Sommerpäckchen # 2 [4/5]
Jun. 29th, 2010 09:40 pmFandom: Original [Nora, Tom, Jonas]
Challange: Unüberbrückbare Differenzen
Wörter: 434
Anmerkungen: Ich habe bisher nur letztes Jahr im Adventskalender über sie geschrieben, aber ich sehne mich momentan nach mehr Kontinuität. // Ein wenig missglückt, aber fürs Team! Yeah!
„Das geht nicht.“ Die Stimme ihre Mutter ist eine Spur zu hoch. „Das…“ Ihr fehlen die Worte.
Frau Heidenreich hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Tod ihres Mannes hat ihr makaberer Weise zum einem ganz anderem, schönerem Leben verholfen. Das Verhältnis zu Nora hat sich verbessert, sie war aufgeschlossener als ihre Tochter sich das jemals vorgestellt hätte. Sie hätte damit umgehen können, wenn ihre Tochter lesbisch wäre. Nicht sofort, aber auf Dauer. Aber da sitzt Nora zwischen Tom und Jonas auf dem Sofa
Und sieht sie enttäuscht an. Frau Heidenreich wünscht sich in diesem Moment, dass ihre Tochter lesbisch wäre, das die beiden Männer verschwinden würden und eine nette Freundin [vielleicht Anwältin oder Ärztin] ihren Platz einnehmen würden. Sie denkt einen Moment darüber nach, dafür zu beten. Vielleicht hätte sie ihr damals diese furchtbaren Actionfiguren anstelle der Puppenküche schenken sollen.
„Mom“ Nora hält die Stille nicht mehr aus. „Wir wollten uns doch besser kennen. Und daher sage ich Dir nach drei Jahren die Wahrheit und…“
„Das kannst du nicht machen. Endlich sind wir uns wieder nah und nun…“ Sie schluckt. „Warum musst du mir das sagen?“
„Weil es die Wahrheit ist. Weil das mein Leben ist. Weil ich…“
„Aber wie…das ist…ich muss kurz raus.“
Nora seufzt und schließt die Augen. Sie lehnt ihren Kopf an Toms Schulter, der ihre Hand immer noch festhält. Jonas hat eine Hand auf ihren Oberschenkel gelegt und streicht ihr mit der anderen übers Haar. „Sie wird sich dran gewöhnen.“ Nora ist stark, aber sie muss trotzdem immer noch weinen. „So wie sich deine Eltern an Tom gewöhnt haben?“ Jonas gibt ihr ein Taschentuch. „Meine Eltern sind anders. Wenn sie noch mit mir sprechen würden, würden sie sich sicherlich freuen zu hören, dass wir auch zusammen sind. Macht es weniger schwul.“
„Sorry.“ Nora drückt ihre beiden Liebsten an sich.
„Wir können ruhig noch ein wenig warten.“ Tom lächelt.
„Ne.“ Nora schüttelt energisch den Kopf, während sie in ihrer Tasche nach einem Zettel und Stift sucht. „Mom kommt bestimmt nicht wieder bevor wir nicht gegangen sind. Obwohl…ihr Garten ist auch viel schöner als unserer.“ Sie kichert. „Und an das große Wohnzimmer könnte ich mich gewöhnen.“
„Sie gewöhnt sich daran.“ Die drei verlassen Händchen haltend das Haus.
Frau Heidenreich atmet erleichtert aus als sie die Haustür hört. Ihre Knie sind ganz steif. Wie lächerlich sich im Abstellraum vor seiner eigenen Tochter zu verstecken, aber es ist alles so viel. Sie will die neu entdeckte Liebe zu ihrer Tochter nicht verlieren. Sie will ihre Tochter nie wieder sehen.
Der kleine Zettel auf dem Coachtisch ist zu viel. Zwei Wörter. „Ein Mädchen“
Challange: Unüberbrückbare Differenzen
Wörter: 434
Anmerkungen: Ich habe bisher nur letztes Jahr im Adventskalender über sie geschrieben, aber ich sehne mich momentan nach mehr Kontinuität. // Ein wenig missglückt, aber fürs Team! Yeah!
„Das geht nicht.“ Die Stimme ihre Mutter ist eine Spur zu hoch. „Das…“ Ihr fehlen die Worte.
Frau Heidenreich hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Tod ihres Mannes hat ihr makaberer Weise zum einem ganz anderem, schönerem Leben verholfen. Das Verhältnis zu Nora hat sich verbessert, sie war aufgeschlossener als ihre Tochter sich das jemals vorgestellt hätte. Sie hätte damit umgehen können, wenn ihre Tochter lesbisch wäre. Nicht sofort, aber auf Dauer. Aber da sitzt Nora zwischen Tom und Jonas auf dem Sofa
Und sieht sie enttäuscht an. Frau Heidenreich wünscht sich in diesem Moment, dass ihre Tochter lesbisch wäre, das die beiden Männer verschwinden würden und eine nette Freundin [vielleicht Anwältin oder Ärztin] ihren Platz einnehmen würden. Sie denkt einen Moment darüber nach, dafür zu beten. Vielleicht hätte sie ihr damals diese furchtbaren Actionfiguren anstelle der Puppenküche schenken sollen.
„Mom“ Nora hält die Stille nicht mehr aus. „Wir wollten uns doch besser kennen. Und daher sage ich Dir nach drei Jahren die Wahrheit und…“
„Das kannst du nicht machen. Endlich sind wir uns wieder nah und nun…“ Sie schluckt. „Warum musst du mir das sagen?“
„Weil es die Wahrheit ist. Weil das mein Leben ist. Weil ich…“
„Aber wie…das ist…ich muss kurz raus.“
Nora seufzt und schließt die Augen. Sie lehnt ihren Kopf an Toms Schulter, der ihre Hand immer noch festhält. Jonas hat eine Hand auf ihren Oberschenkel gelegt und streicht ihr mit der anderen übers Haar. „Sie wird sich dran gewöhnen.“ Nora ist stark, aber sie muss trotzdem immer noch weinen. „So wie sich deine Eltern an Tom gewöhnt haben?“ Jonas gibt ihr ein Taschentuch. „Meine Eltern sind anders. Wenn sie noch mit mir sprechen würden, würden sie sich sicherlich freuen zu hören, dass wir auch zusammen sind. Macht es weniger schwul.“
„Sorry.“ Nora drückt ihre beiden Liebsten an sich.
„Wir können ruhig noch ein wenig warten.“ Tom lächelt.
„Ne.“ Nora schüttelt energisch den Kopf, während sie in ihrer Tasche nach einem Zettel und Stift sucht. „Mom kommt bestimmt nicht wieder bevor wir nicht gegangen sind. Obwohl…ihr Garten ist auch viel schöner als unserer.“ Sie kichert. „Und an das große Wohnzimmer könnte ich mich gewöhnen.“
„Sie gewöhnt sich daran.“ Die drei verlassen Händchen haltend das Haus.
Frau Heidenreich atmet erleichtert aus als sie die Haustür hört. Ihre Knie sind ganz steif. Wie lächerlich sich im Abstellraum vor seiner eigenen Tochter zu verstecken, aber es ist alles so viel. Sie will die neu entdeckte Liebe zu ihrer Tochter nicht verlieren. Sie will ihre Tochter nie wieder sehen.
Der kleine Zettel auf dem Coachtisch ist zu viel. Zwei Wörter. „Ein Mädchen“
no subject
Date: 2010-06-29 08:03 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-30 02:05 pm (UTC)[Lieb, dass du nachfragst *drück* Die Geschichte hat nichts mit mir zu tun - und eigentlich bin ich doch immer etwas grausam zu meinen Figuren ^_~]
no subject
Date: 2010-06-30 02:52 pm (UTC)Ja, open minded etc., aber ich würde glaub ich schon wissen wollen, wer denn nun eigentlich der Vater ist. *gg* Vielleicht bin ich im Grunde meines Herzens konservativer als ich dachte. *schauder*
no subject
Date: 2010-06-30 10:10 am (UTC)no subject
Date: 2010-06-30 02:02 pm (UTC)no subject
Date: 2010-07-02 09:36 pm (UTC)Mehr wäre wundervoll. (Die Geburt? Oh bitte ja!)