Titel: Frühjahrsmüdigkeit? Faule Ausrede!
Fandom: Original
Personen: Yaren, Ylaine, Yen
Challenge: Frühjahrsmüdigkeit
Wörter: 756
Anmerkung: Die drei sind Charaktere aus meiner langsam immer länger werdenden Originalgeschichte und es gibt wohl nur eine, die sie irgendwie zuordnen kann... Für alle anderen: Es ist ein einer eher mittelalterlichen Fantasywelt angesiedelt – nicht dass das hier irgendeine Rolle spielen würde, aber ich habe vor, noch etwas mehr zu ihnen zu verbrechen. X3
Er musste sich wirklich selbst auf die Schultern klopfen, manchmal war er wirklich genial. Mithelfen den Heuboden sauberzumachen... wer war er denn? Das lag nun wirklich weit unter seiner Würde.
Oder was auch immer.
Oder so.
„So was dämliches...“, murrte er und warf missmutig den nächsten Stein in den so ätzend ruhigen See. Der blöde Heuboden war nun wirklich nicht das Problem. Aber... aber... es machte einfach keinen Spaß... ohne ihn. Aber nein, der kleine Streber hatte ja unbedingt länger bleiben müssen. Und sowas nannte sich bester Freund. Und Freund. Mit allem, was dazugehörte. War vermutlich immer noch wütend, weil er mit der hübschen Händlerin geflirtet hatte.
„Was würdest denn davon halten, würde Yen einfach jemand anderem schöne Augen machen? Faulpelz!“ Ylaines Stimme war zuckersüß, was alles nur noch schlimmer machte. Warum war ausgerechnet die so eine begabte Telepathin, konnte ihm das mal jemand erklären?
„Was willst du denn hier?“
„Ach, ich hab so ein Vögelchen zwitschern hören, dass du unter akuter Frühjahrsmüdigkeit leidest und dich vor der Arbeit drückst.“ Mit dem letzten Wort landete irgendetwas Schweres auf seinem Kopf, was er als eines der Bücher erkannte, die Yen sich vor einer Weile von ihr ausgeliehen hatte, als er es in letzter Sekunde auffing.
„Solltest du vielleicht auch mal lesen. Der Hauptcharakter ist dir erschreckend ähnlich.“
„Nein danke.“
„Ach ja, ich vergaß. Du und Bücher, das verträgt sich nicht. Wie konnte ich nur...“
Schwestern waren einfach das Allerletzte! Vor allem, wenn sie so wie Ylaine waren. War er der Einzige, der erkannte, was für ein durchtriebenes Etwas sie war?
„Was willst du? Wenn du petzen willst, mach doch.“ Dann hatte er wenigstens einen Grund mehr schlechte Laune.
„Ich wollte dich holen. Damit du dich ausnahmsweise mal nützlich machst.“
„Ich hab aber keine Lust!“
„Nein, du schmollst nur. Etwas Ablenkung kann dir sicher nicht schaden.“
„Du hast doch keine Ahnung.“
„Wie lange seid ihr jetzt ein Paar?“
„Zwei Monate.“ Das wusste sie doch ganz genau!
„Und in diesen zwei Monaten konntet ihr nun wirklich fast jede Minute zusammen sein. Ein paar Tage wirst du doch wohl ohne ihn überstehen.“
„Darum geht es doch gar nicht!“
„Nicht? Dann klär mich auf.“ Sie ließ sich neben ihm ins Gras fallen und strich mit ihren langen Fingern über das satte Grün.
„Das verstehst du nicht...“
„Doch... ich glaube schon, dass ich es verstehe. Du bist einfach nur hoffnungslos verliebt.“
„Erzähl mir etwas, was ich noch nicht weiß...“ Das hatte er nun wirklich schon selbst gemerkt.
„Und damit kannst du noch nicht umgehen.“
Rumms! Das war ein Volltreffer.
„Ich komm schon klar.“
„Ja, das merkt man. Du kommst ganz wunderbar zurecht.“
„JA!“
„Brüderchen, du bist ein mieser Lügner. Aber gut...“ Sie stand auf. „Schau trotzdem mal in das Buch rein. Vielleicht lernst ja selbst du Sturkopf etwas.“
Da hatte er wirklich Besseres zu tun.
Vielleicht hätte er auch später nach Hause kommen sollen. Dann müsste er sich jetzt nicht damit herumärgern, dass er seinen Freund so sehr vermisste, dass es wehtat. Und hoffen, dass es diesem nicht anders erging.
Warum er schließlich doch die erste Seite dieses dummen Buches aufschlug und begann zu lesen. Wie er erwartet hatte, war es langweilig, schnulzig und... okay, einige sehr interessante Momente schien es doch zu haben.
„Soso... Frühjahrmüdigkeit nennt man das? Für mich sieht das ganz eindeutig nach Faullenzerei aus.“ Sein Kopf flog in die Höhe und als er sich seiner Situation bewusst wurde, breitete sich flammende Röte auf seinem Gesicht aus. Besonders, als er daran dachte, was für eine Szene er gerade las...
Yens grünen Augen funkelten belustigt. „Du scheinst mich ja doch nicht so sehr vermisst zu haben, wie Ylaine mir weismachen wollte... dann kann ich ja wieder gehen.“
„Untersteh dich!“ Bevor Yen sich umdrehen konnte, war das Buch schon im Gras gelandet und er hatte sich auf ihn gestürzt – und vergessen, dass er am Ufer eines Sees gesessen hatte.
Jetzt wurde er höchst unangenehm daran erinnert.
„Etwas weniger stürmisch hätte auch gereicht...“ Etwas verstimmt strich Yen sich einzelne Haarsträhnen aus dem Gesicht. Etwas, was er ihm gerne abnahm. „Das ist allein deine Schuld. Du hättest ja direkt mitkommen können.“
„Du weißt, warum das nicht ging...“
„Ja, du bist ein Streber...“
Jegliche Widerworte erstickte er mit einem schon lange überfälligen Kuss, den eine Ente aus sicherer Entfernung beobachtete. Komische Leute waren das, die neuerdings ihren Teich zu bewohnen schienen...
Fandom: Original
Personen: Yaren, Ylaine, Yen
Challenge: Frühjahrsmüdigkeit
Wörter: 756
Anmerkung: Die drei sind Charaktere aus meiner langsam immer länger werdenden Originalgeschichte und es gibt wohl nur eine, die sie irgendwie zuordnen kann... Für alle anderen: Es ist ein einer eher mittelalterlichen Fantasywelt angesiedelt – nicht dass das hier irgendeine Rolle spielen würde, aber ich habe vor, noch etwas mehr zu ihnen zu verbrechen. X3
Er musste sich wirklich selbst auf die Schultern klopfen, manchmal war er wirklich genial. Mithelfen den Heuboden sauberzumachen... wer war er denn? Das lag nun wirklich weit unter seiner Würde.
Oder was auch immer.
Oder so.
„So was dämliches...“, murrte er und warf missmutig den nächsten Stein in den so ätzend ruhigen See. Der blöde Heuboden war nun wirklich nicht das Problem. Aber... aber... es machte einfach keinen Spaß... ohne ihn. Aber nein, der kleine Streber hatte ja unbedingt länger bleiben müssen. Und sowas nannte sich bester Freund. Und Freund. Mit allem, was dazugehörte. War vermutlich immer noch wütend, weil er mit der hübschen Händlerin geflirtet hatte.
„Was würdest denn davon halten, würde Yen einfach jemand anderem schöne Augen machen? Faulpelz!“ Ylaines Stimme war zuckersüß, was alles nur noch schlimmer machte. Warum war ausgerechnet die so eine begabte Telepathin, konnte ihm das mal jemand erklären?
„Was willst du denn hier?“
„Ach, ich hab so ein Vögelchen zwitschern hören, dass du unter akuter Frühjahrsmüdigkeit leidest und dich vor der Arbeit drückst.“ Mit dem letzten Wort landete irgendetwas Schweres auf seinem Kopf, was er als eines der Bücher erkannte, die Yen sich vor einer Weile von ihr ausgeliehen hatte, als er es in letzter Sekunde auffing.
„Solltest du vielleicht auch mal lesen. Der Hauptcharakter ist dir erschreckend ähnlich.“
„Nein danke.“
„Ach ja, ich vergaß. Du und Bücher, das verträgt sich nicht. Wie konnte ich nur...“
Schwestern waren einfach das Allerletzte! Vor allem, wenn sie so wie Ylaine waren. War er der Einzige, der erkannte, was für ein durchtriebenes Etwas sie war?
„Was willst du? Wenn du petzen willst, mach doch.“ Dann hatte er wenigstens einen Grund mehr schlechte Laune.
„Ich wollte dich holen. Damit du dich ausnahmsweise mal nützlich machst.“
„Ich hab aber keine Lust!“
„Nein, du schmollst nur. Etwas Ablenkung kann dir sicher nicht schaden.“
„Du hast doch keine Ahnung.“
„Wie lange seid ihr jetzt ein Paar?“
„Zwei Monate.“ Das wusste sie doch ganz genau!
„Und in diesen zwei Monaten konntet ihr nun wirklich fast jede Minute zusammen sein. Ein paar Tage wirst du doch wohl ohne ihn überstehen.“
„Darum geht es doch gar nicht!“
„Nicht? Dann klär mich auf.“ Sie ließ sich neben ihm ins Gras fallen und strich mit ihren langen Fingern über das satte Grün.
„Das verstehst du nicht...“
„Doch... ich glaube schon, dass ich es verstehe. Du bist einfach nur hoffnungslos verliebt.“
„Erzähl mir etwas, was ich noch nicht weiß...“ Das hatte er nun wirklich schon selbst gemerkt.
„Und damit kannst du noch nicht umgehen.“
Rumms! Das war ein Volltreffer.
„Ich komm schon klar.“
„Ja, das merkt man. Du kommst ganz wunderbar zurecht.“
„JA!“
„Brüderchen, du bist ein mieser Lügner. Aber gut...“ Sie stand auf. „Schau trotzdem mal in das Buch rein. Vielleicht lernst ja selbst du Sturkopf etwas.“
Da hatte er wirklich Besseres zu tun.
Vielleicht hätte er auch später nach Hause kommen sollen. Dann müsste er sich jetzt nicht damit herumärgern, dass er seinen Freund so sehr vermisste, dass es wehtat. Und hoffen, dass es diesem nicht anders erging.
Warum er schließlich doch die erste Seite dieses dummen Buches aufschlug und begann zu lesen. Wie er erwartet hatte, war es langweilig, schnulzig und... okay, einige sehr interessante Momente schien es doch zu haben.
„Soso... Frühjahrmüdigkeit nennt man das? Für mich sieht das ganz eindeutig nach Faullenzerei aus.“ Sein Kopf flog in die Höhe und als er sich seiner Situation bewusst wurde, breitete sich flammende Röte auf seinem Gesicht aus. Besonders, als er daran dachte, was für eine Szene er gerade las...
Yens grünen Augen funkelten belustigt. „Du scheinst mich ja doch nicht so sehr vermisst zu haben, wie Ylaine mir weismachen wollte... dann kann ich ja wieder gehen.“
„Untersteh dich!“ Bevor Yen sich umdrehen konnte, war das Buch schon im Gras gelandet und er hatte sich auf ihn gestürzt – und vergessen, dass er am Ufer eines Sees gesessen hatte.
Jetzt wurde er höchst unangenehm daran erinnert.
„Etwas weniger stürmisch hätte auch gereicht...“ Etwas verstimmt strich Yen sich einzelne Haarsträhnen aus dem Gesicht. Etwas, was er ihm gerne abnahm. „Das ist allein deine Schuld. Du hättest ja direkt mitkommen können.“
„Du weißt, warum das nicht ging...“
„Ja, du bist ein Streber...“
Jegliche Widerworte erstickte er mit einem schon lange überfälligen Kuss, den eine Ente aus sicherer Entfernung beobachtete. Komische Leute waren das, die neuerdings ihren Teich zu bewohnen schienen...
no subject
Date: 2010-06-07 08:40 pm (UTC)Das war süß. =)
Ich liebe ja Geschwisterkisten und Yaren und Ylaine sind zum Knutschen. *g* Vor allem wie sie ihn ärgert, kommt mir sehr bekannt vor. >P
*hat ja selber einen Bruder* *hust*
Nicht zu vergessen Yaren und Yen - awww. ♥
Natürlich hat er ihn nicht vermisst. Kein bisschen. Klar. *nick*
Und sowas nannte sich bester Freund. Und Freund. Mit allem, was dazugehörte.
Ich mag diesen Satz. Er ist so kurz und romantisch und auf den Punkt. ;)
Übrigens rockst du total, weil du schonmal angefangen hast was zu schreiben! *__* Punkte fürs Team Byron!!! Jaaaa!!
no subject
Date: 2010-06-07 08:48 pm (UTC)Gott, bin ich froh, dass ich die Geschwistersache halbwegs rübergebracht habe, als Einzelkind fehlt mir da total jede Erfahrung. ^^°°°°
Super, dass es dir gefallen hat, dann kann ich die Jungs ja guten Gewissens öfter auf die community loslassen. X3
no subject
Date: 2010-06-07 08:46 pm (UTC)Ylaine stell ich mir als schöne, toughe junge Frau vor, die ihren Bruder liebt, es aber nie zugeben würde. Kommt das hin? auf jeden fall gefällt sie mir.
Mit allem, was dazugehörte. ich überlege, ob der Satz nicht vielleicht überflüssig ist. Es ist als ob du definitiv klar stellen wollen würdest, dass die zwei ein Paar sind, wobei ich finde, dass das auch so im Text rüberkommt.
no subject
Date: 2010-06-07 08:52 pm (UTC)Das kommt ziemlich genau hin. XD Die beiden lieben sich abgöttisch, können sich aber streiten, dass die Fetzen fliegen. XD
Zwei Meinungen zum selben Satz... interessant. ^^°
Nya, jetzt wo dus so sagst hast du schon Recht... aber Yaren ist einfach der Typ, der sich selbst immer ein wenig was beweisen muss. Also passt er schon zu ihm. ^^
Ich freue mich, dass es dir offenbar gefallen hat! *-*
no subject
Date: 2010-06-07 08:56 pm (UTC)lass öfter Enten einschleichenXD *mag Enten*
no subject
Date: 2010-06-07 09:30 pm (UTC)Ich mag die Ente =D Die Ente ist cool. Und sie hat ja keine Ahnung, wie recht sie hat û___u
Feli likes =D
Allerdings sind die Prä-Krieg-und-Sklaverei-Jungs so unheimlich anders als die Post- und [insert lateinisches Wort für während here]-Krieg-und-Sklaverei-Jungs, dass ich mir irgendwie echt Sorgen um deren zukünftige Beziehung mach o.o;;;
Ach ja, und wegen der Geschwistersache... da kannst du eigentlich schreiben, was du willst, an irgendeinem Tag im Monat ist schon realistisch XD Nur konstant sollte es nicht sein *hust*
...
Und wieso lesen die ständig schweinische Literatur? o.o
no subject
Date: 2010-06-08 07:29 am (UTC)Ach, die kriegen das schon hin. o.o Irgendwie... Glaubst du, sowas bleibt ohne Spuren? XD Die werden ja auch alle älter. XD
Zum Glück werde ich nicht jeden einzelnen Tag in ihrem Leben beschreiben *hust*
Weil Ylaine die Quelle dazu ist. Und die mag es. û.ú
no subject
Date: 2010-06-08 08:29 am (UTC)Wenn du Interesse hast... achtung, es ist laaaaang. XD
no subject
Date: 2010-06-12 10:47 am (UTC)Wenn dich die Logikfehler auch nicht abschrecken, kann ich es dir schicken.
no subject
Date: 2010-06-08 06:39 pm (UTC)no subject
Date: 2010-06-08 09:06 pm (UTC)Ich werd mehr zu den beiden schreiben, mal schaun ob ich auch etwas in den eigentlichen Verlauf setze... ^^°°°°
Allerdings hoffe ich doch, dass dir auch die friedliche Szene gefallen hat. XD