[identity profile] kajsa87.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Titel: And then you kissed me
(Zugegeben, mir fallen nie Titel ein, also klau ich immer irgendwas, was ansatzeise passt von irgendwelchen Songs)
Wörter: 541
Fandom: Original
Challenge: rummachen / knutschen / küssen / making out (16. November)
Kommentar: Ich wollte mal wieder was schreiben, hab die Challenges durchgeschaut und das ist mir als Erstes eingefallen. Es ist kurz und macht keinen Sinn, aber hei, es ist ja auch schon halb drei.

„Hei, ähm, also, ich wollte dich was fragen...“ Er räuspert sich. „Also ich wollte dich fragen, ob ich, möglicherweise...“ Er räuspert sich noch einmal. „Ob ich dich vielleicht, also eventuell.“ Ich werde langsam ungeduldig, jedenfalls ein klitzekleines bisschen. „Tom, was willst du?“ Er wird rot und er weiß es und das macht ihn noch nervöser als ohnehin schon. Irgendwie niedlich. „Darf ich dich küssen?“ Er sagt die Worte so schnell, als gelte es, den Rekord im Schnellsprechen zu brechen. Darum ging es also? Ich bin erleichtert, so, wie er rumgestottert hat, dachte ich, es wäre irgendwas Schlimmes. Aber Küssen ist in Ordnung. „Hmm“, nuschle ich und lege ihm vorsichtshalber die Arme um den Hals, damit er es sich nicht vor lauter Nervosität im letzten Moment noch einmal anders überlegt. Dann ziehe ich seinen Kopf ein bisschen zu mir herunter, ich bin ein deutliches Stück kleiner als er und hab keine Lust, meine Zehen zu malträtieren.

Und dann küsst er mich. Er küsst mich. Hätte ich nicht erwartet, ich hätte gedacht, auch hier den ersten Schritt machen zu müssen, aber ist okay. Ist wunderbar. Er küsst nämlich prima. Ich frage mich, wo er das gelernt hat, wenn er doch so schüchtern ist. Vielleicht hatte er eine gute Lehrerin? Vielleicht ist er aber auch nur ein Naturtalent? Wenn ja, umso besser. Und wow, ein Zungenkuss, der Junge wird mutig. Und auch das kann er, er schlabbert mir nicht den ganzen Mund voll wie so mancher vor ihm. Eindeutig ein Pluspunkt, werde ich mir merken. Während wir uns küssen, spüre ich, wie er beginnt, seine Hände meinen Rücken hinab wandern zu lassen. Sie fühlen sich gut an, warm und stark. Nach einer Weile wandern sie weiter, liegen jetzt auf meinem Hintern, drücken mich näher an ihn heran. Ich kann noch mehr von seiner Wärme spüren und auch, dass das, was wir da tun, von gewissen Körperregionen nicht unbeachtet bleibt. Finde ich nicht schlimm, geht mir ja genauso und ich mag, dass es ihm gefällt, will, dass ich ihm gefalle, weil ich das, was wir im Moment machen, ziemlich gut finde und weil ich es noch besser fände, wenn heute Nacht vielleicht noch mehr passieren würde.

Ich will ihn nicht überfordern oder verschrecken, aber – wenn ich ihn ein klein wenig in Richtung Sofa dirigiere – so, noch ein Stückchen – gut, und jetzt hinlegen. Genau so. Ich unten, er auf mir. Er küsst mich wieder, fordernder, als zuvor und versucht gleichzeitig, mir meine Oberteil auszuziehen. Funktioniert natürlich nicht, also helfe ich ihm und knöpfe auch gleich noch sein Hemd auf. Er hat einen schönen Oberkörper, durchaus trainiert, aber nicht zu viel, ich steh nicht so auf Muskelprotze. Mein nackter Oberkörper scheint ihm auch zu gefallen, er spielt mit meinen Brustwarzen und tastet sich nach und nach weiter nach unten vor. Nach einer Weile sind auch die Hosen im Weg, kurz darauf muss die Unterwäsche dran glauben. Was als nächstes passieren wird, ist völlig klar und ich kann es kaum erwarten. Tom hält kurz inne, er erhebt sich ein bisschen und schaut mir in die Augen. „Darf ich mit dir schlafen?“ Er fragt das ganz ernsthaft, ohne zu lachen und völlig ironiefrei. Ich muss grinsen. Niedlich, wie gesagt.

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