzten Haut und Dustin schauderte.
Er fühlte sich gleichzeitig viel zu müde und viel zu wach. Die Welt war seltsam vernebelt um ihn herum und alles lief ein bisschen langsamer als sonst. Er wäre gerne ein bisschen nüchterner gewesen.
Oder vielleicht wäre die Welt auch nur gerne ein bisschen betrunkener gewesen.
Mark war ein warmes Gewicht an seiner Seite, mager und knochig unter dem dicken Pullover und ungewohnt anschmiegsam. Er war genauso leicht wie er aussah. Seine Lippen waren leicht geöffnet und die gesenkten Wimpern malten dramatische Schatten auf seine Wangen. Im matten Licht der Straßenlaternen wirkte er ausgezerrt und sehr jung.
Sie hatten nicht darüber geredet, wieso Mark sich betrunken hatte. Natürlich nicht.
Es war so schwer geworden, auf ihn aufzupassen.
Dustin schluckte und wandte den Blick ab. Er fröstelte erneut.
Chris warf einen Blick auf Dustins bloße Arme. „Ist dir kalt?“
Dustin schüttelte den Kopf.
„Du hast Gänsehaut.“
„Es ist nur so…traurig“, erwiderte Dustin vollkommen zusammenhanglos. Seine Kehle fühlte sich eng an, als ob er an dem Lachen erstickte, was nicht heraus durfte.
Das war der Alkohol. Alkohol machte ihn emotional, jedes Mal.
Vielleicht war es bezeichnend dass Chris ihn dennoch verstand. Als er den Kopf wandte war sein Blick auf Mark weniger streng und viel mehr resigniert.
„Wir sind gleich da“, sagte er knapp, was keine Antwort auf irgendetwas war.
Andererseits hatte Dustin auch keine Frage gestellt. Hatte er?
Er rieb sich mit der freien Hand über die Augen, verwirrt von seinen eigenen Gedanken.
Chris‘ Auto kam schneller als erwartet. Dustin hatte nicht einmal bemerkt, dass er die Augen geschlossen hatte, bis Chris plötzlich stehen blieb. Er blinzelte verwirrt und die Welt brauchte einen Augenblick bis sie sanft in ihre Ausgangslage zurückschaukelte.
„Halt ihn fest“, befahl Chris, während er in seiner Hosentasche nach dem Schlüssel fischte.
Das war leichter gesagt als getan. Mark hing haltlos, knochenlos zwischen Dustin und der Autotür. Seine Beine schienen aus Wackelpudding zu sein, denn sobald Dustin seinen Griff um ihn lockerte, machte er Anstalten den polierten Lack entlang zu Boden zu rutschen. Hilflos schlang Dustin beide Arme um Marks Taille und Mark sackte ihm willenlos entgegen. Er schnuffelte und vergrub das Gesicht an Dustins Hals.
Mark gab ein leises, seufzendes Geräusch von sich. Er murmelte etwas. Sein Atem war warm und feucht und es dauerte einen Augenblick bis Dustin ihn verstand. „Wardo…“
Die Welt war eine Hängebrücke und schwankte sacht um ihn herum. Dustin schloss die Augen.
Ungelenk tätschelte er Mark den Rücken und legte eine Hand auf den lockigen Hinterkopf. Es wird alles gut, wollte er sagen, es ist alles okay. Aber das war es nicht. Und vielleicht würde es nie wieder okay.
Er hörte ein leises Knacken und einen winzigen, schrecklichen Augenblick lang war Dustin sicher, dass das Marks Herz gewesen war.
„Das Auto ist offen“, sagte Chris sacht und griff mit einer Hand nach Marks Arm, während er mit der anderen die Hintertür seines Wagens öffnete.
Das Auto. Dustin lachte atemlos. Ihm war nicht einmal nach Lachen zumute, aber das Glucksen steckte in seiner Kehle Hustenreiz und Würgereiz zugleich und ließ nicht locker. „Okay. Ja. Okay.“
Chris warf ihm einen seltsamen Blick zu, aber falls er dachte, dass der Alkohol langsam Dustins Verstand aufweichte, kommentierte er es nicht.
Gemeinsam ließen sie Mark auf die Rückbank gleiten. Dustin passte auf, dass er sich nicht den Kopf an der Tür anstieß und Chris hob seine Beine auf den Sitz. Mark war schlapp und fügsam wie eine Puppe und es war beinah gruselig. Weil Mark normalerweise alles war, nur das nicht.
Langsam richtete Dustin sich auf. Er fühlte sich wie auf hoher See und so, als ob er plötzlich Schieflage hatte ohne Marks Gewicht an seiner Seite.
Er blinzelte matt und sank gegen das Auto.
Etwas Weiches landete auf seinem Kopf und er warf einen verwirrten Blick zu Chris. Als er die Hände hob, bekam flauschigen Stoff zu fassen. Es war Chris‘ dicker, weinroter Pullover und sekundenlang drehte Dustin ihn verwirrt in seinen Händen hin und her, bevor er Chris einen fragenden Blick zuwarf.
Chris zuckte unbehaglich mit den Schultern. „Ich hab dir gleich gesagt, es ist zu kalt für ein T-Shirt.“
„Oh“, sagte Dustin. „Okay.“
Ein paar Minuten lang beobachtete Chris seine unkoordinierten Versuche die Arme durch die Ärmel zu manövrieren, dann seufzte er und nahm ihm den Pullover ab.
„Links“, kommandierte er und Dustin gehorchte widerspruchslos. „Und rechts. Nein. Das andere rechts.“ Er seufzte, aber es klang beinah liebevoll.
Dustin schob die Ärmel bis über die Fingerspitzen und verschränkte die Arme. Der Pulli war warm und roch sehr vertraut, nach zu Hause und nach Chris. Die Welt fühlte sich weniger kalt an, aber immer noch wie ein Ozean und er wagte es nicht, sich vom Auto wegzubewegen.
Chris sah ihn an, mit einem Blick, den Dustin nicht deuten konnte.
„Es ist Marks eigene Schuld“, sagte er leise und noch viel zusammenhangsloser als Dustin den ganzen Abend über gewesen war.
„Ich weiß.“ Und mit plötzlicher Klarheit wusste Dustin auch, dass Chris nicht über den Alkohol sprach und nicht über heute Abend.
Chris rieb sich mit den Handballen über die Augen und plötzlich sah er unglaublich müde und frustriert aus. Er trug ein weißes Hemd unter seinem Pullover. Es war irgendwann mal makellos und sauber gewesen, aber jetzt wirkte es zerknittert und mitgenommen, was Dustin einen leichten Stich versetzte.
Eine Ecke seines Kragens stand ab wie ein Eselsohr und Dustin konnte den plötzlichen Impuls nicht unterdrücken, die Hand nach ihm auszustrecken. Sorgfältig rückte er ihn zurecht.
„Weißt du wie schwer es ist, Publicityberater für jemanden zu sein, den niemand leiden kann?“ Es platzte so unvermittelt aus Chris heraus, dass Dustin überrascht zusammenzuckte und die Hände sinken ließ. „Es ist als ob er es darauf anlegt, dass…Gott verdammt.“ Er holte tief Luft.
Hilflos sah Dustin Chris dabei zu, wie er um Fassung rang.
„Wie…“, Chris lachte erstickt. „Wie hat Wardo ihn ausgehalten?“
Dustin starrte ihn an und zum ersten Mal blieb ihm das eigene Lachen in der Kehle stecken. „Was?“
Chris schüttelte ruckartig den Kopf, als wollte er es am liebsten wieder zurück nehmen. „Steig ein“, sagte er. „Wir sollten nicht hier rumstehen. Es fehlt nur noch, dass die Presse auftaucht.“
Dustin rührte sich nicht. „Chris.“
„Wieso bin ich nicht betrunken?“ fragte Chris. Er hörte nicht auf, sich gewaltsam über die Augen zu reiben, als hoffte er, dass er aufwachen würde, wenn er es nur lang genug versuchte. „Gott, einmal möchte ich betrunken sein und dass ein anderer hinter mir aufräumt.“
Dustin spürte wie sein Magen in einer wilden Talfahrt nach unten sackte und es war nicht der Alkohol. Die Welt war keine Händebrücke. Die Welt war ein Schiff und er ging mit ihr unter.
„Manchmal“, murmelte Chris, mehr zu sich selbst als zu Dustin, „manchmal möchte ich ihn packen und schütteln. Er ist einer der brillantesten Menschen die ich kenne. Und er ist so ein Idiot. Anfangs dachte ich, das ist es alles wert, aber inzwischen…“ Er ließ die Hände sinken. „Fragst du dich das nicht manchmal? Ob es das wert ist?“ Er klang hoffnungslos.
„Hör auf…“, sagte Dustin atemlos und presste die Augen zusammen. Das Auto schwankte sachte hinter ihm, im Herzschlag der ganzen Welt. Es fühlte sich an, als würde er ins Bodenlose fallen.
„Dustin.“ Chris seufzte.
„Du willst gehen, oder?“ fragte Dustin tonlos.
Er hätte überraschter sein sollen, aber seltsamerweise war er das nicht.
Es war ein Wunder, dass Chris so lange dageblieben war, das wusste er. Chris war viel zu talentiert und viel zu intelligent und er hatte viel zu viele Pläne, die Welt zu verändern, um für alle Ewigkeiten Kindermädchen für Mark Zuckerberg zu spielen und hinter ihm aufzuräumen.
Dustin lauschte auf die ohrenbetäubende Stille und wagte es nicht, die Augen wieder aufzumachen.
Er dachte an den Algorithmus auf dem Fenster in Kirkland. Er dachte daran wie sie zu viert auf Marks Bett gesessen hatten und dabei zugesehen wie eine Idee Harvards gesamtes Netzwerk lahm legte. Es fühlte sich an, als sei es eine Ewigkeit her. Er dachte an Wardos Gesicht als er Marks Laptop zerschmettert hatte.
Es dauerte einen Augenblick, bis Chris antwortete. Und als er es tat, war es nicht einmal eine Antwort. „Ich liebe Mark, das weißt du. Aber…manchmal habe ich das Gefühl, ich verliere den Verstand, wenn ich noch länger für ihn arbeite.“
Hysterisches Lachen blubberte in Dustin nach oben und kämpfte sich unaufhaltsam seinen Weg nach draußen. Er hatte ja die ganze Zeit gewusst, dass es da war.
„Du sagst mir hier und jetzt, dass du gehen willst?“ fragte er und seine Stimme wurde lauter. „Hier? Jetzt?“
Er sagte noch mehr - sinnlose, melodramatische Sachen („…kannst du mir das antun…?“ „geh nicht…“, „im Stich gelassen…“), aber er stolperte mitten drin über seine eigenen Sätze, bis sie keinen Sinn mehr machten. Er sagte ‚du verlässt Facebook‘ und eigentlich meinte er ‚du verlässt mich‘.
Wörter und Gelächter sprudelten gleichzeitig aus ihm heraus und ihm wurde schlecht. Würgend rang er nach Luft und er musste aufhören zu reden.
Schwer atmend beugte er sich nach vorne und stützte die Hände auf die Knie.
Seine Finger zitterten.
„Würdest du mitkommen?“ fragte Chris leise, so leise, dass Dustin ihn zuerst nicht verstand. Er hatte bis eben gar nichts gesagt.
„Was?“
„Wenn ich gehen würde…würdest du mitkommen?“
Ganz langsam richtete er sich auf und starrte Chris an.
Chris stand ganz still. Seine Arme hingen an den Seiten hinab und er sah plötzlich so hilflos aus wie Dustin sich fühlte.
Und Dustin dachte daran, wie brillant Chris war und wie kreativ und dass sie gemeinsam vermutlich die Welt beherrschen konnten. Sie hatten Geld genug und sie hatten Ideen genug. Gemeinsam hatten sie von allem genug.
Aber vor allem würden sie abends auf einer gemeinsamen Couch sitzen, wie damals in Harvard, und sie würden Shark Week gucken und WoW spielen und sich um das letzte Stück Pizza streiten, und er würde mit dem Kopf auf Chris Schoß einschlafen und niemand, niemand würde verklagt und niemand hintergangen und niemandem würde das Herz gebrochen.
Und sekundenlang dachte Dustin, ja. Ja, ich würde. Überall hin. Und du weißt es.
Und dann dachte er an Mark.
Mark der auf dem Rücksitz von Chris‘ Auto lag und den man manchmal füttern und ins Bett schicken musste wie ein Kind. Mark, der völlig lebensuntauglich war. Mark, der alles, alles hatte, viel mehr als irgendjemand brauchte.
Mark, der Wardo nicht mehr hatte.
Und er dachte an Wardo, der irgendwo auf der Welt ganz alleine war. So allein wie Dustin niemals sein wollte, und so allein, wie er sich jetzt grade fühlte, mitten zwischen Mark, der sich ins Wachkoma getrunken hatte und Chris, der vielleicht verschwunden sein würde, wenn er sich das nächste Mal umdrehte. Als ob ihm alles zwischen den Fingern zerrann.
Wie konnte er Chris haben, wenn Mark Wardo nicht mehr hatte?
„Ich kann nicht“, sagte er leise und senkte den Blick. „Du weißt, ich kann nicht.“
Eine Sekunde lang flackerte eine Emotion über Chris‘ Gesicht, die Dustin nicht verstand. Es sah aus als ob etwas zerbrach, aber es war schneller vorbei als es gekommen war.
Als er lächelte sah es sehr gefasst aus.
Zu Dustins Überraschung griff Chris nach seinem Pullover und zog daran, bis Dustin ihm praktisch entgegen fiel „Es tut mir leid“, sagte er und umarmte Dustin. Seine Stimme klang gedämpft. „Vergiss was ich gesagt habe. Es tut mir leid.“
‚Wir machen einfach das Übliche‘, dachte Dustin und ihm war nicht mehr nach Lachen zumute. Wir machen, das was wir immer machen. Wir machen einfach weiter.
„Ich bleibe heute Nacht bei Mark“, murmelte er. „Er sollte nicht…“
Nicht allein bleiben, hatte er sagen wollen, aber er brachte es nicht über die Lippen. Mark war bereits so allein wie man nur sein konnte.
Chris nickte, ohne ihn loslassen. „Ja. Ja, okay. Sieh zu, dass er Wasser trinkt, wenn er aufwacht. Ich telefoniere mit ein paar Agenten und der Presse. Wir brauchen irgendein ein Statement.“
Er sagte, „mach dir keine Sorgen“ und er sagte „alles wird gut“.
Das war die Lüge die Dustin die ganze Zeit nicht über die Lippen gebracht hatte, aber es war so viel leichter sie zu glauben, wenn Chris es war, der sie sagte. Als ob man alles reparieren konnte. Als ob man so lange versuchen konnte Scherben zusammenzukleben, bis einem die Finger bluteten. Retten was nicht mehr zu retten war.
Dustin nickte, das Gesicht in Chris‘ Hemd vergraben. Der Kragen unter ihm wurde feucht und knitterte, aber wenn Chris es bemerkte sagte er es nicht.
Pairings: Dustin, Chris und Mark
Challenge: Drei Charaktere: einer ist betrunken, einer schläft und einer ist unglücklich verliebt
Wörter: ~2500
Warnungen: Angst, angst, angst und die ganze Welt ist ein untergehendes Schiff
And now my heart stumbles on things I don't know
My weakness I feel I must finally show
Lend me your hand and we'll conquer them all
But lend me your heart and I'll just let you fall
Mumford & Sons: Awake my Soul
Marks Kopf sank auf Dustins Schulter. Seine Locken kitzelten. Sie waren weich und drahtig wie plüschige Sprungfedern und sein warmer Atem streifte Dustins Kehle.
Das war nicht so übel, aber das machte es schwer, sich aufs Laufen zu konzentrieren. Dustin kicherte.
Er versucht das Gewicht auf seiner Schulter besser zu verteilen, was dazu führte, dass er stolperte. Mark rutschte bedenklich. Hastig ruderte Dustin mit seinem freien Arm, um sein Gleichgewicht zu halten.
„Oh Shit. Shit.“ Er gluckste atemlos und presste hastig die Lippen aufeinander. Ein Lachen steckte unaufhaltsam in seiner Kehle und wollte hinaus.
Chris blickte über Marks gesenkten Kopf hinweg zu ihm hinüber, eine Augenbraue angehoben. „Findest du irgendwas daran lustig?“ Er hatte Marks anderen Arm um seine Schultern geschlungen. Mark hing wie ein nasser Lappen zwischen ihnen.
„Nein!“ Entschuldigend schüttelte Dustin den Kopf. Nicht lustig, wiederholte er im Kopf. Gar nicht lustig.
Er räusperte sich und versuchte seinen Blick auf seine Füße zu fokussieren. Die Straße schwankte unter ihm wie eine Hängebrücke. Oder vielleicht brachte er die Straße zum Schwanken. Das war schwer festzustellen. Huh.
„Die Frage ist, dreht die Erde sich unter uns oder drehen wir uns auf der Erde?“ dachte Dustin laut und runzelte angestrengt die Stirn.
Chris gab ein Geräusch von sich, das beinah wie ein Lachen klang, nur weniger lustig.
„Ich meine, vielleicht…“, Dustin wedelte mit der Hand, „vielleicht drehen wir die Erde indem wir drüber laufen.“
„Du bist so betrunken“, seufzte Chris.
„Ja“, Dustin nickte einsichtig. „Aber ich bin nicht derjenige, den wir grade nachhause tragen.“ Er deute mit dem Kopf auf Marks schlappe Gestalt zwischen ihnen.
Mark gab ein schläfriges Geräusch von sich und stolperte über einen Bordstein. Dustin spürte wie Chris den Griff um Marks Taille verstärkte.
„Das ist ein Desaster“, stellte Chris fest. Er klang trostlos. „Ich sehe schon die Schlagzeilen. ‚Facebook-Gründer gibt sich die Kante bei Vorstandssitzung und fällt betrunken ins Buffet! Krise bei Online-Netzwerk? Aktien fallen ins Bodenlose.‘ Wieso tut er mir das an? Wieso?“
Dustin gluckste und tarnte es rasch als Schluckauf, als er Chris‘ Blick bemerkte.
„Er ist nicht ins Buffet gefallen“, gab er zu Bedenken.
„Daneben“, bemerkte Chris mit zusammengebissenen Zähnen. „Das ist genauso schlimm. Sobald er nüchtern ist, bring ich ihn um.“
„Du schaffst das schon“, erwiderte Dustin voller ehrlicher Überzeugung. Chris hatte schon viel schlimmere Publicity-Pannen gemanagt. Chris war großartig. „Ich helfe dir. Wir machen einfach das Übliche.“
„Ja.“ Chris seufzte.
Die Nachtluft war kalt auf seiner erhitzten Haut und Dustin schauderte.
Er fühlte sich gleichzeitig viel zu müde und viel zu wach. Die Welt war seltsam vernebelt um ihn herum und alles lief ein bisschen langsamer als sonst. Er wäre gerne ein bisschen nüchterner gewesen.
Oder vielleicht wäre die Welt auch nur gerne ein bisschen betrunkener gewesen.
Mark war ein warmes Gewicht an seiner Seite, mager und knochig unter dem dicken Pullover und ungewohnt anschmiegsam. Er war genauso leicht wie er aussah. Seine Lippen waren leicht geöffnet und die gesenkten Wimpern malten dramatische Schatten auf seine Wangen. Im matten Licht der Straßenlaternen wirkte er ausgezerrt und sehr jung.
Sie hatten nicht darüber geredet, wieso Mark sich betrunken hatte. Natürlich nicht.
Es war so schwer geworden, auf ihn aufzupassen.
Dustin schluckte und wandte den Blick ab. Er fröstelte erneut.
Chris warf einen Blick auf Dustins bloße Arme. „Ist dir kalt?“
Dustin schüttelte den Kopf.
„Du hast Gänsehaut.“
„Es ist nur so…traurig“, erwiderte Dustin vollkommen zusammenhanglos. Seine Kehle fühlte sich eng an, als ob er an dem Lachen erstickte, was nicht heraus durfte.
Das war der Alkohol. Alkohol machte ihn emotional, jedes Mal.
Vielleicht war es bezeichnend dass Chris ihn dennoch verstand. Als er den Kopf wandte war sein Blick auf Mark weniger streng und viel mehr resigniert.
„Wir sind gleich da“, sagte er knapp, was keine Antwort auf irgendetwas war.
Andererseits hatte Dustin auch keine Frage gestellt. Hatte er?
Er rieb sich mit der freien Hand über die Augen, verwirrt von seinen eigenen Gedanken.
Chris‘ Auto kam schneller als erwartet. Dustin hatte nicht einmal bemerkt, dass er die Augen geschlossen hatte, bis Chris plötzlich stehen blieb. Er blinzelte verwirrt und die Welt brauchte einen Augenblick bis sie sanft in ihre Ausgangslage zurückschaukelte.
„Halt ihn fest“, befahl Chris, während er in seiner Hosentasche nach dem Schlüssel fischte.
Das war leichter gesagt als getan. Mark hing haltlos, knochenlos zwischen Dustin und der Autotür. Seine Beine schienen aus Wackelpudding zu sein, denn sobald Dustin seinen Griff um ihn lockerte, machte er Anstalten den polierten Lack entlang zu Boden zu rutschen. Hilflos schlang Dustin beide Arme um Marks Taille und Mark sackte ihm willenlos entgegen. Er schnuffelte und vergrub das Gesicht an Dustins Hals.
Mark gab ein leises, seufzendes Geräusch von sich. Er murmelte etwas. Sein Atem war warm und feucht und es dauerte einen Augenblick bis Dustin ihn verstand. „Wardo…“
Die Welt war eine Hängebrücke und schwankte sacht um ihn herum. Dustin schloss die Augen.
Ungelenk tätschelte er Mark den Rücken und legte eine Hand auf den lockigen Hinterkopf. Es wird alles gut, wollte er sagen, es ist alles okay. Aber das war es nicht. Und vielleicht würde es nie wieder okay.
Er hörte ein leises Knacken und einen winzigen, schrecklichen Augenblick lang war Dustin sicher, dass das Marks Herz gewesen war.
„Das Auto ist offen“, sagte Chris sacht und griff mit einer Hand nach Marks Arm, während er mit der anderen die Hintertür seines Wagens öffnete.
Das Auto. Dustin lachte atemlos. Ihm war nicht einmal nach Lachen zumute, aber das Glucksen steckte in seiner Kehle Hustenreiz und Würgereiz zugleich und ließ nicht locker. „Okay. Ja. Okay.“
Chris warf ihm einen seltsamen Blick zu, aber falls er dachte, dass der Alkohol langsam Dustins Verstand aufweichte, kommentierte er es nicht.
Gemeinsam ließen sie Mark auf die Rückbank gleiten. Dustin passte auf, dass er sich nicht den Kopf an der Tür anstieß und Chris hob seine Beine auf den Sitz. Mark war schlapp und fügsam wie eine Puppe und es war beinah gruselig. Weil Mark normalerweise alles war, nur das nicht.
Langsam richtete Dustin sich auf. Er fühlte sich wie auf hoher See und so, als ob er plötzlich Schieflage hatte ohne Marks Gewicht an seiner Seite.
Er blinzelte matt und sank gegen das Auto.
Etwas Weiches landete auf seinem Kopf und er warf einen verwirrten Blick zu Chris. Als er die Hände hob, bekam flauschigen Stoff zu fassen. Es war Chris‘ dicker, weinroter Pullover und sekundenlang drehte Dustin ihn verwirrt in seinen Händen hin und her, bevor er Chris einen fragenden Blick zuwarf.
Chris zuckte unbehaglich mit den Schultern. „Ich hab dir gleich gesagt, es ist zu kalt für ein T-Shirt.“
„Oh“, sagte Dustin. „Okay.“
Ein paar Minuten lang beobachtete Chris seine unkoordinierten Versuche die Arme durch die Ärmel zu manövrieren, dann seufzte er und nahm ihm den Pullover ab.
„Links“, kommandierte er und Dustin gehorchte widerspruchslos. „Und rechts. Nein. Das andere rechts.“ Er seufzte, aber es klang beinah liebevoll.
Dustin schob die Ärmel bis über die Fingerspitzen und verschränkte die Arme. Der Pulli war warm und roch sehr vertraut, nach zu Hause und nach Chris. Die Welt fühlte sich weniger kalt an, aber immer noch wie ein Ozean und er wagte es nicht, sich vom Auto wegzubewegen.
Chris sah ihn an, mit einem Blick, den Dustin nicht deuten konnte.
„Es ist Marks eigene Schuld“, sagte er leise und noch viel zusammenhangsloser als Dustin den ganzen Abend über gewesen war.
„Ich weiß.“ Und mit plötzlicher Klarheit wusste Dustin auch, dass Chris nicht über den Alkohol sprach und nicht über heute Abend.
Chris rieb sich mit den Handballen über die Augen und plötzlich sah er unglaublich müde und frustriert aus. Er trug ein weißes Hemd unter seinem Pullover. Es war irgendwann mal makellos und sauber gewesen, aber jetzt wirkte es zerknittert und mitgenommen, was Dustin einen leichten Stich versetzte.
Eine Ecke seines Kragens stand ab wie ein Eselsohr und Dustin konnte den plötzlichen Impuls nicht unterdrücken, die Hand nach ihm auszustrecken. Sorgfältig rückte er ihn zurecht.
„Weißt du wie schwer es ist, Publicityberater für jemanden zu sein, den niemand leiden kann?“ Es platzte so unvermittelt aus Chris heraus, dass Dustin überrascht zusammenzuckte und die Hände sinken ließ. „Es ist als ob er es darauf anlegt, dass…Gott verdammt.“ Er holte tief Luft.
Hilflos sah Dustin Chris dabei zu, wie er um Fassung rang.
„Wie…“, Chris lachte erstickt. „Wie hat Wardo ihn ausgehalten?“
Dustin starrte ihn an und zum ersten Mal blieb ihm das eigene Lachen in der Kehle stecken. „Was?“
Chris schüttelte ruckartig den Kopf, als wollte er es am liebsten wieder zurück nehmen. „Steig ein“, sagte er. „Wir sollten nicht hier rumstehen. Es fehlt nur noch, dass die Presse auftaucht.“
Dustin rührte sich nicht. „Chris.“
„Wieso bin ich nicht betrunken?“ fragte Chris. Er hörte nicht auf, sich gewaltsam über die Augen zu reiben, als hoffte er, dass er aufwachen würde, wenn er es nur lang genug versuchte. „Gott, einmal möchte ich betrunken sein und dass ein anderer hinter mir aufräumt.“
Dustin spürte wie sein Magen in einer wilden Talfahrt nach unten sackte und es war nicht der Alkohol. Die Welt war keine Händebrücke. Die Welt war ein Schiff und er ging mit ihr unter.
„Manchmal“, murmelte Chris, mehr zu sich selbst als zu Dustin, „manchmal möchte ich ihn packen und schütteln. Er ist einer der brillantesten Menschen die ich kenne. Und er ist so ein Idiot. Anfangs dachte ich, das ist es alles wert, aber inzwischen…“ Er ließ die Hände sinken. „Fragst du dich das nicht manchmal? Ob es das wert ist?“ Er klang hoffnungslos.
„Hör auf…“, sagte Dustin atemlos und presste die Augen zusammen. Das Auto schwankte sachte hinter ihm, im Herzschlag der ganzen Welt. Es fühlte sich an, als würde er ins Bodenlose fallen.
„Dustin.“ Chris seufzte.
„Du willst gehen, oder?“ fragte Dustin tonlos.
Er hätte überraschter sein sollen, aber seltsamerweise war er das nicht.
Es war ein Wunder, dass Chris so lange dageblieben war, das wusste er. Chris war viel zu talentiert und viel zu intelligent und er hatte viel zu viele Pläne, die Welt zu verändern, um für alle Ewigkeiten Kindermädchen für Mark Zuckerberg zu spielen und hinter ihm aufzuräumen.
Dustin lauschte auf die ohrenbetäubende Stille und wagte es nicht, die Augen wieder aufzumachen.
Er dachte an den Algorithmus auf dem Fenster in Kirkland. Er dachte daran wie sie zu viert auf Marks Bett gesessen hatten und dabei zugesehen wie eine Idee Harvards gesamtes Netzwerk lahm legte. Es fühlte sich an, als sei es eine Ewigkeit her. Er dachte an Wardos Gesicht als er Marks Laptop zerschmettert hatte.
Es dauerte einen Augenblick, bis Chris antwortete. Und als er es tat, war es nicht einmal eine Antwort. „Ich liebe Mark, das weißt du. Aber…manchmal habe ich das Gefühl, ich verliere den Verstand, wenn ich noch länger für ihn arbeite.“
Hysterisches Lachen blubberte in Dustin nach oben und kämpfte sich unaufhaltsam seinen Weg nach draußen. Er hatte ja die ganze Zeit gewusst, dass es da war.
„Du sagst mir hier und jetzt, dass du gehen willst?“ fragte er und seine Stimme wurde lauter. „Hier? Jetzt?“
Er sagte noch mehr - sinnlose, melodramatische Sachen („…kannst du mir das antun…?“ „geh nicht…“, „im Stich gelassen…“), aber er stolperte mitten drin über seine eigenen Sätze, bis sie keinen Sinn mehr machten. Er sagte ‚du verlässt Facebook‘ und eigentlich meinte er ‚du verlässt mich‘.
Wörter und Gelächter sprudelten gleichzeitig aus ihm heraus und ihm wurde schlecht. Würgend rang er nach Luft und er musste aufhören zu reden.
Schwer atmend beugte er sich nach vorne und stützte die Hände auf die Knie.
Seine Finger zitterten.
„Würdest du mitkommen?“ fragte Chris leise, so leise, dass Dustin ihn zuerst nicht verstand. Er hatte bis eben gar nichts gesagt.
„Was?“
„Wenn ich gehen würde…würdest du mitkommen?“
Ganz langsam richtete er sich auf und starrte Chris an.
Chris stand ganz still. Seine Arme hingen an den Seiten hinab und er sah plötzlich so hilflos aus wie Dustin sich fühlte.
Und Dustin dachte daran, wie brillant Chris war und wie kreativ und dass sie gemeinsam vermutlich die Welt beherrschen konnten. Sie hatten Geld genug und sie hatten Ideen genug. Gemeinsam hatten sie von allem genug.
Aber vor allem würden sie abends auf einer gemeinsamen Couch sitzen, wie damals in Harvard, und sie würden Shark Week gucken und WoW spielen und sich um das letzte Stück Pizza streiten, und er würde mit dem Kopf auf Chris Schoß einschlafen und niemand, niemand würde verklagt und niemand hintergangen und niemandem würde das Herz gebrochen.
Und sekundenlang dachte Dustin, ja. Ja, ich würde. Überall hin. Und du weißt es.
Und dann dachte er an Mark.
Mark der auf dem Rücksitz von Chris‘ Auto lag und den man manchmal füttern und ins Bett schicken musste wie ein Kind. Mark, der völlig lebensuntauglich war. Mark, der alles, alles hatte, viel mehr als irgendjemand brauchte.
Mark, der Wardo nicht mehr hatte.
Und er dachte an Wardo, der irgendwo auf der Welt ganz alleine war. So allein wie Dustin niemals sein wollte, und so allein, wie er sich jetzt grade fühlte, mitten zwischen Mark, der sich ins Wachkoma getrunken hatte und Chris, der vielleicht verschwunden sein würde, wenn er sich das nächste Mal umdrehte. Als ob ihm alles zwischen den Fingern zerrann.
Wie konnte er Chris haben, wenn Mark Wardo nicht mehr hatte?
„Ich kann nicht“, sagte er leise und senkte den Blick. „Du weißt, ich kann nicht.“
Eine Sekunde lang flackerte eine Emotion über Chris‘ Gesicht, die Dustin nicht verstand. Es sah aus als ob etwas zerbrach, aber es war schneller vorbei als es gekommen war.
Als er lächelte sah es sehr gefasst aus.
Zu Dustins Überraschung griff Chris nach seinem Pullover und zog daran, bis Dustin ihm praktisch entgegen fiel „Es tut mir leid“, sagte er und umarmte Dustin. Seine Stimme klang gedämpft. „Vergiss was ich gesagt habe. Es tut mir leid.“
‚Wir machen einfach das Übliche‘, dachte Dustin und ihm war nicht mehr nach Lachen zumute. Wir machen, das was wir immer machen. Wir machen einfach weiter.
„Ich bleibe heute Nacht bei Mark“, murmelte er. „Er sollte nicht…“
Nicht allein bleiben, hatte er sagen wollen, aber er brachte es nicht über die Lippen. Mark war bereits so allein wie man nur sein konnte.
Chris nickte, ohne ihn loslassen. „Ja. Ja, okay. Sieh zu, dass er Wasser trinkt, wenn er aufwacht. Ich telefoniere mit ein paar Agenten und der Presse. Wir brauchen irgendein ein Statement.“
Er sagte, „mach dir keine Sorgen“ und er sagte „alles wird gut“.
Das war die Lüge die Dustin die ganze Zeit nicht über die Lippen gebracht hatte, aber es war so viel leichter sie zu glauben, wenn Chris es war, der sie sagte. Als ob man alles reparieren konnte. Als ob man so lange versuchen konnte Scherben zusammenzukleben, bis einem die Finger bluteten. Retten was nicht mehr zu retten war.
Dustin nickte, das Gesicht in Chris‘ Hemd vergraben. Der Kragen unter ihm wurde feucht und knitterte, aber wenn Chris es bemerkte sagte er es nicht.
no subject
Date: 2011-06-12 12:56 pm (UTC)*heartbreak*
ach, Dustin, du puschel.
die ersten paar paragraphen lang war ich ein wenig verwirrt, aber das kann an mir liegen und es klärt sich ja auch auf, was genau da passiert.
und dann wird's wundervolles h ohne viel c.
*gives Dustin a blanket*
no subject
Date: 2011-06-12 01:15 pm (UTC)Ja, h ohne c ... das fiel mir auch sehr schwer. Aber es gab auch beim besten Willen nichts wie ich noch C einbauen konnte. Die wollen einfach alle unglücklich sein. ._.
no subject
Date: 2011-06-12 05:19 pm (UTC)Das war meinn Herz, das gerade kaputt gegangen ist.
Gah.
Mir tun alle so wahnsinnig leid und ich kann alle so wahnsinnig gut verstehen, ABER -- ich verlange ein Sequel. Von mir aus ein 5-Jahre später und Mark will und bekommt Wardo wieder und alle sind ein bisschen weniger idiotisch und ein bisschen weiser und am Ende sitzen sie wieder alle zusammen auf der Couch, spielen WoW und streiten sich um das letzte Stück Pizza. Und es ist nicht wie damals, aber es ist auch gut.
*schnief*
no subject
Date: 2012-03-10 12:35 pm (UTC)Es schwankt immer so zwischen tragisch-komisch (wie ginge es auch anders bei einem betruckenen Dustin) und einfach nur tragisch .__. Es ist aber auch so eine wahnsinnig traurige Zeit. Wardo ist schon weg und Chris ist noch da, aber man merkt einfach, wie sich alles unaufhaltbar auflöst und wie sie sich immer weiter von der unschuldigen, glücklichen Zeit in Harvard entfernen von der sie mal dachten, dass sie für immer anhalten wird.
Gah und Chris ist so lieb und Dustin tut mir total leid in dem Moment als er erkennt, dass Chris ihn auch noch verlassen wird >___<
Mark gab ein leises, seufzendes Geräusch von sich. Er murmelte etwas. Sein Atem war warm und feucht und es dauerte einen Augenblick bis Dustin ihn verstand. „Wardo…“
Das ist meine Lieblingsstelle *klirr*