Fortsetzung folgt, Teil II
May. 22nd, 2010 06:32 pmFandom: Original
Challenge: Pause
Titel: Fortsetzung folgt, Teil II
Kommentar: Ich hab beschlossen, zu versuchen die Challenges mit zwei Nebencharas aus einem Original!Universum von mir und Freunden zu schreiben. Hier ist Klappe, die zweite.
(Klappe, die erste ist hier)
---
„Sie haben meine Haare angestarrt.“
Maurice verschluckte sich an seinem Sandwich und schlug sich gegen die Brust.
„Was ... was machen Sie hier? Und wie sind Sie hier reingekommen? Das ist das Ärztezimmer!“ Entgeistert starrte er Lucille – ja und? Dann hatte er sich ihren Namen halt gemerkt – an.
„Oh, ich hab der Krankenschwester am Empfang Empfehlungen für ihre Irlandreise gegeben ... da hat sie mich durchgelassen. Nette Dame – aber Fahrradfahren sollte man bei uns wirklich nicht.“ Sie schüttelte den Kopf, als ob das die abstruseste Idee überhaupt wäre.
Maurice hatte die Augen immer noch weit aufgerissen und schaute dabei zu, wie sich Lucille es sich auf dem Stuhl gegenüber bequem machte.
„Also“, begann sie und legte ihren Kopf schief. „Mögen Sie meine Haarfarbe?“
„Ihre ... Haarfarbe?“
„Ja ... als ich vor zwei Tagen hier war haben sie ganz fasziniert drauf gestarrt.“
„Das ist Ihnen aufgefallen?“ Maurice stockte – das hatte er eigentlich nicht sagen wollen. Eigentlich hatte er sie auffordern wollen zu gehen und ihm seine wohl verdiente Pause zu lassen. Er war wohl einfach übermüdet.
„Natürlich.“ Lucille nickte. „Ihr bezauberndes Lächeln ist mir ja auch aufgefallen.“
Maurice legte seinen Sandwich beiseite. Diese Frau machte ihn fertig. Er räusperte sich. „Wie geht’s Ihrem Knöchel?“
„Wieder ganz gut. Danke der Nachfragte.“ Sie lächelte ihn an und er hatte das Gefühl, das merkwürdige Dinge in seinem Magen vorgingen. „Nun?“
„Was?“
„Meine Haarfarbe?“ Sie deutete auf ihre rote Lockenpracht und Maurice seufzte.
„Ja, sieht schön aus“, gab er sich schließlich geschlagen.
„Wunderbar. Dann finde ich, dass wir uns mal zum Abendessen treffen sollten.“
„Äh – wie bitte?“
Lucille sah ihn an, als ob er schwer von Begriff wäre. „Sie mögen meine Haarfarbe. Ich mag ihr Lächeln. Ich hab ein gutes Gefühl bei uns beiden. Also, heut Abend um 20 Uhr in dieser kleinen Kneipe neben dem Dom?“
„Sie sind verrückt“, rutschte es ihm raus und sie lachte.
„Nein ... nur zielstrebig.“ Sie lachte noch immer als sie aufstand und das Zimmer verließ.
Challenge: Pause
Titel: Fortsetzung folgt, Teil II
Kommentar: Ich hab beschlossen, zu versuchen die Challenges mit zwei Nebencharas aus einem Original!Universum von mir und Freunden zu schreiben. Hier ist Klappe, die zweite.
(Klappe, die erste ist hier)
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„Sie haben meine Haare angestarrt.“
Maurice verschluckte sich an seinem Sandwich und schlug sich gegen die Brust.
„Was ... was machen Sie hier? Und wie sind Sie hier reingekommen? Das ist das Ärztezimmer!“ Entgeistert starrte er Lucille – ja und? Dann hatte er sich ihren Namen halt gemerkt – an.
„Oh, ich hab der Krankenschwester am Empfang Empfehlungen für ihre Irlandreise gegeben ... da hat sie mich durchgelassen. Nette Dame – aber Fahrradfahren sollte man bei uns wirklich nicht.“ Sie schüttelte den Kopf, als ob das die abstruseste Idee überhaupt wäre.
Maurice hatte die Augen immer noch weit aufgerissen und schaute dabei zu, wie sich Lucille es sich auf dem Stuhl gegenüber bequem machte.
„Also“, begann sie und legte ihren Kopf schief. „Mögen Sie meine Haarfarbe?“
„Ihre ... Haarfarbe?“
„Ja ... als ich vor zwei Tagen hier war haben sie ganz fasziniert drauf gestarrt.“
„Das ist Ihnen aufgefallen?“ Maurice stockte – das hatte er eigentlich nicht sagen wollen. Eigentlich hatte er sie auffordern wollen zu gehen und ihm seine wohl verdiente Pause zu lassen. Er war wohl einfach übermüdet.
„Natürlich.“ Lucille nickte. „Ihr bezauberndes Lächeln ist mir ja auch aufgefallen.“
Maurice legte seinen Sandwich beiseite. Diese Frau machte ihn fertig. Er räusperte sich. „Wie geht’s Ihrem Knöchel?“
„Wieder ganz gut. Danke der Nachfragte.“ Sie lächelte ihn an und er hatte das Gefühl, das merkwürdige Dinge in seinem Magen vorgingen. „Nun?“
„Was?“
„Meine Haarfarbe?“ Sie deutete auf ihre rote Lockenpracht und Maurice seufzte.
„Ja, sieht schön aus“, gab er sich schließlich geschlagen.
„Wunderbar. Dann finde ich, dass wir uns mal zum Abendessen treffen sollten.“
„Äh – wie bitte?“
Lucille sah ihn an, als ob er schwer von Begriff wäre. „Sie mögen meine Haarfarbe. Ich mag ihr Lächeln. Ich hab ein gutes Gefühl bei uns beiden. Also, heut Abend um 20 Uhr in dieser kleinen Kneipe neben dem Dom?“
„Sie sind verrückt“, rutschte es ihm raus und sie lachte.
„Nein ... nur zielstrebig.“ Sie lachte noch immer als sie aufstand und das Zimmer verließ.
no subject
Date: 2010-05-22 06:10 pm (UTC)Armer, glücklicher Maurice!
no subject
Date: 2010-05-23 02:25 pm (UTC)Lucille erinnert mich ein wenig an Andy und seine hoffnungslos willkürlichen Anbaggerversuche bei Chris.
Und Maurice braucht offensichtliche eine feste Hand und freut sich sicher über eine dominante Freundin. *g*