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 Warnung: Ooc-ness oder so
Fandom: Prince of Tennis
Charactere: Kikumaru Eiji, erwähnt: Tezuka Kunimitsu, Inui Sadaharu, Fuji Shuusuke

Kommentar: Ich duck mich... ich weiß nicht, ob man das mutig oder bescheuert nennt. Auf jeden Fall, hab ich seit ich die Challenge gesehen hab, genau das im Kopf gehabt - die leidige Frage: Wann zur Hölle etwas Ooc ist. Wenns nicht gerade offensichtlich ist.
Jedenfalls glaube ich fest daran, dass es Themenverfehlung ist, aber wenigstens passt konnte ich so nochmal das Thema Out of Character aufarbeiten. Dies spiegelt also nicht nur die Meinung von Eiji wieder, sondern auch meine ^.~ (Danke an die Mods für all die bösartigen Challenges XD)


Out of Character
Ein Essay von Kikumaru Eiji

Hoi hoi! Ich bin Kikumaru Eiji und bringe euch nun näher, was es mit dem Begriff "Ooc-ness" auf sich hat. Zuerst einmal sei an dieser Stelle erwähnt, dass Ooc für Out of Character steht, das wiederum heißt, dass sich Personen nicht ihrem eigentlichen Charakter entsprechend verhalten.
Dem gegenüber steht die Abkürzung IC, was - logischerweise - in character bedeutet. Die Personen handeln also wie es ihrem Charakter entspricht.
Soviel zur Einführung in die beiden Begriffe. Nachdem ihr nun wisst, was sich dahinter verbirgt, will ich versuchen euch zu erklären, wie es dazu kommt, dass häufiger oder nicht die Beschwerde laut wird, die Charaktere einer Fanfic seien Ooc.
Was nun schon wieder eine Fanfic ist, wollt ihr wissen? Na schön - also der Begriff Fanfic ist ein Kurzwort für Fan fiction. Das sind von Fans generierte Geschichten, die sich der Charaktere, Settings oder Geschichtsteilen anderer Autoren bedienen und mit eben jenen Dingen eine neue Geschichte kreieren.
Aber ich will da jetzt nicht zu sehr ausschweifen.
Viel eher geht es hier um Ooc-ness, vergesst das nicht.
Jedenfalls findet man nicht nur oft in den Kommentaren von Fanfictions diese kleine Abkürzung, sondern auch oft schon in den Warnungen.
Warum, das versuche ich euch nun anhand eines Beispiels zu erklären. Oder mehreren, je nachdem wieviele ihr braucht, um das alles zu verstehen.
Also nehmen wir einfach mal unseren lieben kleinen Buchou her. Schon allein dieser Satz beinhaltet eine Ooc-ness, die mich den Kopf kosten könnte, wenn Tezuka-Buchou erfährt, dass ich das geschrieben hab. Glücklicherweise geht er in eine andere Klasse und wird es nie erfahren.
Jedenfalls ist Buchou nicht klein und lieb ist er auch nicht. Das gehört einfach nicht zu seinem Charakter.
Er ist streng und böse und eine Maschine oder so irgendwas. Alles nur nicht lieb.
Oder klein.
Würde Tezuka sich ein rosa Tütü anziehen und wie eine Ballerina tanzen, wäre das auch sehr out of Character. Aber zugegeben eine sehr lustige Vorstellung. Ich werde das Inui mal vorschlagen, vielleicht kann er mit Fuji etwas drehen und Buchou macht das.
Es wären auf jeden Fall sehr gute Fakten, die sich dann Inui aufschreiben könnte.
Soweit alles klar? Hat jeder verstanden, was Ooc-ness ist?
Gut, dann werden wir jetzt noch ein Thema behandeln. Wir suchen nämlich noch eine Antwort auf die Frage: "Wo ist die Grenze zur Ooc-ness?"
Ja... das würde mich auch interessieren. Ich meine, es ist doch schwer zu sagen, was ein Charakter wirklich nicht seinem Charakter entspricht. Wenn es so offensichtlich, wie die Sache mit dem rosa Tütü ist, dann seh ich das ja noch ein. Aber oft ist in den Geschichten eine unterschwellige Ooc-ness. Gerade, wenn man Stories in ein alternatives Universum setzt, können sich dieses festgewachsenen Charaktere ganz schön ihn nie gekannte Richtungen entwickeln.
Zum Beispiel Buchou. Ich glaube ja, dass es ihn ziemlich hart getroffen hat, dass er nicht Tennis spielen durfte und er nun an uns diesen Frust auslässt. Nicht fair, aber wahrscheinlich hat dem noch nie jemand gezeigt, dass man auch mal seine Gefühle rauslassen muss.
Vielleicht müsste man mal mit Fuji reden. Der kennt Tezuka wie keinen anderen, aber er ist auch irgendwie genauso wenig zu durchschauen wie Buchou.
Naja - egal. Ist nicht so wichtig.
Jedenfalls bin ich der Meinung, dass man die Grenze zu Ooc-ness nur schwer ziehen kann - bei den wirklich guten Geschichten. Einfach, weil sich durch die Geschichte selbst Charakterverschiebungen ergeben. Unverhergesehene Dinge, an denen der Charakter wächst oder zerbricht.
In diesem Sinne beende ich nun das Thema. Ich bin ohnehin spät dran und bestimmt gibt das nun wieder hunderte von Runden. Ich will nicht - Buchou ist böse.

P.S.: *mich in eine Höhle verkriech* Wie konnte ich das nur tun??? T-T

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