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Titel: Hunde, die bellen, beißen nicht (ja, ich mach es mir so einfach XD)
Autor: [livejournal.com profile] rolly_chan
Fandom: Original
Challenge: Hunde, die bellen, beißen nicht
Warnungen: öhm, sappy? Sehr sappy? Fluff? Kitsch und... fluff? Und, äh, ist vielleicht nicht wirklich eine Warnung wert, aber femmslash ^-^
Team: Byron
Kommentar: Tja... ich kann leider im Moment nichts anderes als Fluff und Kitsch schreiben. Für alles andere (außer meine Tactics-Ff) bin ich zu happy |D (eigentlich ist diese Story dafür da, dass ich vom Kitsch wieder runterkomme... deswegen ist sie so überzuckert XD)


„Caaarlaaa!“, rief Shari, als sie sich ihrer Freundin um den Hals warf und ihr Gesicht in deren Halsbeuge vergrub, um den unvergleichlichen Geruch in sich aufzunehmen, der an Carla haftete.
Carla kicherte, als sie ihre Arme um Shari schlang.
„Deine Ohren, Shari...“
„Ups.“
Shari ließ schnell ihre Hundeohren verschwinden, bevor noch ein zu neugieriger Passant sie sah und Shari dann mit einem Haufen unangenehmer Fragen bombardierte. Carla wollte nicht, dass Shari unnötig Aufmerksamkeit auch sich zog und in Schwierigkeiten geriet – und für Carla würde Shari alles tun.
Carla löste sich etwas von ihr, nahm jedoch Sharis Hand in ihre und zog diese zu einer tief wachsenden Weide, umringt von lauter kleinen, gelben Blümchen. Carla suchte sich zielsicher einen Platz direkt am Stamm der Weide, an dem die mit Blättern überfüllten Äste sie beide effektiv vor den Blicken anderer abschirmten.
Shari schmiegte sich fast schon mit ihrem ganzen Körper an Carla und legte ihren Kopf seitlich auf Carlas Schulter, das Gesicht zu deren Hals gewandt.
Sie fühlte sich so unglaublich wohl und warm und glücklich, dass sie Carla einfach drücken musste.
„Shari... du bist doch ein Hundedämon, warum schnurrst du?“, fragte Carla kichernd, ihre Hand in Sharis weichen Haaren vergraben.
Carlas Körper vibrierte leicht, als sie kicherte, und Shari presste sich, wenn es ging, noch enger an diese, sodass sie, um Carla noch näher zu sein, schon unter ihr T-Shirt krabbeln müsste.
„Ich schnurre nicht“, erwiderte Shari einfach, „Schnurren tun nur Katzendämonen. Ich bin kein Katzendämon!“
Sie hob ihren Kopf, um Carla über die Wange zu lecken, was diese nur noch mehr dazu brachte, zu kichern.
Shari liebte es, wenn Carlas Körper so vibrierte.
„Das sieht schon mehr nach Hund aus...“, sagte Carla grinsend und kraulte Shari da, wo ihre Ohren hätten sein müssen. Sofort tauchten diese wieder auf und zuckten leicht, als Carlas Finger sich dahinter bewegten und dort weiterkraulten.
„Mmmmh, Carlaaa.“ Shari schlag ihre Arme um Carlas Hals und lehnte ihre Stirn gegen die ihrer Freundin.
„Wann bestätigst du denn endlich, dass du meine Herrin bist?“, jammerte Shari und spürte, wie Carla sich augenblicklich anspannte. Shari mochte es nicht, wenn Carla sich unwohl fühlte.
„Shari... ich... ähm, es... geht nicht...“
Shari löste sich von Carla und setzte sich im Schneidersitz vor diese, sie mit zusammengezogenen Augenbrauen anblickend.
„Aber warum nicht, Carla? Ich kann nur dich als Herrin akzeptieren! Magst du mich etwa nicht?“
Carla starrte wie erstarrt in Sharis Augen.
„Warum redest du nicht gerne darüber, Carla?“ Shari sank zurück und ließ ihre Ohren hängen, um Carla unmissverständlich klar zu machen, dass sie traurig war.
„Shari... muss das denn unbedingt sein? Ich meine... reicht dir nicht das, was wir haben?“
Carla rutschte nervös näher, bis sie vor Shari kniete, und stützte sich mit den Händen vorne am Boden ab.
„Warum brauchst du unbedingt eine Herrin?“
Shari legte ihren Kopf schief.
„Jeder Hundedämon braucht eine Herrin“, sagte sie. War das nicht normal so? Shari kannte es nicht anders, also blinkte sie Carla verwirrt an.
„Shari... bitte. Erklär es mir. Warum brauchst du eine Herrin?“
Doch Shari wusste nicht, wie sie es erklären sollte. Sie war ein Hundedämon und Hundedämonen brauchten Herren. Es war natürlich so. Und Shari verstand diese Frage nicht, was sie nur weiter verwirrte, je länger sie darüber nachdachte.
Shari musste wohl die Panik, die sie empfand, auf ihrem Gesicht wiedergespiegelt haben, denn Carlas Finger schoben sich plötzlich auf Sharis Wange und die Verwirrung ließ nach.
„Carla, ich weiß es nicht“, hauchte Shari schwach. „Ich weiß nur, dass wenn du es nicht bestätigst, du mich nicht gern hast...“
Carlas zweite Hand legte sich auf Sharis andere Wange und sie hielt Sharis Gesicht fest, aber sanft in ihren Händen.
„Ich hab dich aber furchtbar gern, Shari...“
„Warum bestätigst du es dann nicht?“, flüsterte Shari und unterdrückte das Verlangen, sich wieder an Carla zu kuscheln.
Carla biss sich auf die Unterlippe und sah kurz zur Seite.
„Du... du hast doch gesagt, dass wenn ich deine Herrin werde... ich dir alles befehlen könnte, was ich wollte, richtig?“
Shari nickte und Carla sah ihr wieder in die Augen, ihre Finger streichelten Sharis Wange und sie lehnte ihren Kopf in Carlas Hand und schloss die Augen. Beinah schnurrte sie wieder.
„Ich... ich will dir aber nichts befehlen, Shari... Ich will, dass du selbst entscheidest. Ich will dich nicht kontrollieren.“
Shari lehnte sich nach vorn und umarmte Carla, die sich sichtlich entspannte.
„Aber das tust du doch schon, Carla...“
Shari merkte, wie Carla die Luft anhielt und langsam zwischen ihren Zähnen entweichen ließ.
„Seit wann?“
„Seit du mich besitzt.“
Carla hielt Shari fest, als hätte sie Angst, zu fallen, und Shari klammerte sich an sie, um ihr das Gefühl zu geben, dass sie sicher war. Hier, bei Shari.
„Und seit wann... besitze ich dich?“, flüsterte Carla. Ihr Atem streifte Sharis Nacken.
„Seit du mich akzeptiert hast... Jetzt musst du nur bestätigen, dass du meine Herrin bist, und ich bin für immer an dich gebunden.“
Carla erschauderte und Shari drückte sie an sich, besorg, was mit Carla nicht stimmte.
„Was ist los, Carla?“
Carlas kurze Haare kitzelten Sharis Wange, als sie den Kopf leicht schüttelte.
„Ich habe Angst, dir aus Versehen etwas zu befehlen, das ich bereuen werde. Ich will dich nicht kontrollieren...“
Shari lachte leise nach diesem Geständnis.
„Aber Carla, ich gehorche dir doch nicht blind. Ich bin stark genug, dass ich mich gegen Befehle wehren kann, von denen ich glaube, dass sie falsch sind.“
Carla lehnte sich zurück, um Shari ins Gesicht sehen zu können, ihre Augen weit geöffnet.
„Dann habe ich mir ganz umsonst Sorgen gemacht?“, fragte sie ungläubig.
Shari nickte vehement und griff mit beiden Händen nach Carlas Hand, drehte sie mit der einen so, dass die Handinnenfläche nach oben zeigte, und mit der anderen zog sie kleine Kreise auf dieser.
Carla lächelte sie an und wuschelte mit ihrer freien Hand durch Sharis Haare.
„Also gut, ich bestätige, dass ich deine Herrin bin, du sturer Hundedämon, du.“
Shari lachte und kuschelte sich wieder an Carla, als sie spürte, dass alles wieder in Ordnung war und Carlas Körper sich entspannte, als wären all die Sorgen einfach von ihr abgefallen.
Was in gewissem Maße auch stimmte.
Shari vergrub erneut ihren Kopf in Carlas Halsbeuge und verteilte federleichte Küsse auf ihrer Haut. Einmal biss sie hinein, was Carla erstaunt aufquietschen ließ.
„Shari, ich dachte bellende Hunde beißen nicht!“, lachte sie.
„If belle doch gar nift“, antwortete Shari verwirrt, mit der Zunge über Carlas Hals fahrend.
Carla zog Sharis Kopf hoch, sodass es direkt vor ihr schwebte, und küsste sie.
Als sie wieder von Shari abließ, entfernte sie sich nur so weit, dass ihre Lippen gerade so Sharis berührten.
„Oh doch, du bellst... sehr oft und sehr laut...“
„Tu ich nicht...“, erwiderte Shari kleinlaut, als Carla sie an sich gedrückt zurück zum Stamm zog.
„Aber wenn du es mir befiehlst, werde ich bellen...“
Carla lachte und zog Shari in eine feste Umarmung.
„Spar dir das für später auf“, erwiderte Carla nur grinsend.
Sie lehnten sich nebeneinander an den Stamm, ihre Arme berührten sich und ihre Hände waren ineinander verschlungen.
Sharis Hundeohren zuckten, als Carla ihren Kopf gegen ihre Schulter legte.
Sie hätte ewig hier sitzen bleiben können.

Es ist nicht nochmal überarbeitet und alle Fehler sind mir. Ich finde es mittlerweile so schrecklich, dass ich nicht mehr draufschauen kann xD Hoffentlich hat mir das den Zucker ausgetrieben *hüstel*

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