(no subject)
May. 23rd, 2010 03:44 pmFandom: Original
Charaktere: Lady Rayleigh, Rayleigh und Phil
Challenge: Allergie/Überreaktion
Kommentar: Hierfür habe ich meinen Gastgeber sträflichst vernachlässigt. - Ich bin mir nicht sicher, ob es das wert war, aber ich wollte auch mitmachen. =)
„Pfirsiche.“ Man konnte ihr Lächeln nicht unbedingt bösartig nennen, aber… nun ja, nahe dran.
Phil hob die Augenbrauen. „Pfirsiche, Lady Rayleigh?“
„Die Früchte eines Rosengewächses, stammt ursprünglich aus China, gedeiht aber auch in meinem Garten recht gut.“
„Ja, ich habe in Persien einmal welche gegessen, aber ich verstehe nicht, wie Pfirsiche ihn aufgehalten haben können.“
Lady Rayleighs Lächeln wurde noch ein Stück breiter. „Ich bin mir sicher, dass er nicht will, dass Sie das erfahren, aber… folgen Sie mir, er ist in der Bibliothek.“
Phil spürte, wie er rot anlief. Die Bibliothek… Es war ihr erster Kuss gewesen. Unbeholfen, unsicher, unangenehm. Und natürlich war Lady Rayleigh genau in diesem Moment eingetreten. …Es war auch ihr letzter Kuss gewesen. Insofern war es wahrscheinlich wirklich nicht klug, zu erwarten, dass der andere ein paar Wochen nach diesem Vorfall tatsächlich wie vorher verabredet mit zu der Shakespeare-Vorführung gehen würde. – Aber wer behauptete, dass Phil sich klug verhielt, wenn es um Rayleigh ging?
„Und da sind wir.“ Lady Rayleigh gab sich nicht einmal Mühe, ihr Grinsen zu unterdrücken. Phil wurde schon wieder rot.
Nachdem sie gegangen war, starrte Phil noch immer den Türknauf an. Es war verrückt, unsinnig und unnötig hier zu sein, aber… Ja, aber. Er war hier, viel lächerlicher konnte er sich nicht mehr machen. Er klopfte.
„Jaja, komm schon rein!“
Langsam schob Phil die Tür auf. Er hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, was er dem anderen Mann sagen sollte...
„Phil!“
Rayleigh war aus dem Sessel aufgesprungen und starrte ihn an. Phil starrte zurück.
„Was ist mit deinem Gesicht passiert?“
Rayleigh sah aus, als hätte er sich verprügeln lassen. Oder als hätte man ihm mehrere Zähne gezogen… Seine Wangen waren dick, seine Lippen angeschwollen, und sein linkes Auge fast überhaupt nicht mehr zu sehen.
„Ich…“ Zu allem Überfluss lief Rayleigh auch noch rot an. „Eigentlich hättest du mich so nicht sehen sollen, deswegen bin ich nicht zum Theater…“
„Was ist passiert?“
„…Pfirsiche.“
„Pfirsiche?“
Vielleicht versuchte Rayleigh zu lächeln, Phil war sich nicht sicher. „Eine Überreaktion, sagt der Arzt.“
„Auf Pfirsiche?“
„Ja.“
„Das…“
„Das geht vorbei.“
Phil lächelte ihn an. „Ist es sehr schlimm?“
„Nicht viel schlimmer als sonst.“
„Sonst?“
„…Es ist nicht das erste Mal…“
„Du isst Pfirsiche, obwohl dann das passiert?“
„Ich liebe Pfirsiche.“
Eigentlich wollte Phil nicht lachen. Wirklich nicht. „Du bist ein Idiot, John Rayleigh.“
„Das… stimmt wahrscheinlich.“ Schulterzuckend ließ er sich wieder in den Sessel fallen. „Aber was machst du hier?“
„Ich…“ Phil grinste, machte ein paar Schritte auf ihn zu. „Ich dachte, ich könnte Lady Rayleigh vielleicht ein paar Pfirsiche abkaufen.“
„Pfirsiche?“
Phil beugte sich nach unten und küsste die Stirn des anderen.
„Pfirsiche.“
Charaktere: Lady Rayleigh, Rayleigh und Phil
Challenge: Allergie/Überreaktion
Kommentar: Hierfür habe ich meinen Gastgeber sträflichst vernachlässigt. - Ich bin mir nicht sicher, ob es das wert war, aber ich wollte auch mitmachen. =)
„Pfirsiche.“ Man konnte ihr Lächeln nicht unbedingt bösartig nennen, aber… nun ja, nahe dran.
Phil hob die Augenbrauen. „Pfirsiche, Lady Rayleigh?“
„Die Früchte eines Rosengewächses, stammt ursprünglich aus China, gedeiht aber auch in meinem Garten recht gut.“
„Ja, ich habe in Persien einmal welche gegessen, aber ich verstehe nicht, wie Pfirsiche ihn aufgehalten haben können.“
Lady Rayleighs Lächeln wurde noch ein Stück breiter. „Ich bin mir sicher, dass er nicht will, dass Sie das erfahren, aber… folgen Sie mir, er ist in der Bibliothek.“
Phil spürte, wie er rot anlief. Die Bibliothek… Es war ihr erster Kuss gewesen. Unbeholfen, unsicher, unangenehm. Und natürlich war Lady Rayleigh genau in diesem Moment eingetreten. …Es war auch ihr letzter Kuss gewesen. Insofern war es wahrscheinlich wirklich nicht klug, zu erwarten, dass der andere ein paar Wochen nach diesem Vorfall tatsächlich wie vorher verabredet mit zu der Shakespeare-Vorführung gehen würde. – Aber wer behauptete, dass Phil sich klug verhielt, wenn es um Rayleigh ging?
„Und da sind wir.“ Lady Rayleigh gab sich nicht einmal Mühe, ihr Grinsen zu unterdrücken. Phil wurde schon wieder rot.
Nachdem sie gegangen war, starrte Phil noch immer den Türknauf an. Es war verrückt, unsinnig und unnötig hier zu sein, aber… Ja, aber. Er war hier, viel lächerlicher konnte er sich nicht mehr machen. Er klopfte.
„Jaja, komm schon rein!“
Langsam schob Phil die Tür auf. Er hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, was er dem anderen Mann sagen sollte...
„Phil!“
Rayleigh war aus dem Sessel aufgesprungen und starrte ihn an. Phil starrte zurück.
„Was ist mit deinem Gesicht passiert?“
Rayleigh sah aus, als hätte er sich verprügeln lassen. Oder als hätte man ihm mehrere Zähne gezogen… Seine Wangen waren dick, seine Lippen angeschwollen, und sein linkes Auge fast überhaupt nicht mehr zu sehen.
„Ich…“ Zu allem Überfluss lief Rayleigh auch noch rot an. „Eigentlich hättest du mich so nicht sehen sollen, deswegen bin ich nicht zum Theater…“
„Was ist passiert?“
„…Pfirsiche.“
„Pfirsiche?“
Vielleicht versuchte Rayleigh zu lächeln, Phil war sich nicht sicher. „Eine Überreaktion, sagt der Arzt.“
„Auf Pfirsiche?“
„Ja.“
„Das…“
„Das geht vorbei.“
Phil lächelte ihn an. „Ist es sehr schlimm?“
„Nicht viel schlimmer als sonst.“
„Sonst?“
„…Es ist nicht das erste Mal…“
„Du isst Pfirsiche, obwohl dann das passiert?“
„Ich liebe Pfirsiche.“
Eigentlich wollte Phil nicht lachen. Wirklich nicht. „Du bist ein Idiot, John Rayleigh.“
„Das… stimmt wahrscheinlich.“ Schulterzuckend ließ er sich wieder in den Sessel fallen. „Aber was machst du hier?“
„Ich…“ Phil grinste, machte ein paar Schritte auf ihn zu. „Ich dachte, ich könnte Lady Rayleigh vielleicht ein paar Pfirsiche abkaufen.“
„Pfirsiche?“
Phil beugte sich nach unten und küsste die Stirn des anderen.
„Pfirsiche.“
no subject
Date: 2010-05-23 04:24 pm (UTC)no subject
Date: 2010-05-25 03:59 pm (UTC)no subject
Date: 2010-05-23 05:00 pm (UTC)no subject
Date: 2010-05-25 04:00 pm (UTC)Ich mach mir immer Sorgen, ob man die Dialoge versteht, aber ich kann wirklich nicht dran schreiben, wer was sagt, das klingt immer komisch... Also, ah, ja, danke. Und nächstes Mal probiere ich es mit... Äpfeln, vielleicht?
no subject
Date: 2010-05-23 05:29 pm (UTC)Und jap, die Vernachlässigung war es wert ;)
no subject
Date: 2010-05-25 04:01 pm (UTC)