Seigaku-Frühlingskitsch I
May. 22nd, 2010 11:54 amFandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka (Erwähnung von Oishi und Eiji)
Challenge: "Liste(n)" Ja, ich habe den Ehrgeiz entwickelt, sie alle der Reihe nach abzuhaken, was dagegen? *hust*
Warnungen: Humor, kitsch, pre-slash, wahnsinnig begriffstutzige Menschen - es ist Frühling, ich darf das! `_´
Wörter: ~1200
The skies were bigger than I ever thought it could be
I really can't see were it ends
Clouds like bubbles in a sink touching my face
Makes me forget how to think
Those Dancing Days: "Run, run, run"
„Ich möchte, dass es aufhört.“
„Huh?“ Fuji hob den Kopf, sekundenlang komplett verwirrt. Sonne schien ihm ins Gesicht und blendete ihn, so dass er blinzeln musste. Er war in Gedanken noch bei dem Aufsatz gewesen, den sie in Englisch abgeben sollten und hatte noch nicht ganz auf Training umgeschaltet.
Ein Schatten fiel über ihn, als sich jemand genau vor ihn in die Sonne stellte.
„Ich weiß nicht, was es ist und ich weiß nicht, wie du es gemacht hast – aber ich möchte, dass es aufhört.“ Tezuka stand direkt vor ihm, hatte die Arme verschränkt und einen unnachgiebigen Gesichtsausdruck aufgesetzt.
Langsam erhob Fuji sich von der Bank, seine Wasserflasche in einer Hand und blickte seinen Kapitän mit einem überraschten Lächeln an. „Tezuka … Schön dich zu sehen. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wovon du sprichst.“
Ihm fiel tatsächlich nichts ein, was getan haben könnte. Sein Verhalten war absolut tadellos gewesen … zumindest weitgehend. Legal und moralisch einwandfrei. Er trank einen Schluck und warf Tezuka einen abwartenden Blick zu.
„Oishi“, präzisierte Tezuka.
Fuji wandte den Kopf und warf Seigakus Vizekapitän quer über den Tennisplatz hinweg einen prüfenden Blick zu. „Was stimmt mit ihm nicht?“ Seiner Meinung nach sah Oishi vollkommen heil und unbeschadet aus.
Statt zu antworten, hielt Tezuka ihm ein Stück Papier hin. Es war offensichtlich der Entwurf einer Tabelle und Fuji erkannte Oishis saubere, runde Handschrift darauf. Er brauchte nicht erst seinen eigenen Namen darauf zu sehen, um zu erkennen, dass es die Aufstellung für ein internes Ranking Turnier war.
„Ich spiele nächstes Mal im C-Block gegen Kaidoh?“, stellte er interessiert fest. „Das klingt unterhaltsam.“
„Fuji.“
Er lächelte breit und kein bisschen entschuldigend. Aber als er seinen Blick über die gesamte Tabelle wandern ließ, erkannte er wo das Problem lag.
„Oh …“
„Ja.“
„Ich glaube, es wird Eiji schwer fallen in vier Blöcken gleichzeitig zu spielen“, bemerkte Fuji und hob die Augenbrauen, als er Tezuka das Blatt aus der Hand nahm um es genauer zu betrachten. „Auch wenn ihm das vermutlich Spaß machen würde. Eiji ist gut … aber gegen sich selbst zu spielen, dürfte sogar ihm unmöglich sein.“
Ein rascher Blick verriet, dass sein bester Freund insgesamt ganze sieben Mal aufgestellt worden war, davon zweimal gegen sich selbst. Das war in der Tat etwas ungewöhnlich. Kikumaru … Kikumaru … der Name erstreckte sich praktisch über das gesamte Blatt, wie Fuji amüsiert feststellte.
Wo hatte Oishi da nur seine Gedanken gehabt.
Er reichte den Zettel zurück.
„Irgendwas läuft schief und da denkst du gleich an mich?“ Fuji spürte, wie seine Mundwinkel zuckten und er schwankte sekundenlang unentschieden dazwischen, ob er sich nun beleidigt oder belustigt fühlen sollte.
Tezuka nickte und faltete den Zettel zusammen. „Das ist nicht … Oishi“, erklärte er steif. „Er macht solche Fehler nicht.“
Fuji lag bereits eine spöttische Bemerkung über Oishis Unfehlbarkeit auf der Zunge, aber er schluckte sie hinunter. Er betrachtete Tezuka genauer und seine Augen wurden sanft, als er die Emotion hinter den strengen Gesichtszügen entdeckte.
„Du machst dir Sorgen um ihn“, stellte er fest.
Tezuka war so ein Softie. Manchmal fragte Fuji sich, wie viele Menschen das über ihren unantastbaren, autoritären Kapitän wussten und er kam jedes Mal zu dem Schluss, dass es nicht all zu viele sein konnten. Es war beinah amüsant und auf eine sehr ärgerliche Art und Weise unheimlich rührend.
Tezuka räusperte sich unwillig und schob mit zwei Fingern seine Brille nach oben. „Ich schätze es nicht, wenn mein Vizekapitän seiner Arbeit nicht ordentlich nachgehen kann“, stellte er klar. „Und falls du irgendetwas damit zu tun hast …“
„Ich bin vollkommen unschuldig.“
Tezuka hob eine skeptische Augenbraue.
Fuji lächelte. Es war so typisch Tezuka, unglaublich intelligent und pragmatisch zu sein, wenn es um Fakten, Daten und Logik ging - und so völlig verloren, wenn es sich um zwischenmenschliche und emotionale Dinge handelte.
„Aber möglicherweise weiß ich trotzdem, was das Problem ist.“ Fuji legte die Arme in den Nacken und warf Seigakus goldenem Paar einen wissenden Blick zu. „Es ist eigentlich nichts Schlimmes.“
Tezuka folgte seinem Blick und runzelte die Stirn. Man sah ihm an, dass er das Gefühl hatte, etwas Wichtiges verpasst zu haben und dass er dieses Gefühl absolut nicht leiden konnte.
„Weißt du …“ Fuji strahlte sonnig. „Es ist Frühling. Die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, die Bienen bestäuben … sich und andere, die Wolken …“
„Fuji“, unterbrach Tezuka, in einem Tonfall, der deutlich machte, dass er nicht das geringste Verlangen danach hatte, weitere Ergüsse über Blumen, Bienen, Vögel oder Regenbögen zu hören. „Worauf willst du hinaus?“
„Hach …“, säuselte Fuji schmachtend, „junge Liebe.“
Tezukas unerschütterlicher Gesichtsausruck erstarrte und seine Augenbrauen zuckten bedenklich. „Bitte?“
Fuji lächelte und griff nach seinem Schläger. „Hast du Lust mir beim Aufzuwärmen zu helfen?“
Fuji war nicht überrascht. Ehrlich gesagt, dämmerte ihm schon seit einiger Zeit etwas in der Art. Erst gestern hatte Eiji ihm wieder stundenlang in den Ohren gelegen und darüber gejammert, dass Oishi keine Zeit mehr für ihn hatte.
Seigakus Vizekapitän zu sein, war kein leichter Job und Eiji verstand, dass Oishi nach der Schule viele Extraarbeiten erledigen musste. Eiji verstand, dass Oishi nicht Tag und Nacht für ihn Zeit hatte. Aber was Eiji rational verstand und was er schweigend hinnahm, waren schon immer zwei absolut verschiedene Sachen gewesen.
Nachdem Fuji also ungefähr eine Stunde lang als Seelenmülleimer missbraucht, zerknautscht, geknuddelt und angeweint worden war (er nahm es mit einem duldsamen Lächeln hin, denn er kannte seine Pflichten als bester Freund) hatte er beschlossen, irgendwann in nächster Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Offensichtlich war ‚irgendwann in nächster Zeit’ grade zu ‚jetzt sofort’ mutiert. Aber wenn sogar Oishi anfing aus dem Gleichgewicht zu geraten, musste es dringend sein.
„Siebenundvierzig. Eigentlich ist es offensichtlich“, dozierte Fuji während er den Oberkörper aufrichtet und elegant wieder zurücksinken ließ. Er hatte die Hände im Nacken verschränkt und Tezuka hielt seine Beine fest. „Vielleicht ist es schon wieder SO offensichtlich, dass sie es selbst nicht mitbekommen. Achtundvierzig.“
Tezuka sah aus, als wünschte er sich sehnlich irgendwo anders zu sein. Oder dass Fuji aufhören würde in Hieroglyphen zu sprechen. Oder beides. Aber seine großen Hände waren warm und angenehm auf Fujis Beinen und Fuji hätte ewig und drei Tage so weitermachen können.
„Ich denke, ich sollte etwas dagegen unternehmen. Neunund-…“
„Oh nein.“ Der Griff um seine Knöchel wurde unmerklich fester. „Ich verbiete es.“
“…-vierzig. Fünfzig“, beendet Fuji in aller Ruhe und ließ sich ohne jedes Anzeichen von Erschöpfung zurücksinken. „Willst du nicht, dass Oishi wieder fehlerfrei seiner Arbeit nachgehen kann?“
„Ich möchte auch, dass Oishi unbeschadet und wohlauf bleibt“, wurde sofort entgegnet.
„Ich bin gekränkt.“
„Nein, bist du nicht.“
„Aber ich könnte es sein“, betonte Fuji mit einem unerschütterlichen Lächeln.
„Fuji … misch dich nicht in die Angelegenheiten von anderen ein. Und vor allem – tu nichts, was meinem Team schaden könnte!“
Von den Blicken her zu urteilen, die Tezuka ihm zuwarf, war es offensichtlich, dass er stark bedauerte, Fuji überhaupt etwas von seinem Problem erzählt zu haben.
Fuji betrachtete ihn nachdenklich und streckte ihm schließlich in die Hand entgegen. Tezuka ergriff sie mehr aus Reflex und half ihm auf. Er hob eine Augenbraue, als Fuji sie nicht sofort wieder losließ.
Die blauen Augen weit geöffnet, blickte er zu ihm hoch. „Eiji ist mein Freund … ich würde ihm niemals wehtun“, sagte Fuji leise und wie beiläufig.
Es war in diesem Augenblick, dass Ryuzaki-sensei sie zusammenrief und so musste er nicht auf eine Erwiderung warten. Fuji war beinah erleichtert. Denn so ungerne er es auch zugab … es hätte sicher weh getan, wenn Tezuka diese Aussage in Zweifel gezogen hätte.
Fortsetzung folgt
Nachwort: Ist es mir peinlich so unverschämt schnulzig zu sein? Absolut.
Werde ich es wieder tun?
Absolut.
Charaktere: Fuji, Tezuka (Erwähnung von Oishi und Eiji)
Challenge: "Liste(n)" Ja, ich habe den Ehrgeiz entwickelt, sie alle der Reihe nach abzuhaken, was dagegen? *hust*
Warnungen: Humor, kitsch, pre-slash, wahnsinnig begriffstutzige Menschen - es ist Frühling, ich darf das! `_´
Wörter: ~1200
The skies were bigger than I ever thought it could be
I really can't see were it ends
Clouds like bubbles in a sink touching my face
Makes me forget how to think
Those Dancing Days: "Run, run, run"
„Ich möchte, dass es aufhört.“
„Huh?“ Fuji hob den Kopf, sekundenlang komplett verwirrt. Sonne schien ihm ins Gesicht und blendete ihn, so dass er blinzeln musste. Er war in Gedanken noch bei dem Aufsatz gewesen, den sie in Englisch abgeben sollten und hatte noch nicht ganz auf Training umgeschaltet.
Ein Schatten fiel über ihn, als sich jemand genau vor ihn in die Sonne stellte.
„Ich weiß nicht, was es ist und ich weiß nicht, wie du es gemacht hast – aber ich möchte, dass es aufhört.“ Tezuka stand direkt vor ihm, hatte die Arme verschränkt und einen unnachgiebigen Gesichtsausdruck aufgesetzt.
Langsam erhob Fuji sich von der Bank, seine Wasserflasche in einer Hand und blickte seinen Kapitän mit einem überraschten Lächeln an. „Tezuka … Schön dich zu sehen. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wovon du sprichst.“
Ihm fiel tatsächlich nichts ein, was getan haben könnte. Sein Verhalten war absolut tadellos gewesen … zumindest weitgehend. Legal und moralisch einwandfrei. Er trank einen Schluck und warf Tezuka einen abwartenden Blick zu.
„Oishi“, präzisierte Tezuka.
Fuji wandte den Kopf und warf Seigakus Vizekapitän quer über den Tennisplatz hinweg einen prüfenden Blick zu. „Was stimmt mit ihm nicht?“ Seiner Meinung nach sah Oishi vollkommen heil und unbeschadet aus.
Statt zu antworten, hielt Tezuka ihm ein Stück Papier hin. Es war offensichtlich der Entwurf einer Tabelle und Fuji erkannte Oishis saubere, runde Handschrift darauf. Er brauchte nicht erst seinen eigenen Namen darauf zu sehen, um zu erkennen, dass es die Aufstellung für ein internes Ranking Turnier war.
„Ich spiele nächstes Mal im C-Block gegen Kaidoh?“, stellte er interessiert fest. „Das klingt unterhaltsam.“
„Fuji.“
Er lächelte breit und kein bisschen entschuldigend. Aber als er seinen Blick über die gesamte Tabelle wandern ließ, erkannte er wo das Problem lag.
„Oh …“
„Ja.“
„Ich glaube, es wird Eiji schwer fallen in vier Blöcken gleichzeitig zu spielen“, bemerkte Fuji und hob die Augenbrauen, als er Tezuka das Blatt aus der Hand nahm um es genauer zu betrachten. „Auch wenn ihm das vermutlich Spaß machen würde. Eiji ist gut … aber gegen sich selbst zu spielen, dürfte sogar ihm unmöglich sein.“
Ein rascher Blick verriet, dass sein bester Freund insgesamt ganze sieben Mal aufgestellt worden war, davon zweimal gegen sich selbst. Das war in der Tat etwas ungewöhnlich. Kikumaru … Kikumaru … der Name erstreckte sich praktisch über das gesamte Blatt, wie Fuji amüsiert feststellte.
Wo hatte Oishi da nur seine Gedanken gehabt.
Er reichte den Zettel zurück.
„Irgendwas läuft schief und da denkst du gleich an mich?“ Fuji spürte, wie seine Mundwinkel zuckten und er schwankte sekundenlang unentschieden dazwischen, ob er sich nun beleidigt oder belustigt fühlen sollte.
Tezuka nickte und faltete den Zettel zusammen. „Das ist nicht … Oishi“, erklärte er steif. „Er macht solche Fehler nicht.“
Fuji lag bereits eine spöttische Bemerkung über Oishis Unfehlbarkeit auf der Zunge, aber er schluckte sie hinunter. Er betrachtete Tezuka genauer und seine Augen wurden sanft, als er die Emotion hinter den strengen Gesichtszügen entdeckte.
„Du machst dir Sorgen um ihn“, stellte er fest.
Tezuka war so ein Softie. Manchmal fragte Fuji sich, wie viele Menschen das über ihren unantastbaren, autoritären Kapitän wussten und er kam jedes Mal zu dem Schluss, dass es nicht all zu viele sein konnten. Es war beinah amüsant und auf eine sehr ärgerliche Art und Weise unheimlich rührend.
Tezuka räusperte sich unwillig und schob mit zwei Fingern seine Brille nach oben. „Ich schätze es nicht, wenn mein Vizekapitän seiner Arbeit nicht ordentlich nachgehen kann“, stellte er klar. „Und falls du irgendetwas damit zu tun hast …“
„Ich bin vollkommen unschuldig.“
Tezuka hob eine skeptische Augenbraue.
Fuji lächelte. Es war so typisch Tezuka, unglaublich intelligent und pragmatisch zu sein, wenn es um Fakten, Daten und Logik ging - und so völlig verloren, wenn es sich um zwischenmenschliche und emotionale Dinge handelte.
„Aber möglicherweise weiß ich trotzdem, was das Problem ist.“ Fuji legte die Arme in den Nacken und warf Seigakus goldenem Paar einen wissenden Blick zu. „Es ist eigentlich nichts Schlimmes.“
Tezuka folgte seinem Blick und runzelte die Stirn. Man sah ihm an, dass er das Gefühl hatte, etwas Wichtiges verpasst zu haben und dass er dieses Gefühl absolut nicht leiden konnte.
„Weißt du …“ Fuji strahlte sonnig. „Es ist Frühling. Die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, die Bienen bestäuben … sich und andere, die Wolken …“
„Fuji“, unterbrach Tezuka, in einem Tonfall, der deutlich machte, dass er nicht das geringste Verlangen danach hatte, weitere Ergüsse über Blumen, Bienen, Vögel oder Regenbögen zu hören. „Worauf willst du hinaus?“
„Hach …“, säuselte Fuji schmachtend, „junge Liebe.“
Tezukas unerschütterlicher Gesichtsausruck erstarrte und seine Augenbrauen zuckten bedenklich. „Bitte?“
Fuji lächelte und griff nach seinem Schläger. „Hast du Lust mir beim Aufzuwärmen zu helfen?“
Fuji war nicht überrascht. Ehrlich gesagt, dämmerte ihm schon seit einiger Zeit etwas in der Art. Erst gestern hatte Eiji ihm wieder stundenlang in den Ohren gelegen und darüber gejammert, dass Oishi keine Zeit mehr für ihn hatte.
Seigakus Vizekapitän zu sein, war kein leichter Job und Eiji verstand, dass Oishi nach der Schule viele Extraarbeiten erledigen musste. Eiji verstand, dass Oishi nicht Tag und Nacht für ihn Zeit hatte. Aber was Eiji rational verstand und was er schweigend hinnahm, waren schon immer zwei absolut verschiedene Sachen gewesen.
Nachdem Fuji also ungefähr eine Stunde lang als Seelenmülleimer missbraucht, zerknautscht, geknuddelt und angeweint worden war (er nahm es mit einem duldsamen Lächeln hin, denn er kannte seine Pflichten als bester Freund) hatte er beschlossen, irgendwann in nächster Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Offensichtlich war ‚irgendwann in nächster Zeit’ grade zu ‚jetzt sofort’ mutiert. Aber wenn sogar Oishi anfing aus dem Gleichgewicht zu geraten, musste es dringend sein.
„Siebenundvierzig. Eigentlich ist es offensichtlich“, dozierte Fuji während er den Oberkörper aufrichtet und elegant wieder zurücksinken ließ. Er hatte die Hände im Nacken verschränkt und Tezuka hielt seine Beine fest. „Vielleicht ist es schon wieder SO offensichtlich, dass sie es selbst nicht mitbekommen. Achtundvierzig.“
Tezuka sah aus, als wünschte er sich sehnlich irgendwo anders zu sein. Oder dass Fuji aufhören würde in Hieroglyphen zu sprechen. Oder beides. Aber seine großen Hände waren warm und angenehm auf Fujis Beinen und Fuji hätte ewig und drei Tage so weitermachen können.
„Ich denke, ich sollte etwas dagegen unternehmen. Neunund-…“
„Oh nein.“ Der Griff um seine Knöchel wurde unmerklich fester. „Ich verbiete es.“
“…-vierzig. Fünfzig“, beendet Fuji in aller Ruhe und ließ sich ohne jedes Anzeichen von Erschöpfung zurücksinken. „Willst du nicht, dass Oishi wieder fehlerfrei seiner Arbeit nachgehen kann?“
„Ich möchte auch, dass Oishi unbeschadet und wohlauf bleibt“, wurde sofort entgegnet.
„Ich bin gekränkt.“
„Nein, bist du nicht.“
„Aber ich könnte es sein“, betonte Fuji mit einem unerschütterlichen Lächeln.
„Fuji … misch dich nicht in die Angelegenheiten von anderen ein. Und vor allem – tu nichts, was meinem Team schaden könnte!“
Von den Blicken her zu urteilen, die Tezuka ihm zuwarf, war es offensichtlich, dass er stark bedauerte, Fuji überhaupt etwas von seinem Problem erzählt zu haben.
Fuji betrachtete ihn nachdenklich und streckte ihm schließlich in die Hand entgegen. Tezuka ergriff sie mehr aus Reflex und half ihm auf. Er hob eine Augenbraue, als Fuji sie nicht sofort wieder losließ.
Die blauen Augen weit geöffnet, blickte er zu ihm hoch. „Eiji ist mein Freund … ich würde ihm niemals wehtun“, sagte Fuji leise und wie beiläufig.
Es war in diesem Augenblick, dass Ryuzaki-sensei sie zusammenrief und so musste er nicht auf eine Erwiderung warten. Fuji war beinah erleichtert. Denn so ungerne er es auch zugab … es hätte sicher weh getan, wenn Tezuka diese Aussage in Zweifel gezogen hätte.
Fortsetzung folgt
Nachwort: Ist es mir peinlich so unverschämt schnulzig zu sein? Absolut.
Werde ich es wieder tun?
Absolut.
no subject
Date: 2010-05-22 10:38 am (UTC)Es sind ganz viele Sätze darin, die ich rahmen und an die Wand hängen möchte!!
Gott ja, Tezuka ist so ein Softie on the inside ♥
Er ist so lakonisch >D
Gott, Eiji ist so ein puscheliger, adorabler bester Freund <3
Und ich kann mir sooo gut vorstellen, wie Fuji Situps macht *__*!! Warum ist er nur immer so pretty und elegant und gah??? Ich finde es so toll, wenn sie sich zusammen beim Aufwärmen helfen!
Und die Gespräche sind sowieso wie immer toll *-*!!!!
Schreib weiter!! Ich bin gespannt wie es mit dem Golden Pair weiter geht *-*!
no subject
Date: 2010-05-22 10:54 am (UTC)Freut mich, dass es dir gefällt. *__*
Ich kann nichts dafür, ich fühl mich ganz billig, aber ich tue nichts lieber als Fuji vorbehaltlos anzuhimmeln. *hust*
Und yay für Eiji & Fuji-Freundschaft! ^_^
no subject
Date: 2010-05-22 12:00 pm (UTC)(Yay für Eiji & Fuji- Freundschaft! <3)
no subject
Date: 2010-05-22 12:09 pm (UTC)Und jaaa - Eiji & Fuji-Freundschaft ist was tolles. ^_^
Ach Tezuka ist einfach nicht gut im Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation. ^^*
no subject
Date: 2010-05-22 12:21 pm (UTC)no subject
Date: 2010-05-22 04:06 pm (UTC)Das ist so toll, da brauchst du dich kein Bisschen für den Kitsch schämen. Sonst müssten wir uns ja auch alle dafür schämen, dass wirs lesen :D
Ich liebe ja Fuji, und du fängst ihn immer so unglaublich toll ein *_* Und Tezuka XD Hach... so ein Softie...
„Es ist Frühling. Die Sonne scheint, die Blumen blühen, die Vögel zwitschern, die Bienen bestäuben … sich und andere, die Wolken …“
Ich liebe den Part mit den Bienen XD~
no subject
Date: 2010-05-22 04:09 pm (UTC)Ich möchte ihn am liebsten in eine Glasvitrine auf ein rotes Samtkissen stellen. *-*
*hust* Sorry.
Danke für den Kommentar. ^_^
no subject
Date: 2010-05-22 06:55 pm (UTC)Und dann noch so eine total tolle! Ich liebe, liebe, liebe deinen Fuji! Und deinen Tezuka! Und überhaupt! *o*
Ich bin hin und weg.
Du triffst die beiden so beneidenswert gut! >_< Ich hoffe, deine PoT-Phase hält noch ne Weile an. XD
no subject
Date: 2010-05-22 07:04 pm (UTC)*ist grade total high und hin und weg* *_________*
Danke! ^-^