(no subject)
Mar. 17th, 2011 04:50 pmAutor:
der_jemand
Fandom: Original
Challenge: Wie kommt der Teelöffel in die Jacke?
Charaktere: Gregor und Tanja (Adventskalender 2010)
Wörter: ~ 540
Warnungen: Kein Lesbenporno.
Widmung:
nyx_chan, wenn sie will.^^"
Kommentar: Aus der Reihe: Sinnlose Momente, knapp um die Challenge drumherum.
„Tanja?“
„Nicht so laut!“
Gregor beugte sich zu seiner Schwester, die ausgestreckt auf seinem Sofa lag, hinab und flüsterte ihr ins Ohr: „Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass dein Mantel an der Duschstange hängt?“
„Nicht so laut, verdammt!“
Langsam und offensichtlich unter unmenschlichen Qualen richtete Tanja sich auf. „Was?“
„Dein Mantel. Meine Dusche. Warum?“
„Was weiß ich... Irgendwo musste ich ihn ja aufhängen.“
„Und die Garderobe erschien dir unpassend?“ Langsam beschlich Gregor das Gefühl, dass es eine extrem dumme Idee gewesen war, seiner kleinen Schwester Asyl und einen Wohnungsschlüssel zu gewähren.
Andererseits war sie schon immer niedlich gewesen, wenn sie nen Kater hatte.
Sie zuckte mit den Achseln. „Es hat Sinn gemacht. Gestern nacht irgendwann.“
„Ja, das dachte ich mir schon. Wie auch immer: Hier.“ Er ließ den Mantel auf ihren Schoß fallen.
„Kannst du den nicht an die Garderobe hängen, wie jeder normale Mensch?“ Mit einer nachlässigen Bewegung schob sie den Mantel vom Sofa. Etwas klirrte.
„Ist das ein Teelöffel?“
Tanja nickte langsam.
„Wie kommt ein Teelöffel in deine Jackentasche?“
„Der muss von Mel sein.“
„Mel? Wieso zur Hölle Mel?“
Erneutes Schulterzucken. „Ich war gestern bei ihr.“
Klar war sie bei Mel gewesen. Weil das ja so üblich war, nach irgendwelchen Geburtstagspartys die beste Freundin seines Bruders zu besuchen. Die beste Freundin, die man erst einmal getroffen hatte. „Was machst du bei Mel?“
„Na ja, sie war auch in diesem Club und wir haben uns unterhalten. Als die anderen gegangen sind, sind wir dann zu ihr. Zum Quatschen.“
Gregor konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Du gehst also mit Lesben nach hause? Zum Quatschen?“
„Ja, das hätte mir da auch auffallen können.“
Und weg war das Grinsen. „Was?!“
„Na, dass Mel auf Frauen steht.“
Gregor war kurz davor, sie an den Schultern zu packen und durchzuschütteln, bis sie ihm verriet, was Mel ihr angetan hatte, aber ihm fiel noch gerade rechtzeitig ein, dass Tanja inzwischen neunzehn war und wenn schon nicht erwachsen, dann zumindest trotzig genug um ihre eigenen dummen Entscheidungen zu treffen. Außerdem sprachen sie hier schließlich von Mel... Oh Gott.
„Was hat das zu bedeuten? Was habt ihr angestellt?“
„Sie hat Tee gekocht. Mir war kalt.“
„Kalt.“
„Gregor, es ist Januar. Na ja, und dann haben wir halt auf dem Sofa gesessen, Tee getrunken und ein bisschen gekuschelt oder so.“
„Oder so?“ Eigentlich wollte er das gar nicht wissen. Schicksalsergeben seufzte er. Es sollte ihn wirklich nicht überraschen, schließlich war Tanja auch Heiligabend an Mels Schulter gelehnt eingeschlafen.
„Und wir haben vielleicht ein bisschen rumgemacht.“ Ein leichter Rotschimmer legte sich auf ihre Wangen. Es war fast niedlich. „Oder ein bisschen mehr.“
Ihr Grinsen war definitiv nicht niedlich und Gregor musste sich auf die Zunge beißen, um nicht laut loszujammern.
„Na ja, dann hat sie mich halt hergebracht, weil ich doch betrunken war und du vor Sorgen bestimmt wahnsinnig werden würdest...“
Gregor nickte langsam. Seine Schwester und Mel also, ja? Das Universum hatte wirklich einen perversen Sinn für Humor.
Aber... „Und der Teelöffel? Wie ist jetzt der Teelöffel in deine Tasche gekommen?“
„Welcher Teel...? - Oh. Keine Ahnung.“
Fandom: Original
Challenge: Wie kommt der Teelöffel in die Jacke?
Charaktere: Gregor und Tanja (Adventskalender 2010)
Wörter: ~ 540
Warnungen: Kein Lesbenporno.
Widmung:
Kommentar: Aus der Reihe: Sinnlose Momente, knapp um die Challenge drumherum.
„Tanja?“
„Nicht so laut!“
Gregor beugte sich zu seiner Schwester, die ausgestreckt auf seinem Sofa lag, hinab und flüsterte ihr ins Ohr: „Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass dein Mantel an der Duschstange hängt?“
„Nicht so laut, verdammt!“
Langsam und offensichtlich unter unmenschlichen Qualen richtete Tanja sich auf. „Was?“
„Dein Mantel. Meine Dusche. Warum?“
„Was weiß ich... Irgendwo musste ich ihn ja aufhängen.“
„Und die Garderobe erschien dir unpassend?“ Langsam beschlich Gregor das Gefühl, dass es eine extrem dumme Idee gewesen war, seiner kleinen Schwester Asyl und einen Wohnungsschlüssel zu gewähren.
Andererseits war sie schon immer niedlich gewesen, wenn sie nen Kater hatte.
Sie zuckte mit den Achseln. „Es hat Sinn gemacht. Gestern nacht irgendwann.“
„Ja, das dachte ich mir schon. Wie auch immer: Hier.“ Er ließ den Mantel auf ihren Schoß fallen.
„Kannst du den nicht an die Garderobe hängen, wie jeder normale Mensch?“ Mit einer nachlässigen Bewegung schob sie den Mantel vom Sofa. Etwas klirrte.
„Ist das ein Teelöffel?“
Tanja nickte langsam.
„Wie kommt ein Teelöffel in deine Jackentasche?“
„Der muss von Mel sein.“
„Mel? Wieso zur Hölle Mel?“
Erneutes Schulterzucken. „Ich war gestern bei ihr.“
Klar war sie bei Mel gewesen. Weil das ja so üblich war, nach irgendwelchen Geburtstagspartys die beste Freundin seines Bruders zu besuchen. Die beste Freundin, die man erst einmal getroffen hatte. „Was machst du bei Mel?“
„Na ja, sie war auch in diesem Club und wir haben uns unterhalten. Als die anderen gegangen sind, sind wir dann zu ihr. Zum Quatschen.“
Gregor konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Du gehst also mit Lesben nach hause? Zum Quatschen?“
„Ja, das hätte mir da auch auffallen können.“
Und weg war das Grinsen. „Was?!“
„Na, dass Mel auf Frauen steht.“
Gregor war kurz davor, sie an den Schultern zu packen und durchzuschütteln, bis sie ihm verriet, was Mel ihr angetan hatte, aber ihm fiel noch gerade rechtzeitig ein, dass Tanja inzwischen neunzehn war und wenn schon nicht erwachsen, dann zumindest trotzig genug um ihre eigenen dummen Entscheidungen zu treffen. Außerdem sprachen sie hier schließlich von Mel... Oh Gott.
„Was hat das zu bedeuten? Was habt ihr angestellt?“
„Sie hat Tee gekocht. Mir war kalt.“
„Kalt.“
„Gregor, es ist Januar. Na ja, und dann haben wir halt auf dem Sofa gesessen, Tee getrunken und ein bisschen gekuschelt oder so.“
„Oder so?“ Eigentlich wollte er das gar nicht wissen. Schicksalsergeben seufzte er. Es sollte ihn wirklich nicht überraschen, schließlich war Tanja auch Heiligabend an Mels Schulter gelehnt eingeschlafen.
„Und wir haben vielleicht ein bisschen rumgemacht.“ Ein leichter Rotschimmer legte sich auf ihre Wangen. Es war fast niedlich. „Oder ein bisschen mehr.“
Ihr Grinsen war definitiv nicht niedlich und Gregor musste sich auf die Zunge beißen, um nicht laut loszujammern.
„Na ja, dann hat sie mich halt hergebracht, weil ich doch betrunken war und du vor Sorgen bestimmt wahnsinnig werden würdest...“
Gregor nickte langsam. Seine Schwester und Mel also, ja? Das Universum hatte wirklich einen perversen Sinn für Humor.
Aber... „Und der Teelöffel? Wie ist jetzt der Teelöffel in deine Tasche gekommen?“
„Welcher Teel...? - Oh. Keine Ahnung.“
no subject
Date: 2011-03-17 04:12 pm (UTC)Teelöffel in der Manteltasche, umso besser. Und die Story drumherum war auf jeden Fall gut, auch wenn wir jetzt immer noch nicht wissen...lassen wir das. Und der Mantel an der Dusche, herrlich! Der Dialog ist toll und die Verwirrtheit ihres Bruders...und der Teelöffel.
Nimm das hier einfach als Zeugnis meiner Begeisterung (und nicht meiner geistigen Verwirrtheit), ja?
no subject
Date: 2011-03-17 04:27 pm (UTC)Armer Gregor, der scheint ja gerade sein persönliches Horrorszenario zu erleben. XD Und der heimliche Hauptdarsteller ist natürlich der Teelöffel. XD
Vielleicht... hat es einfach Sinn gemacht ihn einzustecken. ^-^
no subject
Date: 2011-03-17 07:06 pm (UTC)Ich finde ja, der literarische und spirituelle Wert von Teelöffeln wird unterschätzt. Und jetzt überlege ich, wie ich die Illuminaten mit Teelöffeln in Verbindung bringen kann. ...Wahrscheinlich hast du recht. Wahrscheinlich hat es einfach nur Sinn gemacht.^^
no subject
Date: 2011-03-17 05:11 pm (UTC)Und Danke für die Widmung! *____*~~~<3333
no subject
Date: 2011-03-17 07:09 pm (UTC)Und hach, ich bin glücklich, wenn es dir ein bisschen gefallen hat. *___*
no subject
Date: 2011-03-17 05:29 pm (UTC)no subject
Date: 2011-03-17 07:10 pm (UTC)no subject
Date: 2011-03-17 07:08 pm (UTC)ach das mit dem teelöffel mag ich gern...ich hab neulich auch einen gefunden, glücklicherweise ohne kater dafür aber auch ohne einer fummel nacht XD aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben! (immerhin hab ich eine amüsante geschichte gefunden ;-) dankeschön)
hoffentlich ist der arme gregor nicht allzu verstört...brüder können ja manchmal ein bisschen leicht peinlich berührt sein ^^"
no subject
Date: 2011-03-17 07:13 pm (UTC)Ich weiß gar nicht, was mich an Gregors Stelle mehr verstören würde, die Tatsache das meine Schwester Sex hat (haben wird) oder die Tatsache, dass es mit meiner besten Freundin sein musste. XD
Aber danke für den Kommentar. =)
no subject
Date: 2011-03-18 10:10 pm (UTC)stimmt, schwere entscheidung was das schlimmere ist, aber nachdem ich, als mir mein bruder damals erzählt hat, dass er schon sex hat, auf die gegenfahrbahn gelenkt habe wage ich zart in die richtung "überhaupt sex" zu tendieren ^^" mit WEM ist dann doch eher zweitrangig...
vielleicht war's auch das lesben-ding das dann nicht mehr geil sondern verstörend war *g*