Challenge: #2
Fandom: Saiyuki
Charaktere: Hazel und Sanzo
Anmerkung: leider kein Inhalt
„Was für ungastliche Gefilde da draußen!“, rief Hazel und seufzte tief. Mit der gleichen Bewegung, mit der er die Bartür energisch aufgestoßen hatte, riss er sich den Hut vom Kopf und deutete eine Verbeugung in den Raum hinein an.
Der Barkeeper hielt kurz beim Gläserwaschen inne und sah ihn verdutzt an; ein Trinker, der in der hintersten Ecke der Kneipe saß, hob den Kopf und blinzelte ins Licht.
„Was für eine unerträgliche Hitze!“ Der Bischof schritt auf die Theke zu.
Sanzo folgte ihm mürrisch. Seit fünf Kilometern beschwerte sich dieser Laffe über die Wüste, die Hitze, seine schwarze Sutane, die – wie er nicht müde wurde zu erwähnen – jedes noch so kleine Quäntchen Sonneneinstrahlung in Wärme umzuwandeln schien, die Hitze, die Sonne, den trockenen Wind, die Hitze, Sanzos Ungesprächigkeit, die Hitze...
Bemerkenswert war, dass er bei all dem Lamentieren nie seine widerliche Fröhlichkeit verlor und alles in allem immer noch so energetisch wirkte, wie Goku nach einem ausgiebigen Frühstück.
Sanzo wünschte sich mit einer Inbrunst zu Hakkai, Goku und Gojo zurück, die er selbst nicht für möglich gehalten hätte. Sicher, mit ihnen zu reisen war eine Prüfung der Götter, aber Hazel war...
Es war deine Idee, erinnerte sich Sanzo. Finde heraus, was er weiß. Woher er es weiß.
„Einen gesegneten Tag, guter Mann. Ich bin der große Bischof Hazel und das hier ist der verehrte Priester Sanzo. Wäre es Ihnen genehm, uns etwas zu trinken zu bringen?“ Hazel ließ sich mit einem weiteren Seufzer und einer eleganten Drehung auf einen der Barhocker fallen, legte den Hut neben sich auf der Theke ab und fuhr sich mit den Fingern durch die platinblonden Haare. Seine dämliche Strähne fiel ihm wieder ins Gesicht.
Hazel war... verabscheuungswürdig.
Sanzo hasste ihn. Mehr noch, als er für gewöhnlich alle hasste. Er hasste Hazels Arbeitsweise, seine Unfehlbarkeitsmasche, seine Haltung gegenüber Youkai. Er hasste Hazels Aussehen, seine Sprechweise, seine... Schleimigkeit. Und am meisten hasste er, wie sich Hazel bewegte. Wie er posierte. Nicht mal Gojo war so schlimm.
Gojo warf sich wenigstens nur von einer Pose in die andere. Sanzo konnte schwören, dass Hazel eine gottverdammte Choreographie hatte. Gojo vergaß ab und an mal, wie geil er sich selbst fand und benahm sich normal. Hazel lebte das.
Der Barkeeper blinzelte Hazel verstört an und setzte zu einer Frage an.
„Wasser bitte“, unterbrach Hazel sofort. Er nahm den Hut wieder auf und fächelte sich Luft zu.
Der fragende Blick wanderte weiter zu Sanzo. „Irgendwas mit Alkohol.“ Sanzo ließ sich auf einen der Hocker fallen und stütze den Kopf auf eine Hand. „Viel Alkohol“, fügte er sicherheitshalber noch hinzu. „Und Zigaretten. Marlboro.“
Er war es nicht gewohnt, so viel zu laufen. Ein Tag im Jeep konnten einem auch die Knochen brechen, aber man kam wenigstens vorwärts. Und er musste unbedingt bei der nächsten Gelegenheit aus diesen mörderischen Stiefeln raus.
„Sind Sie sich sicher?“, fragte Hazel mit großen Augen. „Nach der Hitze draußen ist man ganz ausgetrocknet. Und wer weiß? Wenn Gat keine Herberge findet, müssen wir vielleicht weiter in den nächsten Ort.“
„Ich gehe keinen Schritt mehr“, informierte Sanzo ihn. Es sei denn sie bringen mich aus einem Raum mit dir.
„Ich fürchte, Gat und ich werden Sie nicht tragen können“, scherzte Hazel mit einem sonnigen Lächeln.
Gelassenheit, sagte sich Sanzo.
Scheiße. Von all seinen fehlenden Tugenden, die einzig vermisste.
Ein Glas wurde in sein Blickfeld geschoben. Eine klare, goldene Flüssigkeit, auf Eis. Allein der Geruch machte einen schon benommen. Und endlich wieder Zigaretten.
Gelassenheit, dachte Sanzo und nahm einen großen Schluck. Den Göttern sei Dank.
Fandom: Saiyuki
Charaktere: Hazel und Sanzo
Anmerkung: leider kein Inhalt
„Was für ungastliche Gefilde da draußen!“, rief Hazel und seufzte tief. Mit der gleichen Bewegung, mit der er die Bartür energisch aufgestoßen hatte, riss er sich den Hut vom Kopf und deutete eine Verbeugung in den Raum hinein an.
Der Barkeeper hielt kurz beim Gläserwaschen inne und sah ihn verdutzt an; ein Trinker, der in der hintersten Ecke der Kneipe saß, hob den Kopf und blinzelte ins Licht.
„Was für eine unerträgliche Hitze!“ Der Bischof schritt auf die Theke zu.
Sanzo folgte ihm mürrisch. Seit fünf Kilometern beschwerte sich dieser Laffe über die Wüste, die Hitze, seine schwarze Sutane, die – wie er nicht müde wurde zu erwähnen – jedes noch so kleine Quäntchen Sonneneinstrahlung in Wärme umzuwandeln schien, die Hitze, die Sonne, den trockenen Wind, die Hitze, Sanzos Ungesprächigkeit, die Hitze...
Bemerkenswert war, dass er bei all dem Lamentieren nie seine widerliche Fröhlichkeit verlor und alles in allem immer noch so energetisch wirkte, wie Goku nach einem ausgiebigen Frühstück.
Sanzo wünschte sich mit einer Inbrunst zu Hakkai, Goku und Gojo zurück, die er selbst nicht für möglich gehalten hätte. Sicher, mit ihnen zu reisen war eine Prüfung der Götter, aber Hazel war...
Es war deine Idee, erinnerte sich Sanzo. Finde heraus, was er weiß. Woher er es weiß.
„Einen gesegneten Tag, guter Mann. Ich bin der große Bischof Hazel und das hier ist der verehrte Priester Sanzo. Wäre es Ihnen genehm, uns etwas zu trinken zu bringen?“ Hazel ließ sich mit einem weiteren Seufzer und einer eleganten Drehung auf einen der Barhocker fallen, legte den Hut neben sich auf der Theke ab und fuhr sich mit den Fingern durch die platinblonden Haare. Seine dämliche Strähne fiel ihm wieder ins Gesicht.
Hazel war... verabscheuungswürdig.
Sanzo hasste ihn. Mehr noch, als er für gewöhnlich alle hasste. Er hasste Hazels Arbeitsweise, seine Unfehlbarkeitsmasche, seine Haltung gegenüber Youkai. Er hasste Hazels Aussehen, seine Sprechweise, seine... Schleimigkeit. Und am meisten hasste er, wie sich Hazel bewegte. Wie er posierte. Nicht mal Gojo war so schlimm.
Gojo warf sich wenigstens nur von einer Pose in die andere. Sanzo konnte schwören, dass Hazel eine gottverdammte Choreographie hatte. Gojo vergaß ab und an mal, wie geil er sich selbst fand und benahm sich normal. Hazel lebte das.
Der Barkeeper blinzelte Hazel verstört an und setzte zu einer Frage an.
„Wasser bitte“, unterbrach Hazel sofort. Er nahm den Hut wieder auf und fächelte sich Luft zu.
Der fragende Blick wanderte weiter zu Sanzo. „Irgendwas mit Alkohol.“ Sanzo ließ sich auf einen der Hocker fallen und stütze den Kopf auf eine Hand. „Viel Alkohol“, fügte er sicherheitshalber noch hinzu. „Und Zigaretten. Marlboro.“
Er war es nicht gewohnt, so viel zu laufen. Ein Tag im Jeep konnten einem auch die Knochen brechen, aber man kam wenigstens vorwärts. Und er musste unbedingt bei der nächsten Gelegenheit aus diesen mörderischen Stiefeln raus.
„Sind Sie sich sicher?“, fragte Hazel mit großen Augen. „Nach der Hitze draußen ist man ganz ausgetrocknet. Und wer weiß? Wenn Gat keine Herberge findet, müssen wir vielleicht weiter in den nächsten Ort.“
„Ich gehe keinen Schritt mehr“, informierte Sanzo ihn. Es sei denn sie bringen mich aus einem Raum mit dir.
„Ich fürchte, Gat und ich werden Sie nicht tragen können“, scherzte Hazel mit einem sonnigen Lächeln.
Gelassenheit, sagte sich Sanzo.
Scheiße. Von all seinen fehlenden Tugenden, die einzig vermisste.
Ein Glas wurde in sein Blickfeld geschoben. Eine klare, goldene Flüssigkeit, auf Eis. Allein der Geruch machte einen schon benommen. Und endlich wieder Zigaretten.
Gelassenheit, dachte Sanzo und nahm einen großen Schluck. Den Göttern sei Dank.
no subject
Date: 2007-05-06 04:15 pm (UTC)Ach, du bist toll! *___*
Du hast geschrieben - danke!
Man kann Sanzo sooo gut verstehen! Ich meine, Hazel ist SOOO schrecklich und du beschreibst ihn auch so toll. Wie unglaublich toll er sich findet und diese überkandidelte, gezierte Sprechweise, wie er von einer Pose in die nächste fällt, pardon seine Choreographie durchtänzelt ... XD
Hazel ist so jemand, der so toll alle aus dem Konzept bringen kann und den es gar nicht stört, wenn man ihn großäugig anstarrt und ihn alle erst mal für völlig beschränkt halten. *grins*
Und Sanzo ist so toll anti - ich meine, dass er sich nach Goyo, Hakkai und Goku zurücksehnt ...! O_O *japs* Das sagt ja schon alles. XD
Ich liebe Hazel! *___* Ich liebe Sanzo!
Ich liebe, wie die beiden miteinander umgehen und du hast so schön eingefangen ...
~ Rei ~
no subject
Date: 2008-04-21 08:36 pm (UTC)wie schön, dass es alkohol gibt, nicht?
besonders zum schluss hin wünscht man ihm die gelassenheit, um die er so sehr fleht schon sehr...aber wenn es seine idee war *weiterlach*...