Gemeinsames Päckchen #1 (5/5)
Sep. 30th, 2010 01:27 pmFandom: Criminal Minds
Challange: Schritt halten
Team: Monroe
Wörter: 495
Anmerkung 1: Das die Sommerchallange so schnell vorbei ist, kam jetzt doch überraschend.
Anmerkung 2: Soo~
dunderklumpen und ich sind damit fertig!♥
Anmerkung 3: Beim dritten Versuch werde ich es richtig posten, ich kann´s, bestimmt!
Als Reid aus der Küche kommt, ist keiner vom Team mehr zu sehen. Er trinkt den zuckrigen Kaffee, während er seine Optionen abwägt. Obwohl er schon so lange hier arbeitet, fühlt er sich häufig wie ein geduldeter Praktikant, vor allem wenn niemand von seinen Kollegen in der Nähe ist. Er weiß, dass hier und da über ihn geredet wird, er versteht es nur nicht. Unter allen Möglichkeiten entscheidet er sich für Larry, seinen Mentor. Er wartet mit dem Anruf bis er das Gebäude verlassen hat, aber nur die Mailbox springt an. Spencer legt wieder auf.
Er könnte zu einem der Gruppentreffen gehen, aber er ist zu müde. Er fährt mit der S-Bahn nach Hause und legt sich ins Bett. Er kümmert sich nicht einmal darum seine Schuhe auszuziehen. Er möchte nur schlafen, aber er kann nicht. Seine Gedanken rasen. Die letzten Fälle, die Drogen, seine Kollegen. Er springt wahllos zwischen Ereignissen aus seinen 27 Jahren Leben hin und her. Er hat seine Mutter lange nicht gesehen. Wird er Schizophren werden. Was bedeutet Intelligenz. Spencer steht wieder auf, versucht ein weiteres Mal Larry zu erreichen.
Emily hat einen Kommentar über seine sozialen Fähigkeiten gemacht. Hotch hat damals den Begriff „Reid“-Effekt benutzt, um die Reaktion von Hunden und Kindern zu beschreiben. Er wollte Morgans Familie damals nicht sagen, dass er ihren Sohn für einen potentiellen Mörder hält. Er hat nur eine Statistik zitiert, aber sie haben es nicht verstanden. Es war wertungsneutral. In seiner letzten Beurteilung stand, dass er seine Sozialkompetenz erweitern muss. Er wird niemals ein Team leiten. Er hat Defizite. Er kann nicht Schritt halten mit ihren Gefühlen.
Obwohl er mit Menschen zusammen arbeitet, die dafür bezahlt werden, sich in andere hineinzuversetzen, weiß niemand, wie es für ihn ist. Sie wundern sich, warum er so klug ist und gleichzeitig dumme Dinge sagt. Sie wissen nicht, dass sie zu langsam sprechen, zu langsam verstehen. Sie können sich nicht vorstellen, wie es für ihn ist, wenn er ihnen ein eindeutiges Muster erklären muss, weil sie nur Wirrwarr sehen, wie es ist, wenn er alle möglichen Antworten und ihre Wahrscheinlichkeit im Kopf bereits berechnet hat, bevor sie den Mund aufmachen. Er hofft, dass Larry bald zurück ruft.
Um sich bis dahin abzulenken, schaltet er den Computer an und öffnet mehrere Fenster. Er diskutiert mit einem Jungen aus Ohio über die mögliche Umsetzung eines Warpstrahls. Spencer hat den Fehler in der technischen Zeichnung innerhalb der ersten zwei Minuten entdeckt, aber ihm gefällt der Grundgedanke. Er streitet über einen neuen Durchbruch in der Chemie mit einem Dozenten aus Australien und sie lachen über die selben Witze. „Gehen zwei Nullvektoren über die Straße…“ Mit einer Japanerin tauscht er sich über philosophische Fragen aus, sie interpretiert Kant, wie er es noch nie erlebt hat. Vielleicht nicht richtig, aber interessant. Vor allem hört sie ihm zu. Er öffnet Fenster um Fenster. Menschen, die eine ähnliche Sprache sprechen. Während all dieser Gespräche fragt Spencer sich, wer sich weiterentwickeln muss und wann Larry sich melden wird.
Challange: Schritt halten
Team: Monroe
Wörter: 495
Anmerkung 1: Das die Sommerchallange so schnell vorbei ist, kam jetzt doch überraschend.
Anmerkung 2: Soo~
Anmerkung 3: Beim dritten Versuch werde ich es richtig posten, ich kann´s, bestimmt!
Als Reid aus der Küche kommt, ist keiner vom Team mehr zu sehen. Er trinkt den zuckrigen Kaffee, während er seine Optionen abwägt. Obwohl er schon so lange hier arbeitet, fühlt er sich häufig wie ein geduldeter Praktikant, vor allem wenn niemand von seinen Kollegen in der Nähe ist. Er weiß, dass hier und da über ihn geredet wird, er versteht es nur nicht. Unter allen Möglichkeiten entscheidet er sich für Larry, seinen Mentor. Er wartet mit dem Anruf bis er das Gebäude verlassen hat, aber nur die Mailbox springt an. Spencer legt wieder auf.
Er könnte zu einem der Gruppentreffen gehen, aber er ist zu müde. Er fährt mit der S-Bahn nach Hause und legt sich ins Bett. Er kümmert sich nicht einmal darum seine Schuhe auszuziehen. Er möchte nur schlafen, aber er kann nicht. Seine Gedanken rasen. Die letzten Fälle, die Drogen, seine Kollegen. Er springt wahllos zwischen Ereignissen aus seinen 27 Jahren Leben hin und her. Er hat seine Mutter lange nicht gesehen. Wird er Schizophren werden. Was bedeutet Intelligenz. Spencer steht wieder auf, versucht ein weiteres Mal Larry zu erreichen.
Emily hat einen Kommentar über seine sozialen Fähigkeiten gemacht. Hotch hat damals den Begriff „Reid“-Effekt benutzt, um die Reaktion von Hunden und Kindern zu beschreiben. Er wollte Morgans Familie damals nicht sagen, dass er ihren Sohn für einen potentiellen Mörder hält. Er hat nur eine Statistik zitiert, aber sie haben es nicht verstanden. Es war wertungsneutral. In seiner letzten Beurteilung stand, dass er seine Sozialkompetenz erweitern muss. Er wird niemals ein Team leiten. Er hat Defizite. Er kann nicht Schritt halten mit ihren Gefühlen.
Obwohl er mit Menschen zusammen arbeitet, die dafür bezahlt werden, sich in andere hineinzuversetzen, weiß niemand, wie es für ihn ist. Sie wundern sich, warum er so klug ist und gleichzeitig dumme Dinge sagt. Sie wissen nicht, dass sie zu langsam sprechen, zu langsam verstehen. Sie können sich nicht vorstellen, wie es für ihn ist, wenn er ihnen ein eindeutiges Muster erklären muss, weil sie nur Wirrwarr sehen, wie es ist, wenn er alle möglichen Antworten und ihre Wahrscheinlichkeit im Kopf bereits berechnet hat, bevor sie den Mund aufmachen. Er hofft, dass Larry bald zurück ruft.
Um sich bis dahin abzulenken, schaltet er den Computer an und öffnet mehrere Fenster. Er diskutiert mit einem Jungen aus Ohio über die mögliche Umsetzung eines Warpstrahls. Spencer hat den Fehler in der technischen Zeichnung innerhalb der ersten zwei Minuten entdeckt, aber ihm gefällt der Grundgedanke. Er streitet über einen neuen Durchbruch in der Chemie mit einem Dozenten aus Australien und sie lachen über die selben Witze. „Gehen zwei Nullvektoren über die Straße…“ Mit einer Japanerin tauscht er sich über philosophische Fragen aus, sie interpretiert Kant, wie er es noch nie erlebt hat. Vielleicht nicht richtig, aber interessant. Vor allem hört sie ihm zu. Er öffnet Fenster um Fenster. Menschen, die eine ähnliche Sprache sprechen. Während all dieser Gespräche fragt Spencer sich, wer sich weiterentwickeln muss und wann Larry sich melden wird.
no subject
Date: 2010-09-30 01:35 pm (UTC)Ohhh, armer Reid! *hugs him*
Mag diesen Teil trotzdem, ganz besonders den letzten Abschnitt, bei dem ich selbst grinsen musste.
P.S.: Heisst es bei den AA nicht Sponsor statt Mentor?
P.P.S.: Ich würde das ganze drüben bei
no subject
Date: 2010-09-30 04:48 pm (UTC)@PPS: Na klar!