Autor: Jenchan
Challenge: Frühjahrsmüdigkeit
Word count: 919
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Chitose Miyuki, Chitose Senri, Tezuka Kunimitsu
Titel: Die beste Medizin gegen Frühjahrsmüdigkeit
Warnungen: unbetaed, possibly ooc
Disclaimer: Gehört Konomi... aber irgendwann klau ich ihm Tezuka ^^
Kommentar: Öhm ja... im Moment hab ich irgendwie so nen TezukaxMiyuki-Flash und da spukt mir schon eine ganze Weile ein Plot dafür im Kopf rum. Hintergründig wurde er schon in meiner Nostalgie-Challenge verwendet und das hier dient auch mehr nur dafür, dass ich ein Gefühl für Miyuki bekomme. Das ist gar nicht so leicht für einen Tezuka-Fanatiker wie mir >.<
Die beste Medizin gegen Frühjahrsmüdigkeit
In letzter Zeit hatte Miyuki Mühe sich zu konzentrieren. Dabei wäre das gerade jetzt wichtig, wo sie ihrem Abschluss in greifbare Nähe rückte. Dann konnte sie endlich in die Oberstufe gehen und die hatten dann hoffentlich auch ein besseres Mädchenteam. Jedenfalls wäre sie schon seit dem ersten Jahr Mittelschule gerne ins Tennisteam der Jungs gewechselt.
Vielleicht war das ja der Grund, warum sie in letzter Zeit so demotiviert war. Dabei stand das neue Schuljahr kurz bevor. Es war schon fast Ende März und draußen wurde es endlich wieder schön. Man konnte die Tennisplätze wieder benutzen und es sollte sie eigentlich hinausziehen.
Tatsache war allerdings, dass sie immer länger in den Morgen hineinschlief und auch untertags kaum in die Gänge kam. Glücklicherweise waren gerade Ferien, aber sie machte sich Sorgen, dass sich das im Schuljahr fortsetzen würde - und das wäre nicht so gut. Das dritte Jahr an der Mittelschule war fast das Wichtigste.
Gähnend rappelte sie sich auf und ging die paar Schritte von ihrem Zimmer in die Küche, wo sie es gerade so schaffte, sich ein Glas Milch zu nehmen und dann erschöpft auf einen der Stühle sank, die rund um den Esstisch standen. Sie wollte eigentlich wieder zurück ins Bett, aber es war schon fast Mittag.
„Na Kleine?“, kam ihr Bruder fast schon energiegeladen vorbei und tat das, was sie am meisten hasste: Ihr durch die Haare wuscheln. „Du siehst müde aus. Warst du wieder die ganze Nacht wach?“
„Lass das!“, murrte Miyuki und glättete sich wieder ihre Haare. „Ich habe die ganze Nacht geschlafen... ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.“
Senri sah sie an und kurz wurde sein Blick besorgt. Die Augen eines großen Bruders, der eigentlich dazu da war, kleine Schwestern zu ärgern, aber auch den nötigen Beschützerinstinkt mitbrachte. Jedenfalls sah Miyuki das so und auch wenn sie ihren Bruder meistens anzickte, wenn er mal wieder besonders idiotisch war, mochte sie ihn eigentlich sehr gerne. Er war zumindest dann und wann einmal bereit, gegen sie Tennis zu spielen.
„Ich glaube, dass ist ein schwerer Fall von Frühjahrsmüdigkeit...“, meinte er schließlich und klang ein bisschen wie ein Doktor. Miyuki verdrehte die Augen und trank ihre Milch. „Das Einzige, was dagegen hilft, ist raus an die frische Luft zu gehen“, bot Senri ihr auch gleich einen guten Rat an.
Langsam wurde Miyuki auch schon misstrauisch, weil Senri normalerweise nie so vergnügt klang. Irgendwas war also faul an der Sache und sie versuchte sich etwas mehr zu konzentrieren. Jetzt bemerkte sie auch, dass ihr großer Bruder sportliche Klamotten trug. Nein, eigentlich waren es seine Tennissachen und das war wirklich seltsam. Sie konnte sich nicht erinnern, dass sie sich irgendetwas ausgemacht hätten. Normalerweise nahm sie ihr Bruder immer mit auf die Tennisplätze.
„Ich habe aber gerade keine Lust dazu. Und überhaupt! Wer bist du und was hast du mit meinem Bruder gemacht. Du bist normalerweise ja auch nicht so vergnügt - schon gar nicht, wenn du hinter meinen Rücken Tennis spielen gehen willst.“ Oder war er schon gewesen?
Als Senri zu lachen begann, wurde Miyukis Blick noch finsterer. Sie war gerade wirklich nicht in der Stimmung die Spielchen ihres Bruders mitzumachen. Sie fühlte sich erschöpft. So unendlich müde. Vielleicht hatte sie sich eine frühzeitige Sommergrippe eingefangen?
„AH! Ich bin getroffen. Dein Blick hat mich getötet“, kam es auch schon von Senri, eher gelangweilt als theatralisch. „Geh dich umziehen, du Trantüte. Sonst geh ich wirklich ohne dich Tennisspielen. Und beeil dich lieber, ich bin verabredet.“
Verabredet? Ihr Bruder?
„Und mit wem?“, fragte Miyuki, erhob sich aber und brachte ihr Glas zur Spüle.
„Das geht dich nichts an, aber du wirst es früh genug sehen“, zwinkerte ihr Senri zu und schubste sie in Richtung ihres Zimmer. Seufzend setzte sich Miyuki in Bewegung. Senri hatte ja auf gewisse Weise recht, Bewegung war mitunter genau das, was ihr fehlte. Und so hatte sie sich flink etwas bequemes, sportliches übergezogen. Sie war immer noch kein Fan von diesen kurzen Kleidchen, die sich Tennisdress nennen sollten. Sie trug lieber Hosen, da man da nicht befürchten musste, dass irgendwelche Jungs die Gelegenheit nutzten, Unterwäsche zu spannen. Ohnehin würde sie jedem, der das wagte, wahrscheinlich einen Ball ins Gesicht schlagen.
Als sie soweit war, machte sie sich neben ihrem Bruder auf den Weg zu den Tennisplätzen. Senri hüllte sich in Schweigen und sie wusste auch nicht recht, was sie sagen sollte. Überhaupt fühlte sie sich etwas seltsam und ihre Beine kribbelten, weil sie scheinbar wirklich nicht arbeiten wollten. Außerdem kam sie sich neben ihrem Bruder immer unglaublich klein vor, wenn sie unterwegs waren. Sie war zwar in der Zwischenzeit auch ziemlich gewachsen und besonders ihre Oberweite störte sie ein wenig, aber an die zwei Meter, die ihr Bruder war, reichte sie nicht annähernd heran.
Ihr Gedanken und ihre Müdigkeit verflog schlagartig, als sie den Tennisplatz betraten und dort eine ihr allzu bekannte Person sich gerade damit begnügte, Dehnübungen zu machen. „Überpünktlich, wie man es von Tezuka Kunimitsu erwartet“, begrüßte er den braunhaarigen Brillenträger, der sich aufrichtete und in ihre Richtung sah. „Chitose-kun“, grüßte dieser in einem tiefen Bariton zurück und dann wanderte der Blick auf sie. Miyuki wäre jetzt gerne im Erdboden versunken, weil sie knallrot im Gesicht wurde und ihr Herz zu flattern begann. Besonders, als sie in das sanfte, warme Braun dieser Augen sah und sie mit einem fast schon unerhört erfreuten „Miyuki-chan“ begrüßt wurde. Wenn sie das hier heil überstand, war ihr Bruder auf jeden Fall tot!
Challenge: Frühjahrsmüdigkeit
Word count: 919
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Chitose Miyuki, Chitose Senri, Tezuka Kunimitsu
Titel: Die beste Medizin gegen Frühjahrsmüdigkeit
Warnungen: unbetaed, possibly ooc
Disclaimer: Gehört Konomi... aber irgendwann klau ich ihm Tezuka ^^
Kommentar: Öhm ja... im Moment hab ich irgendwie so nen TezukaxMiyuki-Flash und da spukt mir schon eine ganze Weile ein Plot dafür im Kopf rum. Hintergründig wurde er schon in meiner Nostalgie-Challenge verwendet und das hier dient auch mehr nur dafür, dass ich ein Gefühl für Miyuki bekomme. Das ist gar nicht so leicht für einen Tezuka-Fanatiker wie mir >.<
Die beste Medizin gegen Frühjahrsmüdigkeit
In letzter Zeit hatte Miyuki Mühe sich zu konzentrieren. Dabei wäre das gerade jetzt wichtig, wo sie ihrem Abschluss in greifbare Nähe rückte. Dann konnte sie endlich in die Oberstufe gehen und die hatten dann hoffentlich auch ein besseres Mädchenteam. Jedenfalls wäre sie schon seit dem ersten Jahr Mittelschule gerne ins Tennisteam der Jungs gewechselt.
Vielleicht war das ja der Grund, warum sie in letzter Zeit so demotiviert war. Dabei stand das neue Schuljahr kurz bevor. Es war schon fast Ende März und draußen wurde es endlich wieder schön. Man konnte die Tennisplätze wieder benutzen und es sollte sie eigentlich hinausziehen.
Tatsache war allerdings, dass sie immer länger in den Morgen hineinschlief und auch untertags kaum in die Gänge kam. Glücklicherweise waren gerade Ferien, aber sie machte sich Sorgen, dass sich das im Schuljahr fortsetzen würde - und das wäre nicht so gut. Das dritte Jahr an der Mittelschule war fast das Wichtigste.
Gähnend rappelte sie sich auf und ging die paar Schritte von ihrem Zimmer in die Küche, wo sie es gerade so schaffte, sich ein Glas Milch zu nehmen und dann erschöpft auf einen der Stühle sank, die rund um den Esstisch standen. Sie wollte eigentlich wieder zurück ins Bett, aber es war schon fast Mittag.
„Na Kleine?“, kam ihr Bruder fast schon energiegeladen vorbei und tat das, was sie am meisten hasste: Ihr durch die Haare wuscheln. „Du siehst müde aus. Warst du wieder die ganze Nacht wach?“
„Lass das!“, murrte Miyuki und glättete sich wieder ihre Haare. „Ich habe die ganze Nacht geschlafen... ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.“
Senri sah sie an und kurz wurde sein Blick besorgt. Die Augen eines großen Bruders, der eigentlich dazu da war, kleine Schwestern zu ärgern, aber auch den nötigen Beschützerinstinkt mitbrachte. Jedenfalls sah Miyuki das so und auch wenn sie ihren Bruder meistens anzickte, wenn er mal wieder besonders idiotisch war, mochte sie ihn eigentlich sehr gerne. Er war zumindest dann und wann einmal bereit, gegen sie Tennis zu spielen.
„Ich glaube, dass ist ein schwerer Fall von Frühjahrsmüdigkeit...“, meinte er schließlich und klang ein bisschen wie ein Doktor. Miyuki verdrehte die Augen und trank ihre Milch. „Das Einzige, was dagegen hilft, ist raus an die frische Luft zu gehen“, bot Senri ihr auch gleich einen guten Rat an.
Langsam wurde Miyuki auch schon misstrauisch, weil Senri normalerweise nie so vergnügt klang. Irgendwas war also faul an der Sache und sie versuchte sich etwas mehr zu konzentrieren. Jetzt bemerkte sie auch, dass ihr großer Bruder sportliche Klamotten trug. Nein, eigentlich waren es seine Tennissachen und das war wirklich seltsam. Sie konnte sich nicht erinnern, dass sie sich irgendetwas ausgemacht hätten. Normalerweise nahm sie ihr Bruder immer mit auf die Tennisplätze.
„Ich habe aber gerade keine Lust dazu. Und überhaupt! Wer bist du und was hast du mit meinem Bruder gemacht. Du bist normalerweise ja auch nicht so vergnügt - schon gar nicht, wenn du hinter meinen Rücken Tennis spielen gehen willst.“ Oder war er schon gewesen?
Als Senri zu lachen begann, wurde Miyukis Blick noch finsterer. Sie war gerade wirklich nicht in der Stimmung die Spielchen ihres Bruders mitzumachen. Sie fühlte sich erschöpft. So unendlich müde. Vielleicht hatte sie sich eine frühzeitige Sommergrippe eingefangen?
„AH! Ich bin getroffen. Dein Blick hat mich getötet“, kam es auch schon von Senri, eher gelangweilt als theatralisch. „Geh dich umziehen, du Trantüte. Sonst geh ich wirklich ohne dich Tennisspielen. Und beeil dich lieber, ich bin verabredet.“
Verabredet? Ihr Bruder?
„Und mit wem?“, fragte Miyuki, erhob sich aber und brachte ihr Glas zur Spüle.
„Das geht dich nichts an, aber du wirst es früh genug sehen“, zwinkerte ihr Senri zu und schubste sie in Richtung ihres Zimmer. Seufzend setzte sich Miyuki in Bewegung. Senri hatte ja auf gewisse Weise recht, Bewegung war mitunter genau das, was ihr fehlte. Und so hatte sie sich flink etwas bequemes, sportliches übergezogen. Sie war immer noch kein Fan von diesen kurzen Kleidchen, die sich Tennisdress nennen sollten. Sie trug lieber Hosen, da man da nicht befürchten musste, dass irgendwelche Jungs die Gelegenheit nutzten, Unterwäsche zu spannen. Ohnehin würde sie jedem, der das wagte, wahrscheinlich einen Ball ins Gesicht schlagen.
Als sie soweit war, machte sie sich neben ihrem Bruder auf den Weg zu den Tennisplätzen. Senri hüllte sich in Schweigen und sie wusste auch nicht recht, was sie sagen sollte. Überhaupt fühlte sie sich etwas seltsam und ihre Beine kribbelten, weil sie scheinbar wirklich nicht arbeiten wollten. Außerdem kam sie sich neben ihrem Bruder immer unglaublich klein vor, wenn sie unterwegs waren. Sie war zwar in der Zwischenzeit auch ziemlich gewachsen und besonders ihre Oberweite störte sie ein wenig, aber an die zwei Meter, die ihr Bruder war, reichte sie nicht annähernd heran.
Ihr Gedanken und ihre Müdigkeit verflog schlagartig, als sie den Tennisplatz betraten und dort eine ihr allzu bekannte Person sich gerade damit begnügte, Dehnübungen zu machen. „Überpünktlich, wie man es von Tezuka Kunimitsu erwartet“, begrüßte er den braunhaarigen Brillenträger, der sich aufrichtete und in ihre Richtung sah. „Chitose-kun“, grüßte dieser in einem tiefen Bariton zurück und dann wanderte der Blick auf sie. Miyuki wäre jetzt gerne im Erdboden versunken, weil sie knallrot im Gesicht wurde und ihr Herz zu flattern begann. Besonders, als sie in das sanfte, warme Braun dieser Augen sah und sie mit einem fast schon unerhört erfreuten „Miyuki-chan“ begrüßt wurde. Wenn sie das hier heil überstand, war ihr Bruder auf jeden Fall tot!