Comment-Fic-Meme / Spam-Party
Feb. 5th, 2010 07:00 amYep. Uns gibts schon sooo lange.
Also dachten wir, wir probieren aus gegebenem Anlass mal was ganz zwangloses, hippiemäßiges mit Blümchen und viel freier Liebe und so.
Hier ist Teil 1 (Teil 2 folgt, ... ;)
Willkommen zur Comment-fic-Meme!
Wir finden, dass ihr eine ganz wunderbare Community seid und deswegen dachten wir, dass ist die Gelegenheit, dass sich alle gegenseitig ein bisschen Liebe schenken.
Die Regeln:
1.) Schreibt eure Prompts als Kommentar auf diesen Thread
2.) Jeder darf prompten so viel er Lust hat - aber immer nur ein prompt pro Kommentar
3.) Fandoms, Originale - alles ist erlaubt (bei seltenen Fandoms ist natürlich eine geringere Chance, dass sie erfüllt werden)
4.) Was ist ein prompt? Pompts dürfen sehr speziell sein ("Original: Zwei Auftragskiller, die eine Leiche loswerden müssen und alles, was dabei schiefgeht") oder sehr vage ("Harry Potter: Irgendwas mit Fred und George, wo sie total awesome sind!"). Es dürfen einzelne Stichwörter ("Sonnenuntergang") oder sehr detaillierte Szenarien ("Eine Szene mit einem Hund, einer alten Dame und einem SM-Rentboy, wo sie alle den Bus verpassen und im Regen stehen, bitte!") sein. Denkt nur daran, dass Comment-fics in der Regel sehr kurz sind!
5.) Ihr dürft auch anonym prompten
6.) Wenn euch ein Prompt gefällt, schreibt drauf los und postet die Fic als Antwort auf den jeweiligen Kommentar (auch hier gilt - ihr dürft auch anonym antworten)
7.) Ihr dürft natürlich auch eure eigenen Prompts erfüllen
8.) Generell ist alles erlaubt, was in der Com auch so erlaubt ist - siehe hier und hier.
9.) Seid nett zu einander!
So - viel Spaß damit. ^_^
Erfüllte Prompts:
Anonym: Original (Geschwister): "Ich kann nicht glaube, dass wir verwandt sind!"
Original: Auftragskiller
Date: 2010-02-05 06:10 am (UTC)YGO: Future!Fic
Date: 2010-02-05 06:13 am (UTC)Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-05 06:17 am (UTC)Re: Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-05 01:08 pm (UTC)Sie schämte sich für sie, dass sie so rumlief.
Sie hatten einander seit einem Jahr nicht mehr gesehen, weil die Jüngere ausgezogen war, um die Welt zu sehen, um sich zu sehen und zu finden. Die Ältere hatte nur geschnaubt, sie aber mit einem Lächeln und einer warmen Umarmung verabschiedet. Anderen hatte sie erzählt, dass die Kleine das keine zwei Monate durchhielt. Jetzt musste sie einsehen, dass wenn nicht ihre Eltern interveniert hätten, die Kleine wahrscheinlich noch für ein weiteres Jahr verschwunden geblieben wäre.
Im Abendlicht wirkte die gebräunte Haut noch wärmer. Sie lud ein, die Wangen zu streicheln. Selbst vom Küchentisch aus sah sie, dass das einst so schöne, glatte braune Haar, dass das Gesicht ihrer jüngeren Schwester umrahmt hatte, eine einzige Splisswüste war. Schade drum, wirklich.
"Hast ja doch den Weg zurück gefunden." Sie wusste nicht, warum es so vorwurfsvoll klang. Warum es vorwurfsvoll war. Fast schon gelangweilt sah sie zu ihr rüber und ließ das Gesicht in der Hand gestützt.
Das Gesicht der Jüngeren verzog sich von einem strahlenden Lächeln zu einem fahlen Ausdruck. Sie senkte langsam den Blick und widerstand dem Drang, sich undezent am Kopf zu kratzen. Ein heißes Bad wäre toll, das hatte sie schon lange nicht mehr. Ihr eigenes Zimmer würde so fremd wirken, so- anders. Alles war anders Zuhause, in der alten Heimat. Nichts sah mehr so wie vorher aus, sie fühlte sich erleuchtet, die Dinge endlich zu sehen. Doch es tat ihr weh, ihre Schwester zu sehen, ihr altes Idol, die verlässlichste Adresse für einen guten Zickenkrieg, die heimliche Stütze, die nie dazu stehen wollte, wie sie sie gegen die Eltern unterstützte. Schließlich mochte man sich nicht. Man liebte sich.
"Ja. War nicht leicht. Die Brotkrummen wurden weggepickt", sagte sie, halb trocken, halb amüsiert, in der Hoffnung die Stimmung zu lockern. Doch vergebens.
Die Ältere schloss nur ihre Augen, verzog ein Lächeln und schnaubte wieder.
Die kleine Schwester war wieder da.
"Mama und Papa haben gesagt, ich würde dich hier antreffen."
"Ja, ich hab mich hier verzogen, um in Ruhe zu Arbeiten."
Sie waren beide müde, aber auf andere Art. Die Jüngere gab dem Jucken nach und die Ältere schnaubte wieder.
"Verteil deine Flöhe hier nicht."
"Ich hab keine Flöhe!"
Nach einem Moment des Schweigens seufzte die Ältere. "Geh nach Hause und mach einen Menschen aus dir. Wir können uns dann ja verabreden, um weiterzureden."
"Muss ich jemanden bestimmtes anrufen oder darf ich direkt mit dir einen Termin ausmachen? Ich will dich ja nicht zu viel stören."
Re: Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-05 01:09 pm (UTC)"Tut mir leid! Es gibt eben auch Leute, die was Vernünftiges tun im Gegensatz zu dir! Statt deine Zeit mit dämlichen, sinnfreien Herumreisen durch die hinterletzten Ecken der Welt könntest du studieren! Eine Ausbildung machen! Wenigstens so arbeiten! Sieh dich doch mal an! Du benimmst dich wie eine Hippieprinzessin und läufst mit deiner rosaroten Brille durch die Gegend! Wach auf und werd erwachsen! Du bist verantwortungslos, lässt alles schleifen und lässt dir Zeit, als würde die Welt sich um dich drehen - ich kann nicht glauben, dass wir verwandt sind!"
Aus sonnengeküster Bräune wurde eine Mischung aus dunklem Asch und roten Flecken. Mit angehaltenen Atem und keiner Sicht durch die in den Augen stehenden Tränen stand die Jüngere da. Und wie immer fragte sie sich, was sie tun müsste. Ihre ewige Frage: Was soll ich tun, damit es gut ist? Deswegen war sie fortgegangen, um darüber nachzudenken, um Eigenständigkeit zu erfahren, um sich bewusst zu werden, was sie im Leben wollte.
Und sie wollte auch endlich spüren, dass ihre Schwester sie offen und ehrlich liebte.
"Es tut mir Leid, dass ich mit einer so langweiligen, engstirningen, kalten Person verwandt bin, so wie diese mit mir Idioten verwandt sein muss. Es tut mir einfach nur Leid für uns beide!"
Sie schluchzte und konnte es nicht aufhalten. Weg, sie wollte einfach nur wieder weg. Und erneut hörte sie das wütende, ungeldigen Schnauben ihrer älteren Schwester. "Heulen bringt dich auch nicht weiter!"
Angestrengt drückte sie ihre Hände gegen die Augen, als könne sie damit die letzten Tränen herausdrücken und dann aufhören. Oder als könne sie sich wegzaubern.
"Es tut mir Leid!"
"Was? Dass du ein hoffnungsloser Fall bist? Dass du dich meiner schämst? Dass ich mich für dich schämen muss?"
"Es tut mir Leid...", flüsterte sie in ihre Hände und schmeckte das Salz auf ihren Lippen. Es tat alles so unendlich weh, alles in und an ihr. Niemand konnte einen so furchtbaren Schmerz verursachen wie ihre Schwester, niemand ging ihr so unter die Haut, niemand konnte so ihre Knöpfe drücken, niemand konnte sie so verhungern lassen wie sie.
Niemand durfte so mit ihr umspringen, und sie dann so fest in den Arm nehmen, als würde sie sie einverleiben und zugleich erdrücken wollen.
Re: Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-05 05:10 pm (UTC)Wow.
Das ist so intensiv und bedrückend und traurig.
Ich bin ganz hin und hergerissen.
Hach, das ist aber toll geschrieben. Und ich liebe dramatiche Geschwisterkisten.
Danke fürs schreiben!!
Re: Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-05 06:39 pm (UTC)Re: Original: Fragliche Verwandschaft
Date: 2010-02-07 11:12 am (UTC)DW: Doctor/Master
Date: 2010-02-05 06:20 am (UTC)Gen oder slash ist beides toll!
The Becoming 1/2
Date: 2010-02-05 10:29 pm (UTC)Some are inspired. Some run away. Some go mad.
That's when you know who you are.
He is nervous like never before in his life. His legs feel strange/weak/nebular, like the molecules have shifted further away from each other, a loss of density, and they might not carry him. He stumbles on, follows the priests. He's proud too, and he tries to concentrate on that.
It's meant to be. This is initiation, when you become one of them, a Time Lord, when you stop being a mere child.
Then, the Untempered Schism comes into sight as they reach the top of the hill. His stomach drops or maybe it's the nebular feeling growing, and there is a feeling of wrong like a smell that makes his head hurt and his breath hitch. It's dizzying/cunfusing/hurting, he wants to run away now.
But that's not an option, he reminds himself. This is more than tradition, it's who they are, it's part of what makes them and it's not something you can avoid. It's not something he wants to avoid, he just never thought it would be so frightening. He takes a deep breath (it's not a smell, it's not; it's not even real) and tries to focus on the priest's hand on his shoulder. It's okay, he can do this.
He stands before it and doesn't look inside at first, looks at the carvings in the stone circle surrounding it. It's not even avoidance, though it is; it's him, always anxious to pass something by, more curious for the tiny random things, hesitant to get to the core. He looks at the carvings, not into it, but he can feel/smell/understand that this is wrong and strange. Strange like death and things before time, things beyond. A tear in reality, a hole in the world. An impossible thing that might destroy him just as easily as enlighten him.
The nebular feeling has reached his head and he can't really feel anything anymore. Everything became unreal, like this Thing is unreal, like he could become unreal, an ever shifting part of the swirling mist. Like everything that's right and known and belonging shies away from the Thing. He has to look, it's the only option. A deep breath and the smell/feeling/understanding is gagging him, but he shifts his gaze and it's blindig.
Like being blind suddenly or like seeing for the first time and all there is is light and pain so you don't really see at all. It's not even a second, but he understands that there's no difference between those two. That you can gain and lose the same thing in a heartbeat and that the Thing can enlighten and destroy him, break him whole.
Only a second and he closes his eyes and hears a sound, his own scream, and he runs like he should have done all along, runs until his legs feel heavy and he stumbles. He runs and hides, eyes closed and crying.
It's fierce clarity, something about himself, and it's a crippling wound. He shivers with shame and confusion. It's unfair. He knows, he understands, he just couldn't look. He draws his knees up to his chest; the fabric is torn and his tears sting in the wounds, but he cries because of a different pain, a brand new pain, more persistant than anything he knew.
He'll never be one of them.
The Becoming 2/2
Date: 2010-02-05 10:33 pm (UTC)Now that will change, he will change. Everything is new, even the feeling of his feet gripping the ground, the quality of the light, the feeling of air against his face. Starry coolshifting night air, like a huff of air, small unimpressed laughter. It's okay for the night to be unimpressed, he's nothing, but he will become.
He's impatient, wants to shake off the hand of the priest from his shoulder and just run up the damn hill and finally see it. He wants to become a Time Lord. It's destiny, as clear as that, and he knows it will happen anyway, destiny, but why can't they just hurry up? Then, they reach the top of the hill and the Untempered Schism comes into sight. His stomach does a flip and it takes all his selfcontrol not to run. It's right there, he can see it, he can hear it, like a beat, like hearts, like life. It's a few dozen steps away, still, but he stares right into it, afraid he might miss something. Would be a bad joke to come and see the Schism and miss the revelation.
At first, it's just movement, a swirling of somthing strange, something undefined and unreal, and the sound. The sound is his hearts and a noise that defies description, neither whistle, nor growl, nor anything he ever heard and it's building up. At first he thinks it's because he's coming closer, but then he's standing right before it, watching the incomprehensible swirl and listening to the sound. It's changing. Something's building up. Like a feedback loop, an echo making a sound making an echo making a sound...
He watches and he sees. It's like he was blind and he's seeing for the first time. It's blinding and it takes his breath, it swallows his thoughts and makes him empty and fills him up with something nameless and ancient and he'd feel like crying and laughing, but he's not sure he can feel anything at all. He just sees. He sees everything, sees the working of it and he sees his place in it and it makes him... he becomes...
It's strange when he opens his eyes again. He opens them to the old blindness of reality, the priest watching him. At first he can't believe how different the world is, how he can see swirls of the Thing in everything, like reality is just shapes in the mist. But then, after a moment of true beauty, a moment of peace, when everything made sense in a way that doesn't, it shifts back to normal. Back to blind.
He feels the loss like a pain and it stirrs something inside him that wasn't there when he climbed the hill. It's a burning snake in his guts like an urge, like anger, like a war cry. Something driving, an energy pulsing with the rhythm of his hearts. It fills him out, it defines him and he welcomes it as the gift it is. The knowledge is falling away, he can feel himself forgetting most of the things he's seen, but the new thing stays. The thing that makes him. Just burries a bit deeper and coils and waits.
He gets up and shakes dust off his clothes and smiles.
Re: The Becoming 2/2
Date: 2010-02-05 10:40 pm (UTC)Ist es schlimm, dass ich mir bei kid!Master nicht das pummelige Kind mit den schwarzen Haaren, sondern einen winzigen, jungen John Simm (blondiert und im Hoodie) vorstelle? ^^*
Hach. Master. *hug*
Sehr schöne, atmosphärische Beschreibung und tolle (unerwartete) Verarbeitung des Prompts. ;)
*knuddel*
Re: The Becoming 2/2
Date: 2010-02-05 10:49 pm (UTC)Re: The Becoming 2/2
Date: 2010-02-07 05:07 pm (UTC)He'll never be one of them. es tut weh, aber es stimmt.
ich fand's toll, wie du das blind aufgefasst hast. es passt. es ist viel besser als das typische blind.
Re: The Becoming 2/2
Date: 2010-02-07 08:06 pm (UTC)Danke =)
no subject
Date: 2010-02-05 08:56 am (UTC)Star Trek: Kirk/McCoy
Date: 2010-02-05 11:19 am (UTC)Pille brauchte nicht von seiner Arbeit aufzusehen, um zu wissen, wer gerade ohne anzuklopfen in sein Zimmer gestürmt gekommen war. Es gab nur eine Person, die diese Dreistigkeit besaß.
Selbst sein Mitbewohner klopfte – mehrmals und wartete auf ein „Ja“, bevor er schließlich eintrat. Als hätte er Angst, er könnte Pille bei irgendetwas stören. Da „Pille und die Frauen“ aber ein Konzept war, von dem er sich seit seiner Scheidung abgewandt hatte, gab es nie etwas, bei dem er stören könnte (das Konzept „Pille und die Männer“ hatte er nach ein, zwei kurzen Überlegungen wieder verworfen. Der einzige Kerl, bei dem er Chancen hatte, war sowieso nur Rick. Nicht der schöne Rick, sondern der Rick mit der komischen Pigmentverfärbung. Natürlich nicht der schöne Rick).
Dass ihn noch niemand in seinen semi-selbstmitleidigen Gedankengängen unterbrochen hatte, irritierte ihn und er blickte doch noch auf.
An der Tür lehnte tatsächlich Jim, mit geöffneter Hose und oben ohne. Pilles Hand wanderte zu seiner Schläfe, bevor sie überhaupt zu pochen begonnen hatte – würde ja doch nicht mehr lange dauern.
„Will ich überhaupt wissen, was du letzte Nacht wieder getrieben hast?“, fragte er.
Jim schüttelte den Kopf, als könnte er selbst nicht fassen, was vor sich ging. Er löste sich von der Tür und fuhr sich durch das zerzauste Haar.
„Wütende Exfreunde sind eine Sache“, begann er mit gedämpfter Stimme zu erklären, „Aber jetzt haben sich zwei der Ladies zusammen getan und sind hinter mir her – und nicht für einen Dreier, das kann ich dir sagen“.
„Sei lieber froh, dass sie sich nicht alle zu einer Legion zusammen schließen“, gab Pille zurück und wandte sich wieder seiner Arbeit zu. Er konnte nicht jedes Mal alles stehen und liegen lassen, nur weil Jims Schäferstündchen sich zu wieder mal zu mittelschweren Katastrophen entwickelt hatten. Da bekäme er ja nie etwas getan.
Als es plötzlich jedoch an seiner Zimmertür klopfte, ruckte sein Kopf wieder hoch.
Er starrte Jim an. Jim starrte zurück. Dann hastete er mit der Leichtfüßigkeit eines ausgewachsenen Mugatos auf Pilles Bett zu und kroch drunter.
Pille schüttelte den Kopf, während er „Ja, bitte“ rief.
Thinz, sein Mitbewohner, steckte vorsichtig seinen blau-weißen Kopf ins Zimmer, und betrat es erst nach dem üblichen Zögern. Pille atmete die Luft aus, von der er nicht wusste, dass er sie angehalten hatte.
Auch Jim lugte wieder unter dem Bett hervor und hob zum Gruß kurz die Hand.
„Oh“, machte Thinz und seine Fühler bogen sich ein wenig nach hinten, wie immer, wenn ihm etwas unangenehm war, „Sorry, wusste nicht, dass du… Besuch hast“
„Wie? Oh. Oh nein. Nein, das ist nur Jim“, versuchte Pille einzulenken, wobei er nichtssagend gestikulierte.
„Jaja, ich weiß“, erwiderte Thinz und schritt zurück zur Tür. Jim ließ sich derweil auf Pilles Bett nieder, als hätte die ganze Sache überhaupt nichts mit ihm zu tun.
„Ich komm dann in einer halben Stunde oder so wieder“, sagte Thinz und schob sich durch die halb geöffnete Türe.
„Mach lieber ne ganze draus“, erwiderte Jim und zwinkerte ihm zu. Thinz grinste, nickte und verschwand.
Pille ließ sich ächzend neben Jim auf das Bett fallen und rieb sich über die Augenlider.
„Das war jetzt echt unnötig“, murmelte er und spürte wie Jim sich neben ihm auf die Matratze sinken ließ. Er öffnete die Augen wieder und sah wie Jim ihn mit auf die Hand gestütztem Kinn anblickte.
„Was?“, fragte er.
„Du wärst wohl der Erste, den ich am nächsten Morgen wirklich anrufen würde“, sagte Jim und Pille mochte den Tonfall, in dem er sprach, nicht wirklich. Es war nicht genug Belustigung darin. Und seine Augen hatten das Verschmitzte abgelegt, das immer in ihnen funkelte, und Pille wollte ihn nicht lange genug ansehen, um das benennen zu können, was er nun in ihnen erkannte.
Also setzte er sich auf, schritt zu seinem Schreibtisch zurück und sagte: „Von mir aus kannst du hier bleiben, aber nur, wenn du den Rand hältst. Es gibt Leute, die nehmen die Akademie ernst“.
Jim sagte für die nächste Stunde tatsächlich nichts mehr, aber Pille konnte sich trotzdem nicht konzentrieren.
Re: Star Trek: Kirk/McCoy
Date: 2010-02-05 01:09 pm (UTC)Vielen Dank, ich freu mich total ^///^ Habe überhaupt nicht damit gerechnet so schnell etwas erfüllt zu bekommen.
Ich fand die kleine Geschichte einfach klasse, zuerst lustig, leicht und dann am Ende ein bisschen angsty und ernsthafter... und vor allem mit einem halbnackten Jim mit offener Hose... <3
Re: Star Trek: Kirk/McCoy
Date: 2010-02-05 03:31 pm (UTC)Freut mich, dass es dir gefallen hat :)
Re: Star Trek: Kirk/McCoy
Date: 2010-02-07 12:02 pm (UTC)Re: Star Trek: Kirk/McCoy
Date: 2010-02-07 07:09 pm (UTC)Jim lässt sich von sowas eben nicht aus der Ruhe bringen *g*
no subject
Date: 2010-02-05 09:19 am (UTC)Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-05 04:08 pm (UTC)"Hi Schatz! Hast du das erledigt? Ich kann dich nicht erreichen."
"Hey, Schätzchen, ich bin grad voll im Stress, kannst du übernehmen?"
Wie es sich für den Advent gehört, gab es viel zu tun, wie Lernen, Weihnachten vorbereiten und einen Adventskalender führen. Durch diverse Umstände gab es einige Tage lang Kommunikationsprobleme zwischen den Moderatoren, also versuchte X Y per SMS und Handyanruf zu erreichen. Doch irgendwie kam keine Antwort...
Bis eines Abends, nach einigen vergeblichen SMSen, das Handy klingelte. Auf dem Display erschien Ys Name und X nahm ab.
"Hi! Hast du meine SMS bekommen?"
"... Guten Abend.", meldete sich eine fremde Frauenstimme und X japste nach Luft. Was ist jetzt los? Ys Mutter/Kollegin/Freundin/unbekannte, depressive Schwester???
"Oh, ich-" Sie sah nochmal auf das Display. Das war definitiv Ys Nummer! What the hell?? "Kann ich Ihnen irgendwie helfen?"
"...Ich habe auf dem Handy meines Mannes Ihre Anrufe und SMSen gefunden und wollte nachfragen, wer Sie sind."
"MANNES?! WAS? Aber ich hab Sie doch an meine Freundin geschickt! Oh Gott, es tut mir so leid! Das ist ein Missverständnis! Wirklich, ich kenne Ihren Mann nicht und ich weiß nicht, wie das zu diesem Missverständnis kommen konnte, aber ich wollte wirklich nur meine Freundin endlich erreichen!" Xs stand der Angstschweiß auf der Stirn und sie wünschte sich ins nächste Erdloch. Sie hoffte, dass sie keine Ehekrise losgetreten hatte - unbeabsichtigt!
"...Achso. In Ordnung. Vielen Dank für die Auskunft. Auf Wiederhörn."
"...Tschüss..."
Immer noch völlig durch den Wind und verwirrt, legte sie auf und musste das erlebte er verarbeiten.
Einige Zeit später sprach sie Y im ICQ an.
"Y..."
"Hm?"
"Seit wann hast du eine neuer Nummer?..."
"Öh
Von wann ist die, die du hast?"
"...Von vor zwei Jahren?"
"Ach ja, ich hab vor einem halben Jahr mir ein neues Handy geholt ^^"
"<______________________<;;;;"
Re: Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-05 04:14 pm (UTC)*umflausch*
Und wieso hast du X und Y nicht nüks und ray genannt? *hust* ;P
Re: Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-05 04:29 pm (UTC)Das wäre anstrengend geworden, weil ich irgendwann die richtigen Namen geschrieben hätte, und X & Y ist klassisch ^^
Re: Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-05 04:30 pm (UTC)Ja, das passt sooo zu ihr...
(Na, dann hat es seinen Zweck erfüllt. ^^)
Re: Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-06 08:40 am (UTC)Re: Eine Geschichte, wie das Leben sie geschrieben hat
Date: 2010-02-06 05:57 pm (UTC)Original: Schüssel
Date: 2010-02-05 06:08 pm (UTC)no subject
Date: 2010-02-05 07:20 pm (UTC)no subject
Date: 2010-02-05 07:24 pm (UTC)no subject
Date: 2010-02-06 08:38 am (UTC)no subject
Date: 2010-02-06 09:37 am (UTC)Der Vorschlag ist so herrlich absurd :D bitte eine Geschichte dazu!
Mickey und das entwendete Halsband
Date: 2010-02-07 08:33 pm (UTC)Dabei war das zurückliegende Wochenende für Mickey alles andere als schlecht verlaufen. Er hatte mit irgendeinem Geschäftstyp in einem Hotel auf dem platten Land übernachtet. War ein strunzlangweiliger Kerl gewesen, hatte aber gut gezahlt. Keine Spielchen beim Sex. Keine Dominanz. Kein Fetisch. Kein gar nichts. Hatte ein Foto seiner Familie auf den Nachttisch gestellt. Ob irgendjemand auf der Welt ein Foto von Mickey auf dem Nachttisch stehen hatte? Seine Mutter vermutlich.
Den Großteil des zurückliegenden Wochenendes hatte Mickey mit Zuhören verbracht. Irgendwelche Geschichten über den Beruf und die Familie. Das mittelständische Unternehmen, dem der Typ vorstand, hatte die Finanzkrise nicht gut überstanden. Wollte der aber nicht wahrhaben. Die sechzehnjährige Tochter hatte die Fliege gemacht. Fand es zu Hause zu spießig. All solche Geschichten. Dafür war Mickey nicht nur mit grünen Scheinen bezahlt worden, der Geschäftsmann hatte ihn auch noch zum Japaner eingeladen. Mi9ckey hatte nicht die geringste Ahnung, was einen halbwegs begabten japanischen Koch mitten in dieses Provinznest verschlagen hatte; jedenfalls war der Japaner spitze. Für Mickey ging nichts über eine Portion frische Sushi. Das konnte der Typ nicht wissen, aber er hatte richtig gut geraten. Mit prallem Portemonnaie und vollem Bauch stapfte Mickey die Treppen zu seinem Appartement hoch. Er hatte vorgehabt, sich ein paar Stunden auszuruhen, bevor er zu seinem nächsten Termin ging. Eine schnelle Nummer, aber diesmal mit Rollenspiel. Irgendwas mit Handschellen, heißem Wachs und Luft abdrücken. Ach, und an der Hundeleine laufen wollte der Typ. Ein neuer Kunde, da musste Mickey sich besonders ins Zeug legen, wenn er einen neuen Stammkunden gewinnen wollte. Dass ihm sein Outfit und seine Utensilien gestohlen worden waren, war dementsprechend schlecht. Schlimm genug, dass sein Privatzeug weg war. Der Arsch, der bei ihm eingebrochen war, hatte auch noch seine Geschäftsgrundlage mitgehen lassen.
Ohne sich mehr Entspannungsaktionen als eine hastig aus dem Kühlschrank gefischte, türkische pfandfreihe Coladose zu gönnen, sprintete Mickey aus der Wohnung. Ein paar Blocks weiter gab es einen Sexshop. Dort hoffte er seine Ausrüstung kurzfristig ersetzen zu können. Die meisten Dinge hatte er sogar ursprünglich dort gekauft. Er würde einfach wieder dasselbe kaufen. In gewissem Sinne ging der Plan auch gut. Handschellen, Peitschen, Dildos, alles da. Kostete ihn zwar eine ganze Stange Geld, der Spaß, aber was sein musste, musste sein. Doch kurz bevor Mickey den Laden verlassen wollte, fiel ihm das Halsband und die Hundeleine wieder ein. Also noch mal rein in den Laden. Er hastete zurück, die Regale entlang. Keine Halsbänder zu sehen. Da, endlich. Nee, bloß das Schild. Die Halsbänder und die Leinen waren im Gegensatz zu so ziemlich allem anderen im Laden restlos ausverkauft. Das lief gar nicht gut.
Mickey und das entwendete Halsband II
Date: 2010-02-07 08:33 pm (UTC)Im Wartehäuschen traf Mickey die Oma wieder. Sie saß auf der Bank, neben sich die Tasche. Sie hatte die Augen geschlossen und schnarchte. Mickey hatte noch nie irgendetwas entwendet. Es entsprach auch gar nicht seinen moralischen Grundsätzen, doch in diesem Moment juckte es ihm schon in den Fingern. Wozu brauchte so ein Hund, der ganz offensichtlich zu fett zum Laufen war, ein Halsband mit Leine? Schon war Mickeys Hand in den untiefen der Tasche verschwunden. Er fummelte am Verschluss des Halsbands herum. Der Hund war definitiv nicht zu fett zum Bellen. Die Dame wachte selbstverständlich von dem Mordskrach wieder auf. Mit ihrer kräftigen Hand griff sie nach Mickeys Patsche. Mit der anderen gab sie ihm eine schallende Ohrfeige. So etwas Unerhörtes hatte sie ja überhaupt noch nie gesehen. Da flehte Mickey sie an, er brauche dieses Halsband so dringend, er wolle nicht sagen, weshalb, aber es sei wirklich sehr wichtig. Gut, gab die Oma schließlich klein bei. Wenn es ihm wirklich so wichtig war. Sie nahm dem Hund das Halsband ab und hielt es Mickey vor die Nase. Gerade als der zugreifen wollte, zog sie es wieder ab. Erst, wenn ich deinen Knackarsch mal anfassen darf, mein Lieber! Mickey verdrehte die Augen. Wenn es weiter nichts war. War schließlich weit und breit niemand zu sehen.
Im Bus setzte Mickey sich ganz hinten ans Fenster. Die Frau blieb vorne auf einem Behindertenplatz. Bevor Mickey aber ausstieg lief er noch einmal zu ihr hin und steckte ihr seine Visitenkarte zu. Es schien, als hätte sie durchaus Interesse an seinem Angebot.
Re: Mickey und das entwendete Halsband II
Date: 2010-02-22 04:03 pm (UTC)Re: Mickey und das entwendete Halsband II
Date: 2010-02-22 04:59 pm (UTC)no subject
Date: 2010-02-06 04:31 pm (UTC)Crossover: Ironman/Batman
Charaktere: Bruce Wayne/Tony Stark, Pepper
Prompt: "Ganz ehrlich, Sie haben mich schon bei schlimmeren Sachen erwischt."
Original: Perspektivwechsel
Date: 2010-02-06 06:45 pm (UTC)no subject
Date: 2010-02-07 11:11 am (UTC)1) Warum trägst Du mitten in der Nacht eine Sonnenbrille
und
2) Was macht der tote Mann in meiner Küche?