Team: Sartre
Autor: Jenchan
Challenge: The loniest number is number 1
Word count: 334
Fandom: Original
Titel: (Das ist so kurz, das braucht keinen Titel)
Warnungen: keine (ja wirklich keine ^^***)
Kommentar: Eigentlich bin ich ja nicht so für kurze Sachen, aber das hat sich nicht anders schreiben lassen. Naja und ihr glaubt sicher langsam, dass ich tag und nacht vor dem Laptop sitze und nur schreibe, um hier spammen zu können >.< so ist das nicht! Ich bin nur grad wieder irgendwie kreativ geworden @.@
The loniest number is number 1
Er hatte es geschafft. Erfolg auf ganzer Linie. Sein Leben lang schon lief er auf der Überholspur, hatte alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Ohne Rücksicht auf Verluste war er immer höher geklettert und hatte alle anderen zurückgelassen. Er wollte erster sein. Der Beste in Allem sein. Er wollte die Nummer eins sein.
Das hatte er geschafft. Ohne große Mühe hatte er sein Ziel erreicht. Er war der Beste. Er stand ganz oben und die Welt lag ihm zu Füßen. Wenn er hinabblickte, konnte er sie sehen, die Menschen, die versuchten wie er zu sein. Sie waren winzig, fast so wie Ameisen. Ganz weit entfernt.
Er ergötzte sich regelrecht an dem Gefühl, erhaben zu sein. Konnte sich gar nicht satt sehen, an den Menschen, die es nicht geschafft hatten. Die nicht das erreichen konnten, was er erreicht hatte. Geld, Macht, Ruhm und Ehre. Er besaß alles, konnte sich alles leisten, was er wollte.
Er war glücklich, denn das war sein Ziel gewesen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, besonders als er sich immer und immer wieder gegen andere Aufstrebende behauptete. Die Nummer eins gehörte ihm, das hatte er schon gewusst, als er seine ersten Schritte getan hatte. Jeder hatte das gewusst und die, die es nicht wahrhaben wollten, mussten es eben auf die harte Tour lernen.
Erst mit der Zeit wurde ihm etwas bewusst. Erst mit der Zeit erkannte er in seinem Plan einen Fehler. Erst am Ende seines Lebens, als er allein in seinem Bett lag, krank und bereit dem Tod in die Arme zu laufen. Erst da bemerkte er die Einsamkeit, die auf seinem Gipfel herrschte. Als niemand auch nur eine Träne um ihn weinte und sich keiner Sorgen machte, da wurde ihm bewusst, dass die Nummer eins einen großen Preis verlangte. Sie blendete einem mit Erfolg und präsentierte sich als das Beste, was es gab.
Aber als er seinen letzten Atemzug tat, wusste er, dass die Nummer eins eigentlich gar nicht so toll war. Eigentlich, eigentlich war sie nur sehr einsam...
Ich geb ja schon ne Ruhe >.< (vorerst)
Autor: Jenchan
Challenge: The loniest number is number 1
Word count: 334
Fandom: Original
Titel: (Das ist so kurz, das braucht keinen Titel)
Warnungen: keine (ja wirklich keine ^^***)
Kommentar: Eigentlich bin ich ja nicht so für kurze Sachen, aber das hat sich nicht anders schreiben lassen. Naja und ihr glaubt sicher langsam, dass ich tag und nacht vor dem Laptop sitze und nur schreibe, um hier spammen zu können >.< so ist das nicht! Ich bin nur grad wieder irgendwie kreativ geworden @.@
The loniest number is number 1
Er hatte es geschafft. Erfolg auf ganzer Linie. Sein Leben lang schon lief er auf der Überholspur, hatte alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Ohne Rücksicht auf Verluste war er immer höher geklettert und hatte alle anderen zurückgelassen. Er wollte erster sein. Der Beste in Allem sein. Er wollte die Nummer eins sein.
Das hatte er geschafft. Ohne große Mühe hatte er sein Ziel erreicht. Er war der Beste. Er stand ganz oben und die Welt lag ihm zu Füßen. Wenn er hinabblickte, konnte er sie sehen, die Menschen, die versuchten wie er zu sein. Sie waren winzig, fast so wie Ameisen. Ganz weit entfernt.
Er ergötzte sich regelrecht an dem Gefühl, erhaben zu sein. Konnte sich gar nicht satt sehen, an den Menschen, die es nicht geschafft hatten. Die nicht das erreichen konnten, was er erreicht hatte. Geld, Macht, Ruhm und Ehre. Er besaß alles, konnte sich alles leisten, was er wollte.
Er war glücklich, denn das war sein Ziel gewesen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, besonders als er sich immer und immer wieder gegen andere Aufstrebende behauptete. Die Nummer eins gehörte ihm, das hatte er schon gewusst, als er seine ersten Schritte getan hatte. Jeder hatte das gewusst und die, die es nicht wahrhaben wollten, mussten es eben auf die harte Tour lernen.
Erst mit der Zeit wurde ihm etwas bewusst. Erst mit der Zeit erkannte er in seinem Plan einen Fehler. Erst am Ende seines Lebens, als er allein in seinem Bett lag, krank und bereit dem Tod in die Arme zu laufen. Erst da bemerkte er die Einsamkeit, die auf seinem Gipfel herrschte. Als niemand auch nur eine Träne um ihn weinte und sich keiner Sorgen machte, da wurde ihm bewusst, dass die Nummer eins einen großen Preis verlangte. Sie blendete einem mit Erfolg und präsentierte sich als das Beste, was es gab.
Aber als er seinen letzten Atemzug tat, wusste er, dass die Nummer eins eigentlich gar nicht so toll war. Eigentlich, eigentlich war sie nur sehr einsam...
Ich geb ja schon ne Ruhe >.< (vorerst)
no subject
Date: 2010-06-14 09:51 pm (UTC)Er ergötzte sich regelrecht an dem Gefühl, erhaben zu sein. Konnte sich gar nicht satt sehen, an den Menschen, die es nicht geschafft hatten. Die nicht das erreichen konnten, was er erreicht hatte. das find ich gut, weil es so schön Arschloch ist. Und das ist ein guter Kontrast zu dem eigentlichen Problem.
Sie waren winzig, fast so wie Ameisen. hier überleg ich, ob der Satz ohne das 'fast so' noch besser wirken würde. Überleg mal, was du dazu sagen würdest.
ebenso bei Als niemand auch nur eine Träne um ihn weinte und sich keiner Sorgen machte, da hätte ich den Teil mit den Sorgen vielleicht wieder rausgenommen. Aber das ist jetzt eher persönliche Preferenz, als das es wirklich störend ist.
no subject
Date: 2010-06-15 04:42 pm (UTC)Hmm... ja irgendwie hast du recht. Ich werd das in Zukunft beherzigen.
Es sollte mehr so Leser geben, die ihre Meinung so sagen.
*konstruktive Kritik anlieb*
Vielen Dank!