Und weil ich gerade extrem kreativ bin...
Titel: Es geht immer schlimmer
Team: Byron
Challenge: Das kleinere Übel
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Scorpius Malfoy, Albus Potter und... andere
„Du bist echt muggelstämmig?“
„Ganz in echt?“
Scorpius hätte vollstes Verständnis, würde Meredith einen Stillezauber auf die kleinen Nervensägen jagen. Sie tat es nicht. Was wohl für ihren Charakter sprach. Oder gegen. Es kam ganz auf die Perspektive an.
„Ja, bin ich.“
Bewundernswerte Geduld.
„Und warum hat der Hut dich nach Slytherin gesteckt?“
„Keine Ahnung.“
Scorpius tauschte einen Blick mit Albus, der die Schultern zuckte. Der hatte also auch keine Ahnung, was diese Verhör sollte. Vermutlich war denen einfach langweilig.
„Aber du bist ein Muggel.“
„Bravo, Vega. Grandiose Feststellung“, konnte Scorpius sich nicht verkneifen, fügte aber der Korrektheit halber hinzu: „Wobei Meredith eine Hexe ist. Ihre Eltern sind Muggel. Genau wie Gabriellas Vater.“ Er deutete auf das Mädchen neben Meredith, das den Zwillinge gut gelaunt zuwinkte.
„War dein Vater in Slytherin?“
„Nö. Ravenclaw.“
Vega sah aus, als wäre gerade ihr Weltbild zusammengebrochen. Was... vermutlich auch stimmte.
„Und wieso bist du dann in Slytherin?“ Mira, die er eigentlich immer als die tolerantere der beiden Biester eingeschätzt hatte klang so ungläubig, das Gabriella eigentlich beleidigt sein müsste. Wat sie aber nicht. Sowas war einfach nicht ihre Art. Erschreckenderweise.
„Ich wollte zu Meredith.“
„Ja, es gibt Wünsche, die respektiert der Hut.“ Albus grinste Scorpius an.
„Sagt derjenige, der geheult hat, weil er in Slytherin gelandet ist.“
„Hast du echt?“
„Jaaaa...nein... verdammt. Scorpius!“
Okay, die nächsten privaten Treffen würden wohl in nächster Zeit seltener werden... verdammt. Er hätte sich das vorher überlegen sollen
„Aber... Muggel in Slytherin?“ Vega klang ebenfalls so ungläubig, dass es beinahe beleidigend war.
„Muggelstämmig“, korrigierte Scorpius auch sie. Wenigstens hatte sie nicht 'Schlammblut' gesagt... dann hätte wohl selbst Meredith die Beherrschung verloren. „Der Hut hatte vielleicht einen schlechten Tag.“
„Na danke“, murrte Meredith, wirkte aber nicht allzu wütend. „Muggel können einiges, was von euch noch keiner geschafft hat.“
„Können sie apparieren? Und zähl nicht dieses Star Trek auf, das zählt nicht.“ Ja, auch er musste sich mal ein wenig auf die Seite seiner Schwestern stellen.
„Ähm... nein...“
„Habt ihr ein Flohetzwerk?“
„Wir haben Internet.“
Was auch immer das schon wieder war.
„Das ist aber was anderes als das Flohnetz“, warf Albus ein. Wieso bei Merlin wusste der was dieses Internet war?
„Wir waren auf dem Mond.“
…
Punkt für Meredith. Verdammt.
„Eeeeeecht?“ Mira war Feuer und Flamme. War sie nicht eigentlich immer heiß auf alles Große und Gefährliche gewesen? „Wie habt ihr das denn gemacht?“ Oha... Vega hatte es auch erwischt.
Klasse.
„Jetzt werden sie mir unheimlich...“, murmelte Albus und schien zu überlegen ob er sein Toast besser irgendwo anders aß.
„Das sind sie mir schon lange.“ Und das obwohl sie seine Schwestern waren. Oder vielleicht auch gerade deswegen. Das konnte man nicht immer so genau sagen.
„Ab jetzt essen wir wieder am Gryffindortisch.“ Mit kleinen militanten Gryffindors konnte er fertig werden. Das Vertrauensschülerabzeichen würde die paar, die jedes Jahr meinten die Klappe aufreißen zu müssen, sicherlich auf Abstand halten.
„Ja, du kannst dich wunderbar aus der Affäre ziehen. Und ich?“
„Du bist ein großer Junge, du schaffst das schon.“
„Ich will aber nicht zu den Gryffindors!“
„Zwingt dich ja keiner.“
„Du willst mich ernsthaft mit den beiden Zwergen alleine lassen?“ Beleidigt stand Albus auf und marschierte zum Gryffindortisch, wo er sich neben James und Rose hinsetzte. Seufzend folgte Scorpius ihm. Er konnte es in Zukunft wohl vergessen, in Ruhe frühstücken zu wollen. Gestern war es extrem kurz ausgefallen, dann hatte er wegen eines neuen Schülers mit problematischer Familienzugehörigkeit zu McGonagall gemusst und jetzt stressten seine nervigen Schwestern herum.
Besagter neuer Schüler schien die Sache immerhin gut verkraftet zu haben, denn ein Stück weit entfernt alberte er mit Fred Weasley und diesem... wie hieß er noch... Steve... irgendwas... herum. Da würde er sich also erstmal keine Gedanken machen müssen. Gut. Eine Sorge weniger. Es blieben genug übrig. Fred hatte sie bemerkt und machte die beiden anderen auf Albus und ihn aufmerksam.
Toll. Klar war inzwischen raus, dass er mit Albus zusammen war. Auch wenn Tom und Steve es noch nicht so zu glauben schienen. Nun gut, sie waren elf. Es gab Dinge, über die musste man in dem Alter noch nicht nachdenken.
Ein paar andere Erstklässler begannen miteinander – und einigen Zweiklässlern zu tuscheln. Klar, was das Thema war. Sie hatten eineinhalb Tage Zeit gehabt, in Erfahrung zu bringen, welche Rolle seine Familie damals gespielt hatte. Aber immerhin sagte keiner etwas – es war wirklich praktisch, Vertrauensschüler zu sein. Das würde die ersten Wochen wesentlich einfacher machen als in den letzten Jahren.
Titel: Es geht immer schlimmer
Team: Byron
Challenge: Das kleinere Übel
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Scorpius Malfoy, Albus Potter und... andere
„Du bist echt muggelstämmig?“
„Ganz in echt?“
Scorpius hätte vollstes Verständnis, würde Meredith einen Stillezauber auf die kleinen Nervensägen jagen. Sie tat es nicht. Was wohl für ihren Charakter sprach. Oder gegen. Es kam ganz auf die Perspektive an.
„Ja, bin ich.“
Bewundernswerte Geduld.
„Und warum hat der Hut dich nach Slytherin gesteckt?“
„Keine Ahnung.“
Scorpius tauschte einen Blick mit Albus, der die Schultern zuckte. Der hatte also auch keine Ahnung, was diese Verhör sollte. Vermutlich war denen einfach langweilig.
„Aber du bist ein Muggel.“
„Bravo, Vega. Grandiose Feststellung“, konnte Scorpius sich nicht verkneifen, fügte aber der Korrektheit halber hinzu: „Wobei Meredith eine Hexe ist. Ihre Eltern sind Muggel. Genau wie Gabriellas Vater.“ Er deutete auf das Mädchen neben Meredith, das den Zwillinge gut gelaunt zuwinkte.
„War dein Vater in Slytherin?“
„Nö. Ravenclaw.“
Vega sah aus, als wäre gerade ihr Weltbild zusammengebrochen. Was... vermutlich auch stimmte.
„Und wieso bist du dann in Slytherin?“ Mira, die er eigentlich immer als die tolerantere der beiden Biester eingeschätzt hatte klang so ungläubig, das Gabriella eigentlich beleidigt sein müsste. Wat sie aber nicht. Sowas war einfach nicht ihre Art. Erschreckenderweise.
„Ich wollte zu Meredith.“
„Ja, es gibt Wünsche, die respektiert der Hut.“ Albus grinste Scorpius an.
„Sagt derjenige, der geheult hat, weil er in Slytherin gelandet ist.“
„Hast du echt?“
„Jaaaa...nein... verdammt. Scorpius!“
Okay, die nächsten privaten Treffen würden wohl in nächster Zeit seltener werden... verdammt. Er hätte sich das vorher überlegen sollen
„Aber... Muggel in Slytherin?“ Vega klang ebenfalls so ungläubig, dass es beinahe beleidigend war.
„Muggelstämmig“, korrigierte Scorpius auch sie. Wenigstens hatte sie nicht 'Schlammblut' gesagt... dann hätte wohl selbst Meredith die Beherrschung verloren. „Der Hut hatte vielleicht einen schlechten Tag.“
„Na danke“, murrte Meredith, wirkte aber nicht allzu wütend. „Muggel können einiges, was von euch noch keiner geschafft hat.“
„Können sie apparieren? Und zähl nicht dieses Star Trek auf, das zählt nicht.“ Ja, auch er musste sich mal ein wenig auf die Seite seiner Schwestern stellen.
„Ähm... nein...“
„Habt ihr ein Flohetzwerk?“
„Wir haben Internet.“
Was auch immer das schon wieder war.
„Das ist aber was anderes als das Flohnetz“, warf Albus ein. Wieso bei Merlin wusste der was dieses Internet war?
„Wir waren auf dem Mond.“
…
Punkt für Meredith. Verdammt.
„Eeeeeecht?“ Mira war Feuer und Flamme. War sie nicht eigentlich immer heiß auf alles Große und Gefährliche gewesen? „Wie habt ihr das denn gemacht?“ Oha... Vega hatte es auch erwischt.
Klasse.
„Jetzt werden sie mir unheimlich...“, murmelte Albus und schien zu überlegen ob er sein Toast besser irgendwo anders aß.
„Das sind sie mir schon lange.“ Und das obwohl sie seine Schwestern waren. Oder vielleicht auch gerade deswegen. Das konnte man nicht immer so genau sagen.
„Ab jetzt essen wir wieder am Gryffindortisch.“ Mit kleinen militanten Gryffindors konnte er fertig werden. Das Vertrauensschülerabzeichen würde die paar, die jedes Jahr meinten die Klappe aufreißen zu müssen, sicherlich auf Abstand halten.
„Ja, du kannst dich wunderbar aus der Affäre ziehen. Und ich?“
„Du bist ein großer Junge, du schaffst das schon.“
„Ich will aber nicht zu den Gryffindors!“
„Zwingt dich ja keiner.“
„Du willst mich ernsthaft mit den beiden Zwergen alleine lassen?“ Beleidigt stand Albus auf und marschierte zum Gryffindortisch, wo er sich neben James und Rose hinsetzte. Seufzend folgte Scorpius ihm. Er konnte es in Zukunft wohl vergessen, in Ruhe frühstücken zu wollen. Gestern war es extrem kurz ausgefallen, dann hatte er wegen eines neuen Schülers mit problematischer Familienzugehörigkeit zu McGonagall gemusst und jetzt stressten seine nervigen Schwestern herum.
Besagter neuer Schüler schien die Sache immerhin gut verkraftet zu haben, denn ein Stück weit entfernt alberte er mit Fred Weasley und diesem... wie hieß er noch... Steve... irgendwas... herum. Da würde er sich also erstmal keine Gedanken machen müssen. Gut. Eine Sorge weniger. Es blieben genug übrig. Fred hatte sie bemerkt und machte die beiden anderen auf Albus und ihn aufmerksam.
Toll. Klar war inzwischen raus, dass er mit Albus zusammen war. Auch wenn Tom und Steve es noch nicht so zu glauben schienen. Nun gut, sie waren elf. Es gab Dinge, über die musste man in dem Alter noch nicht nachdenken.
Ein paar andere Erstklässler begannen miteinander – und einigen Zweiklässlern zu tuscheln. Klar, was das Thema war. Sie hatten eineinhalb Tage Zeit gehabt, in Erfahrung zu bringen, welche Rolle seine Familie damals gespielt hatte. Aber immerhin sagte keiner etwas – es war wirklich praktisch, Vertrauensschüler zu sein. Das würde die ersten Wochen wesentlich einfacher machen als in den letzten Jahren.