Privatsphäre
Dec. 11th, 2010 06:25 pmFandom: Harry Potter
Challenge: Antagonisten aller Art
Charaktere: Rita Skeeter und Draco Malfoy
Kommentar: Gut, dass Rita Kimmkorn J.K. Rowling ist, weiß ja inzwischen jeder (*hust*). Für den Rest ist dieses Foto verantwortlich: http://www.welt.de/multimedia/archive/01270/Assange_Auto_DW_Po_1270283s.jpg
Entschuldigungen: gehen an J.K. Rowling und Julian Assange? XD Aber ich hatte Spaß. Und Luinaldawen auch XD
Warnungen: Crack. CRACK!! CRAAAAAAAACK!!! - Ehrlich o.o Und wahrscheinlich etwas verwirrend. Fürchte ich.
Spätsommer 2010, London.
Marita Skeeter saß mit einem Glas Rotwein vor ihrem Muggelfernseher, und sah im Halbschlaf eine der abendlichen Kultursendungen.
Dass sie damals von der magischen in die Muggelwelt gezogen war, war zwar ursprünglich eine Notlösung gewesen – der Buch- und Journalismusmarkt zum Thema Henry Porter war ab 1988 einfach vollkommen überfüllt gewesen, und aus gewissen politisch bedingten Gründen war ihr Arbeitgeber, der gute alte Tagesprophet auch sonst zu Sparmaßnahmen gezwungen und ihr Image leicht angeknackst gewesen. Kurzum, Magisch-Britannien hatte für eine aufstrebende Sensationsjournalistin wie sie einfach keine idealen Bedingungen mehr geboten. Schon gar nicht mit dem kleinen Andenken an Charles Weston, den Arsch. Jedenfalls hatte sie ihr Manuskript genommen, das die Idioten von Florish & Botts nicht hatten haben wollen, und war zu Bloomsbury gegangen. Hatte funktioniert.
Inzwischen verdankte sie Bloomsbury nicht nur ihre riesige Villa und den Ferrari, sondern auch ihren Weltruhm und eine stattliche Anzahl von Immobilien und anderen Wertsachen magischer Natur. Sie war eben schon immer gut darin gewesen, wieder auf die Beine zu kommen.
Nun jedenfalls scharwenzelte der Nachwuchs irgendwo im Haus herum, der muggelische Göttergatte ebenfalls, und Marita sah abendliche Kultursendungen und freute sich, dass sie nicht mehr auf den Journalismus angewiesen war.
Naja. Bis dieser Bericht über Daniel Domscheit-Berg kam.
Nicht, dass Daniel Domscheit-Berg an sich interessant gewesen wäre – ein weiterer Muggel, nichts weiter – aber in dem Bericht machte er seinen ehemaligen Kollegen herunter. Einen gewissen weißblond/weißhaarigen Herrn von 40 Jahren, der leicht übertrieben dominant und etwas selbstgerecht herüber kam, und es offenbar gerade ebenfalls zu Weltruhm brachte.
Verdammt.
Sie war vorsichtig gewesen, als sie das Manuskipt zu Bloomsbury gebracht hatte. Sehr vorsichtig. Sie hatte sämtliche Namen geändert – Reginald Weston war aber ohnehin kein Name für einen Kinderbuchhelden. Nichtmal für den Sidekick – selbst die der Muggel (auch wenn wohl auch so niemand auf die Idee gekommen wäre, die Familie Dentley in einem Buch zu suchen) und alles zehn Jahre in die Zukunft versetzt. Sie hatte sogar sich selbst völlig umgeschrieben, damit es nicht zu ihr zurückverfolgbar wäre. Das einzige, was sie gelassen hatte, waren die Leute, von denen sie sich sicher gewesen war, dass sie niemals in der Muggelwelt auftauchen würden.
Und sie damit auffliegen lassen könnten.
So wie die Malfoys.
Verdammt.
Marita schnaubte.
Julian Assange. Klar doch. Und ihr Name war Joanne Rowling.
Entschlossen schaltete sie den Fernseher ab, und trank ihren Wein aus.
Sie hatte zu tun.
Herbst 2010, Schweden
Gilderoy Lennart war ein Idiot gewesen, aber seine Technik mit Gedächtniszaubern war wirklich eine Klasse für sich. Marita hatte das leider nie so ganz erreicht, aber für sie war es auch nicht gerade nötig gewesen. Sie hatte andere Mittel und Wege gehabt, an ihre Titelgeschichten zu kommen.
Ein nichtsahnendes Muggelmädchen mit einem Confundus zu belegen, das schaffte sie allerdings gerade noch. Und den blonden Mann, mit dem sie gerade aus dem Hotel kam, in ihrer Erinnerung zu Malfoy – Assange, korrigierte sie schnell. Wenn die Kleine bei der Polizei von einem Malfoy anfing, würde ihr das gar nicht helfen – also zu Assange zu machen, und auch gewisse andere Details zu verändern, das war einfach.
Ethisch nicht ganz korrekt, aber einfach. Und notwendig.
Marita wusste nicht sicher, ob das, was sie in den letzten 15 Jahren gemacht hatte, tatsächlich unter die Geheimhaltungsklausel fiel, aber wenn doch... dann war ihr Azkaban bin an ihr Lebensende garantiert, und darauf konnte sie gut verzichten, vielen Dank.
Obwohl es durchaus interessant gewesen wäre, zu sehen, wie genau das Ministerium gedachte, den Effekt von 400 Millionen verkauften Büchern und bislang 6 der 30 meistverkauften Filme der Welt rückgängig zu machen.
…
Nein, Azkaban ging vor.
Knapp.
Spätherbst 2010, London
Skeeter,
In Anbetracht der Tatsache dass wir beide wissen, wer für meinen derzeitigen Aufenthaltsort verantwortlich ist (danke übrigens), würde ich vorschlagen, wir machen einen Deal.
Du machst diese Gedächtniszauber – oder Bestechungen – rückgängig !und zwar endgültig und unumkehrbar!, und ich leiste einen Schwur, dein kleines literarisches Abenteuer für mich zu behalten.
Hochachtungsvoll,
Draco L. Malfoy
PS: Herzlichen Glückwunsch übrigens. Ich dachte immer, Porter und Graham wären mit ihren Namen geschlagen. Aber du hast es tatsächlich geschafft, sie noch schlimmer zu machen. Ehrlich. Harry und Hermione?!
-
Malfoy,
ich denke, wir haben einen Deal.
Anbei findest du eine signierte Ausgabe meines 'kleinen Abenteuers', ich hoffe du genießt es.
Aufrichtig und bis Niemals,
Marita Skeeter
Challenge: Antagonisten aller Art
Charaktere: Rita Skeeter und Draco Malfoy
Kommentar: Gut, dass Rita Kimmkorn J.K. Rowling ist, weiß ja inzwischen jeder (*hust*). Für den Rest ist dieses Foto verantwortlich: http://www.welt.de/multimedia/archive/01270/Assange_Auto_DW_Po_1270283s.jpg
Entschuldigungen: gehen an J.K. Rowling und Julian Assange? XD Aber ich hatte Spaß. Und Luinaldawen auch XD
Warnungen: Crack. CRACK!! CRAAAAAAAACK!!! - Ehrlich o.o Und wahrscheinlich etwas verwirrend. Fürchte ich.
Spätsommer 2010, London.
Marita Skeeter saß mit einem Glas Rotwein vor ihrem Muggelfernseher, und sah im Halbschlaf eine der abendlichen Kultursendungen.
Dass sie damals von der magischen in die Muggelwelt gezogen war, war zwar ursprünglich eine Notlösung gewesen – der Buch- und Journalismusmarkt zum Thema Henry Porter war ab 1988 einfach vollkommen überfüllt gewesen, und aus gewissen politisch bedingten Gründen war ihr Arbeitgeber, der gute alte Tagesprophet auch sonst zu Sparmaßnahmen gezwungen und ihr Image leicht angeknackst gewesen. Kurzum, Magisch-Britannien hatte für eine aufstrebende Sensationsjournalistin wie sie einfach keine idealen Bedingungen mehr geboten. Schon gar nicht mit dem kleinen Andenken an Charles Weston, den Arsch. Jedenfalls hatte sie ihr Manuskript genommen, das die Idioten von Florish & Botts nicht hatten haben wollen, und war zu Bloomsbury gegangen. Hatte funktioniert.
Inzwischen verdankte sie Bloomsbury nicht nur ihre riesige Villa und den Ferrari, sondern auch ihren Weltruhm und eine stattliche Anzahl von Immobilien und anderen Wertsachen magischer Natur. Sie war eben schon immer gut darin gewesen, wieder auf die Beine zu kommen.
Nun jedenfalls scharwenzelte der Nachwuchs irgendwo im Haus herum, der muggelische Göttergatte ebenfalls, und Marita sah abendliche Kultursendungen und freute sich, dass sie nicht mehr auf den Journalismus angewiesen war.
Naja. Bis dieser Bericht über Daniel Domscheit-Berg kam.
Nicht, dass Daniel Domscheit-Berg an sich interessant gewesen wäre – ein weiterer Muggel, nichts weiter – aber in dem Bericht machte er seinen ehemaligen Kollegen herunter. Einen gewissen weißblond/weißhaarigen Herrn von 40 Jahren, der leicht übertrieben dominant und etwas selbstgerecht herüber kam, und es offenbar gerade ebenfalls zu Weltruhm brachte.
Verdammt.
Sie war vorsichtig gewesen, als sie das Manuskipt zu Bloomsbury gebracht hatte. Sehr vorsichtig. Sie hatte sämtliche Namen geändert – Reginald Weston war aber ohnehin kein Name für einen Kinderbuchhelden. Nichtmal für den Sidekick – selbst die der Muggel (auch wenn wohl auch so niemand auf die Idee gekommen wäre, die Familie Dentley in einem Buch zu suchen) und alles zehn Jahre in die Zukunft versetzt. Sie hatte sogar sich selbst völlig umgeschrieben, damit es nicht zu ihr zurückverfolgbar wäre. Das einzige, was sie gelassen hatte, waren die Leute, von denen sie sich sicher gewesen war, dass sie niemals in der Muggelwelt auftauchen würden.
Und sie damit auffliegen lassen könnten.
So wie die Malfoys.
Verdammt.
Marita schnaubte.
Julian Assange. Klar doch. Und ihr Name war Joanne Rowling.
Entschlossen schaltete sie den Fernseher ab, und trank ihren Wein aus.
Sie hatte zu tun.
Herbst 2010, Schweden
Gilderoy Lennart war ein Idiot gewesen, aber seine Technik mit Gedächtniszaubern war wirklich eine Klasse für sich. Marita hatte das leider nie so ganz erreicht, aber für sie war es auch nicht gerade nötig gewesen. Sie hatte andere Mittel und Wege gehabt, an ihre Titelgeschichten zu kommen.
Ein nichtsahnendes Muggelmädchen mit einem Confundus zu belegen, das schaffte sie allerdings gerade noch. Und den blonden Mann, mit dem sie gerade aus dem Hotel kam, in ihrer Erinnerung zu Malfoy – Assange, korrigierte sie schnell. Wenn die Kleine bei der Polizei von einem Malfoy anfing, würde ihr das gar nicht helfen – also zu Assange zu machen, und auch gewisse andere Details zu verändern, das war einfach.
Ethisch nicht ganz korrekt, aber einfach. Und notwendig.
Marita wusste nicht sicher, ob das, was sie in den letzten 15 Jahren gemacht hatte, tatsächlich unter die Geheimhaltungsklausel fiel, aber wenn doch... dann war ihr Azkaban bin an ihr Lebensende garantiert, und darauf konnte sie gut verzichten, vielen Dank.
Obwohl es durchaus interessant gewesen wäre, zu sehen, wie genau das Ministerium gedachte, den Effekt von 400 Millionen verkauften Büchern und bislang 6 der 30 meistverkauften Filme der Welt rückgängig zu machen.
…
Nein, Azkaban ging vor.
Knapp.
Spätherbst 2010, London
Skeeter,
In Anbetracht der Tatsache dass wir beide wissen, wer für meinen derzeitigen Aufenthaltsort verantwortlich ist (danke übrigens), würde ich vorschlagen, wir machen einen Deal.
Du machst diese Gedächtniszauber – oder Bestechungen – rückgängig !und zwar endgültig und unumkehrbar!, und ich leiste einen Schwur, dein kleines literarisches Abenteuer für mich zu behalten.
Hochachtungsvoll,
Draco L. Malfoy
PS: Herzlichen Glückwunsch übrigens. Ich dachte immer, Porter und Graham wären mit ihren Namen geschlagen. Aber du hast es tatsächlich geschafft, sie noch schlimmer zu machen. Ehrlich. Harry und Hermione?!
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Malfoy,
ich denke, wir haben einen Deal.
Anbei findest du eine signierte Ausgabe meines 'kleinen Abenteuers', ich hoffe du genießt es.
Aufrichtig und bis Niemals,
Marita Skeeter