luinaldawen: (Default)
[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Byron
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Yuuta
Challenge: Regenwetter - in diesem Fall mit Schirm
Anmerkung: So, ich hab das Deutschlandspiel produktiv genutzt und ein wenig geschreibselt. X3 Mit dem Anfang bin ich nicht so recht zufrieden, aber nya. Ich schreibe zum ersten Mal Yuuta, also nicht wundern. ^^°°°

Teil 1
Teil 2

"Du brauchst sie ja im Moment nicht...“ Die Antwort war mehr Reflex als alles andere. Stimmte ja... Yuuta hatte kommen wollen. Irgendwie hatte er das total vergessen.
„Noch wohne ich hier“, grummelte dieser ein wenig angepisst, aber seine Augen hatten bereits das verbundene Handgelenk fixiert. Aber er stellte keine Fragen, was Fuji ganz recht so war. Allein dass Yuuta überhaupt hier war... machte ihn glücklich. Auch wenn Yumiko vermutlich den einen oder anderen Trick hatte anwenden müssen. „Du kannst sie wieder mitnehmen, wenn du willst. Im Moment kann ich ja nicht spielen...“ Er ging zum Bett, wo Yuuta sich bereits breitgemacht hatte und setzte sich neben seinen Bruder. Der schien erst nicht zu wissen, was er davon halten sollte und murmelte dann: „Nee... kannst sie erstmal behalten.“
Ein wenigstens halb ehrlich gemeintes Lächeln breitete sich auf Fujis Gesicht aus. „Du bist zu lieb...“
„Lass den Scheiß, ja?“ Man konnte Yuuta deutlich anhören, wie unangenehm ihm das war. Fuji tat so, als hätte er es nicht gehört. „Ich würde ja vorschlagen, dass wir etwas spielen, aber...“
„Vergiss es, du bist verletzt.“
„Wie süß, du machst dir Sorgen...“ Yuuta konnte wirklich zu niedlich sein, auch wenn es immer ein Wagnis war, es ihm ins Gesicht zu sagen. Wie man jetzt wieder eindrucksvoll bemerken konnte.
„Tue ich nicht!“, grollte Yuuta und griff neben sich, wo er Fujis Kopfkissen zu fassen bekam. „Nimm das sofort zurück!“
„Dass du süß bist?“ Es war vielleicht nicht die beste Strategie, ihn weiter zu provozieren, wenn er bewaffnet war, aber Fuji konnte dem einfach nicht widerstehen. Er bekam so selten Gelegenheit, seinen kleinen Bruder ein wenig in Verlegenheit zu bringen. In der nächsten Sekunde sauste das Kissen auf ihn nieder und er hob in letzter Sekunde die unverletzte Hand, um es abzufangen und festzuhalten. „Glaubst du, so überrumpelst du mich?“
„Vergiss nicht, ich bin stärker als du.“
Das war leider wahr, entsprechend schnell war er das Kissen wieder los und sah sich erneuten Attacken ausgesetzt, die er mehr oder weniger erfolgreich abwehrte – nur eine Hand benutzen zu können war dabei wirklich ein Hindernis. Die Option auzugeben und Yuuta seinen Willen zu lassen kam ihm allerdings nicht in den Sinn. Wenn er ehrlich war – und ein wenig Zeit zum überlegen gehabt hätte – machte es ihm sogar Spaß. Allein die Tatsache, dass Yuuta nach Hause gekommen war, weil er sich Sorgen gemacht hatte und sich eher freiwillig in die Klauen von Atobes Stylisten begeben würde als das zuzugeben... das sorgte für so ein fluffig warmes Gefühl... Wenn Tezuka doch nur...
Es war nur ein winziger Moment wo Fujis Gedanken abschweiften und nicht mehr darauf achtete, wie er sich verteidigte. Aber dieser Moment genügte, dass er instinktiv die rechte Hand benutzte um den nächsten Schlag mit dem Kissen abzufangen. Die Quittung bestand in einem scharfem Schmerz, der so schnell seinen Unterarm hinaufschoss, dass er kaum Zeit hatte, die Zähne zusammenzubeißen, um ein Wimmern zu unterdrücken.
Automatisch presste er das schmerzende Handgelenk an seine Brust und krümmte sich zusammen. Dieser Tag schien wirklch etwas gegen ihn zu haben.
„Aniki!“ Yuuta hatte sofort von ihm abgelassen und klang richtig schockiert. Leider war Fuji nicht in der Lage, das entsprechend zu würdigen, er wartete noch darauf, dass der Schmerz wieder abebbte – was mehr als schleichend vor sich ging.
Yuutas Berührung an seiner Schulter war zögernd, ängstlich. „Es tut mir Leid, das wollte ich nicht! Ich hol was zum Kühlen!“
Weg war er und Fuji hörte nur noch seine hastigen Schritte auf der Treppe. Langsam wurde auch der Schmerz erträglicher und wich einem höchstens unangenehmen Pochen. Es schein kein dauerhafter Schaden angerichtet worden zu sein. Beruhigend. Irgendwann war auch wirklich alles schief gegangen, was irgendwie schiefgehen konnte. Zum Glück war Wochenende... Genug Zeit, seine angeschlagenen Nerven wieder zu beruhigen. Außerdem... sah es so aus, als würde Yuuta erstmal zu Hause bleiben.
Was durchaus ein angenehmer Aspekt war. Immerhin hatte er selten genug die Gelegenheit, etwas mehr Zeit mit Yuuta zu verbringen.
Diese Zeit bestand erstmal darin, dass er bäuchlings auf seinem Bett lag und Yuuta, der es sich auf dem Boden bequem gemacht hatte, dabei zusah, wie er fluchend bei Tekken verlor. Auch wenn er nicht selbst spielen konnte, war es äußerst unterhaltsam. Sein Bruder war kein besonders guter Verlierer.

Dafür trug er am nächsten Tag die Einkäufe, die sie für ihre Mutter machen sollten. Eigentlich hatte nur Yuuta gehen sollen, aber Fuji hatte keine Lust, alleine zu Hause zu sitzen und sich zu langweilen, deshalb war er mitgekommen. Yuuta schleppte die Tüten und schmollte, was Fuji selbst wenig störte. Auch der Regen machte ihm nichts aus, wofür hatte man schließlich Schirme? Den zu halten war seine Aufgabe, aber trotzdem erreichten sie vereinzelte Tropfen. Das trug nicht besonders dazu bei, Yuutas Laune zu verbessern.
„Was sagt eigentlich Tezuka zu deiner Verletzung?“ Würde Fuji Yuuta nicht sehr gut kennen, hätte er nicht gemerkt, wie schwer es ihm gefallen war, diese Frage zu stellen.
„Er... hat es akzeptiert.“ Konnte man das so sagen? Es war schwer, jemanden der Tezuka nicht kannte, seine Reaktionen zu erklären.
„Aha...“ Yuuta schien nicht zufrieden. Kein Wunder. Er selbst war es auch nicht.
„Es ist... kompliziert. Aber er hat es besser aufgenommen, als ich dachte.“ Was wohl hauptsächlich daran lag, dass keine wichtigen Turniere mehr auf dem Plan standen und er das Team folglich nicht durch seine Unachtsamkeit in Schwierigkeiten brachte.
Ein frustrierender Gedanke.
„Aniki?“ So kannte er Yuutas Stimme eigentlich nicht. So unsicher. Anscheinend merkte man ihm seine Frustration sehr gut an.
Kein Wunder.
„Hat er doch Probleme gemacht?“
Fuji machte sich nicht die Mühe zu fragen, wen Yuuta meinte. Es war sowieso klar.
„Nein... nicht wirklich. Nicht dabei.“ Es war selten, dass Fuji nicht wusste, was er sagen sollte. Wie er etwas sagen sollte. Aber es gab doch gelegentlich Leute, die für diesen Zustand sorgten. Yuuta gehörte dazu. Vor allem wenn er plötzlich so persönliche Fragen stellte... ohne sie wirklich zu stellen. Wenn er auf seine ganz eigene Art und Weise Anteilnahme zeigte.
Schweigend gingen sie einen Moment nebeneinander her, wichen größeren Pfützen oder entgegenkommenden Leuten aus. Vermutlich würde diese Szenerie auf andere trostlos wirken aber Fuji hatte eher ein anderes Gefühl. Der prasselnde Regen übte eine unglaublich beruhigende Wirkung auf ihn aus.
Nicht so wie damals... nach seinem Spiel gegen Echizen...
„Wir kriegen das schon hin...“, murmelte er nur halb überzeugt. Irgendwie würde sich diese vertrackte Situation schon klären und wenn er persönlich vor Tezukas Haustür auftauchen musste um ihn zur Rede zu stellen.
Er würde seine Erklärung bekommen.

Date: 2010-06-24 12:11 pm (UTC)
From: [identity profile] keksdiebin.livejournal.com
Awwwww!! Sie sind so süß XD
Als Yuuta mit dem Kissen über ihn herfällt! *-*! Und als er sich Sorgen macht ó.ò
Er ist so ein lieber Bengel.
Und dann spielen sie zusammen und gehen einkaufen *-*!
Das findet Fuji bestimmt total toll.
Gah, und Yuuta ist für ihn nach Hause gekommen *-*

*anfluff*

Weiter schreiben bitte ^-^!

Date: 2010-06-24 03:23 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
Ich schließe mich nahtlos an.
Ich fand es auch unheimlich schön und Yuuta, der (grummelig, männlich und muffelig wie er nun mal ist ;P) zeigt dass er sich Sorgen um seinen Aniki macht, ist einfach nur ganz zauberhaft.
Man merkt richtig wie gut das Fuji tut (nachdem Tezuka ihn schon so durcheinander gebracht hat) und wie nötig das ist, dass ihn einfach mal jemand vorbehaltlos lieb hat.
Die Kissenschlacht - einfach nur win. *______*
Ich liebe es, wenn Yuuta und Fuji sich kabbeln. Das ist so mega ... geschwistermäßig. XD
Und zusammen unter einem Regenschirm - awwww. Reiner Zucker.
Das macht einfach nur glücklich. ;)

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