Reguläre Challenge: Spiel(e)
Jun. 18th, 2010 05:27 amTeam: Monroe
Autor:
feuchen
Fandom: Yu-Gi-Oh! 5D's
Challenge: Spiel(e)
Warnungen: ein wenig seltsam >.< (mal wieder mitten in der Nacht eingefallen und getippt...)
Charaktere: Kyosuke Kiryu, Yusei Fudo
Anmerkung: ...war eigentlich etwas anders geplant, als es am ende wurde... challenge verfehlt ein wenig dadurch û_u?
Wörter: 1463
Inzwischen war es ziemlich spät am Abend. Außer dem leichten Licht des Mondes war es stockdunkel, trotz das es gerade mal zehn Uhr abends war. Er war es gewöhnt um diese Uhrzeit hier unterwegs zu sein. Hier, in seiner alten Heimat, in die er eigentlich nie wieder zurück kehren wollte. In der er sich so unwohl fühlte. Die so viele schreckliche Erinnerungen für ihn bereit hielt. Doch er kam dennoch fast jeden Abend wieder hier hin. Immer um die gleiche Zeit. Gegen zehn Uhr.
Vor einem kleinen Haus blieb er stehen, schritt durch das Garagentor in eine Art Keller, allerdings achtete er dort auf nichts weiter, schritt einfach weiter durch den Keller auf eine Tür auf der anderen Seite zu. Mit einem leichten Knarren öffnete er die Tür. Das Knarren nahm er schon gar nicht mehr wirklich wahr. Er war es einfach schon zu sehr gewöhnt, weswegen er weiter ging. Die Dunkelheit in dem Zimmer störte ihn nicht. Er kannte sich inzwischen aus und wusste auch ohne, dass er was sah, wo er hin musste.
Nach ein paar Schritten blieb er stehen, bemerkte, dass jemand hinter ihn trat. "Schön, dass du hier bist...", hörte er diese vertraute Stimme an seinem Ohr. Er drehte sich nicht um, sondern blickte nur weiterhin in die Dunkelheit vor sich.
"...Du hast etwas vor, oder?", fragte er leise, fast flüsternd, nach, war sich aber sicher, dass der Andere ihn verstand.
"Hm", kam es nur zurück, bevor sich Schritte von ihm entfernten.
Er seufzte und drehte sich nun doch um. "Versuchst du es immer noch, Yusei?" Ein bitteres, leises Lachen entwich seiner Kehle, als er die Frage gestellt hatte.
"Hast du keine Lust darauf, Kyo-chan?", hörte er die Frage dessen, worauf er nur wieder Seufzen konnte und nun einfach durch den dunklen Raum schritt.
"Du weißt, dass unsere Beziehung rein körperlich ist, oder?", blickte er ruhig drein und blieb direkt hinter ihm stehen.
"...Ja, ich weiß...", murmelte Yusei und blickte seinem Freund direkt in die Augen, die in der Dunkelheit so gut zu erkennen waren, "für dich zumindest."
"Ich weiß schon, du siehst es anders", murmelte Kiryu und blickte ihn ernst an, "warum, Yusei? Warum kann es nicht so sein, wie es die letzte Zeit war?"
"Es liegt an dir, Kyosuke", seufzte Yusei und wandte sich ab, wollte den anderen nicht mehr ansehen müssen, "ich will dieses Spiel, wie du es nennst, nicht weiter spielen. Dafür ist es mir zu ernst."
Kopfschüttelnd starrte Kiryu ihn durch die Dunkelheit hindurch an. "Seit wann, Yusei?"
"Seit du von hier verschwunden bist... seit du lieber in dieser Stadt dort hinten leben willst", sagte Yusei seufzend.
"Warum... hast du es mir nicht schon viel früher gesagt?", fragte Kiryu verwundert nach, "warum tust du immer so, als wenn du mitspielst?"
"Damit ich wenigstens dann mit dir zusammen sein kann", seufzte Yusei und drehte sich nun doch wieder zu ihm um.
"...Aber du scheinst es nicht zu genießen...?", schaute Kiryu ihn fragend durch die Dunkelheit hindurch an, während sich ihre Augen trafen, "warum machst du es und sagst nichts?"
Ein leises Seufzen entwich Yuseis Kehle, bevor er zu ihm tritt, "ich habe Angst dich dann ganz zu verlieren, Kyo-chan."
"Warum? Glaubst du echt, ich würde dich verletzen wollen?", schaute Kiryu ihn verwirrt an.
"Ich weiß es ehrlich nicht... Ich mache mir nur Gedanken, was wäre, wenn du wieder aus meiner Welt verschwindest. Wenn du wieder dort leben würdest", schaute Yusei ernst zu ihm in die Augen, "du kommst doch nur aus einem Grund zurück nach Satellite. Du willst dieses Spiel... und dann verschwindest du wieder. Crow und Jack wissen nicht mal, dass du hier bist Nachts..."
"Verstehe ich dich richtig, Yusei? Du willst, dass ich zurück komme, oder?", fragte Kiryu ruhig nach und zog den anderen zu sich in seine Arme, hielt ihn fest, während er ihm in die Augen blickte, "diese Gegend hier ist nur... voller grausamer Erinnerungen. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder hier leben könnte."
"Warum nicht?", schaute Yusei ihn an, "es sind nicht nur schlechte Erinnerungen, immerhin haben wir uns hier kennen gelernt und sind Freunde geworden. Früher hatten wir hier doch alle viel Spaß, was hast du nur?"
"Früher... da waren wir Kinder, Yusei", seufzte Kiryu bitter und blickte ihn an, drückte ihm einen Kuss auf, um nicht weiter zu sprechen. Er wollte sich nicht an das damals erinnern. Er kam nur hier hin, um mit ihm zusammen zu sein. Wenn auch nur Nachts. Es war ein Spiel, ja, aber auch nur, weil er Angst hatte daraus mehr werden zu lassen. Er hatte Angst, dass zwischen ihnen mehr war.
Kurz hatte er den Kuss angenommen und genoss ihn, allerdings löste Yusei diesen dann von sich aus und blickte den Anderen wieder ernst an. "Fandest du denn wirklich alles schlimm?"
"...Yusei, bitte", seufzte Kiryu und wollte ihm nicht darauf antworten. Was war daran gut, was hier geschehen war? Immerhin hatte er doch eigentlich alles zerstört, indem er mehr wollte, als nur die Kontrolle über Satellite, geschweige, als er seine Freunde vernichten wollte.
"Schon gut, du willst nicht darüber reden", seufzte Yusei und drückte sich von ihm, wandte sich ab, "...vielleicht sollten wir aufhören hiermit? Ich will das wirklich nicht mehr, Kyosuke. Ich will dieses Spiel nicht mehr. Es tut einfach zu sehr weh."
Verwirrt starrte Kiryu ihn an, nickte dann aber. "Du willst es beenden?" Warum hatte er nur das Gefühl, dass es ihn genauso schmerzen würde, wie Yusei?
"Ich will nicht, dass ich dich ständig nur Nachts sehen kann und dann nur... deswegen", seufzte Yusei ohne ihn anzusehen, schritt durch die Dunkelheit, "aber wenn du nicht über die Vergangenheit reden willst, dann bringt es wohl auch nichts, daran etwas zu ändern."
"Was willst du denn ändern, hm?", schaute Kiryu ihn an, "du kannst die Vergangenheit nicht ändern." Er schritt ebenfalls durch die Dunkelheit, ihm nach. Inzwischen hatten sie sich eh daran gewöhnt, so dass sie das gröbste sehen konnten. Hinter Yusei stehen bleibend legte er seine Arme um Yuseis Hüften und drückte ihn sanft an sich, während er seufzte. "Willst du wirklich, dass ich hier bleibe?"
"Ja, will ich", sagte Yusei leise und lehnte sich nach hinten gegen ihn, seufzte ein wenig, "du kannst doch nicht ewig vor deiner Vergangenheit davon laufen, Kyosuke."
"Hm", nickte Kiryu, während sie einen Moment einfach stillschweigend in dem Zimmer standen, "es ist nur so schwer, dass ganze zu verkraften, Yusei. Ich habe euch allen ziemlich geschadet, besonders dir."
"Das ist doch längst vorbei und ich meine... es wäre alles nicht passiert, wenn wir dir damals von Anfang an beigestanden hätten", sagte Yusei und drehte sich in den Armen seines Freundes um, blickte ihn an, "immerhin waren wir ein Team und Freunde. Wir hätten dich nicht einfach alleine lassen sollen."
"Es war doch kein Wunder, dass ihr das getan habt", murmelte Kiryu seufzend, "ich habe mich damals doch wirklich ziemlich bescheuert benommen."
"Pscht", machte Yusei und lächelte ihn ruhig an, bevor er ihm nun seinerseits einen Kuss aufdrückte. Sie hatten eindeutig genug geredet in dieser Nacht.
Ohne groß etwas dagegen zu machen, drückte sich Kiryu ihm entgegen und erwiderte den Kuss und intensivierte ihn sogleich, allerdings löste er sich dann doch wieder. "Yusei... lass uns einen Neuanfang machen", hauchte Kiryu ihm ruhig lächelnd entgegen.
"Hm, okay", nickte Yusei und blickte ihm direkt in die Augen, "bleibst du dann wieder hier?"
"Ja, ich bleibe hier", nickte Kiryu ruhig lächelnd.
"Ich werde dich nie wieder einfach so gehen lassen, Kyo-chan", sagte Yusei ernst und schob ihn ein paar Schritte nach hinten, drückte ihn auf das Bett in dem Zimmer und kniete über ihm, "dafür liebe ich dich zu sehr."
"Ich weiß, Yusei-chan", sagte Kiryu seufzend und blickte ihn an. Wie gerne würde er ihm das gleiche sagen. Wie gerne würde er ihm sagen, dass er das gleiche empfand. Das er ihn liebte, aber er hatte irgendwie Angst davor. Das erste Mal, dass er wirklich vor etwas Angst hatte, aber warum ausgerechnet davor? Warum hatte er Angst Yusei zu sagen, wie er fühlte?
"Du kannst es immer noch nicht sagen, oder?", blickte Yusei ihn ruhig fragend an, lächelte aber sanft.
"Nein, tut mit Leid, Yusei...", seufzte Kiryu, während er den anderen ansah. Wahrscheinlich war er einer der wenigen, die jemals ein ehrliches Lächeln von Yusei bekamen. Er wusste zwar, dass er mehr für ihn empfand, aber irgendetwas hinderte ihn daran, es auch zu sagen.
"Schon gut", sagte Yusei und kuschelte sich zu ihm, "du musst es nicht sagen. Es reicht mir, wenn ich weiß, dass du bei mir bist."
"Ach Yusei...", murmelte Kiryu ruhig lächelnd und strich ihm durch die Haare, "ich werde ab jetzt bei dir bleiben."
"Hmm....", machte Yusei nur leise, während er schon langsam eingeschlafen war.
"...Schlaf gut, Yusei", hauchte Kiryu ihm einen kurzen Kuss auf die Stirn und versuchte dann ebenfalls zu schlafen.
Autor:
Fandom: Yu-Gi-Oh! 5D's
Challenge: Spiel(e)
Warnungen: ein wenig seltsam >.< (mal wieder mitten in der Nacht eingefallen und getippt...)
Charaktere: Kyosuke Kiryu, Yusei Fudo
Anmerkung: ...war eigentlich etwas anders geplant, als es am ende wurde... challenge verfehlt ein wenig dadurch û_u?
Wörter: 1463
Inzwischen war es ziemlich spät am Abend. Außer dem leichten Licht des Mondes war es stockdunkel, trotz das es gerade mal zehn Uhr abends war. Er war es gewöhnt um diese Uhrzeit hier unterwegs zu sein. Hier, in seiner alten Heimat, in die er eigentlich nie wieder zurück kehren wollte. In der er sich so unwohl fühlte. Die so viele schreckliche Erinnerungen für ihn bereit hielt. Doch er kam dennoch fast jeden Abend wieder hier hin. Immer um die gleiche Zeit. Gegen zehn Uhr.
Vor einem kleinen Haus blieb er stehen, schritt durch das Garagentor in eine Art Keller, allerdings achtete er dort auf nichts weiter, schritt einfach weiter durch den Keller auf eine Tür auf der anderen Seite zu. Mit einem leichten Knarren öffnete er die Tür. Das Knarren nahm er schon gar nicht mehr wirklich wahr. Er war es einfach schon zu sehr gewöhnt, weswegen er weiter ging. Die Dunkelheit in dem Zimmer störte ihn nicht. Er kannte sich inzwischen aus und wusste auch ohne, dass er was sah, wo er hin musste.
Nach ein paar Schritten blieb er stehen, bemerkte, dass jemand hinter ihn trat. "Schön, dass du hier bist...", hörte er diese vertraute Stimme an seinem Ohr. Er drehte sich nicht um, sondern blickte nur weiterhin in die Dunkelheit vor sich.
"...Du hast etwas vor, oder?", fragte er leise, fast flüsternd, nach, war sich aber sicher, dass der Andere ihn verstand.
"Hm", kam es nur zurück, bevor sich Schritte von ihm entfernten.
Er seufzte und drehte sich nun doch um. "Versuchst du es immer noch, Yusei?" Ein bitteres, leises Lachen entwich seiner Kehle, als er die Frage gestellt hatte.
"Hast du keine Lust darauf, Kyo-chan?", hörte er die Frage dessen, worauf er nur wieder Seufzen konnte und nun einfach durch den dunklen Raum schritt.
"Du weißt, dass unsere Beziehung rein körperlich ist, oder?", blickte er ruhig drein und blieb direkt hinter ihm stehen.
"...Ja, ich weiß...", murmelte Yusei und blickte seinem Freund direkt in die Augen, die in der Dunkelheit so gut zu erkennen waren, "für dich zumindest."
"Ich weiß schon, du siehst es anders", murmelte Kiryu und blickte ihn ernst an, "warum, Yusei? Warum kann es nicht so sein, wie es die letzte Zeit war?"
"Es liegt an dir, Kyosuke", seufzte Yusei und wandte sich ab, wollte den anderen nicht mehr ansehen müssen, "ich will dieses Spiel, wie du es nennst, nicht weiter spielen. Dafür ist es mir zu ernst."
Kopfschüttelnd starrte Kiryu ihn durch die Dunkelheit hindurch an. "Seit wann, Yusei?"
"Seit du von hier verschwunden bist... seit du lieber in dieser Stadt dort hinten leben willst", sagte Yusei seufzend.
"Warum... hast du es mir nicht schon viel früher gesagt?", fragte Kiryu verwundert nach, "warum tust du immer so, als wenn du mitspielst?"
"Damit ich wenigstens dann mit dir zusammen sein kann", seufzte Yusei und drehte sich nun doch wieder zu ihm um.
"...Aber du scheinst es nicht zu genießen...?", schaute Kiryu ihn fragend durch die Dunkelheit hindurch an, während sich ihre Augen trafen, "warum machst du es und sagst nichts?"
Ein leises Seufzen entwich Yuseis Kehle, bevor er zu ihm tritt, "ich habe Angst dich dann ganz zu verlieren, Kyo-chan."
"Warum? Glaubst du echt, ich würde dich verletzen wollen?", schaute Kiryu ihn verwirrt an.
"Ich weiß es ehrlich nicht... Ich mache mir nur Gedanken, was wäre, wenn du wieder aus meiner Welt verschwindest. Wenn du wieder dort leben würdest", schaute Yusei ernst zu ihm in die Augen, "du kommst doch nur aus einem Grund zurück nach Satellite. Du willst dieses Spiel... und dann verschwindest du wieder. Crow und Jack wissen nicht mal, dass du hier bist Nachts..."
"Verstehe ich dich richtig, Yusei? Du willst, dass ich zurück komme, oder?", fragte Kiryu ruhig nach und zog den anderen zu sich in seine Arme, hielt ihn fest, während er ihm in die Augen blickte, "diese Gegend hier ist nur... voller grausamer Erinnerungen. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder hier leben könnte."
"Warum nicht?", schaute Yusei ihn an, "es sind nicht nur schlechte Erinnerungen, immerhin haben wir uns hier kennen gelernt und sind Freunde geworden. Früher hatten wir hier doch alle viel Spaß, was hast du nur?"
"Früher... da waren wir Kinder, Yusei", seufzte Kiryu bitter und blickte ihn an, drückte ihm einen Kuss auf, um nicht weiter zu sprechen. Er wollte sich nicht an das damals erinnern. Er kam nur hier hin, um mit ihm zusammen zu sein. Wenn auch nur Nachts. Es war ein Spiel, ja, aber auch nur, weil er Angst hatte daraus mehr werden zu lassen. Er hatte Angst, dass zwischen ihnen mehr war.
Kurz hatte er den Kuss angenommen und genoss ihn, allerdings löste Yusei diesen dann von sich aus und blickte den Anderen wieder ernst an. "Fandest du denn wirklich alles schlimm?"
"...Yusei, bitte", seufzte Kiryu und wollte ihm nicht darauf antworten. Was war daran gut, was hier geschehen war? Immerhin hatte er doch eigentlich alles zerstört, indem er mehr wollte, als nur die Kontrolle über Satellite, geschweige, als er seine Freunde vernichten wollte.
"Schon gut, du willst nicht darüber reden", seufzte Yusei und drückte sich von ihm, wandte sich ab, "...vielleicht sollten wir aufhören hiermit? Ich will das wirklich nicht mehr, Kyosuke. Ich will dieses Spiel nicht mehr. Es tut einfach zu sehr weh."
Verwirrt starrte Kiryu ihn an, nickte dann aber. "Du willst es beenden?" Warum hatte er nur das Gefühl, dass es ihn genauso schmerzen würde, wie Yusei?
"Ich will nicht, dass ich dich ständig nur Nachts sehen kann und dann nur... deswegen", seufzte Yusei ohne ihn anzusehen, schritt durch die Dunkelheit, "aber wenn du nicht über die Vergangenheit reden willst, dann bringt es wohl auch nichts, daran etwas zu ändern."
"Was willst du denn ändern, hm?", schaute Kiryu ihn an, "du kannst die Vergangenheit nicht ändern." Er schritt ebenfalls durch die Dunkelheit, ihm nach. Inzwischen hatten sie sich eh daran gewöhnt, so dass sie das gröbste sehen konnten. Hinter Yusei stehen bleibend legte er seine Arme um Yuseis Hüften und drückte ihn sanft an sich, während er seufzte. "Willst du wirklich, dass ich hier bleibe?"
"Ja, will ich", sagte Yusei leise und lehnte sich nach hinten gegen ihn, seufzte ein wenig, "du kannst doch nicht ewig vor deiner Vergangenheit davon laufen, Kyosuke."
"Hm", nickte Kiryu, während sie einen Moment einfach stillschweigend in dem Zimmer standen, "es ist nur so schwer, dass ganze zu verkraften, Yusei. Ich habe euch allen ziemlich geschadet, besonders dir."
"Das ist doch längst vorbei und ich meine... es wäre alles nicht passiert, wenn wir dir damals von Anfang an beigestanden hätten", sagte Yusei und drehte sich in den Armen seines Freundes um, blickte ihn an, "immerhin waren wir ein Team und Freunde. Wir hätten dich nicht einfach alleine lassen sollen."
"Es war doch kein Wunder, dass ihr das getan habt", murmelte Kiryu seufzend, "ich habe mich damals doch wirklich ziemlich bescheuert benommen."
"Pscht", machte Yusei und lächelte ihn ruhig an, bevor er ihm nun seinerseits einen Kuss aufdrückte. Sie hatten eindeutig genug geredet in dieser Nacht.
Ohne groß etwas dagegen zu machen, drückte sich Kiryu ihm entgegen und erwiderte den Kuss und intensivierte ihn sogleich, allerdings löste er sich dann doch wieder. "Yusei... lass uns einen Neuanfang machen", hauchte Kiryu ihm ruhig lächelnd entgegen.
"Hm, okay", nickte Yusei und blickte ihm direkt in die Augen, "bleibst du dann wieder hier?"
"Ja, ich bleibe hier", nickte Kiryu ruhig lächelnd.
"Ich werde dich nie wieder einfach so gehen lassen, Kyo-chan", sagte Yusei ernst und schob ihn ein paar Schritte nach hinten, drückte ihn auf das Bett in dem Zimmer und kniete über ihm, "dafür liebe ich dich zu sehr."
"Ich weiß, Yusei-chan", sagte Kiryu seufzend und blickte ihn an. Wie gerne würde er ihm das gleiche sagen. Wie gerne würde er ihm sagen, dass er das gleiche empfand. Das er ihn liebte, aber er hatte irgendwie Angst davor. Das erste Mal, dass er wirklich vor etwas Angst hatte, aber warum ausgerechnet davor? Warum hatte er Angst Yusei zu sagen, wie er fühlte?
"Du kannst es immer noch nicht sagen, oder?", blickte Yusei ihn ruhig fragend an, lächelte aber sanft.
"Nein, tut mit Leid, Yusei...", seufzte Kiryu, während er den anderen ansah. Wahrscheinlich war er einer der wenigen, die jemals ein ehrliches Lächeln von Yusei bekamen. Er wusste zwar, dass er mehr für ihn empfand, aber irgendetwas hinderte ihn daran, es auch zu sagen.
"Schon gut", sagte Yusei und kuschelte sich zu ihm, "du musst es nicht sagen. Es reicht mir, wenn ich weiß, dass du bei mir bist."
"Ach Yusei...", murmelte Kiryu ruhig lächelnd und strich ihm durch die Haare, "ich werde ab jetzt bei dir bleiben."
"Hmm....", machte Yusei nur leise, während er schon langsam eingeschlafen war.
"...Schlaf gut, Yusei", hauchte Kiryu ihm einen kurzen Kuss auf die Stirn und versuchte dann ebenfalls zu schlafen.