[erstes Päckchen] Porno
Jun. 13th, 2010 10:58 pmFandom: Original ("Papierflugzeuge")
Challenge: Porno
Wörter: 467
Genre: Äh...romance?
Warnung: Erwähnung von Sex
Kommentar: Da krame ich sogar meine uralte Original wieder raus. Nicht zu glauben.
Mit Rufus Pornos gucken war nicht dasselbe wie damals in der Schulzeit mit Kumpels verstohlen eine Videokassette reinzuschieben. Mit Kumpels konnte man darüber lachen, dass die Typen immer ihre Socken anbehielten oder dass Stromkästen mit Stroh darunter als Anlass zum Sex genommen wurden.
Man schaute nun mal keine Pornos mit jemandem, den man selbst ins Bett zu kriegen versuchte. Schon gar nicht mit Rufus.
Samuel hatte bei der Hälfte des Filmchens verstohlen die Hand auf der Fernbedienung abgelegt und gespürt wie seine schwitzigen Hände an dem Plastik klebenblieben.
Bis zu dem Moment, in welchem die eine Frau in Nahaufnahme erschien und zwischen den geöffneten Beinen der anderen Frau, die über ihr kniete, es weiß und feucht in ihren Mund tropfte. Er wusste nicht genau, ob er sich schämen oder lachen sollte. Lachen ob der Tatsache, was für ein seltsames Zeugs er doch besaß.
Rufus hielt die Oberschenkel seit Beginn des Abschnitts fest aneinandergedrückt. Und doch legte er nun den Kopf schief und blinzelte;
„Wie geht das denn? Wie kann da soviel aus der Frau rauskommen?“
Samuel schaute ihn verdutzt, dann mit einem amüsierten Lächeln an.
„Du hast doch gesehen“, sagte er und versuchte, möglichst ruhig zu bleiben. Die Tatsache, dass Frauen Rufus doch ziemlich anzumachen schienen, beunruhigte ihn.
„Die hat´s doch vorher mit vier Kerlen getrieben. Und außerdem ist das Zeug doch sowieso nicht echt.“
Rufus schaute wieder in den Fernseher, ganz so als wolle er die Szene analysieren.
„Nicht echt?“, echote er nachdenklich.
„Na klar. Alles künstlich.“
Samuel blinzelte ihn an. Das war ein guter Moment, vom Film ein wenig abzulenken, nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass die nun beginnende Szene die perverseste war. Rufus war zwar durchaus nicht die Unschuld vom Lande, die Leute gerne in ihm sahen. Doch trotzdem hatte Samuel ein schlechtes Gewissen.
„Ich hab das mal in ´ner Doku gesehen. Die mischen Milch und Puderzucker bis es so aussieht. Schmeckt ja auch viel besser.“
Er grinste nervös.
Rufus nickte, aber sein Blick blieb auf Samuel haften.
„Wie schmeckt es denn in Wirklichkeit?“
Das war er, der Moment. Samuel sah ihn vor sich, in der Reichweite seiner schwitzigen Hände, seiner warmgewordenen Lenden und seiner viel zu engen Hose. Es war wie auf einem goldenen Präsentierteller und er konnte sich förmlich schon die Worte aussprechen hören;
Wieso kostest du nicht mal?
Aber er brachte es einfach nicht über die Lippen. Er schwieg den Jungen an und glotzte bis seine Augen anfingen zu brennen.
Er konnte es nicht.
Und das war der Moment, in dem er bemerkte, dass er Rufus nicht nur ins Bett bekommen wollte. Diese Erkenntnis erschütterte ihn in diesem Augenblick in seinem Innersten.
Das nächste, von dem er Notiz nahm, war wie Rufus die Hände an seinen Hals gelegt hatte und ihn lächelnd küsste.
Da blieb keine Zeit mehr für Zweifel.
Challenge: Porno
Wörter: 467
Genre: Äh...romance?
Warnung: Erwähnung von Sex
Kommentar: Da krame ich sogar meine uralte Original wieder raus. Nicht zu glauben.
Mit Rufus Pornos gucken war nicht dasselbe wie damals in der Schulzeit mit Kumpels verstohlen eine Videokassette reinzuschieben. Mit Kumpels konnte man darüber lachen, dass die Typen immer ihre Socken anbehielten oder dass Stromkästen mit Stroh darunter als Anlass zum Sex genommen wurden.
Man schaute nun mal keine Pornos mit jemandem, den man selbst ins Bett zu kriegen versuchte. Schon gar nicht mit Rufus.
Samuel hatte bei der Hälfte des Filmchens verstohlen die Hand auf der Fernbedienung abgelegt und gespürt wie seine schwitzigen Hände an dem Plastik klebenblieben.
Bis zu dem Moment, in welchem die eine Frau in Nahaufnahme erschien und zwischen den geöffneten Beinen der anderen Frau, die über ihr kniete, es weiß und feucht in ihren Mund tropfte. Er wusste nicht genau, ob er sich schämen oder lachen sollte. Lachen ob der Tatsache, was für ein seltsames Zeugs er doch besaß.
Rufus hielt die Oberschenkel seit Beginn des Abschnitts fest aneinandergedrückt. Und doch legte er nun den Kopf schief und blinzelte;
„Wie geht das denn? Wie kann da soviel aus der Frau rauskommen?“
Samuel schaute ihn verdutzt, dann mit einem amüsierten Lächeln an.
„Du hast doch gesehen“, sagte er und versuchte, möglichst ruhig zu bleiben. Die Tatsache, dass Frauen Rufus doch ziemlich anzumachen schienen, beunruhigte ihn.
„Die hat´s doch vorher mit vier Kerlen getrieben. Und außerdem ist das Zeug doch sowieso nicht echt.“
Rufus schaute wieder in den Fernseher, ganz so als wolle er die Szene analysieren.
„Nicht echt?“, echote er nachdenklich.
„Na klar. Alles künstlich.“
Samuel blinzelte ihn an. Das war ein guter Moment, vom Film ein wenig abzulenken, nicht zuletzt auch wegen der Tatsache, dass die nun beginnende Szene die perverseste war. Rufus war zwar durchaus nicht die Unschuld vom Lande, die Leute gerne in ihm sahen. Doch trotzdem hatte Samuel ein schlechtes Gewissen.
„Ich hab das mal in ´ner Doku gesehen. Die mischen Milch und Puderzucker bis es so aussieht. Schmeckt ja auch viel besser.“
Er grinste nervös.
Rufus nickte, aber sein Blick blieb auf Samuel haften.
„Wie schmeckt es denn in Wirklichkeit?“
Das war er, der Moment. Samuel sah ihn vor sich, in der Reichweite seiner schwitzigen Hände, seiner warmgewordenen Lenden und seiner viel zu engen Hose. Es war wie auf einem goldenen Präsentierteller und er konnte sich förmlich schon die Worte aussprechen hören;
Wieso kostest du nicht mal?
Aber er brachte es einfach nicht über die Lippen. Er schwieg den Jungen an und glotzte bis seine Augen anfingen zu brennen.
Er konnte es nicht.
Und das war der Moment, in dem er bemerkte, dass er Rufus nicht nur ins Bett bekommen wollte. Diese Erkenntnis erschütterte ihn in diesem Augenblick in seinem Innersten.
Das nächste, von dem er Notiz nahm, war wie Rufus die Hände an seinen Hals gelegt hatte und ihn lächelnd küsste.
Da blieb keine Zeit mehr für Zweifel.
no subject
Date: 2010-06-13 09:15 pm (UTC)Dieser Spruch: Wieso kostest du nicht mal? total geil^^.
und das Ende ist einfach nur eeeeeeeeeeeeeeeeeeeep*_*
und du hast es geschafft, dass ich mich ein bisschen ekele. ich sage nur 'tropfen'.
no subject
Date: 2010-06-15 09:29 pm (UTC)Sorry, dass du dich deswegen ekeln musstest. Aber glaub mir, es gibt Leute, die sind davon angeturnt O.o
no subject
Date: 2010-06-13 09:18 pm (UTC)Das mit dem tropfen ... *schauder* oO
Aber das Ende fand ich schön. :-)
no subject
Date: 2010-06-15 09:30 pm (UTC)Dankee =)
Naja, so ist das Leben, oder? Schön und eklig zugleich. ._. Ich mag es, die Dinge so darzustellen.
no subject
Date: 2010-06-14 05:43 am (UTC)no subject
Date: 2010-06-15 09:30 pm (UTC)Dankescheen =)
no subject
Date: 2010-06-14 12:25 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-15 09:30 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-16 03:56 am (UTC)