Auf Sand gebaut
Feb. 6th, 2011 01:26 pmTitel: Auf Sand gebaut
Challenge: Love, Peace & Harmony (nochmal XD)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Haruka, Michiru, Hotaru
Einordnung: Richtet sich nach dem Verlauf im Manga, wo Hotaru einfach nur schnell altert und nicht mit einem Mal groß ist.
Wörter: 414
Widmung:
tee_eulchen Ich hoffe, es trifft deinen Geschmack. ^^°°°°
„Ist sie nicht süß?“
Haruka war in Gedanken gerade bei dem Motorrad gewesen, dass sie unbedingt kaufen wollte, als Michirus Stimme sie abrupt da herausholte. Vermutlich hörte nur sie die leise Spitze hinter den Worten, aber sie war da. Schnell sah sie zu Hotaru, die mit einem anderen Mädchen Sandkuchen machte und ihnen stolz zuwinkte.
Eine fremde Frau, vermutlich die Mutter von Hotarus Spiegefährtin, lächelte ihnen zu und Haruka fragte sich mal wieder, warum sie hatte mitkommen müssen. Warum sie überhaupt herkommen mussten. Hotaru war einfach kein gewöhnliches Kind, auch wenn es gerade so aussehen mochte. Michiru wusste das genauso gut wie sie. Und Setsuna, deren Idee das ganze gewesen war.
„Sie muss auch mal etwas tun, was andere Kinder in ihrem Alter tun.“
Haruka hatte sich gespart, zu fragen, ob sie das biologische Alter meinte oder das nach dem sie heute aussah. Außerdem hatte Michiru sie auf ihre ganz eigene Art von diesem Ausflug überzeugt, sie hatte sich gar nicht wehren können.
„Als wären wir eine kleine Familie...“
Genau damit. Sie sah ihre Freundin an und nahm ihre Hand. „Etwas Normalität haben wir uns alle verdient.“
„Ja. Das haben wir.“ Das vertraute Gewicht von Michirus Kopf legte sich auf ihre Schulter, die wunderschönen Locken kitzelten ihren Hals und Haruka wünschte sich etwas weniger Zuschauer als im Moment. Und einen weiten, weißen Sandstrand. Keine Menschenseele die sie beobachten konnte. Und Michiru, die am Meer immer auflebte. Eine Michiru die nichts anhatte.
„Du denkst sehr laut“, flüsterte diese und kicherte.
„Vielleicht denkst du auch einfach nur dasselbe?“
„Mhm... ein Strand, das Meer und der Wind, der deine Haare zerzaust... Nur wir beide. Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung...“
Haruka legte ihren Arm um Michirus Hüfte. Das war eine viel zu schöne Vorstellung um wahr zu sein. Sie hatten eine Verantwortung. Sie hatten Verpflichungen. Sie mussten Sailor Saturn großziehen und dann zu den anderen zurückkehren um ihnen in ihrem Kampf beizustehen. „Irgendwann... irgendwann herrscht bestimmt Frieden.“
„Mama Michiru, Papa Haruka! Guckt mal!“ Hotaru sprang auf und ab und deutete auf die kunstvolle Sandburg, die sich hinter ihr erhob. Das andere Mädchen saß etwas ratlos daneben und starrte auf ihr eigenes, unförmiges Werk.
„Der Kristallpalast...“, murmelte Michiru und ihre Stimme klang düster. „Warum können wir nicht einen Tag lang einfach ein normales Paar sein?“
„Wenigstens freut sie sich wie ein Kind in ihrem Alter es tun sollte. Komm, sind wir gute Eltern und bewundern ihr Werk.“
Challenge: Love, Peace & Harmony (nochmal XD)
Fandom: Sailor Moon
Charaktere: Haruka, Michiru, Hotaru
Einordnung: Richtet sich nach dem Verlauf im Manga, wo Hotaru einfach nur schnell altert und nicht mit einem Mal groß ist.
Wörter: 414
Widmung:
„Ist sie nicht süß?“
Haruka war in Gedanken gerade bei dem Motorrad gewesen, dass sie unbedingt kaufen wollte, als Michirus Stimme sie abrupt da herausholte. Vermutlich hörte nur sie die leise Spitze hinter den Worten, aber sie war da. Schnell sah sie zu Hotaru, die mit einem anderen Mädchen Sandkuchen machte und ihnen stolz zuwinkte.
Eine fremde Frau, vermutlich die Mutter von Hotarus Spiegefährtin, lächelte ihnen zu und Haruka fragte sich mal wieder, warum sie hatte mitkommen müssen. Warum sie überhaupt herkommen mussten. Hotaru war einfach kein gewöhnliches Kind, auch wenn es gerade so aussehen mochte. Michiru wusste das genauso gut wie sie. Und Setsuna, deren Idee das ganze gewesen war.
„Sie muss auch mal etwas tun, was andere Kinder in ihrem Alter tun.“
Haruka hatte sich gespart, zu fragen, ob sie das biologische Alter meinte oder das nach dem sie heute aussah. Außerdem hatte Michiru sie auf ihre ganz eigene Art von diesem Ausflug überzeugt, sie hatte sich gar nicht wehren können.
„Als wären wir eine kleine Familie...“
Genau damit. Sie sah ihre Freundin an und nahm ihre Hand. „Etwas Normalität haben wir uns alle verdient.“
„Ja. Das haben wir.“ Das vertraute Gewicht von Michirus Kopf legte sich auf ihre Schulter, die wunderschönen Locken kitzelten ihren Hals und Haruka wünschte sich etwas weniger Zuschauer als im Moment. Und einen weiten, weißen Sandstrand. Keine Menschenseele die sie beobachten konnte. Und Michiru, die am Meer immer auflebte. Eine Michiru die nichts anhatte.
„Du denkst sehr laut“, flüsterte diese und kicherte.
„Vielleicht denkst du auch einfach nur dasselbe?“
„Mhm... ein Strand, das Meer und der Wind, der deine Haare zerzaust... Nur wir beide. Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung...“
Haruka legte ihren Arm um Michirus Hüfte. Das war eine viel zu schöne Vorstellung um wahr zu sein. Sie hatten eine Verantwortung. Sie hatten Verpflichungen. Sie mussten Sailor Saturn großziehen und dann zu den anderen zurückkehren um ihnen in ihrem Kampf beizustehen. „Irgendwann... irgendwann herrscht bestimmt Frieden.“
„Mama Michiru, Papa Haruka! Guckt mal!“ Hotaru sprang auf und ab und deutete auf die kunstvolle Sandburg, die sich hinter ihr erhob. Das andere Mädchen saß etwas ratlos daneben und starrte auf ihr eigenes, unförmiges Werk.
„Der Kristallpalast...“, murmelte Michiru und ihre Stimme klang düster. „Warum können wir nicht einen Tag lang einfach ein normales Paar sein?“
„Wenigstens freut sie sich wie ein Kind in ihrem Alter es tun sollte. Komm, sind wir gute Eltern und bewundern ihr Werk.“
no subject
Date: 2011-02-06 12:53 pm (UTC)das mit dem anderen Mädchen und ihrem unförmigen Werk hat mir besonders gut gefallen.
no subject
Date: 2011-02-06 03:40 pm (UTC)Eigentlich war es ganz anders geplant, aber ich bin sehr zufrieden mit der kurzen Geschichte. Mehr Haruka/Michiru braucht die Welt!
no subject
Date: 2011-02-06 05:36 pm (UTC)Gnihi.
Aber es ist einfach nur toooooooll =)
no subject
Date: 2011-02-06 09:25 pm (UTC)"komm, sind wir gute eltern und bewundern ihr werk." <- genau so hab ich mir das immer vorgestellt XD
auch wenn sie kein normales kind ist, ihre eltern auf zeit sind es ja schließlich auch nicht! aber wer will schon normal sein?
sehr süß geworden :D