Sommerchallenge: Solofeier
Jun. 13th, 2010 01:05 amTitel: Solo-Feier
Genre: Original
Challenge: Teilchenbewegung
Warnung: nicht beta gelesen, und ich bin doch recht angetrunken, und es ist mit Sicherheit komisch, ich bin mir nicht sicher, ob meine Wortspielchen rüberkommen. Ich weiß nur, dass es nicht so geworden ist, wie ich dachte, aber egal, unser Team braucht PUNKTE. Los team.
Sie ging allein auf Partys und wurde zur notorischen Lügnerin. "Meine Freundin kommt noch.", "Ein paar meiner Leute sind auf'm Balkon.", "Ich warte eigentlich noch auf jemanden.", "Ja, die sind alle schon gegangen, die haben alle schon schlapp gemacht.", "Meine Freunde schwirren hier irgendwo rum." Niemand schwirrte. Niemand kam.
Sie war allein auf Partys gegangen, hatte gesagt: "Ich bin allein gekommen.", wurde mit freundlichen, mitleidigen Lächeln bedacht, in Smalltalk einbezogen und dann stehengelassen. Sie musste allein nach Hause gehen.
Jetzt ging sie auf Partys, allein, tat so als ob nicht, und war mittendrin im körperlichen Chaos. Schwebte mit den anderen auf der Welle des Herdenwohlseins. Musik, Essen, Alkohol, Geschwätz, Kontakt.
Sie schlief selten allein. Einmal als Teil angenommen, erledigte ihr Körper den Rest. Verlor sich in der Bewegung. Schwingend, vibrierend, hitzig, verzweifelt.
Die Teile fügten sich mit der Mittagssonne zusammen, schoben ihrem Körper Scham zu, und Verlangen nach neuen Teilchen.
Sie ging allein auf Partys, belog Fremde zur Rechtfertigung, und verdrängte, und suchte.
Genre: Original
Challenge: Teilchenbewegung
Warnung: nicht beta gelesen, und ich bin doch recht angetrunken, und es ist mit Sicherheit komisch, ich bin mir nicht sicher, ob meine Wortspielchen rüberkommen. Ich weiß nur, dass es nicht so geworden ist, wie ich dachte, aber egal, unser Team braucht PUNKTE. Los team.
Sie ging allein auf Partys und wurde zur notorischen Lügnerin. "Meine Freundin kommt noch.", "Ein paar meiner Leute sind auf'm Balkon.", "Ich warte eigentlich noch auf jemanden.", "Ja, die sind alle schon gegangen, die haben alle schon schlapp gemacht.", "Meine Freunde schwirren hier irgendwo rum." Niemand schwirrte. Niemand kam.
Sie war allein auf Partys gegangen, hatte gesagt: "Ich bin allein gekommen.", wurde mit freundlichen, mitleidigen Lächeln bedacht, in Smalltalk einbezogen und dann stehengelassen. Sie musste allein nach Hause gehen.
Jetzt ging sie auf Partys, allein, tat so als ob nicht, und war mittendrin im körperlichen Chaos. Schwebte mit den anderen auf der Welle des Herdenwohlseins. Musik, Essen, Alkohol, Geschwätz, Kontakt.
Sie schlief selten allein. Einmal als Teil angenommen, erledigte ihr Körper den Rest. Verlor sich in der Bewegung. Schwingend, vibrierend, hitzig, verzweifelt.
Die Teile fügten sich mit der Mittagssonne zusammen, schoben ihrem Körper Scham zu, und Verlangen nach neuen Teilchen.
Sie ging allein auf Partys, belog Fremde zur Rechtfertigung, und verdrängte, und suchte.
no subject
Date: 2010-06-13 06:10 am (UTC)no subject
Date: 2010-06-13 09:56 am (UTC)no subject
Date: 2010-06-13 09:43 am (UTC)Aber darüber habe ich in letzter Zeit auch nachgedacht: Verstecken, dass man einsam ist. Ein Zustand, an den man früher irgendwie nie denken konnte und etwas, das mir völlig neu erscheint. .___.
no subject
Date: 2010-06-13 10:20 am (UTC)mir ist es gestern nur wieder aufgefallen, dass man doch ein wenig doof angeguckt wird, wenn man irgendwo alleine auf ner party ist.
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Date: 2010-06-14 12:44 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-14 09:43 pm (UTC)es ist traurig aber wahr, dass Allein-Sein auf Partys schon fast als verpöhnt gilt.