[identity profile] exiles-diary.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Autor: Jenchan
Team: Sartre
Challenge: Retter der Witwen und Waisen
Word count: 493
Fandom: Original
Charaktere: Sie
Titel: Robin Hood stielt Hund!
Warnungen: unbetaed, love at first sight oder so ähnlich

Kommentar: short and pointless - aber ein großes liebes Danke an [livejournal.com profile] luinaldawen für das Plotbunny *chu* (Musste das jetzt doch in einem Spam-Doppelpost machen, weil LJ es mir in einem nicht angenommen hat òó dummes LJ....) Möglicherweise bin auch zu dumm zum Posten -.-

Robin Hood stielt Hund!

Heute war ein seltsamer Tag, stellte sie fest, als sie zu Hause angekommen war und ihn Revue passieren ließ. Dabei hatte er angefangen wie immer. Sie war zu ihrem Halbtagsjob gefahren, hatte dann zu Mittag die Hunde ausgeführt und sich dabei Gedanken darüber gemacht, wie schrecklich die Leute doch waren, die die Haustiere in den Tierheimen abgaben, nur weil sie plötzlich unerwünscht waren.
Danach hatte sie wie immer noch im Heim ausgeholfen und sich gut mit den Mitarbeitern dort unterhalten.
Bis... ja bis ER aufgetaucht war.
Er war ein Mann von geschätzten siebenundzwanzig einhalb Jahren. Gut, das war nicht geschätzt, sie konnte ja zugeben, dass sie das Geburtsdatum auf dem Formular erspäht hatte. Jedenfalls kam er ins Tierheim und sah unheimlich gut aus. Braune, flott geschittene Haare, sonnengebräunte Haut, auf eine Art, dass sie wie eine goldene Rüstung aussah und es absolut nicht dämlich wirkte. Außerdem hatte er eine Sonnenbrille auf der Stirn und sah generell sehr gut trainiert aus.
Ein richtiger Schönling eben. Jung, erfolgreich und eigentlich genau das, was sie sich gerne in Kleiderkatalogen ansah. Nicht, dass sie das zugeben würde.
Dass er einen Hund wollte, war ja eigentlich ein Pluspunkt und alles sprach für ihn. Ein richtiger Weltverbesserer, wie sie durch einen kleinen Lauschangriff erfuhr. Und er fand es genauso schrecklich, dass die Menschen nicht verantwortungsbewusster gegenüber diesen Tieren war. Er war einfach perfekt. So ein Typ, dem man am liebsten gleich fünf Hunde andrehen würde.
Aber er wollte nur einen. Vorerst. Er war noch nicht zu lange in der Stadt, aber die Wohnung war groß genug (er sah ja auch ein bisschen vermögend auch, nicht snobisch und stinkreich, aber zu den armen gehörte er bestimmt nicht) und er wolle einem dieser Hunde ein neues zu Hause geben. Er wohnte in der Nähe vom großen Park, was ja auch super war, und er ging jeden Morgen und Abend joggen, was für den Hund auch sicher sehr toll war, denn dann bekam er wenigstens Auslauf.
Überhaupt wäre er oft draußen unterwegs und er hatte sogar schon mit seiner Arbeitsstelle gesprochen. Dort konnte er den Hund ebenfalls mitnehmen.
Nur warum, warum musste er ausgerechnet diesen Hund nehmen? Den mochte sie von allen nämlich am liebsten und sie würde es vermissen, jeden Tag mit ihm Gassi zu gehen und mit ihm zu spielen. Sie würde es wirklich unglaublich vermissen. Dabei sollte sie sich wirklich darüber freunen, dass er zu so einem Weltretter-Ökomenschen gekommen war. Der wusste wenigstens, was es bedeutete, einen Hund zu halten.
Und das war es, was sie am ganzen Tag so seltsam fand. Warum sie nun an ihrem Fenster saß und in die Nacht hinausseufzte. Normalerweise fand sie solche übertrieben guten Menschen, die alles im Sinne von Mutter Erde taten, eher lächerlich, aber dieser Robin Hood war eigentlich ganz passabel.
Nein, eigentlich war er toll und vielleicht, vielleicht hatte sie ja Glück und traf ihn noch einmal. Dann würde sie allen Mut zusammennehmen und versuchen, ihn besser kennen zu lernen.

Das Wort zum Schluss: Team Sartre! Das schaffen wir noch ^.~ (Soviel Differenz ist es ja nicht XD) 

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