(no subject)
Sep. 30th, 2010 11:48 pmFandom: original
Challenge: Päckchen 3: "Sinkende Schiffe"
Team: Sartre
Komentar: Prolog. Ohne Warnings.
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Das ist eine Abenteuergeschichte.
Keine mit knurrigen Zwergen, missverstandenen Orks und Elben, von denen der Reiseschmutz abperlt, wie Fett von einer Teflonpfanne.
Es gibt weit und breit keinen Auserwählten, der die Welt retten soll. Was für Probleme bedrohen schon ernsthaft eine ganze Welt und verlangen dann ausgerechnet nur eine Person, um sich lösen zu lassen?
Die Hauptfigur dieser Geschichte ist weder minderjährig- denn dann müsste hier mehr zensiert sein-, noch adeligen Geblüts oder zeitlebens unterschätzter Bauernsohn, beziehungsweise Bauern- Adoptivsohn. Dafür ist er immerhin männlich- was sich in dem Fall nur nicht zwingend als Vorteil herausstellen wird, und hat- für Hauptfiguren eher ungewöhnlich- noch beide Elternteile, die sich bester Gesundheit erfreuen. Außerdem eine jüngere Schwester und einen sehr viel jüngeren Bruder.
Er ist kein Außenseiter, umgibt sich gern mit Freunden, achtet nach Möglichkeiten seines Budgets auf sein Äußeres, mag windige Morgen im Hochgebirge und isst am liebsten Quazaah- kleine, gefüllte Teigtaschen, die in einer bestimmten Gegend der Welt häufig serviert werden.
Die Welt in der diese Geschichte spielt, kennt man in der allgemeinen Hochsprache als Zancaryda, vom nigorianischen „Rhydda“ für „Land“, und „Zankahr“ für „weitläufig“. Kein besonders einfallsreicher Name, aber dafür ein Überbegriff für alles Bekannte, was Kartenzeichner in großen Städten mittlerweile beschreiben können. Die bestimmte Gegend- die, in der es Quazaah schon zum Frühstück gibt, ist Phaikur, die felsenzerklüftete Heimat der Phaik, einer zivilisierten und friedliebenden ethnischen Minderheit. Inzwischen sind die Phaik eine geschützte und allgemein anerkannte Menschenrasse, weswegen es jedem Phaik auch freisteht, in eine andere Stadt zu ziehen, sich einen Beruf auszusuchen, und Geld auszugeben, wofür auch immer er möchte.
Und Ferris, der Name besagter Hauptfigur, ist ein ganz normaler, phaikanischer Name. Er ist gleichzeitig auch das phaikanische Wort für „Thermik“, aber das nur ganz nebenbei.
Ferris selbst war die Bedeutung seines Namens und das Schicksal der Welt im Moment leider ziemlich egal.
Er hatte ein weitaus größeres Problem.
Denn was interessierte einen die nächste Eiszeit, der Machtzuwachs irgendeiner nicht sehr moralisch eingestellten Nation, oder auch nur irgendein schillernder neuer Imperator, der sich selbst für den Auserwählten hielt oder von seinen Leuten dafür gehalten wurde, wenn man soeben dabei war, sein Leben zu versauen?
Richtig- nichts. Naja, ein bisschen vielleicht, in der Form von Gesprächsstoff für Kaffeepausen. Aber wenn man die eigene Zukunft schon nicht im Griff hatte, was konnte man Naturkatastrophen, tyrannischen Regimes, und sonstigen sinkenden Schiffen entgegensetzen? Ein bedauerndes Schulterzucken, und eine große Portion gesunde Ignoranz-
Sonst nichts mehr. Sollten sich doch die Auserwählten drum kümmern.
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Challenge: Päckchen 3: "Sinkende Schiffe"
Team: Sartre
Komentar: Prolog. Ohne Warnings.
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Das ist eine Abenteuergeschichte.
Keine mit knurrigen Zwergen, missverstandenen Orks und Elben, von denen der Reiseschmutz abperlt, wie Fett von einer Teflonpfanne.
Es gibt weit und breit keinen Auserwählten, der die Welt retten soll. Was für Probleme bedrohen schon ernsthaft eine ganze Welt und verlangen dann ausgerechnet nur eine Person, um sich lösen zu lassen?
Die Hauptfigur dieser Geschichte ist weder minderjährig- denn dann müsste hier mehr zensiert sein-, noch adeligen Geblüts oder zeitlebens unterschätzter Bauernsohn, beziehungsweise Bauern- Adoptivsohn. Dafür ist er immerhin männlich- was sich in dem Fall nur nicht zwingend als Vorteil herausstellen wird, und hat- für Hauptfiguren eher ungewöhnlich- noch beide Elternteile, die sich bester Gesundheit erfreuen. Außerdem eine jüngere Schwester und einen sehr viel jüngeren Bruder.
Er ist kein Außenseiter, umgibt sich gern mit Freunden, achtet nach Möglichkeiten seines Budgets auf sein Äußeres, mag windige Morgen im Hochgebirge und isst am liebsten Quazaah- kleine, gefüllte Teigtaschen, die in einer bestimmten Gegend der Welt häufig serviert werden.
Die Welt in der diese Geschichte spielt, kennt man in der allgemeinen Hochsprache als Zancaryda, vom nigorianischen „Rhydda“ für „Land“, und „Zankahr“ für „weitläufig“. Kein besonders einfallsreicher Name, aber dafür ein Überbegriff für alles Bekannte, was Kartenzeichner in großen Städten mittlerweile beschreiben können. Die bestimmte Gegend- die, in der es Quazaah schon zum Frühstück gibt, ist Phaikur, die felsenzerklüftete Heimat der Phaik, einer zivilisierten und friedliebenden ethnischen Minderheit. Inzwischen sind die Phaik eine geschützte und allgemein anerkannte Menschenrasse, weswegen es jedem Phaik auch freisteht, in eine andere Stadt zu ziehen, sich einen Beruf auszusuchen, und Geld auszugeben, wofür auch immer er möchte.
Und Ferris, der Name besagter Hauptfigur, ist ein ganz normaler, phaikanischer Name. Er ist gleichzeitig auch das phaikanische Wort für „Thermik“, aber das nur ganz nebenbei.
Ferris selbst war die Bedeutung seines Namens und das Schicksal der Welt im Moment leider ziemlich egal.
Er hatte ein weitaus größeres Problem.
Denn was interessierte einen die nächste Eiszeit, der Machtzuwachs irgendeiner nicht sehr moralisch eingestellten Nation, oder auch nur irgendein schillernder neuer Imperator, der sich selbst für den Auserwählten hielt oder von seinen Leuten dafür gehalten wurde, wenn man soeben dabei war, sein Leben zu versauen?
Richtig- nichts. Naja, ein bisschen vielleicht, in der Form von Gesprächsstoff für Kaffeepausen. Aber wenn man die eigene Zukunft schon nicht im Griff hatte, was konnte man Naturkatastrophen, tyrannischen Regimes, und sonstigen sinkenden Schiffen entgegensetzen? Ein bedauerndes Schulterzucken, und eine große Portion gesunde Ignoranz-
Sonst nichts mehr. Sollten sich doch die Auserwählten drum kümmern.
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