spätes Türchen Nr. 6
Dec. 6th, 2010 05:21 pmEntschuldigt bitte, dass ich so spät bin. Erst hatte ich keine Idee, und dann konnte ich mich einfach nicht konzentrieren. Das Schreiben hat sich gezogen wie Kaugummi. Aber jetzt hab ich's endlich geschafft.
Titel: Winterstochter und Eisherz
Fandom: Original
Rating: G
Wordcount: 1307
Challenge: Eisblumen
Notiz: Wie bei mir üblich nicht gebetat. Ich bin eh schon spät dran. Also tut's mir leid, falls da noch Fehler drin sind.
Der Winter hatte eine Tochter, die, wenn die Sonne starb und die grausame Nacht die Welt verschlang, umherwanderte, um Geschichten zu sammeln, von denen sie sich nähren konnte, wenn die Zuckerstangenschlange wieder sang und ihren Vater einsperrte, und wenn der Frühling geboren wurde. Dann musste sich Winterstochter verstecken unter einem Mantel aus Nacht, den ihr der Winter geschenkt hatte. Ein Sommer dauerte viele Jahre, bis das Leben der Zuckerstangenschlange vorbei war und ihr Lied erstarb. Auch die eisige Winternacht dauerte viele Jahre, ehe der gesank einer neuen Zuckerstangenschlange sie beendete.
Winterstochter hatte einen Gefährten, den Winterwolf. Dieser war riesig, hatte ein pechschwarzes Fell, und seine Augen funkelten gefährlich glühend in der Dunkelheit.
Wenn es Winter war wagte sich kein Mensch außerhalb seines Dorfes, denn in der Nacht war es gefährlich. Dort lauerte nicht nur der Winterwolf, der es liebte Seelen zu jagen, auch viele andere Kreaturen lauerten im Dunkel, wie zum Beispiel die Schattenfresser, kleine wiederliche Kreaturen, die sich in den allerkleinsten schattigen Winkeln verstecken konnten und nur darauf warteten, dass sich ihnen jemand näherte, um ihn in kleine Stücke zu fetzen und zu verschlingen.
Eines Nachts fand Winterstochter mitten im Schnee einen Mann und eine Frau, die ein kleines Kind bei sich hatten. Als sie das junge Mädchen erblickten, erschraken sie. Sie wussten, dass alle Kreaturen des Winters gefährlich für Menschen waren, und so versuchten sie das Kind vor Winterstochter zu beschützen. Doch diese kam näher und besah sich das Kind. Es war blau gefroren, und die Eltern fürchteten, dass es die Nacht nicht überstehen würde. Auch ihnen selbst war schrecklich kalt, doch hatten sie große Angst um ihr Kind. Ohne ein Wort zu sagen, nahm Winterstochter der Mutter das Baby aus dem Arm, die unfähig war sich zu rühren. Wohl fürchtete sie, was das Mädchen ihnen oder dem Kind antun mochte, wenn sie ihren Willen nicht bekam. Und Winterstochter besah das Kind und gab ihm einen eiskalten Kuss auf die Stirn. Mit diesem Kuss schnekte sie dem Kind ein Stück ihres eisigen Herzens.
Sie gab das Baby wieder zurück in den Arm seiner Mutter und verschwand in der Nacht. Die Eltern waren wahrlich verwundert, aber auch erleichtert, dass das Mädchen ihnen nichts zu leide getan hatte. Dem Kind ging es bald besser. Es hatte zwar immer noch eine kalte Haut und schien fast dem Erfrieren nahe zu sein, doch die Kälte machte ihm nichts mehr aus.
Unbemerkt verfolgte Winterstochter die kleine Familie und passte auf, dass sich kein Schattenfresser, kein Dunkelhold und erst recht nicht der Winterwolf an ihnen zu schaffen machten.
Von Zeit zu Zeit besuchte sie die Familie zuhause, und beobachtete das Kind aus der Ferne.
Eines Tages vernahm sie Gesang, der die Luft mit seinen süßen Tönen erfüllte, und Winterstochter krampfte sich das Herz zusammen. Die zuckerstangenschlange hatte das Sommerlied angestimmt, und verbannte den Winter und die Nacht in den unterirdischen palast, wo kein Licht und keine Wärme je hinabgelangen konnte. Auch Winterstochter musste sich dorthin zurückziehen, in ihr dunkles Exil, weil der Sommer ihr sonst Leib und Seele verbrennen würde.
Den Sommer verbrachte sie in einem halbwachen Zustand, in dem sie sich an die Geschichten erinnerte, denen sie während des letzten Winters begegnet war. Am meisten dachte sie an das Kind, das zu einem kleinen Jungen herangewachsen war. Sie konnte spüren, wie er fühlte, was er erlebte, denn schließlich besaß er ein Stück ihres Herzens, und war somit untrennbar mit der Winterstochter verbunden.
Und während Winterstochter den Sommer verträumte, wuchs das Kind zu einem merkwürdigen jungen Mann heran. Da er ein Stück der Winterstochter in sich trug, mochte er die Wärme des Sommers nicht. Ganz besonders schlecht fühlte er sich, wenn das Licht der Sonne versuchte in sein kaltes Herz vorzudringen. So versuchte er sich stets im Schatten zu halten und ersehnte den Winter herbei, in dem er sich nicht vor der Sonne zu fürchten brauchte, und in dem er sich nie warm anziehen musste, da er niemals fror. Auch sein Wesen war kühl, und als er noch ein Kind war, mieden ihn die anderen seines Alters. Aber am schlimmsten traf ihn eine Sehnsucht, nach etwas, das ihm zu fehlen schien, aber er wusste nicht, was es sein konnte. Von allen Menschen des Dorfes wurde er Eisherz genannt.
Und nach vielen Jahren starb die Zuckerstangenschlange, und das Lied des Sommers verstummte. Der Winter konnte aus seinem unterirdischen Gefängnis und die Welt wieder in Nacht hüllen. Seine gefährlichen Untertanen trieben wieder ihr Unwesen, und die Winterstochter wandelte wieder durch die Welt. Sie sehnte sich nach dem Jungen, denn es schien ihr unerträglich, von dem verschenkten Stück ihres Herzens so weit entfernt zu sein. Und so machte sie sich auf zu seinem Dorf. Doch nun genügte es ihr nicht mehr, ihn nur aus der Ferne zu beobachten. Sie warf sich ihren Umhang aus Nacht über, da sie Kerzenschein und das Licht aus dem Kaminen nicht vertrug, und schlich zu seinem Haus. Sie blickte durch sein Fenster und schaute ihm die ganze Nacht zu, wie er schlief. Sie sehnte sich so danach ihm nahe zu sein. Und als der Morgen kam, und es für die Menschen Zeit war aufzuwachen, hauchte sie gegen das Glas des Fensters und wunderschöne Eisblumen erschienen darauf. Dann zog sie sich zurück.
Als Eisherz erwachte und aus dem fenster blickte, bemerkte er die Blumen und fand, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hatte, und sein Herz schmerzte vor Glück.
Jede Nacht kam nun Winterstochter an sein Fenster, bewachte seinen Schlaf und zauberte am Morgen, bevor sie wieder ging, die schönsten Eisblumen an sein Fenster.
Eines nachts beschloss er wachzubleiben und herauszufinden, wer ihm jede Nacht die Blumen an sein Fesnter zauberte. Und so legte er sich am Abend in sein Bett und tat so, als würde er schlafen. Und als er spürte, wie sein Herz freudig schmerzte, da sich das Gegenstück in Winterstochter sich näherte, da schlug er die Augen auf und sah, wie ein junges Mädchen durch sein Fenster blickte. Und als dieses sah, dass Eisherz gar nicht schlief, da wollte sie schnell davonlaufen, doch der Junge sprang zum Fenster, öffnete es und rief ihr nach, dass sie doch stehenbleiben solle. Und Winterstochter konnte nicht anders, als zu gehorchen, denn war es doch ein Stück ihres Herzens, das ihr befahl. Sie wartete, bis Eisherz aus dem Haus schlich und zu ihr kam. Die beiden Stücke ihres Herzens, das Winterstochter vor vielen Jahren geteilt hatte, fanden nun zusammen. Winterstochter und Eisherz waren einander sehr zugetan, teilten sie doch etwas Wichtiges miteinander.
Von nun an trafen sie sich jede Nacht während der Winterzeit, bis Eisherz eines Tages sagte: „Ich möchte mich nicht mehr Tag für Tag von dir trennen müssen. Lass mich mit dir gehen. Und ich möchte bei dir bleiben, wenn der Sommer kommt und du zurück in dein Schloss musst.“ Aber Winterstochter antwortete: „Ich kann dich nicht mit mir nehmen, so gerne ich es auch täte. Du besitzt zwar ein Stück von mir, aber dennoch bist du menschlich, und niemals kann ein Mensch mit mir kommen.“ Aber Eisherz flehte sie an, und so sprach Winterstochter schließlich: „Wenn ich alle Menschlichkeit in dir töte, und nur noch die Winterkälte meines Herzens in dir ist, dann kannst du mit mir kommen.“ Eisherz beteuerte, dass er alles über sich ergehen lassen würde, könne er doch nur immer an Winterstochters Seite bleiben. Und so formte sie ein spitzes Stück Eis, dass sie ihm mitten ins Herz stieß. Sofort gefror all seine Menschlichkeit und verkümmerte, und nun konnte er mit seiner Liebsten gehen.
Und als die Zuckerstangenschlange wieder ihr Lied anhub, kehrte Winterstochter mit Eisherz in den unterirdischen Palast, wo sie sich vor der Sonnenwärme versteckten und den Sommer verträumten.
Doch Eisherz wurde älter, und als er schließlich starb, trauerte Winterstochter nicht. Sie nahm sein Herz, das schließlich auch ihres war, wieder zurück, und hatte ihn so stets bei sich.
Titel: Winterstochter und Eisherz
Fandom: Original
Rating: G
Wordcount: 1307
Challenge: Eisblumen
Notiz: Wie bei mir üblich nicht gebetat. Ich bin eh schon spät dran. Also tut's mir leid, falls da noch Fehler drin sind.
Der Winter hatte eine Tochter, die, wenn die Sonne starb und die grausame Nacht die Welt verschlang, umherwanderte, um Geschichten zu sammeln, von denen sie sich nähren konnte, wenn die Zuckerstangenschlange wieder sang und ihren Vater einsperrte, und wenn der Frühling geboren wurde. Dann musste sich Winterstochter verstecken unter einem Mantel aus Nacht, den ihr der Winter geschenkt hatte. Ein Sommer dauerte viele Jahre, bis das Leben der Zuckerstangenschlange vorbei war und ihr Lied erstarb. Auch die eisige Winternacht dauerte viele Jahre, ehe der gesank einer neuen Zuckerstangenschlange sie beendete.
Winterstochter hatte einen Gefährten, den Winterwolf. Dieser war riesig, hatte ein pechschwarzes Fell, und seine Augen funkelten gefährlich glühend in der Dunkelheit.
Wenn es Winter war wagte sich kein Mensch außerhalb seines Dorfes, denn in der Nacht war es gefährlich. Dort lauerte nicht nur der Winterwolf, der es liebte Seelen zu jagen, auch viele andere Kreaturen lauerten im Dunkel, wie zum Beispiel die Schattenfresser, kleine wiederliche Kreaturen, die sich in den allerkleinsten schattigen Winkeln verstecken konnten und nur darauf warteten, dass sich ihnen jemand näherte, um ihn in kleine Stücke zu fetzen und zu verschlingen.
Eines Nachts fand Winterstochter mitten im Schnee einen Mann und eine Frau, die ein kleines Kind bei sich hatten. Als sie das junge Mädchen erblickten, erschraken sie. Sie wussten, dass alle Kreaturen des Winters gefährlich für Menschen waren, und so versuchten sie das Kind vor Winterstochter zu beschützen. Doch diese kam näher und besah sich das Kind. Es war blau gefroren, und die Eltern fürchteten, dass es die Nacht nicht überstehen würde. Auch ihnen selbst war schrecklich kalt, doch hatten sie große Angst um ihr Kind. Ohne ein Wort zu sagen, nahm Winterstochter der Mutter das Baby aus dem Arm, die unfähig war sich zu rühren. Wohl fürchtete sie, was das Mädchen ihnen oder dem Kind antun mochte, wenn sie ihren Willen nicht bekam. Und Winterstochter besah das Kind und gab ihm einen eiskalten Kuss auf die Stirn. Mit diesem Kuss schnekte sie dem Kind ein Stück ihres eisigen Herzens.
Sie gab das Baby wieder zurück in den Arm seiner Mutter und verschwand in der Nacht. Die Eltern waren wahrlich verwundert, aber auch erleichtert, dass das Mädchen ihnen nichts zu leide getan hatte. Dem Kind ging es bald besser. Es hatte zwar immer noch eine kalte Haut und schien fast dem Erfrieren nahe zu sein, doch die Kälte machte ihm nichts mehr aus.
Unbemerkt verfolgte Winterstochter die kleine Familie und passte auf, dass sich kein Schattenfresser, kein Dunkelhold und erst recht nicht der Winterwolf an ihnen zu schaffen machten.
Von Zeit zu Zeit besuchte sie die Familie zuhause, und beobachtete das Kind aus der Ferne.
Eines Tages vernahm sie Gesang, der die Luft mit seinen süßen Tönen erfüllte, und Winterstochter krampfte sich das Herz zusammen. Die zuckerstangenschlange hatte das Sommerlied angestimmt, und verbannte den Winter und die Nacht in den unterirdischen palast, wo kein Licht und keine Wärme je hinabgelangen konnte. Auch Winterstochter musste sich dorthin zurückziehen, in ihr dunkles Exil, weil der Sommer ihr sonst Leib und Seele verbrennen würde.
Den Sommer verbrachte sie in einem halbwachen Zustand, in dem sie sich an die Geschichten erinnerte, denen sie während des letzten Winters begegnet war. Am meisten dachte sie an das Kind, das zu einem kleinen Jungen herangewachsen war. Sie konnte spüren, wie er fühlte, was er erlebte, denn schließlich besaß er ein Stück ihres Herzens, und war somit untrennbar mit der Winterstochter verbunden.
Und während Winterstochter den Sommer verträumte, wuchs das Kind zu einem merkwürdigen jungen Mann heran. Da er ein Stück der Winterstochter in sich trug, mochte er die Wärme des Sommers nicht. Ganz besonders schlecht fühlte er sich, wenn das Licht der Sonne versuchte in sein kaltes Herz vorzudringen. So versuchte er sich stets im Schatten zu halten und ersehnte den Winter herbei, in dem er sich nicht vor der Sonne zu fürchten brauchte, und in dem er sich nie warm anziehen musste, da er niemals fror. Auch sein Wesen war kühl, und als er noch ein Kind war, mieden ihn die anderen seines Alters. Aber am schlimmsten traf ihn eine Sehnsucht, nach etwas, das ihm zu fehlen schien, aber er wusste nicht, was es sein konnte. Von allen Menschen des Dorfes wurde er Eisherz genannt.
Und nach vielen Jahren starb die Zuckerstangenschlange, und das Lied des Sommers verstummte. Der Winter konnte aus seinem unterirdischen Gefängnis und die Welt wieder in Nacht hüllen. Seine gefährlichen Untertanen trieben wieder ihr Unwesen, und die Winterstochter wandelte wieder durch die Welt. Sie sehnte sich nach dem Jungen, denn es schien ihr unerträglich, von dem verschenkten Stück ihres Herzens so weit entfernt zu sein. Und so machte sie sich auf zu seinem Dorf. Doch nun genügte es ihr nicht mehr, ihn nur aus der Ferne zu beobachten. Sie warf sich ihren Umhang aus Nacht über, da sie Kerzenschein und das Licht aus dem Kaminen nicht vertrug, und schlich zu seinem Haus. Sie blickte durch sein Fenster und schaute ihm die ganze Nacht zu, wie er schlief. Sie sehnte sich so danach ihm nahe zu sein. Und als der Morgen kam, und es für die Menschen Zeit war aufzuwachen, hauchte sie gegen das Glas des Fensters und wunderschöne Eisblumen erschienen darauf. Dann zog sie sich zurück.
Als Eisherz erwachte und aus dem fenster blickte, bemerkte er die Blumen und fand, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hatte, und sein Herz schmerzte vor Glück.
Jede Nacht kam nun Winterstochter an sein Fenster, bewachte seinen Schlaf und zauberte am Morgen, bevor sie wieder ging, die schönsten Eisblumen an sein Fenster.
Eines nachts beschloss er wachzubleiben und herauszufinden, wer ihm jede Nacht die Blumen an sein Fesnter zauberte. Und so legte er sich am Abend in sein Bett und tat so, als würde er schlafen. Und als er spürte, wie sein Herz freudig schmerzte, da sich das Gegenstück in Winterstochter sich näherte, da schlug er die Augen auf und sah, wie ein junges Mädchen durch sein Fenster blickte. Und als dieses sah, dass Eisherz gar nicht schlief, da wollte sie schnell davonlaufen, doch der Junge sprang zum Fenster, öffnete es und rief ihr nach, dass sie doch stehenbleiben solle. Und Winterstochter konnte nicht anders, als zu gehorchen, denn war es doch ein Stück ihres Herzens, das ihr befahl. Sie wartete, bis Eisherz aus dem Haus schlich und zu ihr kam. Die beiden Stücke ihres Herzens, das Winterstochter vor vielen Jahren geteilt hatte, fanden nun zusammen. Winterstochter und Eisherz waren einander sehr zugetan, teilten sie doch etwas Wichtiges miteinander.
Von nun an trafen sie sich jede Nacht während der Winterzeit, bis Eisherz eines Tages sagte: „Ich möchte mich nicht mehr Tag für Tag von dir trennen müssen. Lass mich mit dir gehen. Und ich möchte bei dir bleiben, wenn der Sommer kommt und du zurück in dein Schloss musst.“ Aber Winterstochter antwortete: „Ich kann dich nicht mit mir nehmen, so gerne ich es auch täte. Du besitzt zwar ein Stück von mir, aber dennoch bist du menschlich, und niemals kann ein Mensch mit mir kommen.“ Aber Eisherz flehte sie an, und so sprach Winterstochter schließlich: „Wenn ich alle Menschlichkeit in dir töte, und nur noch die Winterkälte meines Herzens in dir ist, dann kannst du mit mir kommen.“ Eisherz beteuerte, dass er alles über sich ergehen lassen würde, könne er doch nur immer an Winterstochters Seite bleiben. Und so formte sie ein spitzes Stück Eis, dass sie ihm mitten ins Herz stieß. Sofort gefror all seine Menschlichkeit und verkümmerte, und nun konnte er mit seiner Liebsten gehen.
Und als die Zuckerstangenschlange wieder ihr Lied anhub, kehrte Winterstochter mit Eisherz in den unterirdischen Palast, wo sie sich vor der Sonnenwärme versteckten und den Sommer verträumten.
Doch Eisherz wurde älter, und als er schließlich starb, trauerte Winterstochter nicht. Sie nahm sein Herz, das schließlich auch ihres war, wieder zurück, und hatte ihn so stets bei sich.