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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Byron
Fandom: Prince of Tennis
Challenge: Geständnisse
Charaktere: Fuji, Eiji, Tezuka, Inui
Anmerkungen: Yay, ich habs geschafft! XD Nach einer gefühlten Ewigkeit... und ausnahmsweise haben die Jungs mal mehr oder weniger das getan, was ich wollte... oO Jedenfalls haben sie mir am Ende keinen Strich durch die Rechnung gemacht! (\^.^/)

Teil 1
Teil 2
Teil 3


Am Montag gab es die aber erstmal noch nicht, Fuji hatte auch nicht damit gerechnet. Er ging auch an dem Tag nicht zum Morgentraining, ließ sich aber von Eiji dazu überreden, am Nachmittag mitzukommen. Er musste ja nicht bleiben.
Außerdem hatte Inui in der Mittagspause diesen Blick gehabt... den er nur dann zeigte, wenn er etwas neues in seiner Giftküche zusammengebraut hatte. Momo, Kaidoh und Echizen würden sicherlich drei Kreuze machen, wenn die Seniors endlich ihren Abschluss gemacht hatten. Auch wenn Fuji davon ausging, dass sicherlich gelegentlich einige Gebräue ihren Weg in die Mittelschule finden würden.
Auf jeden Fall würde er es sich nicht entgehen lassen, wie seine Teamkameraden in den Genuss des neuesten Penal-Teas kommen würden. Das war einfach zu amüsant.
„Nyaaaa, der will uns alle umbringen, bevor wir auf die High School kommen, ganz bestimmt!“, machte Eiji auf dem Weg zum Training seinem Frust Luft. „Der wird bestimmt von Atobe oder sonstwem bezahlt!“
Sie waren also bei den Verschwörungstheorien angekommen... gut zu wissen. „Als ob Inui sich bestechen lassen würde...“ Aber diese Vorstellung hatte durchaus seinen eigenen Reiz, das musste Fuji auch zugeben.
„Insiderinformationen“, grinste Eiji. Dem hatte auch Fuji nichts mehr entgegenzusetzen.
Die Tennisplätze waren schon in Sichtweite und sie konnten das fröhliche Gerede der Erstklässler hören. Vermutlich war Tezuka auch schon da... Fuji merkte gar nicht, wie seine Schritte automatisch etwas langsamer wurden.
Anders Eiji.
Der sah seinen besten Freund forschend an und sagte dann: „Tezuka war heute nicht besserer Laune als letzte Woche...“
„Danke für den Hinweis...“ Das hatte er ihm auch nicht eher sagen können...
Wobei... er wollte doch erfahren, was eigentlich los war... er konnte nicht ewig davonlaufen. Jetzt fühlte er sich aber dummerweise um einiges weniger entschlossen als am Wochenende. Das konnte vielleicht daran liegen, dass Yuuta dann noch dagewesen war. Nur wegen ihm sein Spezialtraining sausen lassen hatte.
„Stimmt es, dass am Wochenende dein Bruder zu Hause war?“ Inuis Stimme kam so unvermutet und so... von hinten, dass Eiji einen entsetzten Satz machte, der von einem... noch erschreckteren Maunzen begleitet wurde. Fuji dagegen... zuckte nur ein kleines bisschen zusammen – was schon zu viel war. Aber allein diese Reaktion würde den Datenspezialisten – Yuuta würde eher das Wort 'Stalker' wählen, was schon ein starkes Stück war, wenn man bedachte, was Mizukis liebstes Hobby war – für die nächsten Wochen und Monate glücklich machen.
„Interessant...“ Schneller als wohl selbst Eiji gucken konnte, flitzte der Stift über die Seiten des allgegenwärtigen Notizbuches. „Die letzten Wochen des Schuljahres bieten ganz faszinierende Daten... ich sollte mich bald mit Renji austauschen...“
Eiji quiekte entsetzt und zerrte an Fujis Arm, wohl um endlich aus dem Einflussbereich Inuis zu kommen. Das wäre unter Umständen keine schlechte Wahl, aber andererseits war Inui immer sehr gut informiert...
„Denk nicht mal dran! Das ist, als würdest du deine Seele an den Teufel verkaufen“, zischte Eiji. War es so offensichtlich, was in seinem Kopf vor sich ging? Daran sollte er arbeiten...
Andererseits... die Vorstellung vom Teufel in Inuigestalt hatte etwas... erschreckend naheliegendes.
„Inui...?“
Eiji stöhnte entsetzt auf und Inui... nun ja. Sah immerhin von seinem Notizheft auf.
„Wusstest du schon, dass Kaidoh vorhin einen Liebesbrief bekommen hat?“ Natürlich konnte Inui es noch nicht wissen, er selbst hatte es ja nur durch Zufall gesehen. Wie ein Mädchen aus der ersten Klasse vollkommen verschüchtert auf dem Flur den armen Kaidoh abgefangen hatte und ihm unter unverständlichem Gestammel einen sehr eindeutigen, zartrosanen Brief übergeben hatte.
„Kann es sein, dass er noch schneller ist, wenn es um Kaidoh geht?“, fragte Eiji und starrte auf den leeren Fleck, wo eben noch Inui gestanden hatte.
„Wäre ich er, würde ich sagen, dass seine Reaktionsgeschwindigkeit sich in dem Fall um 60% erhöht...“
„Nyaaaaa~ lass das! Stimmt das eigentlich? Es hat sich wirklich ein Mädchen getraut...?“
„Ich habe es selbst gesehen... und um die Ecke lauerten ihre Klassenkameradinnen. Da konnte sie natürlich keinen Rückzieher mehr machen.“
„Wie hat er reagiert?“ Das war Eiji. Es war beinahe so einfach ihn abzulenken wie Inui, wenn man wusste, wie man es machen musste.
„Was denkst du? Er war... verlegen. Sie war aber auch wirklich niedlich... ich frage mich, ob...“ Er beendete den Satz nicht. Es war zu schade, dass er die merkwürdige Beziehung zwischen Inui und Kaidoh nicht mehr lange im Auge behalten konnte. Wirklich schade. Das wäre sicherlich noch sehr interessant geworden.
„Was hast du ihm gesagt?“ Es war schwer zu sagen, ob Tezuka verstimmt oder – es fiel schwer, das auch nur zu denken – vielleicht doch amüsiert war. Auf jeden Fall war er da, hatte vermutlich gesehen, wie Inui in Rekordgeschwindigkeit zum Schulgebäude zurückgelaufen war.
„Ich habe ihm lediglich neue Daten zukommen lassen.“
Tezuka wirkte wenig beeindruckt. Natürlich. Aber er sagte nichts weiter dazu. „Oishi wartet auf dich“, wandte er sich nur an Eiji, der das 'Verschwinde von hier' wohl ebenso deutlich heraushörte wie Fuji selbst. Und klug genug war, sich schnellstmöglich aus dem Staub zu machen.
„Weißt du... es würde auch dir nicht schaden, einmal direkt zu sagen, was du denkst.“ Mit einem undurchschaubaren Lächeln sah Fuji zu Tezuka auf. Der sogar wenigstens ansatzweise den Eindruck machte, ein schlechtes Gewissen zu haben.
„Auch ich weiß gerne, woran ich bin.“ Klang er etwas eingeschnappt? Fuji war sich sogar ziemlich sicher, dass das so war. Aber er fand, er hatte jedes Recht dazu. Wäre Yuuta nicht dagewesen, wäre das vergangene Wochenende um einiges unangenehmer für ihn gewesen. Und das war nunmal Tezukas Schuld, das konnte man wenden wie man wollte.
Jetzt war es offensichtlich. Tezuka hatte ein schlechtes Gewissen. Das war überraschend und auch irgendwie... niedlich.
„Fuji, ich...“ Und er war sehr, sehr verlegen.
„Weißt du... ich mag es, wie du meinen Vornamen aussprichst... Kunimitsu.“
Das Lächeln war für jeden unbeteiligten Beobachter vollkommen unsichtbar, aber Fuji wusste dass es da war. Viele Worte waren zwischen ihnen nicht nötig. Das machte es zwar oft genug sehr schwer, aber manchmal auch furchtbar einfach.
„Ich glaube, Inui wird noch eine Weile beschäftigt sein...“
„Und Oishi wird das Training alleine beginnen können.“


Ich bin gerade selbst vollkommen fassungslos über dieses Ende... sie haben gemacht, was ich wollte! Hach, die beiden sehen eben doch ein, dass ich nur ihr Bestes will. *sie puschel*
Danke fürs Lesen und ich hoffe, dieses Ende ist nicht zu... irgendwas geworden @_@ Kann man bei Fuji und Tezuka überhaupt von Kitsch reden?

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