Titel: Spielermann
Genre: Original
Challenge: Spiel(e)
Warnung: Es ging allein um die Punkte fürs Team.
--
Er hatte sie noch nie so gesehen. Normalerweise trug sie Lavender und Pastellgrün. Normalerweise bestand ihr Make-Up aus dezentem Lidschatten und klarem Nagellack. Jetzt hatte sie nach tagelanger Suche Nagelsticker gefunden und ihm stolz gezeigt. Verwundert hatte er sich eine Handvoll Gummibärchen genommen und höflich genickt. Daraufhin war sie schnaubend im Schlafzimmer verschwunden und er hatte es sich auf der Couch bequem gemacht. Kam schließlich Formel 1. Keine halbe Stunde später setzte sie sich neben ihn und er hatte Mühe, sie zu erkennen. Wo hatte sie bloß das Trikot her? Und die farblich passenden Haargummis? Und waren das WM-Socken von 2006? Was war bloß passiert, er saß hier in Shorts und T-Shirt.
„Schatz?“, fragte er.
„Hmmm?“, erwiderte sie und malte sich mit Hilfe ihres Handspiegels die Nationalflagge auf die Wange.
„Ach, nichts“, murmelte er und nippte an seinem Bier. Das Leben war surreal, hatte doch schon Douglas Adams ihm beigebracht. „Willst du noch wohin?“
„Treff mich mit dem Mädels“, sagte sie lächelnd, hüpfte von der Couch und zauberte von irgendwo eine Flagge hervor. Probeweise schwenkte sie die Flagge und grinste breit, als sie die Haustür öffnete. „Bis dann!“
„Bis dann“, sagte er kleinlaut und winkte ihr hinterher, aber sie sah ihn schon nicht mehr. Er lehnte sich gegen die Couch und schaltete das Rennen ein.
Genre: Original
Challenge: Spiel(e)
Warnung: Es ging allein um die Punkte fürs Team.
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Er hatte sie noch nie so gesehen. Normalerweise trug sie Lavender und Pastellgrün. Normalerweise bestand ihr Make-Up aus dezentem Lidschatten und klarem Nagellack. Jetzt hatte sie nach tagelanger Suche Nagelsticker gefunden und ihm stolz gezeigt. Verwundert hatte er sich eine Handvoll Gummibärchen genommen und höflich genickt. Daraufhin war sie schnaubend im Schlafzimmer verschwunden und er hatte es sich auf der Couch bequem gemacht. Kam schließlich Formel 1. Keine halbe Stunde später setzte sie sich neben ihn und er hatte Mühe, sie zu erkennen. Wo hatte sie bloß das Trikot her? Und die farblich passenden Haargummis? Und waren das WM-Socken von 2006? Was war bloß passiert, er saß hier in Shorts und T-Shirt.
„Schatz?“, fragte er.
„Hmmm?“, erwiderte sie und malte sich mit Hilfe ihres Handspiegels die Nationalflagge auf die Wange.
„Ach, nichts“, murmelte er und nippte an seinem Bier. Das Leben war surreal, hatte doch schon Douglas Adams ihm beigebracht. „Willst du noch wohin?“
„Treff mich mit dem Mädels“, sagte sie lächelnd, hüpfte von der Couch und zauberte von irgendwo eine Flagge hervor. Probeweise schwenkte sie die Flagge und grinste breit, als sie die Haustür öffnete. „Bis dann!“
„Bis dann“, sagte er kleinlaut und winkte ihr hinterher, aber sie sah ihn schon nicht mehr. Er lehnte sich gegen die Couch und schaltete das Rennen ein.
no subject
Date: 2010-06-13 05:15 pm (UTC)es ist auch irgendwie lustig, dass so viele Frauen so verdammt Fussball begeistert geworden sind. find ich toll.