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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Byron
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji, Tezuka
Challenge: Spiel/e

Teil 1

Der nächste Tag begann nicht besonders vielversprechend... Ganz davon abgesehen dass eine bandagierte rechte Hand wirklich sehr hinderlich war, wenn man sich anziehen oder frühstücken wollte. Fuji war das nicht gewöhnt! Ein Vorteil seiner Verletzung war aber, dass er nicht zum Morgentraining kommen musste – er würde ja ohnehin nur zusehen können. Und Ryoma würde vielleicht endlich mit Tezuka über das Spiel sprechen können.
Als er an Tezuka dachte, kam ihm sofort wieder die Art in den Sinn, wie der sonst so stoische Captain seinen Vornamen ausgesprochen hatte. Kaum jemand nannte ihn Syusuke. Von seiner Familie natürlich mal abgesehen. Und gerade aus Tezukas Mund fühlte es sich besonders fremd an. Allerdings auch mindestens genauso richtig. Die Frage war allerdings... wie stand Tezuka selbst jetzt dazu?
Natürlich sah es ihm nicht ähnlich, etwas einfach aus einer Laune heraus zu tun. Aber dieser ganze Moment war merkwürdig gewesen. Es hatte sich angefühlt, wie etwas unglaublich Fragiles... Zerbrechliches. Etwas, was man nicht einmal ansehen durfte, weil es sonst kaputt gehen könnte.
Aber wenn man es nicht mal betrachten durfte... woher sollte er wissen, was es genau war?
Dieser Gedanke lenkte ihn derart ab, dass er selbst dem Unterricht kaum folgen musste und es ausgerechnet Eiji war, der ihn vor einer totalen Blamage im Englischunterricht bewahrte.
„Wie hast du das angestellt?“, fragte sein bester Freund wie erwartet auch schon in der nächsten Pause, die sie nutzten, um ein wenig nach draußen zu gehen. Nachdem er fast zeitgleich mit dem Lehrer das Klassenzimmer betreten hatte, hatte es dafür natürlich erstmal keine Gelegenheit ergeben.
„Ich bin... gestolpert...“ Besser er ließ die Bananenschale aus, gerade jemandem wie Eiji gegenüber waren solche Details nicht gerade etwas, was man gerne zur Sprache brachte. Er würde so einen Sturz wohl mit verbundenen Augen auf einer Treppe und mit zehn Kilo Gepäck ohne Schrammen überstehen.
„Nyaaaa~“ Zum Glück interessierte Eiji sich eher selten für Kleinigkeiten. „Tut es sehr weh?“
„Nein. Solange ich es ruhig halte merke ich fast nichts. In einer Woche ist wieder alles in Ordnung.“
„Wirklich?“
„Ja. Mach dir keine Sorgen.“
„Nyaaaaaaa~ aber du bist mein bester Freund!“
Fuji wollte etwas erwidern, als Tezuka ihnen entgegenkam, eine regelrechte Schneise in den anderen Schülern hinterlassend. Er konnte es also getrost auf seine Ausstrahlung schieben, als er ihn anstarrte. Irgendwie... Tezuka war nie ein normaler 15jähriger gewesen. Aber in den letzten Wochen und Monaten... wann war es passiert, dass er den Blick nicht mehr von ihm wenden konnte? Tezuka selbst dagegen schien vollkommen ungerührt. Oder zuckte da etwa seine Augenbraue? Es war schwer zu sagen... aber als er Eiji und ihn erreichte, nickte er nur kurz und ging einfach weiter.
Was... war das denn gewesen? Fassungslosigkeit war es wohl, was Fujis Gefühle am besten beschrieb. Gestern hatte er ihn noch auf eine total... ja... intime Weise bei seinem Vornamen angesprochen und jetzt war er nicht mehr als einen kurzen Blick wert?
„Fuji?“
War das etwa doch nur eine Laune gewesen? Hatte Tezuka so etwas überhaupt? Oder bereute er es? Gott, das klang als hätten sie sich geküsst oder wären miteinander im Bett gelandet! Und dabei ging es hier doch nur um etwas so banales wie einen Vornamen! Das war doch lächerlich! Wäre es nicht Tezuka...
„Fujiko-chan!“ Etwas wedelte mit Nachdruck vor seinem Gesicht hin und her und Fuji blinzelte verwirrt. „Eiji?“
„Nyaaa, was ist los?! Hast du dich schon wieder mit Tezuka gestritten? Er war heute morgen auch so komisch.“
„Wieso?“
„Sagte nur ganz kurz, dass du verletzt bist und das wars.“
„Was hast du denn erwartet? Einen Vortrag, wie Atobe es tun würde?“
„NEIN!“ Allein die Vorstellung schien Eiji zu entsetzen. „Aber... es war merkwürdig. Danach war er richtig in Gedanken versunken. Momo und Kaidoh haben sich fast geprügelt und er hat es kaum gemerkt! Oishi musste ihn darauf aufmerksam machen!“
Das war in der Tat schon beinahe besorgniserregend.
„Ich wette, Inuis Heft ist jetzt voll. Habt ihr euch gestritten?“, kam Eiji dann direkt auf seine anfängliche Frage zurück.
„Nein... eigentlich nicht... Es ist... kompliziert. Ich erkläre es dir in der Mittagspause.“ Die Pause war schon fast wieder um... und hatte nicht gerade dazu beigetragen, Fujis Laune zu verbessern.

Als sie in der Mittagspause mit ihren Bentos auf dem Schuldach saßen und Fuji sich fragte, wie er mit seiner verletzten Hand mit den Stäbchen umgehen konnte. Dann gab er auf und nahm einfach die Finger. Vermutlich würde er ohnehin nicht viel zum Essen kommen, wenn er Eiji alles erzählen sollte. Recht ausführlich fasste er schließlich den vergangenen Abend zusammen und Eijis Augen wurden immer größer und als er am Ende angelangt war, erlebte er seinen besten Freund vollkommen sprachlos. „Er hat dich wirklich 'Syusuke' genannt?“ Eiji klang, als wäre seine Welt in zahllose kleine Scherben zerbrochen. Ohne eine Antwort abzuwarten fuhr er fort: „Aber warum ist er dann heute so komisch drauf?“
„Das frage ich mich auch... vielleicht hat er es nicht ernst gemeint...“
„Tezuka ist keiner, der etwas sagt, was er nicht meint.“
„Hast du eine andere Erklärung?“
„Nya...“
Für Fuji war der Tag erstmal endgültig gelaufen und als er endlich nach Hause kam fühlte er sich wie gerädert. Vom Unterricht hatte er so gut wie gar nichts mitbekommen, viel zu sehr hielten seine eigenen Gedanken ihn beschäftigt. Was war nur mit Tezuka los?
Er hatte ihn abgesehen von der Begegnung am Vormittag nicht mehr gesehen und auf dem Heimweg hatte er sich nur mit Mühe davon abhalten können, bei den Tennisplätzen vorbeizugehen. Aber irgendwie war es ihm gelungen. Er wollte Tezuka jetzt nicht sehen. Wie sollte er ihm überhaupt wieder unter die Augen treten?
Dabei hatte er selbst doch gar nichts getan. Tezuka war es, der diese plötzliche Intimität hergestellt hatte und nun plötzlich kilometerweit davon abgerückt war. Das war doch lächerlich! Warum war jetzt also er derjenige, der davonlief?
Er beachtete seine Mutter und seine Schwester kaum, als er seine Schuhe im Hausflur auszog und die Treppe nach oben in sein Zimmer ging. Dort allerdings wurde er bereits erwartet... mehr oder weniger.
„Aniki! Was macht meine Playstation in deinem Zimmer?“

Forsetzung folgt

Date: 2010-06-20 10:16 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
*__*!!!
Du kriegst morgen einen ausführlicheren Kommi - versprochen! *___*
*FF anlieb*
*ins Bett wank*

Date: 2010-06-21 05:42 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
So nochmal ich. ^_^
Also Fuji/Eiji-Freundschaft mag ich ja sowieso sehr gerne, von daher - YAY! *_* Eiji war so niedlich, die kleine Flauschkugel.
Sehr hinreißend fand ich auch die Tatsache wie sehr es Fuji beschäftigt und aus der Bahn wirft, dass Tezuka ihn Syusuke genannt hat. (Was ja auch zuuuuu schön war.) Und dass Tezuka ihn dann eiskalt ignoriert (ach ich wette, er ist selber nur verunsichert ;P), muss ihn erwischen wie eine eiskalte Dusche. ._.
Dank Eijis Erzählung vom Training merkt man ja, dass es auch Tezuka selbst nah gegangen ist, bzw im Kopf herumpukt. Der Depp! `__´
Und dann mit Yuuta aufzuhören ist einfach gemein! *_*
*Yuuta puschel*
Gimme more, please? ^_^

Date: 2010-06-22 03:35 pm (UTC)
From: [identity profile] keksdiebin.livejournal.com
Oh wow das gefällt mir *-*!!

Fuji wollte etwas erwidern, als Tezuka ihnen entgegenkam, eine regelrechte Schneise in den anderen Schülern hinterlassend. Er konnte es also getrost auf seine Ausstrahlung schieben, als er ihn anstarrte.
Dein Tezuka ist soo... rrr!! Total IC! Als er ihm das Tablett abnimmt <3

Und verletzter Fuji ist sowieso win auf der ganzen Linie *-*! Und Eiji ist soooo süß! Ebenso wie der grantige Echizen >D

Schreib weiter *-*!!

Date: 2010-06-23 10:55 am (UTC)
From: [identity profile] keksdiebin.livejournal.com
Ja, schreib weiter *-*!!
Erstens will ich es lesen und zweitens schläft die Konkurrenz nicht `_´!

*-*!
*fuji anlieb*

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