Spam die Dritte
Feb. 5th, 2011 12:06 amFandom: Prince of Tennis
Challenge: Kontrolle und/oder der Verlust dieser
Charaktere: Fuji, Tezuka und der Rest des Seigaku-Teams
Wörter: 1030
Auf den Tennisplätzen herrscht Stille. Was ungewöhnlich ist, da wirklich jedes Mitglied des Clubs anwesend ist. Wir Regulars stehen etwas abseits von den anderen und sehen uns immer wieder verstohlen an.
Fast alle, um korrekt zu sein.
Momo und Kaidoh stehen nahe des Clubhauses Tezuka gegenüber, den keiner von uns jemals so wütend erlebt hat. „Fuji-senpai... weißt du, was passiert ist?“ Katsuo schüchtern, aber es ist Inui der antwortet: „Sie haben sich wieder gestritten, dabei sind zwei Fenster zu Bruch gegangen. Kurz vor dem Training haben sie hinter der Schule gegeneinander gespielt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Eskalation lag bei 95%.
Entsetztes Nach-Luft-schnappen. Keine Fragen, wie genau das passiert ist.
Ich sehe weiter auf die drei Gestalten, zu denen nun Ryuzaki-sensei kommt.
Dichter Nieselregen hat inzwischen jeden von uns vollkommen durchnässt. Oishi sieht Eiji an. „Ich sehe mal, wie die Lage ist...“ Wir alle wissen, was er eigentlich möchte: Versuchen die Wogen etwas zu glätten. Im Interesse von Momo und Kaidoh hoffe ich, dass es gelingt.
„Was ist denn mit dem Training?“, fragt einer der Zweitklässler.
„Nya, von mir aus kann es gerne ausfallen, bei dem Wetter hab ich keine Lust Tennis zu spielen. Außerdem...“ Eiji sieht zum Clubhaus, wo die Tür hinter Oishi ins Schloss fällt. Ich kann verstehen, was in ihm vorgeht... wie sollen wir uns auf das Training konzentrieren, wenn zwei von uns in ernsthaften Schwierigkeiten stecken?
Aber wenn Tezuka in so einer Stimmung ist wie im Moment, unternimmt man besser nichts auf eine Faust, daher belassen wir es dabei, uns unterzustellen und zu warten. Die Ichinen reden wild durcheinander und ich höre, wie Horio schon Schreckensszenarien präsentiert.
Ich sehe zu Echizen, der immerhin Momoshiros bester Freund ist. Aber er hat nur sein Kappie tief ins Gesicht gezogen und starrt auf den Boden. Keiner spricht ihn an.
Überhaupt schweigen alle Regulars, während wir warten.
„Nya, wo bleibt Oishi...“, murmelt Eiji nur einmal und sieht sehnsüchtig zum Clubhaus.
Ich antworte nicht. Wir wissen, dass wir nichts weiter tun können als zu warten und ich habe kein gutes Gefühl dabei.
Vielleicht sollte ich mal nachsehen... einfach nachfragen, ob die anderen gehen können. Der Regen hat inzwischen zwar nachgelassen, aber ohne Trainerin, Buchou und Fuku-Buchou... und gerade wenn das Team in so einer Stimmung ist... da hat es wirklich keinen Sinn. Außerdem möchte ich schon gerne wissen, was genau vor sich geht. Vielleicht sollten wir froh sein, dass es anscheinend Clubintern geregelt werden soll. Auch wenn das Tezuka in eine schwierige Lage bringt. Entweder Momo oder Kaidoh sollten seine Nachfolge antreten. Aber wenn diese Angelenheit sie ihren Platz im Club kostet bringt das ziemliche Probleme mit sich. Kein Wunder, dass er so wütend war.
„Ich gehe nachsehen“, sage ich, bevor mir selbst klar geworden ist, dass ich mich wirklich dafür entschieden habe. Eiji starrt mich an. „Bist du wahnsinnig?“
Die Frage haben sich andere sicherlich schon häufiger über mich gestellt. Aber im Moment bin ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht vielleicht doch berechtigt ist. Ich lächle aber nur und gehe zum Clubhaus, als wäre es das normalste der Welt, dass ich gerade dabei bin ein sicherlich sehr ernstes Gespräch zu unterbrechen.
Ich weiß, dass es das nicht ist. Mir ist klar, dass Tezuka das unter Umständen nicht besonders... gut findet. Aber ich muss es einfach wissen. Und ich will auch wissen, wie Tezuka mit dieser Situation zurechtkommt – wenn ich sie nicht vollkommen falsch einschätze. Was ich nicht erwarte. Warum sonst sollten sie immer noch dort sein? Obwohl eigentlich Training sein sollte. Es passt nicht zu Tezuka, uns nicht wenigstens zu sagen, was wir tun sollen. Oder Oishi wieder zu uns zu schicken, damit er das Training leitet.
Nach einem Zögern das mir wie eine Ewigkeit vorkommt, aber das die anderen wohl nicht einmal bemerken, klopfe ich an. Die Stimmen, die schwach bis nach draußen vorgedrungen sind, verstummen. Vielleicht sollte ich auf eine Reaktion warten, aber vermutlich schickt Tezuka mich dann direkt wieder weg. Also öffne ich die Tür und trete ein, bevor es jemand verhindern kann. Die Lage ist schnell überblickt. Tezuka steht am Fenster und sieht angespannt aus. Oishi sitzt bei Momo und Kaidoh auf der Bank und Ryuzaki-sensei geht auf und ab wie ein Tiger im Käfig.
„Fuji.“ Tezuka sieht mich an und es fällt mir schwer, er erkennen was er davon hält, dass ich einfach reingeplatzt bin. „Was willst du?“
Das ist kein Rauswurf... ich werte das als ein gutes Zeichen. „Die anderen fragen sich, was los ist. Und ob das Training noch stattfindet.“
„Sag ihnen, dass sie nach Hause gehen können.“
„Dafür müssten sie aber hier rein.“ Er ist mit den Gedanken wirklich ganz woanders. Einen Moment sieht er mich an, als wüsste er nicht, was ich meine, aber dann nickt er.
„Heute können wir nichts mehr machen.“ Ich weiß nicht genau, an wen das gerichtet ist, aber Ryuzaki-sensei antwortet: „Du hast Recht. Ihr beiden kommt morgen in der Mittagspause zu mir. Fürs erste seid ihr vom Training suspendiert.“
„Aber das war doch keine Absicht!“ „Fshuuuuu!“
„Das glaube ich euch auch. Aber das bewahrt euch nicht vor den Konsequenzen. Und jetzt geht nach Hause. Ich sage den anderen Bescheid. Beeilt euch besser, sonst lassen sie euch keine Ruhe.“
Ich sehe Ryuzaki-sensei nicht nach, als sie rausgeht, aber ich höre die aufgeregten Stimmen der anderen. „Oishi, Eiji ist ziemlich aufgeregt.“ Das genügt um ihn dazu zu bringen rauszugehen und es dauert nicht lange, bis auch Momo und Kaidoh weg sind. Bis jetzt ist noch keiner der anderen gekommen, aber das wird sich sicherlich jeden Moment ändern.
Inzwischen habe ich mich auch umgezogen, aber Tezuka steht immer noch am Fenster. Die Sache muss ihn wirklich sehr beschäftigen. „Tezuka...“ Ich gehe zu ihm und lege ihm eine Hand auf die Schulter. Eigentlich eine unerhört vertraute Geste, die er mir sicherlich nicht durchgehen lassen würde, wären wir nicht alleine. So aber dreht er sich nur halb zu mir um und sieht mich an.
„Wir sollten gehen.“
Es dauert eine ganze Weile, bis er nickt und meine Hand abstreift. Und es ist genau der Moment wo die Tür auffliegt.
Fortsetzung folgt
Challenge: Kontrolle und/oder der Verlust dieser
Charaktere: Fuji, Tezuka und der Rest des Seigaku-Teams
Wörter: 1030
Auf den Tennisplätzen herrscht Stille. Was ungewöhnlich ist, da wirklich jedes Mitglied des Clubs anwesend ist. Wir Regulars stehen etwas abseits von den anderen und sehen uns immer wieder verstohlen an.
Fast alle, um korrekt zu sein.
Momo und Kaidoh stehen nahe des Clubhauses Tezuka gegenüber, den keiner von uns jemals so wütend erlebt hat. „Fuji-senpai... weißt du, was passiert ist?“ Katsuo schüchtern, aber es ist Inui der antwortet: „Sie haben sich wieder gestritten, dabei sind zwei Fenster zu Bruch gegangen. Kurz vor dem Training haben sie hinter der Schule gegeneinander gespielt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Eskalation lag bei 95%.
Entsetztes Nach-Luft-schnappen. Keine Fragen, wie genau das passiert ist.
Ich sehe weiter auf die drei Gestalten, zu denen nun Ryuzaki-sensei kommt.
Dichter Nieselregen hat inzwischen jeden von uns vollkommen durchnässt. Oishi sieht Eiji an. „Ich sehe mal, wie die Lage ist...“ Wir alle wissen, was er eigentlich möchte: Versuchen die Wogen etwas zu glätten. Im Interesse von Momo und Kaidoh hoffe ich, dass es gelingt.
„Was ist denn mit dem Training?“, fragt einer der Zweitklässler.
„Nya, von mir aus kann es gerne ausfallen, bei dem Wetter hab ich keine Lust Tennis zu spielen. Außerdem...“ Eiji sieht zum Clubhaus, wo die Tür hinter Oishi ins Schloss fällt. Ich kann verstehen, was in ihm vorgeht... wie sollen wir uns auf das Training konzentrieren, wenn zwei von uns in ernsthaften Schwierigkeiten stecken?
Aber wenn Tezuka in so einer Stimmung ist wie im Moment, unternimmt man besser nichts auf eine Faust, daher belassen wir es dabei, uns unterzustellen und zu warten. Die Ichinen reden wild durcheinander und ich höre, wie Horio schon Schreckensszenarien präsentiert.
Ich sehe zu Echizen, der immerhin Momoshiros bester Freund ist. Aber er hat nur sein Kappie tief ins Gesicht gezogen und starrt auf den Boden. Keiner spricht ihn an.
Überhaupt schweigen alle Regulars, während wir warten.
„Nya, wo bleibt Oishi...“, murmelt Eiji nur einmal und sieht sehnsüchtig zum Clubhaus.
Ich antworte nicht. Wir wissen, dass wir nichts weiter tun können als zu warten und ich habe kein gutes Gefühl dabei.
Vielleicht sollte ich mal nachsehen... einfach nachfragen, ob die anderen gehen können. Der Regen hat inzwischen zwar nachgelassen, aber ohne Trainerin, Buchou und Fuku-Buchou... und gerade wenn das Team in so einer Stimmung ist... da hat es wirklich keinen Sinn. Außerdem möchte ich schon gerne wissen, was genau vor sich geht. Vielleicht sollten wir froh sein, dass es anscheinend Clubintern geregelt werden soll. Auch wenn das Tezuka in eine schwierige Lage bringt. Entweder Momo oder Kaidoh sollten seine Nachfolge antreten. Aber wenn diese Angelenheit sie ihren Platz im Club kostet bringt das ziemliche Probleme mit sich. Kein Wunder, dass er so wütend war.
„Ich gehe nachsehen“, sage ich, bevor mir selbst klar geworden ist, dass ich mich wirklich dafür entschieden habe. Eiji starrt mich an. „Bist du wahnsinnig?“
Die Frage haben sich andere sicherlich schon häufiger über mich gestellt. Aber im Moment bin ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht vielleicht doch berechtigt ist. Ich lächle aber nur und gehe zum Clubhaus, als wäre es das normalste der Welt, dass ich gerade dabei bin ein sicherlich sehr ernstes Gespräch zu unterbrechen.
Ich weiß, dass es das nicht ist. Mir ist klar, dass Tezuka das unter Umständen nicht besonders... gut findet. Aber ich muss es einfach wissen. Und ich will auch wissen, wie Tezuka mit dieser Situation zurechtkommt – wenn ich sie nicht vollkommen falsch einschätze. Was ich nicht erwarte. Warum sonst sollten sie immer noch dort sein? Obwohl eigentlich Training sein sollte. Es passt nicht zu Tezuka, uns nicht wenigstens zu sagen, was wir tun sollen. Oder Oishi wieder zu uns zu schicken, damit er das Training leitet.
Nach einem Zögern das mir wie eine Ewigkeit vorkommt, aber das die anderen wohl nicht einmal bemerken, klopfe ich an. Die Stimmen, die schwach bis nach draußen vorgedrungen sind, verstummen. Vielleicht sollte ich auf eine Reaktion warten, aber vermutlich schickt Tezuka mich dann direkt wieder weg. Also öffne ich die Tür und trete ein, bevor es jemand verhindern kann. Die Lage ist schnell überblickt. Tezuka steht am Fenster und sieht angespannt aus. Oishi sitzt bei Momo und Kaidoh auf der Bank und Ryuzaki-sensei geht auf und ab wie ein Tiger im Käfig.
„Fuji.“ Tezuka sieht mich an und es fällt mir schwer, er erkennen was er davon hält, dass ich einfach reingeplatzt bin. „Was willst du?“
Das ist kein Rauswurf... ich werte das als ein gutes Zeichen. „Die anderen fragen sich, was los ist. Und ob das Training noch stattfindet.“
„Sag ihnen, dass sie nach Hause gehen können.“
„Dafür müssten sie aber hier rein.“ Er ist mit den Gedanken wirklich ganz woanders. Einen Moment sieht er mich an, als wüsste er nicht, was ich meine, aber dann nickt er.
„Heute können wir nichts mehr machen.“ Ich weiß nicht genau, an wen das gerichtet ist, aber Ryuzaki-sensei antwortet: „Du hast Recht. Ihr beiden kommt morgen in der Mittagspause zu mir. Fürs erste seid ihr vom Training suspendiert.“
„Aber das war doch keine Absicht!“ „Fshuuuuu!“
„Das glaube ich euch auch. Aber das bewahrt euch nicht vor den Konsequenzen. Und jetzt geht nach Hause. Ich sage den anderen Bescheid. Beeilt euch besser, sonst lassen sie euch keine Ruhe.“
Ich sehe Ryuzaki-sensei nicht nach, als sie rausgeht, aber ich höre die aufgeregten Stimmen der anderen. „Oishi, Eiji ist ziemlich aufgeregt.“ Das genügt um ihn dazu zu bringen rauszugehen und es dauert nicht lange, bis auch Momo und Kaidoh weg sind. Bis jetzt ist noch keiner der anderen gekommen, aber das wird sich sicherlich jeden Moment ändern.
Inzwischen habe ich mich auch umgezogen, aber Tezuka steht immer noch am Fenster. Die Sache muss ihn wirklich sehr beschäftigen. „Tezuka...“ Ich gehe zu ihm und lege ihm eine Hand auf die Schulter. Eigentlich eine unerhört vertraute Geste, die er mir sicherlich nicht durchgehen lassen würde, wären wir nicht alleine. So aber dreht er sich nur halb zu mir um und sieht mich an.
„Wir sollten gehen.“
Es dauert eine ganze Weile, bis er nickt und meine Hand abstreift. Und es ist genau der Moment wo die Tür auffliegt.
Fortsetzung folgt
no subject
Date: 2011-02-05 11:24 am (UTC)Fortsetzung!! Pronto!! Armer Tezuka :/
Ich finde es auch schön, wie du das Warten der anderen beschreibst und wie alle Fuji für todesmutig halten, weil er sich in die Höhle des Löwen begibt *-*
Und das ist wirklich eine fiese Zwickmühle...
Fuji muss sich um ihn kümmern!
Weiter ja? *-*?
no subject
Date: 2011-02-05 07:42 pm (UTC)du baust eine extrem angespannte stimmung auf >.< man fühlt förmlich die hilflosigkeit der einen sowie die beunruhigung der anderen...kein training...boah...ich hätt mich da nie reingetraut...mutiger fuji...sieht der gefahr ins auge XD
aber die zwei sind schon granaten! "keine absicht"- das wäre ja NOCH schöner ^^"
hoffentlich kommen sie alle heil aus der sache raus (wobei ich mir am meisten sorgen um tezukas ruf und den guten fuji mache...)
meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr *___*
no subject
Date: 2011-02-05 08:05 pm (UTC)Mein Ego wächst gerade ein ganzes Stück!
Zum Glück ist die Fortsetzung schon online, ich hätte dich ja nur ungerne lange auf die Folter gespannt ._.
no subject
Date: 2011-02-05 08:28 pm (UTC)erst recht bei der fortsetzung...wo's dich armes schon so gequält hat (und du dich mutig weiter durchgekämpft hast!)