Sommerpäckchen 1: Teilchenbewegung!
Aug. 13th, 2010 09:37 pmFandom: Prince of Tennis; Inui/Kaidoh
Team: Sartre
Challenge: Päckchen 1 (und damit endlich ein vollständiges Päckchen)- Teilchenbewegung
Anmerkung: nicht aufgeben, Team Sartre! Eine erfüllte Challenge geht noch!
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Inui stand im Chemielabor. Hingebungsvoll mischte er Gurkenwasser mit Wasabi und Rote-Beete-Saft, streute ein paar Tütchen Brausepulver dazu, und bewunderte die schier explosive Schaumentwicklung, während er eifrig Notizen in seinen Ringblock kritzelte.
Zugegeben, Chemie war immer seine heimliche Lieblingsleidenschaft gewesen. Physik war unabdingbar und irgendwie weitaus nützlicher bei der Berechnung von Spielerdaten, aber Chemie… Chemie war so wunderbar… reaktionsfreudig.
Als klassischer Beobachter war Inui von Reaktionsfreudigkeit fasziniert.
Was ihn daran erinnerte, dass er Kaidohs neueste Daten noch auswerten musste. Irgendwie gab es dabei in letzter Zeit einen irritierenden Faktor , der störte. Er konnte nicht genau bestimmen , was es war. Aber sicherlich würde es nur eine Frage der Zeit sein, bis er die Lösung fand. In Inuis Welt war alles beruhigend, weil wunderbar logisch. In letzter Konsequenz ließ sich alles zurückführen auf Teilchenbewegung.
Elektromagnetismus.
Alles, einfach alles, war doch letztendlich Elektromagnetismus.
Inui zog ein paar großzügige Milliliter seiner neuesten Entwicklung in eine Pipette, spritzte sie in ein Reagenzglas, und schlürfte das Ergebnis mit enthusiastischer Forschungsfreude. Das Schaudern, das ihn daraufhin durchprickelte, dieser Mix aus Kontraktion winzigster Muskeln an den Wurzeln seiner Haare im Nacken und Erweiterung seiner Blutgefäße, die Reaktion seines vegetativen Nervensystems durch Zucken in den Eingeweiden und Auslösen des Fight-or-Flight-Reflexes, dessen Unterdrückung ein fast wohliges Muskelzittern provozierte… fast eine ähnliche Reaktion, wie die auf Kaidohs Unterschreitung seiner Individualdistanz, neuerdings.
Fast ähnlich. Aber eben nur fast. Bei der nächsten Version des Inui- Juice würde er dem Gefühl von Herzrasen, leichter Schocksymptomatik und völliger Überwältigung vielleicht noch ein klein wenig näher kommen…
Zufrieden summend leckte er sich die Lippen, malte einen weiteren Kringel um Kaidoh´s Namen in seinem Notizbuch, und goß seine neueste Entwicklung sorgfältig um in eine Thermoskanne, darauf bedacht, auch keinen einzigen Tropfen zu verschütten.
Schon verrückt, dass man beinahe süchtig danach werden konnte. Dabei war es doch alles nur Elektrophysik, letztendlich.
Teilchenbewegung.
Inui gab dem ohne weitere Berechnungen nicht völlig nachvollziehbaren Impuls nach, übers ganze Gesicht zu grinsen. Wissenschaft konnte so wunderbar aufregend sein.
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Team: Sartre
Challenge: Päckchen 1 (und damit endlich ein vollständiges Päckchen)- Teilchenbewegung
Anmerkung: nicht aufgeben, Team Sartre! Eine erfüllte Challenge geht noch!
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Inui stand im Chemielabor. Hingebungsvoll mischte er Gurkenwasser mit Wasabi und Rote-Beete-Saft, streute ein paar Tütchen Brausepulver dazu, und bewunderte die schier explosive Schaumentwicklung, während er eifrig Notizen in seinen Ringblock kritzelte.
Zugegeben, Chemie war immer seine heimliche Lieblingsleidenschaft gewesen. Physik war unabdingbar und irgendwie weitaus nützlicher bei der Berechnung von Spielerdaten, aber Chemie… Chemie war so wunderbar… reaktionsfreudig.
Als klassischer Beobachter war Inui von Reaktionsfreudigkeit fasziniert.
Was ihn daran erinnerte, dass er Kaidohs neueste Daten noch auswerten musste. Irgendwie gab es dabei in letzter Zeit einen irritierenden Faktor , der störte. Er konnte nicht genau bestimmen , was es war. Aber sicherlich würde es nur eine Frage der Zeit sein, bis er die Lösung fand. In Inuis Welt war alles beruhigend, weil wunderbar logisch. In letzter Konsequenz ließ sich alles zurückführen auf Teilchenbewegung.
Elektromagnetismus.
Alles, einfach alles, war doch letztendlich Elektromagnetismus.
Inui zog ein paar großzügige Milliliter seiner neuesten Entwicklung in eine Pipette, spritzte sie in ein Reagenzglas, und schlürfte das Ergebnis mit enthusiastischer Forschungsfreude. Das Schaudern, das ihn daraufhin durchprickelte, dieser Mix aus Kontraktion winzigster Muskeln an den Wurzeln seiner Haare im Nacken und Erweiterung seiner Blutgefäße, die Reaktion seines vegetativen Nervensystems durch Zucken in den Eingeweiden und Auslösen des Fight-or-Flight-Reflexes, dessen Unterdrückung ein fast wohliges Muskelzittern provozierte… fast eine ähnliche Reaktion, wie die auf Kaidohs Unterschreitung seiner Individualdistanz, neuerdings.
Fast ähnlich. Aber eben nur fast. Bei der nächsten Version des Inui- Juice würde er dem Gefühl von Herzrasen, leichter Schocksymptomatik und völliger Überwältigung vielleicht noch ein klein wenig näher kommen…
Zufrieden summend leckte er sich die Lippen, malte einen weiteren Kringel um Kaidoh´s Namen in seinem Notizbuch, und goß seine neueste Entwicklung sorgfältig um in eine Thermoskanne, darauf bedacht, auch keinen einzigen Tropfen zu verschütten.
Schon verrückt, dass man beinahe süchtig danach werden konnte. Dabei war es doch alles nur Elektrophysik, letztendlich.
Teilchenbewegung.
Inui gab dem ohne weitere Berechnungen nicht völlig nachvollziehbaren Impuls nach, übers ganze Gesicht zu grinsen. Wissenschaft konnte so wunderbar aufregend sein.
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no subject
Date: 2010-08-14 06:20 pm (UTC)Dann... das irre Kichern. X3
Ich kann mir gut vorstellen, dass Inui einfach nicht kapiert, was genau in ihm vorgeht, wenn es um Kaidoh geht. XD
Dabei war es doch alles nur Elektrophysik, letztendlich.
Teilchenbewegung.
Ooooder.... die Hormone. XD Wie auch immer die da jetzt reinpassen, Chemie war nie meine Stärke. XDD
Fazit: Ein hinreißender Inui bei einer wirklich beängstigenden Tätigkeit. Hoffentlich bringt sein Experimentierwahn Kaidoh nicht irgendwann um. XDDD
no subject
Date: 2010-08-18 08:23 pm (UTC)Egal was es letztendlich ist- vielen Dank für den Kommentar! Aus irgendeinem mir unbekannten Grund macht die Formatierung von Texten hier mit mir was sie will, aber so ein Kommentar heitert mich wieder auf. <3
Inui wird sich hüten, Kaidoh umzubringen. Schließlich braucht er ihn noch für eine ganze Menge von Testreihen, um die Wunder seiner eigenen Pubertät zu entschlüsseln... 8D
Danke!