Remix 2

Feb. 6th, 2011 10:20 pm
[identity profile] exiles-diary.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Remix von [livejournal.com profile] luinaldawen 's Spam die Vierte
Wörter: 1264
Fandom: Prince of Tennis
Warning: ooc-ness

Kommentar: T-T ich hoffe, ich hab es jetzt besser hingebracht. Aber ich bin immer noch froh, dass ich es überhaupt herausgebracht hab. Ich weiß, dass ich es besser kann >.< entschuldige, Luina.



Fuji dreht sich zeitgleich mit mir um und es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte erleichtert ausgeatmet, als nur Ooishi den Raum betritt. Unwillkürlich entspanne ich mich ein wenig. Die Sache liegt mir immer noch schwer im Magen. Ich möchte eigentlich nicht genau wissen, wie es draußen aussieht.
"Alle sind ziemlich aufgeregt, Ryuuzaki-sensei beschäftigt sie ein wenig." Manchmal fühle ich mich wie der Kommandant einer Rasselbande und Ooishi ist mein treuer Adjudant. Ich nicke jetzt nur noch erleichterter und bedankte mich bei ihm. Aber ich sehe auch die Sorge in Ooishis Gesicht.
"Du solltest erstmal nach Hause gehen. Wir haben das hier im Griff", rät er mir dann auch schon und es gab nichts, was ich lieber täte. Aber zu Hause würde mir nur die Decke auf dem Kopf fallen. Diesmal war die Lage einfach zu katastrophal.
"Ooishi hat Recht", mischt sich jetzt auch Fuji leise ein. "Die anderen werden Verständnis haben."
Das war wahrscheinlich wirklich so, aber ich drehe mich nur zum Fenster um. Fuji versteht das Problem nicht. Ich stehe mir hier selbst im Weg. Ich bin Teamkapitän. Ich sollte hier bleiben, bis alle anderen weg waren. Was soll ich nur machen?
Schließlich treffe ich eine Entscheidung. Es bringt ja alles nichts. "Ooishi, kümmer dich um die anderen."
Ooishi stimmt natürlich sofort zu und ich höre kurz darauf, wie der Vizekapitän pflichtbewusst das Clubhaus wieder verlässt. Erneut wird es still in dem Umkleideraum und ich spüre nur noch Fujis Anwesenheit. Das hat etwas beruhigendes und ich versuche mich einfach nur auf dieses Gefühl zu konzentrieren. Mein Ärger über Kaidoh und Momoshiro ist immer noch nicht verklungen.
"Wir sollten gehen", meint Fuji schließlich und ich nicke. Er hat Recht und ich nehme auch gerne das stumme Angebot an, dass er mich begleitet. Fuji war bisher immer eine sehr angenehme Gesellschaft.
"Warte draußen auf mich", fixiere ich es aber sicherheitshalber noch einmal und beginne mich umzuziehen, nachdem Fuji das Clubhaus verlassen hatte. Er war es ja schon und ich möchte nicht unbedingt von ihm beobachtet werden, wenn es nicht sein muss. Er tut es oft genug ohne dass ich es verhindern kann.
Es dauert nicht lange und ich verlasse das Clubhaus ebenfalls. Ich wage sogar den Blick auf das Training, auch wenn es mir ein wenig den Magen umdreht. Ich hätte große Lust sie alle Runden laufen zu lassen. Vor allem Kikumaru und Echizen. Der eine Trainiert gar nicht und klammert sich nur an Ooishi fest und der andere spielt nicht so wie er es normalerweise tut. Soviele Spielfehler habe ich bei Echizen wirklich noch nie gesehen. Das war schlimmer als jeder Anfänger und darüber hinaus auch fast gefährlich. Nicht nur weil sein Gegner Inui war.
"Echizen sollte sich zusammenreißen", ist aber die einzige Anmerkung, die ich mache. Ooishi hat den Club für mich heute übernommen und ich habe nicht vor, mich in seine Leitung einzumischen.
"Er macht sich Sorgen", erklärt mir Fuji etwas, das mir klar ist. Jeder hier macht sich Sorgen. Das geht mir nicht anders, auch wenn ich mich wohl mehr über darüber ärgere, dass ich mir Sorgen machen muss.
"Ich hoffe, das musser nicht. Gehen wir", berühre ich Fuji kurz am Arm, damit wir hier endlich abhauen konnten. Mich interessiert es auch nicht besonders, wie Echizen sich bis auf die Knochen blamiert. Es ist seine eigene Schuld.

Es dauert nicht lange, da ist mir Fuji dann auch endlich gefolgt und wir verlassen gemeinsam das Schulgelände. wir enden in einem kleinen Café, wirklich nach Hause zieht es mich nicht, da ich weiß, dass mich dort die Ereignisse des heutigen Tages nur wieder einholen würden.
Nicht, dass sich mich in Anwesendheit Fujis wirklich in Ruhe ließen. Aber Fuji... Fuji war etwas Besonderes. Er schafft es irgendwie, dass ich mich ruhiger fühle. Ich weiß nicht, wie er es macht, aber ich weiß es zu schätzen.
"Was wird mit Momo und Kaidoh passieren?", fragt er mich schließlich vorsichtig. Den Tonfall kenne ich von ihm nicht, aber in Anbetracht der Situation sollte mich das nicht wundern. Er weiß wahrscheinlich im Moment selbst nicht, was er zu erwarten hat.
"Du hast Ryuuzaki-sensei gehört. Fürs erste sind sie vom Training suspendiert." Was soll ich sonst darauf sagen?
"Und dann?", hakt Fuji nach und mir dreht sich wieder der Magen um, wenn ich daran denke. Aber ich antworte dennoch.
"Das wird sich morgen entscheiden. Auch wenn es ein Unfall war, sie haben genug Regeln gebrochen." Morgen schien noch in so endloser Ferne und hoffe wirklich sehr, dass ich nicht alle Pläne ändern muss. Wir haben keine Zeit für neue Ranking Matches. Wir sollten gerade dabei sein, alles an Kranft ins Training für das nächste Turnier zu legen.
Dass die beiden auch immer streiten mussten. Sie mussten doch endlich daraus gelernt haben. Es wurmt mich, dass das heute so überraschend passiert war. Dabei habe ich doch schon damit begonnen, sie als die zukünftigen Leiter des Clubs zu sehen. Niemand sonst käme dafür in Frage.
"Ich dachte, sie hätten das endlich hinter sich." Es klingt mehr wie ein Seufzen, aber was soll ich machen. Das haben die beiden wirklich selbst verbockt.
"Das dachten wir alle." Fujis Worte klingen tröstend. "Es war nicht dein Fehler."
War es nicht? Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht habe ich ihnen nicht klar genug gemacht, dass diese Art von Rivalität nichts bringt.
Ich räuspere mich und schiebe die unliebsamen Gedanken beiseite. Das Letzte, was mir noch fehlt, ist mich selbst fertig zu machen. Es ist nicht zu ändern, also erwidere ich einfach nur leise: "Vielleicht." Wir werden es nie herausfinden.
Fuji lächelt ein Lächeln, dass ich erneut nicht deuten kann. "Sie brauchen es manchmal einfach. Und in Zukunft werden sie sich außerhalb des Schulgeländes streiten." Ich hoffe es. Fuji blickt kurz auf seine Hände, bevor er mich mit seinem Blick fixiert und weiterspricht: "Bisher haben sie es immer geschafft, zusammenzuarbeiten, wenn es notwendig ist." Da hatte er Recht. Sie stritten zwar oft, auch wenn sie gerade zusammenarbeiteten, aber ihr Erfolg sprach für sie. Ich hoffe wirklich, dass es als das gewertet wird, was es war: Ein Ausrutscher.

Dem nächsten Morgen blicke ich nicht mit Erwartung entgegen und das Gespräch mit Ryuuzaki-sensei und anschließend mit Kaidoh und Momoshiro war äußerst anstrengend gewesen. Dafür aber mit Erfolg gekrönt. Am Ende der Mittagspause waren wir fertig und ich gehe aufs Dach, wo sich immer die meisten von den Regulars aufhielten.
Ich überblicke kurz die Lage, aber Kikumaru und Kawamura verstummen sofort, als sie mich bemerken. Aber sie interessieren mich nicht. Stattdessen sehe ich nur Fuji an und informiere ihn: "Momoshiro und Kaidoh werden ab morgen wieder am Training teilnehmen." Dafür durften sie die nächsten drei Wochen zum Aufwärmen zusätzlich dreißig Runden laufen, aber das füge ich nicht hinzu. Das würde Fuji gewiss selbst sehen, wenn wir morgen beim Training waren. Ich bin nur froh, dass wir damit nun wirklich sehr gute Chancen für die Nationals haben.
Ich ignoriere die Jubelschreie von Kikumaru und Kawamura und beobachte stattdessen argwöhnisch, wie Fuji aufsteht und dicht vor mich tritt. Uns trennen nur noch wenige Zentimeter und mein Herz rast so sehr, dass es schon wehtut. Das kann nichts Gutes bedeuten.
Leise, sodass es niemand sonst hören kann, flüstert mir Fuji etwas zu, aber seine Worte ringen in meinen Ohren laut nach: "Weißt du... das ist einer der Momente, an denen ich dich am liebsten küssen würde."
Irgendwann wird sich Fuji noch wünschen, dass er solche Sätze nie zu mir gesagt hätte - aber im Moment kann ich ihn einfach nur anstarren und mich darauf konzentrieren, dass sich die Röte von meinen verglühenden Ohren nicht auf mein Gesicht ausbreitet.

Date: 2011-02-06 09:40 pm (UTC)
luinaldawen: (elitär)
From: [personal profile] luinaldawen
XDDDDDDD
Toll! XD Auch wenn ich mir einen errötenden Tezuka echt nicht vorstellen kann. o__o;
Aber seine Sicht auf sein chaotisch Team ist einfach herrlich gewesen. XD Ich glaube aber, einen Eiji in dieser Stimmung will er auch nicht mit Schläger aufs Feld lassen. o__o;
Gefällt mir richtig, richtig gut! (und mich hat auch nichts negatives angesprungen ^.~)

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