Fandom: Arashi
Challenge: Echte Männer weinen nicht
Wörter: 713
Personen: Ninomiya Kazunari (Nino), Aiba Masaki
Genre: gen, schmoop?
Kommentar: Irgendwie ist das maßlos holprig geworden. Aber wenn diese Challenge auf wen passt, dann eben auf Aiba.
„Die Rückkehr der Heulboje“, nennt Nino es, als Aiba mitten in einer Show, die eigentlich witzig und nicht ganz so ernst gemeint ist, an die traurigste Zeit seines Lebens erinnert, die Tränen nicht zurückhalten kann. Er tut ein bisschen so, als würde er Aiba auslachen, dreht sich um die eigene Achse, kneift Ohno ins Ohr und bemerkt am Rande wie Jun die Lippen leicht aufeinanderkneift und zur Seite guckt ehe er in die Szene poltert und Dinge sagt wie „Ist das hier nicht eher eine Comedy-Sendung?“
Sho legt Aiba tröstend die Hand auf die Schulter.
Alle spielen ihre Rollen.
Manchmal befürchtet Nino, dass Aiba, weil er derjenige von ihnen allen ist, welcher sich am wenigsten selbst inszeniert, irgendwann mit jener Taktik auf die Schnauze fallen wird. Es ist fast so, als habe er damals beim Training gefehlt als die betreffenden Lektionen durchgenommen wurden.
Aiba ist ein lausiger Schauspieler. Nur deswegen mussten er und Jun das Image tauschen.
Aiba fällt mit dem Kopf voran in Erdlöcher und bleibt stecken.
Aiba wirft mit Grillhähnchen nach Geparden.
Aiba sieht in der Finsternis drei Meter gegen den Wind einem Ding an, dass es auch nur eine annähernd phallische Form hat und beginnt zu kichern.
Aiba vergewaltigt die englische Sprache so sehr, dass jeder Japaner, der auch nur drei Worte Englisch gelernt hat, sich ihm vollkommen überlegen fühlt.
Und Aiba verliert hin und wieder die Fassung, wenn die Sprache auf die Sache mit dem Pneumothorax kommt. Es gehört dazu, denkt Nino, weil sie jedes Mal draufhalten auf Aiba, mit der Kamera ranrücken, näher, näher, hast du ihn?, ohwasfüreinprimaBild. Es widerstrebt Ninos Lebensmotto der völligen Trennung von privaten Angelegenheiten und Arbeit.
Es war immer einfach in der Gruppe, nach außen hin unzertrennlich zu wirken. Wie die besten Freunde, die sich näher stehen als Geschwister. Im Inneren ist der oberste Grundsatz: Piss niemandem ans Bein. Leben und leben lassen. Ohno bringt die nötige Ruhe, Sho die arrogante Gelassenheit, Jun übt Professionalität, Nino ist kaltschnäuzig.
Aber es ist Aiba, der dieses Gemisch anwärmt. Ohne ihn wäre es starr und steif.
An manchen Tagen überlegt Nino in den Drehpausen, wenn er mit seinem Nintendo DS in der Ecke sitzt und spielt, ob er nicht auf Aiba hereinfällt., genauso wie alle Menschen auf ihn selbst hereinfallen.
Wenn Aiba-chan sich betrachtet mit seinen hellen, schreiend bunten Klamotten, den Wuschelhaaren und dem Ich-erleuchte-die-hellste-Nacht-Grinsen, starrt aus dem Spiegel Masaki zurück. Masaki ohne Uniabschluss, Sohn der Besitzer eines chinesischen Restaurants in der Pampa, behaftet mit allerlei Komplexen.
Es heißt, dass echte Männer nicht weinen dürfen.
Schon gar nicht vor der Kamera. Das würde auch Nino das Mannsein absprechen.
Er hat in Serien bereits Niagarafälle geheult.
Andererseits hat er auch schon in Filmen Menschen umgebracht, Leute geschlagen und sein Land verteidigt. Mit Ken Watanabe hat er gedreht, mit Clint Eastwood.
Er ist Kei Kurono.
Masaki ist Aiba-chan.
Aber es wäre eine glatte Lüge, wenn Nino sagte, dieser Mensch sei ihm gleich.
„Ich frage mich, wann das endlich aufhört“, murmelt Aiba nach der Show als er sich abschminkt. Die weißen Lampen am Spiegel machen sein Gesicht ganz fahl und die Ringe unter den Augen noch dunkler.
„Das ist als würde irgendwer einen Knopf drücken und WAMMS, bin ich wieder im Krankenhaus und alle haben Angst, ich sei tot.“
Sicher, das Loch in der Lunge ist weg.
Aber es ist noch ein anderes da und es starrt wie durch eine transparente Tür aus der Vergangenheit.
„Wie unmännlich! Ist doch echt schrecklich. Oder?“
Er dreht sich zu Nino um, der seine Tasche gepackt hat und eigentlich abflugbereit ist.
Im dämmrigen Licht ist er Masaki, nicht Aiba-chan.
Nino mag Masaki sehr, weil er ihn schon lange kennt und weiß wie er tickt.
„Alles in Schubladen zu stecken wird dir irgendwann auch nich´ mehr weiterhelfen, weißt du.“
Neckisch stupst er ihn an, greift nach dem weißen Bascap auf dem Schminktisch und setzt es Aiba auf. Er kann nicht anders als seinen Kopf mit der Hand zu tätscheln wie bei einem kleinen Kind.
„Ich meine, wer von uns ist schon großartig männlich? Und es ist letztendlich egal, denn du könntest trotzdem tausend Mädels in der Nacht haben wenn du wolltest.“
Aiba zieht den rechten Mundwinkel hoch als er aufsteht,
aber er sagt nichts.
Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung redet er tatsächlich nicht übermäßig viel.
Challenge: Echte Männer weinen nicht
Wörter: 713
Personen: Ninomiya Kazunari (Nino), Aiba Masaki
Genre: gen, schmoop?
Kommentar: Irgendwie ist das maßlos holprig geworden. Aber wenn diese Challenge auf wen passt, dann eben auf Aiba.
„Die Rückkehr der Heulboje“, nennt Nino es, als Aiba mitten in einer Show, die eigentlich witzig und nicht ganz so ernst gemeint ist, an die traurigste Zeit seines Lebens erinnert, die Tränen nicht zurückhalten kann. Er tut ein bisschen so, als würde er Aiba auslachen, dreht sich um die eigene Achse, kneift Ohno ins Ohr und bemerkt am Rande wie Jun die Lippen leicht aufeinanderkneift und zur Seite guckt ehe er in die Szene poltert und Dinge sagt wie „Ist das hier nicht eher eine Comedy-Sendung?“
Sho legt Aiba tröstend die Hand auf die Schulter.
Alle spielen ihre Rollen.
Manchmal befürchtet Nino, dass Aiba, weil er derjenige von ihnen allen ist, welcher sich am wenigsten selbst inszeniert, irgendwann mit jener Taktik auf die Schnauze fallen wird. Es ist fast so, als habe er damals beim Training gefehlt als die betreffenden Lektionen durchgenommen wurden.
Aiba ist ein lausiger Schauspieler. Nur deswegen mussten er und Jun das Image tauschen.
Aiba fällt mit dem Kopf voran in Erdlöcher und bleibt stecken.
Aiba wirft mit Grillhähnchen nach Geparden.
Aiba sieht in der Finsternis drei Meter gegen den Wind einem Ding an, dass es auch nur eine annähernd phallische Form hat und beginnt zu kichern.
Aiba vergewaltigt die englische Sprache so sehr, dass jeder Japaner, der auch nur drei Worte Englisch gelernt hat, sich ihm vollkommen überlegen fühlt.
Und Aiba verliert hin und wieder die Fassung, wenn die Sprache auf die Sache mit dem Pneumothorax kommt. Es gehört dazu, denkt Nino, weil sie jedes Mal draufhalten auf Aiba, mit der Kamera ranrücken, näher, näher, hast du ihn?, ohwasfüreinprimaBild. Es widerstrebt Ninos Lebensmotto der völligen Trennung von privaten Angelegenheiten und Arbeit.
Es war immer einfach in der Gruppe, nach außen hin unzertrennlich zu wirken. Wie die besten Freunde, die sich näher stehen als Geschwister. Im Inneren ist der oberste Grundsatz: Piss niemandem ans Bein. Leben und leben lassen. Ohno bringt die nötige Ruhe, Sho die arrogante Gelassenheit, Jun übt Professionalität, Nino ist kaltschnäuzig.
Aber es ist Aiba, der dieses Gemisch anwärmt. Ohne ihn wäre es starr und steif.
An manchen Tagen überlegt Nino in den Drehpausen, wenn er mit seinem Nintendo DS in der Ecke sitzt und spielt, ob er nicht auf Aiba hereinfällt., genauso wie alle Menschen auf ihn selbst hereinfallen.
Wenn Aiba-chan sich betrachtet mit seinen hellen, schreiend bunten Klamotten, den Wuschelhaaren und dem Ich-erleuchte-die-hellste-Nacht-Grinsen, starrt aus dem Spiegel Masaki zurück. Masaki ohne Uniabschluss, Sohn der Besitzer eines chinesischen Restaurants in der Pampa, behaftet mit allerlei Komplexen.
Es heißt, dass echte Männer nicht weinen dürfen.
Schon gar nicht vor der Kamera. Das würde auch Nino das Mannsein absprechen.
Er hat in Serien bereits Niagarafälle geheult.
Andererseits hat er auch schon in Filmen Menschen umgebracht, Leute geschlagen und sein Land verteidigt. Mit Ken Watanabe hat er gedreht, mit Clint Eastwood.
Er ist Kei Kurono.
Masaki ist Aiba-chan.
Aber es wäre eine glatte Lüge, wenn Nino sagte, dieser Mensch sei ihm gleich.
„Ich frage mich, wann das endlich aufhört“, murmelt Aiba nach der Show als er sich abschminkt. Die weißen Lampen am Spiegel machen sein Gesicht ganz fahl und die Ringe unter den Augen noch dunkler.
„Das ist als würde irgendwer einen Knopf drücken und WAMMS, bin ich wieder im Krankenhaus und alle haben Angst, ich sei tot.“
Sicher, das Loch in der Lunge ist weg.
Aber es ist noch ein anderes da und es starrt wie durch eine transparente Tür aus der Vergangenheit.
„Wie unmännlich! Ist doch echt schrecklich. Oder?“
Er dreht sich zu Nino um, der seine Tasche gepackt hat und eigentlich abflugbereit ist.
Im dämmrigen Licht ist er Masaki, nicht Aiba-chan.
Nino mag Masaki sehr, weil er ihn schon lange kennt und weiß wie er tickt.
„Alles in Schubladen zu stecken wird dir irgendwann auch nich´ mehr weiterhelfen, weißt du.“
Neckisch stupst er ihn an, greift nach dem weißen Bascap auf dem Schminktisch und setzt es Aiba auf. Er kann nicht anders als seinen Kopf mit der Hand zu tätscheln wie bei einem kleinen Kind.
„Ich meine, wer von uns ist schon großartig männlich? Und es ist letztendlich egal, denn du könntest trotzdem tausend Mädels in der Nacht haben wenn du wolltest.“
Aiba zieht den rechten Mundwinkel hoch als er aufsteht,
aber er sagt nichts.
Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung redet er tatsächlich nicht übermäßig viel.
no subject
Date: 2010-06-29 09:39 pm (UTC)Aiba fällt mit dem Kopf voran in Erdlöcher und bleibt stecken.
Aiba wirft mit Grillhähnchen nach Geparden.
Aiba sieht in der Finsternis drei Meter gegen den Wind einem Ding an, dass es auch nur eine annähernd phallische Form hat und beginnt zu kichern.
Aiba vergewaltigt die englische Sprache so sehr, dass jeder Japaner, der auch nur drei Worte Englisch gelernt hat, sich ihm vollkommen überlegen fühlt.
eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep. und lol. Aiba ist so niedlich, also zumindest so wie du ihn schreibst. ich kenn ihn ja sonst nur von bildern.
Den letzten Satz find ich auch schön. irgendwie passt er nicht zur story, aber irgendwie ist er auch wichtig, weil es zu Aiba gehört.
no subject
Date: 2010-06-29 10:06 pm (UTC)Es gab diese Benefiz-Veranstaltung, wo er für die Show einen Brief an alle anderen vier geschrieben hat, in dem es um dieses Lungenleiden ging und wie mies er sich damals fühlte und er hat quasi das gesamte Lied durchgeheult, das sie anschließend gesungen haben. Seitdem wird das Thema immer wieder aufgegriffen.
Nicht wahr? Und ich gebe dir mein Wort: All diese Dinge sind wirklich passiert. Irgendeinen Grund muss ich ja haben, ihn so gut zu finden. xD
Wobei ich nach dem Japanjahr sein Englisch nicht "niedlich" finden kann wie alle anderen nichtjapanischen Fans.
Und danke für´s Lesen <3 <3