luinaldawen: (Default)
[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Challenge: Um den heißen Brei
Fandom: The Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka, Eiji (und der Rest)
Wörter: 1368
Anmerkung: Gott... ich habe mich in diese Katze verliebt! *-*


Weitere Runden blieben glücklicherweise aus und nach dem Training fanden Fuji und Eiji im Clubhaus bereits Kaidoh vor, der vor der kleinen Katze hockte und versuchte, es aus einer Ecke herauszulocken. Wie es aussah, war sie in der Zwischenzeit aufgewacht und hatte Langweile bekommen. Und hatte nicht die geringste Lust, mit Kaidoh zu spielen. Vielleicht machten ihr auch die Zischlaute angst.
„Oi, Fuji-senpai, wo hast du die Katze her?“ Momo, der bisher grinsend zugesehen hatte, sah Fuji an. Wie es schien hatte es sich bereits rumgesprochen, dass er es gewesen war, der die Katze mitgebracht hatte. Er hatte auch schon eine gewisse Vorstellung, wer dafür verantwortlich war, aber als er zu Echizen sah, zog sich dieser nur betont desinteressiert sein Kappie ins Gesicht und drehte sich mit einem gemurmelten „Mada mada dane“ weg. Wie es aussah machte sich da doch jemand so seine Gedanken über das kleine Ding. Fuji überlegte schon, ob er Echizen mit einer entsprechenden Bemerkung etwas in Verlegenheit bringen sollte, als mit einem Mal Bewegung in das Kätzchen kam. Mit einem Geräusch das später vermutlich ein Miauen werden wollte, schoss es aus seiner Ecke und als Fuji sich umdrehte, sah er schnell, was – oder vielmehr: wer – das Ziel war.
Tezuka schien das weniger amüsant zu finden, denn seine Augenbraue zuckte verdächtig. Gerade wollte Fuji ihn von dem schnurrenden Fellknäuel befreien, da überraschte Tezuka sie alle: Er bückte sich und hob die Katze hoch, die in offenbar allerbester Laune ihren grauen Kopf an seinem Handgelenk rieb. Eine Geste, die Tezuka recht gelassen hinnahm, aber er schien trotzdem nicht so recht zu wissen, was er jetzt tun sollte.
„Soll ich sie nehmen?“, bot Fuji lächelnd an und einen Moment war er sich sicher, Tezuka würde froh sein, das Kätzchen wieder loszuwerden. Umso überraschter war er, als Tezuka mit einem Kopfschütteln reagierte. „Schon gut.“
„Sie mag dich...“
Der Anblick hatte wirklich etwas für sich. Ausgerechnet Tezuka, der so so ziemlich alles relativ gleichmütig hinnahm mit einer schnurrenden kleinen Katze auf dem Arm. Das war etwas, was Fuji so schnell nicht vergessen würde – oder Tezuka vergessen lassen. Erstmal behielt er aber jeden Kommentar für sich. Bis auf: „Hast du nicht Platz für eine Katze?“
Tezukas Blick sprach Bände. Beinahe konnte Fuji das „10 Runden“ hören, aber das Training war vorbei. Erstmal.
„Aber sie scheint dich zu mögen.“ Er konnte es sich nicht verkneifen, das Tierchen am Kopf zu kraulen, woraufhin es sich ihm weiter entgegenreckte.
„Vielleicht solltest du sie auch mal streicheln, sie mag das.“ Unschuldig lächelnd sah Fuji zu Tezuka auf, der sich nur fast unmerklich räusperte. Irgendwo im Hintergrund gab Eiji ein fiependes Geräusch von sich. Die anderen waren wohl vollauf damit beschäftigt zu überlegen, was sie von der ganzen Situation halten sollten.
„Fuji.“ Mehr brauchte es nicht, um ihn dazu zu bringen, wieder etwas auf Abstand zu gehen. Zu schade... Als er sich umdrehte sah er direkt in Eijis großen Augen. „Fujiko-chan?“
War da bei jemanden der Groschen gefallen? Er hatte sich schon gefragt, wann irgendjemand es bemerken würde. „Wir sollten überlegen, was wir mit der Katze machen. Gleich fängt der Unterricht an.“
Das war überhaupt nicht das, was Eiji gerne klären wollte, aber manchmal konnte auch der Rotschopf erkennen, wenn es einfach nicht der richtige Zeitpunkt war. „Können wir sie nicht hierlassen?“
„Fshuuu, ganz alleine?“
„Und wenn sie irgendwo hinmacht?“ Momo klang nicht allzu begeistert, während Kaidoh sich eher um das Wohlergehen der Katze sorgte. Für jemanden der ihn nicht so gut kannte war es nur schwer zu glauben, dass ausgerechnet Kaidoh butterweich war, wenn es um Tiere ging.
„Sie braucht auch etwas zu fressen, sie ist ja ganz mager.“ Oishi beäugte die Katze besorgt und Eijis Gedanken gingen schon etwas weiter. „Machen wir sie zu unserem Maskottchen!“, rief er begeistert, aber Fuji müsste gar nicht erst Tezuka ansehen um dessen Reaktion zu erfahren. Natürlich war das ganz und gar nicht in seinem Sinne, aber er machte keine entsprechende Bemerkung sondern sagte nur: „Ich bin gleich zurück.“
„Äh?“ Momo war nicht der einzige, der seinen Buchou verblüfft ansah. Oder eher: Nachsah. Hinter Tezuka schloss sich nämlich gerade die Tür des Clubhauses.
„Wo bringt er sie hin?“ Eiji klang ehrlich besorgt aber Fuji überließ es Oishi, ihn zu beruhigen. Außerdem wurde er gerade von den anderen gefragt, wo er die Katze aufgelesen hatte, was er eher kurz erklärte, während er sich umzog. Er war gerade dabei, sich die Schuhe zuzubinden, als Tezuka wieder reinkam und beinahe resignierend erklärte: „Ryuzaki-sensei passt erstmal auf die auf. Nach dem Unterricht musst du aber jemanden gefunden haben, der sie mitnimmt.“ Natürlich war das an Fuji gerichtet.
„Kann Fuji-senpai sie nicht aufnehmen?“, fragte Momoshiro prompt, als käme ihm die Idee wirklich gerade jetzt erst. Möglich wäre es. Kopfschüttelnd erklärte Fuji nur: „Leider nicht.“
Es war ein Glück, dass der Rest des Tennisteams ihn inzwischen gut genug einschätzen konnte um zu wissen, wann man besser keine neugierigen Fragen stellte. Kurz sah er Tezuka an, der ihm fast unmerklich zunickte. Das brachte ein kurzes, ehrliches Lächeln auf seine Lippen. Tezuka würde darüber nachdenken.
Das war schon beinahe ein Ja.
„Fuji~“, quengelte Eiji in genau diesem Moment, „Wir sollten uns beeilen!“ Eigentlich hatten sie noch etwas Zeit, aber es war gut möglich, dass sein bester Freund wieder Probleme mit den Hausaufgaben hatte und nun den Rest abschreiben wollte. Was wirklich nichts war, was man vor Tezukas Nase ansprechen sollte.
Also zog er den Reißverschluss seiner Tasche zu, nahm seine Jacke und winkte den anderen mit einem sonnigen Lächeln zu, bevor er Eiji nach draußen folgte. Wie lange es wohl dauerte bis er mit der Frage die ihm sicherlich schon unter den Nägeln brannte, herausrückte?
Erstmal schwieg Eiji aber, auch wenn er merklich nervös war und noch mehr herumhampelte als sonst. Nicht mehr lange und sie hätten das Schulgebäude erreicht und das Thema müsste bis mindestens zum Nachmittag warten. Fuji hatte gewisse Zweifel daran, dass Eiji es wirklich so lange aushalten würde.
Unglücklicherweise war es jetzt aber zu spät für irgendwelche Fragen und sie fanden sich im üblichen morgenden Durcheinander einer typischen Mittelschule wieder. Als Fuji sich nach Eiji umsah sah er, dass dieser wütend auf sich selbst zu sein schien.

„Fujiko-chan?“ Die Mittagspause war gerade eingeläutet worden und ihre Klassenkameraden hatten anderes zu tun, als ihnen in irgendeiner Form Aufmerksamkeit zu schenken. Und Eiji lag halb auf dem Tisch und sah mit großen Augen zu Fuji auf. Wie es aussah, war es jetzt so weit.
„Was läuft eigentlich zwischen dir und Tezuka-buchou?“
„Was denkst du, was zwischen uns läuft?“, antwortete er unschuldig.
Eijis Augen wurden noch ein wenig größer. Dabei hätte Fuji schwören können, dass das nicht mehr möglich war.
„Echt? Warum hast du mir das nicht gesagt? Wie lange?“
„Ich wollte wissen, wie lange es dauert, bis du es selbst merkst.“ Außerdem hatte er es einfach nicht für so erwähnenswert gehalten. Oder so etwas in der Richtung. „Es waren übrigens recht genau drei Wochen.“ Er hatte erwartet, dass sein bester Freund schneller etwas merken würde und musste zugeben, dass er doch ein wenig enttäuscht war.
Eijis Mund klappte auf, aber Fuji wartete nicht ab, ob dieser noch etwas zu sagen hatte. „Und jetzt entschuldige mich... du weiß, Tezuka schätzt es nicht besonders, wenn man sich verspätet.“
„Du... ihr... aber...“
„Übrigens... Oishi hat es schon nach zwei Tagen gemerkt.“
Damit wäre Eiji wohl über die Mittagspause hinweg beschäftigt und wie erwartet blitzte es in dessen Augen empört auf und nur Sekunden später war er zur Tür hinaus. Fuji folgte um einiges gemächlicher und traf Tezuka schon am Ende des Flurs.
„Ich fürchte, Oishi wird eine unangenehme Mittagspause haben...“, meinte er gelassen, was Tezuka nicht sonderlich zu interessieren schien. „Ich wollte noch zu Ryuzaki-sensei gehen.“
Keine Frage ob er mitkam, oder eine entsprechende Bitte. Sie wussten beide, dass das nicht nötig war. Natürlich würde Fuji mitkommen. „Ayana-san mag Katzen“, merkte er nur lächelnd an und sah zu Tezuka auf. „Dann wird es sie wohl nicht stören, wenn ich die Katze mit nach Hause nehme.“

Date: 2011-03-25 08:46 pm (UTC)
From: [identity profile] youseichen.livejournal.com
Viel Liebe an diese Geschichte! <3 Und an die Katze und an deine Darstellung von Tezuka und Fuji und deren Interaktion ^__^
Und ich finde, du solltest die Katze irgendwann mal wieder einbauen, wenn es die Geschichte zulässt :D

Sehr tolle und süße FF, wirklich ♥

Date: 2011-03-25 09:08 pm (UTC)
From: [identity profile] exiles-diary.livejournal.com
X.x <--- Wir gedenken alle voller Trauer an die verstorbene Exi, die an einem Zuckerschock erlegen ist, nachdem sie diese FF gelesen hat.

Goooott! Wie kannst du mir das antun! Tezuka und Katzen sind einfach unglaublich... niedlich o.o
Ich weiß, in Tezuka und niedlich in einem Satz wirft sich ein bisschen, aber er ist und bleibt ein Schnuffi, besonders wenn er mit Fuji sein Glück gefunden hat. Und er ist so ausgesprochen tierlieb *O* *Tezuka flausch*

Ich wär gern das Kätzchen! (und ich kann sie verstehen, dass sie sich sofort an Tezuka gepappt hat... irgendwie neigen Kätzchen dazu *da an ein RPG mit ner Freundin denk, wo wir ihm ne Katze angedreht haben*)

Alles in allem mal wieder ein besonders süßer Zuckerwürfel von dir.

Date: 2011-03-25 09:10 pm (UTC)
From: [identity profile] keksdiebin.livejournal.com
Awww, das ist so süß ^-^
Tezuka und die Katze <3 Ich stell es mir total süß vor wie er sie mit seinen großen Händen aufhebt <33
Ud natürlich mag Ayana Katzen *-*!! Eiji tut mir aber schon etwas leid >D

Date: 2011-03-27 04:08 pm (UTC)
From: [identity profile] ina-chan0808.livejournal.com
ich bin auch verliebt- und das nicht nur in die bezaubernde, kleine katze <3
ist zwar kein geheimnis, dass ich besonderer fan von fuji und tezuka bin (eisblöckchen schmelzen *___*) aber du musstest ja noch eins drauf setzen und so herrlich unterschwellig herumdrucksen und die mieze als kirsche obendrauf packen.
*seufz*
gleich nochmal lesen :D

Date: 2011-03-27 07:27 pm (UTC)
From: [identity profile] ina-chan0808.livejournal.com
bitte gerne :D

hoffentlich klappt's nochmal, es muss wunderbar ausgesehen haben als tezuka das kätzchen auf den arm genommen hat und fuji es dann gekrault hat <3

Profile

120_minuten: (Default)
Die Uhr läuft ... jetzt!

Most Popular Tags

January 2026

M T W T F S S
   1 234
567891011
12131415 161718
19202122232425
262728293031 

Style Credit

Powered by Dreamwidth Studios