Keine Fläche
Jun. 21st, 2010 09:52 amFandom: Original
Challange: Die lateinische Freitagschallange
Wörter: 226
Anmerkungen: Eigentlich muss ich gleich in die Uni, aber mich lässt diese Geschichte einfach nicht los: http://www.neatorama.com/2010/06/07/please-dont-jump-postsecret-fans-try-to-save-a-life/ Warnung: Einfach schnell geschrieben.
Kein Bock auf Schule. Keinen Bock aufs Leben. Das richtige Leben, das von dem ihre Eltern erzählen, mahnen, drohen. Lieber raus gehen. Er sieht schon älter aus und hat Bier für sie beide gekauft. Sie lehnt sich an ihn und gibt ihm einen ihrer Ohrstöpsel. Es ist ihre Musik und ihre Welt vormittags an den Schienen. Sie lässt sich ins Gras fallen. Die Sonne, die Grafitti auf der alten Eisenbahnbrücke, von denen sie sich fragt, wie die Sprayer da hingekommen sind und ganz oben irgendwer. Sie schirmt mit der Hand ihre Augen ab, um besser sehen zu können, und stößt ihn an. „Guck. Bestimmt nen Sprayer.“ „Cool“ erwidert er.
Aber der jemand sprüht nichts, sondern steht nur ganz still auf der falschen Seite der Brüstung.
Er reagiert.
Er ruft die Polizei.
Er läuft los, um den jemand davon abzuhalten.
Während sie weiter dasitzt und versucht die Informationen zu verarbeiten.
Kein Bock aufs Leben.
Plötzlich versteht sie. Und sie muss etwas tun. Oben auf der Brücke kann sie niemand hören. Sie kramt in ihre Tasche und findet einen schwarzen Edding. Keine Fläche. Warum trägt sie nur immer schwarz. Panisch fängt sie an ihre Klamotten auszuziehen.. Sie schreibt einfach auf ihre Brüste, auf ihren Bauch, auf ihre Beine. Der Jemand auf der Brücke muss es einfach lesen. Er muss es einfach wissen.
„Bitte. Spring nicht. Ich bin hier.“
Challange: Die lateinische Freitagschallange
Wörter: 226
Anmerkungen: Eigentlich muss ich gleich in die Uni, aber mich lässt diese Geschichte einfach nicht los: http://www.neatorama.com/2010/06/07/please-dont-jump-postsecret-fans-try-to-save-a-life/ Warnung: Einfach schnell geschrieben.
Kein Bock auf Schule. Keinen Bock aufs Leben. Das richtige Leben, das von dem ihre Eltern erzählen, mahnen, drohen. Lieber raus gehen. Er sieht schon älter aus und hat Bier für sie beide gekauft. Sie lehnt sich an ihn und gibt ihm einen ihrer Ohrstöpsel. Es ist ihre Musik und ihre Welt vormittags an den Schienen. Sie lässt sich ins Gras fallen. Die Sonne, die Grafitti auf der alten Eisenbahnbrücke, von denen sie sich fragt, wie die Sprayer da hingekommen sind und ganz oben irgendwer. Sie schirmt mit der Hand ihre Augen ab, um besser sehen zu können, und stößt ihn an. „Guck. Bestimmt nen Sprayer.“ „Cool“ erwidert er.
Aber der jemand sprüht nichts, sondern steht nur ganz still auf der falschen Seite der Brüstung.
Er reagiert.
Er ruft die Polizei.
Er läuft los, um den jemand davon abzuhalten.
Während sie weiter dasitzt und versucht die Informationen zu verarbeiten.
Kein Bock aufs Leben.
Plötzlich versteht sie. Und sie muss etwas tun. Oben auf der Brücke kann sie niemand hören. Sie kramt in ihre Tasche und findet einen schwarzen Edding. Keine Fläche. Warum trägt sie nur immer schwarz. Panisch fängt sie an ihre Klamotten auszuziehen.. Sie schreibt einfach auf ihre Brüste, auf ihren Bauch, auf ihre Beine. Der Jemand auf der Brücke muss es einfach lesen. Er muss es einfach wissen.
„Bitte. Spring nicht. Ich bin hier.“
no subject
Date: 2010-06-21 06:25 pm (UTC)Das war kurz, aber wahnsinnig beeindruckend.
Haut richtig rein.
Großes Lob!
no subject
Date: 2010-06-22 07:54 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-22 08:41 am (UTC)no subject
Date: 2010-06-22 07:54 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-22 02:49 pm (UTC)Berührend. Verzweifelt. Irgendwie schön. Weil sie auf eine solche Idee kommt. Und auch irgendwie dumpf, weil man nicht weiß, wie's ausgeht.
no subject
Date: 2010-06-22 07:55 pm (UTC)