Sommerpäckchen: Schritt halten
Jun. 13th, 2010 03:51 pmTeam: Byron
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Yuuta, Fuji, Mizuki (außerdem - Tennis!Camp!)
Challenge: "Schritt halten"
Warnungen: Viel Introspektive und eine Autorin, die keine Ahnung hat wo ihre Charas hinwollen. x_x
Vorwort: Inspiriert von dieser Szene wo Fuji einfach so unglaublich happy ist, dass Yuuta mit ihm in einer Gruppe ist. Eigentlich denke ich, dass Mizuki und Yuuta sich ein Zimmer geteilt haben, aber dann fand ich diese Variante auch irgendwie spannend ...
Wörter: ~1300
Eigentlich hatte Yuuta vorgehabt, sich mit Mizuki ein Zimmer zu teilen.
Erstens waren sie die einzigen, die aus St. Rudolph hier waren und zweitens – das musste man leider irgendwie zugeben – war er auch der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der Mizuki-san leiden konnte.
Yuuta hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn das ganze Badezimmer mit Mizukis Haarpflegeprodukten vollgestellt gewesen wäre. Oder wenn Mizuki sich auf Yuutas Bett die Fußnägel pedikürt hätte. Das kannte er alles schon aus St. Rudolph, wo Mizuki regelmäßig Beautytage und Wellness-Wochenenden einlegte und Yuuta für ihn irgendwelche Handtücher oder Gurkenscheiben herumtragen musste.
Aber dann hatte sein Aniki ihn so angelächelt vor den Aushängelisten.
Nicht mit diesem Lächeln, was Yuuta immer irgendwie gruselig fand und nach dem früher immer die Kinder vom Spielplatz verschwunden waren, die ihn geärgert hatten (und nie wieder aufgetaucht waren).
Nein, mit diesem ganz seltenen, aufrichtigen Lächeln, das Aniki nur manchmal auspackte und das immer ein bisschen schief und verletzlich aussah, als sei er nicht ganz sicher, wie es ankam.
„Ist das nicht schön? Wir sind in einer Gruppe, Yuuta.“
Und damit hatte der Plan mit Mizuki in ein Zimmer zu gehen irgendwie einen Knacks bekommen. Denn Aniki … Aniki strahlte ihn so scheu und hoffnungsvoll an, dass Yuuta es einfach nicht übers Herz brachte nein zu sagen.
So endete er mit seinem Bruder in einem Zimmer.
Das war okay.
Es war zwar schon Jahre her, dass Yuuta sich das letzte Mal mit ihm ein Zimmer geteilt hatte, aber Aniki war die meiste Zeit über heiter und ausgeglichen und er hinterließ das Badezimmer in einem brauchbaren Zustand. Er tauchte nachts nicht besoffen im Zimmer auf und reiherte neben das Bett (wie gewisse andere Leute in diesem Camp) und er stand auch nicht morgens um fünf auf um Gewicht zu stemmen oder joggen zu gehen.
Yuuta war ja ein motivierter junge Mann, aber das ging zu weit. Ehrgeiz hin oder her - er brauchte seinen Schlaf.
So gesehen war Aniki sicher nicht der schlimmste Zimmerpartner, den man erwischen konnte.
Dafür hatte Aniki andere Seiten, mit denen Yuuta weniger gut klar kam.
Für das eine konnte er nicht mal was.
Aber es war eben schwer in einem Camp zu sein, wo jeder jeden kannte und jeder wusste wer Fuji Syusuke war, waren es nun die Spieler oder die Trainer, und wo man von Anfang an den Stempel „… und das ist also Fujis kleiner Bruder“ weg hatte.
Das Problem war ja nicht neu und inzwischen war Yuuta klar, dass Aniki am wenigsten dafür konnte, wie andere Leute ihn sahen. Aber ein bisschen frustrierend war es trotzdem.
Sogar Mizuki-san, der nun vorbehaltlos auf seiner Seite hätte stehen sollte, murmelte immer völlig begeistert etwas davon Anikis einzig wahrer Rivale zu sein (hah!) , wenn sie am Rand standen und dabei zusahen, wie Fuji andere Campteilnehmer plattmachte. Im Doppel und im Einzel, vorwärts, rückwärts und mit geschlossenen Augen.
Mit seinem Bruder Schritt zu halten, war unmöglich und für immer unerreichbar.
Zugegeben, das war nicht schön. Das machte ihn immer noch fertig, wenn er zu lange darüber nachdachte.
Trotzdem war irgendetwas anders geworden in letzter Zeit. Und das lag nicht nur an dem Spiel gegen Seigaku vor ein paar Wochen.
Möglicherweise war Yuuta in solchen Augenblicken auch immer ein bisschen stolz auf seinen Aniki.
So einen coolen Bruder hatte nicht jeder.
Für das andere konnte Aniki nun fast noch weniger.
Das verstand Yuuta selbst nicht ganz, wenn er ehrlich war.
Es hat paradoxerweise etwas damit zu tun, dass Yuuta auf einmal so gut mit ihm klar kam. Viel besser als erwartet. Und nicht nur widerwillig.
Als ihm einmal ‚das hat nun wirklich keinen überrascht, dass du gewonnen hast‘ rausrutschte, sah Aniki tatsächlich so geknickt aus, dass Yuuta sofort ein ‚war aber sehr cool‘ hinterher nuschelte und verlegen zur Seite blickte, als Aniki ihn anstrahlte.
Das war früher nicht so gewesen.
Nicht, dass ihm Syusukes Gefühle jemals wirklich am Arsch vorbeigegangen waren. Aber es war eben alles leichter und gradliniger gewesen, als er Aniki noch für himmelhoch überlegen, abgefahren und unkaputtbar gehalten hatte.
Inzwischen war Yuuta älter und ihm war klar, dass vieles von dem was sein Bruder machte, tat oder sagte nur Fassade war - das unerschütterliche Lächeln inklusive. Besonders das unerschütterliche Lächeln.
Tagsüber kam er nicht oft dazu, darüber nachzudenken, weil alles mit Training und persönlichem Drama zwischen den anderen Spielern ausgefüllt war. Ständig gab es Kleinkriege, Prügeleien im Speisesaal oder irgendjemand hatte jemand anderen die Treppe runter geschubst oder dessen Haarpflegelotion all gemacht.
Camp war ziemlich anstrengend auf jeder Ebene.
Mizuki-san dagegen war hin und weg von den ganzen Daten, die er hier sammeln konnte. Er gestand Yuuta (nachdem er wieder mit ihm redete und ihm vergeben hatte, dass sie nun doch kein Zimmer teilten), dass er schon zwei vollgekritzelte Notizbücher unter seiner Matratze liegen hatte.
Das war gut für ihn.
Leider versuchte er danach Yuuta zu überreden, ihn nachts unter seinem Bett schlafen zu lassen oder wenigstens eine Kamera in ihrem Zimmer zu installieren, damit er aus nächster Nähe Daten über Fuji sammeln konnte.
Das fand Yuuta wiederum weniger gut.
Als er versuchte ihm das klar und deutlich zu vermitteln, hob Mizuki-san den dunkelgelockten Kopf aus seinen Notizen, legte den Kopf schief und sah ihn plötzlich sehr interessiert an. So als sei Yuuta eine sehr interessante Spezies, die er unter dem Mikroskop genauer betrachten wollte.
„Sieh an, sieh an“, schnurrte Mizuki und zwirbelte nachdenklich eine schwarze Haarsträhne zwischen zwei Fingern. „Woher kommt denn dieser plötzliche und unerwartete Beschützerinstinkt? Das ist ja ganz neu.“
„Da ist kein … ich bin nicht … was?“ grummelte Yuuta verwirrt und zerknüllte seine rote Trainingsjacke unruhig zwischen den Händen.
„Es war dir doch bisher auch egal, wenn ich Daten über deinen Bruder gesammelt habe“, stellte Mizuki fest. Er saß auf einem Fensterbrett im Flur und hatte elegant die Beine übereinander geschlagen. Die untergehende Sonne tauchte seine sonst immer ein bisschen zu blassen, spitzen Gesichtszüge in äußerst vorteilhaftes, warmes, rötliches Licht.
„Das kannst du ja auch weiterhin machen. Aber muss das denn so … müssen die denn so privat sein?“, murmelte Yuuta. Seine Handflächen schwitzten und seine Trainingsjacke drohte ihm aus den Fingern zu gleiten.
Irgendwie – und er wusste genau genommen gar nicht wieso – war das alles grade mehr als unangenehm.
Mizukis Lächeln wurde breiter und noch künstlicher und möglicherweise ein kleines bisschen spitz. „Wie süß“, sagte er delikat.
Yuuta wurde rot und krächzte: „… was?“
„Schön, dass das Camp so positive Auswirkungen auf eure Beziehung hat.“
Yuuta blinzelte verwirrt. „W-wovon redest du denn, Mizuki-san…?“
„Schon gut, das muss dir nicht peinlich sein, Yuuta-kun. Ich finde das ganz und gar entzückend.“ Dann drückte Mizuki ein paar Mal gewaltsam auf seinem Kugelschreiber herum und begann nachdrücklich etwas in sein Notizbuch zu kritzeln. Er drückte so fest auf, dass er Löcher im Papier hinterließ. Und er sah ganz und gar nicht entzückt aus.
Yuuta hatte absolut keine Ahnung, wovon er redete und worauf er hinaus wollte oder was eigentlich los war. Das war nun nichts Neues, es ging ihm sehr häufig so, wenn Mizuki etwas sagte, aber wenn es ausgerechnet um Aniki ging, war das alles noch blöder als sonst.
Deswegen tat er das, was in solchen Momenten meistens tat. Er stammelte finster: „Mizuki-san …!“ und entfloh.
In seinem Zimmer warf er frustriert die zerknäulte Jacke in eine Ecke, stapfte wortlos an seinem verdutzten Aniki vorbei, knallte die Badezimmertür und nahm erst mal eine lange, kalte Dusche.
Auch das tat er häufig nach solchen Momenten.
Momenten, in denen er einfach nicht schlau wurde aus Mizuki-san und in denen dieser irgendwie noch anstrengender und schwieriger war als sonst.
Camp war doof.
Yuuta hasste Camp.
Fortsetzung kommt gleich
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Yuuta, Fuji, Mizuki (außerdem - Tennis!Camp!)
Challenge: "Schritt halten"
Warnungen: Viel Introspektive und eine Autorin, die keine Ahnung hat wo ihre Charas hinwollen. x_x
Vorwort: Inspiriert von dieser Szene wo Fuji einfach so unglaublich happy ist, dass Yuuta mit ihm in einer Gruppe ist. Eigentlich denke ich, dass Mizuki und Yuuta sich ein Zimmer geteilt haben, aber dann fand ich diese Variante auch irgendwie spannend ...
Wörter: ~1300
Eigentlich hatte Yuuta vorgehabt, sich mit Mizuki ein Zimmer zu teilen.
Erstens waren sie die einzigen, die aus St. Rudolph hier waren und zweitens – das musste man leider irgendwie zugeben – war er auch der einzige Mensch auf der ganzen Welt, der Mizuki-san leiden konnte.
Yuuta hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn das ganze Badezimmer mit Mizukis Haarpflegeprodukten vollgestellt gewesen wäre. Oder wenn Mizuki sich auf Yuutas Bett die Fußnägel pedikürt hätte. Das kannte er alles schon aus St. Rudolph, wo Mizuki regelmäßig Beautytage und Wellness-Wochenenden einlegte und Yuuta für ihn irgendwelche Handtücher oder Gurkenscheiben herumtragen musste.
Aber dann hatte sein Aniki ihn so angelächelt vor den Aushängelisten.
Nicht mit diesem Lächeln, was Yuuta immer irgendwie gruselig fand und nach dem früher immer die Kinder vom Spielplatz verschwunden waren, die ihn geärgert hatten (und nie wieder aufgetaucht waren).
Nein, mit diesem ganz seltenen, aufrichtigen Lächeln, das Aniki nur manchmal auspackte und das immer ein bisschen schief und verletzlich aussah, als sei er nicht ganz sicher, wie es ankam.
„Ist das nicht schön? Wir sind in einer Gruppe, Yuuta.“
Und damit hatte der Plan mit Mizuki in ein Zimmer zu gehen irgendwie einen Knacks bekommen. Denn Aniki … Aniki strahlte ihn so scheu und hoffnungsvoll an, dass Yuuta es einfach nicht übers Herz brachte nein zu sagen.
So endete er mit seinem Bruder in einem Zimmer.
Das war okay.
Es war zwar schon Jahre her, dass Yuuta sich das letzte Mal mit ihm ein Zimmer geteilt hatte, aber Aniki war die meiste Zeit über heiter und ausgeglichen und er hinterließ das Badezimmer in einem brauchbaren Zustand. Er tauchte nachts nicht besoffen im Zimmer auf und reiherte neben das Bett (wie gewisse andere Leute in diesem Camp) und er stand auch nicht morgens um fünf auf um Gewicht zu stemmen oder joggen zu gehen.
Yuuta war ja ein motivierter junge Mann, aber das ging zu weit. Ehrgeiz hin oder her - er brauchte seinen Schlaf.
So gesehen war Aniki sicher nicht der schlimmste Zimmerpartner, den man erwischen konnte.
Dafür hatte Aniki andere Seiten, mit denen Yuuta weniger gut klar kam.
Für das eine konnte er nicht mal was.
Aber es war eben schwer in einem Camp zu sein, wo jeder jeden kannte und jeder wusste wer Fuji Syusuke war, waren es nun die Spieler oder die Trainer, und wo man von Anfang an den Stempel „… und das ist also Fujis kleiner Bruder“ weg hatte.
Das Problem war ja nicht neu und inzwischen war Yuuta klar, dass Aniki am wenigsten dafür konnte, wie andere Leute ihn sahen. Aber ein bisschen frustrierend war es trotzdem.
Sogar Mizuki-san, der nun vorbehaltlos auf seiner Seite hätte stehen sollte, murmelte immer völlig begeistert etwas davon Anikis einzig wahrer Rivale zu sein (hah!) , wenn sie am Rand standen und dabei zusahen, wie Fuji andere Campteilnehmer plattmachte. Im Doppel und im Einzel, vorwärts, rückwärts und mit geschlossenen Augen.
Mit seinem Bruder Schritt zu halten, war unmöglich und für immer unerreichbar.
Zugegeben, das war nicht schön. Das machte ihn immer noch fertig, wenn er zu lange darüber nachdachte.
Trotzdem war irgendetwas anders geworden in letzter Zeit. Und das lag nicht nur an dem Spiel gegen Seigaku vor ein paar Wochen.
Möglicherweise war Yuuta in solchen Augenblicken auch immer ein bisschen stolz auf seinen Aniki.
So einen coolen Bruder hatte nicht jeder.
Für das andere konnte Aniki nun fast noch weniger.
Das verstand Yuuta selbst nicht ganz, wenn er ehrlich war.
Es hat paradoxerweise etwas damit zu tun, dass Yuuta auf einmal so gut mit ihm klar kam. Viel besser als erwartet. Und nicht nur widerwillig.
Als ihm einmal ‚das hat nun wirklich keinen überrascht, dass du gewonnen hast‘ rausrutschte, sah Aniki tatsächlich so geknickt aus, dass Yuuta sofort ein ‚war aber sehr cool‘ hinterher nuschelte und verlegen zur Seite blickte, als Aniki ihn anstrahlte.
Das war früher nicht so gewesen.
Nicht, dass ihm Syusukes Gefühle jemals wirklich am Arsch vorbeigegangen waren. Aber es war eben alles leichter und gradliniger gewesen, als er Aniki noch für himmelhoch überlegen, abgefahren und unkaputtbar gehalten hatte.
Inzwischen war Yuuta älter und ihm war klar, dass vieles von dem was sein Bruder machte, tat oder sagte nur Fassade war - das unerschütterliche Lächeln inklusive. Besonders das unerschütterliche Lächeln.
Tagsüber kam er nicht oft dazu, darüber nachzudenken, weil alles mit Training und persönlichem Drama zwischen den anderen Spielern ausgefüllt war. Ständig gab es Kleinkriege, Prügeleien im Speisesaal oder irgendjemand hatte jemand anderen die Treppe runter geschubst oder dessen Haarpflegelotion all gemacht.
Camp war ziemlich anstrengend auf jeder Ebene.
Mizuki-san dagegen war hin und weg von den ganzen Daten, die er hier sammeln konnte. Er gestand Yuuta (nachdem er wieder mit ihm redete und ihm vergeben hatte, dass sie nun doch kein Zimmer teilten), dass er schon zwei vollgekritzelte Notizbücher unter seiner Matratze liegen hatte.
Das war gut für ihn.
Leider versuchte er danach Yuuta zu überreden, ihn nachts unter seinem Bett schlafen zu lassen oder wenigstens eine Kamera in ihrem Zimmer zu installieren, damit er aus nächster Nähe Daten über Fuji sammeln konnte.
Das fand Yuuta wiederum weniger gut.
Als er versuchte ihm das klar und deutlich zu vermitteln, hob Mizuki-san den dunkelgelockten Kopf aus seinen Notizen, legte den Kopf schief und sah ihn plötzlich sehr interessiert an. So als sei Yuuta eine sehr interessante Spezies, die er unter dem Mikroskop genauer betrachten wollte.
„Sieh an, sieh an“, schnurrte Mizuki und zwirbelte nachdenklich eine schwarze Haarsträhne zwischen zwei Fingern. „Woher kommt denn dieser plötzliche und unerwartete Beschützerinstinkt? Das ist ja ganz neu.“
„Da ist kein … ich bin nicht … was?“ grummelte Yuuta verwirrt und zerknüllte seine rote Trainingsjacke unruhig zwischen den Händen.
„Es war dir doch bisher auch egal, wenn ich Daten über deinen Bruder gesammelt habe“, stellte Mizuki fest. Er saß auf einem Fensterbrett im Flur und hatte elegant die Beine übereinander geschlagen. Die untergehende Sonne tauchte seine sonst immer ein bisschen zu blassen, spitzen Gesichtszüge in äußerst vorteilhaftes, warmes, rötliches Licht.
„Das kannst du ja auch weiterhin machen. Aber muss das denn so … müssen die denn so privat sein?“, murmelte Yuuta. Seine Handflächen schwitzten und seine Trainingsjacke drohte ihm aus den Fingern zu gleiten.
Irgendwie – und er wusste genau genommen gar nicht wieso – war das alles grade mehr als unangenehm.
Mizukis Lächeln wurde breiter und noch künstlicher und möglicherweise ein kleines bisschen spitz. „Wie süß“, sagte er delikat.
Yuuta wurde rot und krächzte: „… was?“
„Schön, dass das Camp so positive Auswirkungen auf eure Beziehung hat.“
Yuuta blinzelte verwirrt. „W-wovon redest du denn, Mizuki-san…?“
„Schon gut, das muss dir nicht peinlich sein, Yuuta-kun. Ich finde das ganz und gar entzückend.“ Dann drückte Mizuki ein paar Mal gewaltsam auf seinem Kugelschreiber herum und begann nachdrücklich etwas in sein Notizbuch zu kritzeln. Er drückte so fest auf, dass er Löcher im Papier hinterließ. Und er sah ganz und gar nicht entzückt aus.
Yuuta hatte absolut keine Ahnung, wovon er redete und worauf er hinaus wollte oder was eigentlich los war. Das war nun nichts Neues, es ging ihm sehr häufig so, wenn Mizuki etwas sagte, aber wenn es ausgerechnet um Aniki ging, war das alles noch blöder als sonst.
Deswegen tat er das, was in solchen Momenten meistens tat. Er stammelte finster: „Mizuki-san …!“ und entfloh.
In seinem Zimmer warf er frustriert die zerknäulte Jacke in eine Ecke, stapfte wortlos an seinem verdutzten Aniki vorbei, knallte die Badezimmertür und nahm erst mal eine lange, kalte Dusche.
Auch das tat er häufig nach solchen Momenten.
Momenten, in denen er einfach nicht schlau wurde aus Mizuki-san und in denen dieser irgendwie noch anstrengender und schwieriger war als sonst.
Camp war doof.
Yuuta hasste Camp.
Fortsetzung kommt gleich
no subject
Date: 2010-06-13 07:35 pm (UTC)Yuuta ist einfach super getroffen, genau wie seine vertrackte Beziehung zu Fuji! Die beiden sind einfach nur Zucker! *-* (Fuji kriegt sie alle XD)
no subject
Date: 2010-06-27 03:27 am (UTC)Yuuta hasste Camp.
Allein diese zwei Sätze haben mir gerade ein langes, langes "Awww~" entweichen lassen. Ich möchte ihn puscheln. *__*
Und dass Fuji mit seinem Lächeln andere Kinder dazu bringen kann nie wieder aufzutauchen, passt zu ihm. ^^