23. Türchen
Dec. 23rd, 2009 10:58 amFandom: Yu-Gi-Oh!
Challenges: ein ganz klein wenig #2 - Schneechaos
Personen: Tea, Joey
Wörter: 831
Disclaimer: YGO ist nicht meins und auch wenn ich das Geld bitter nötig hätte, bekomm ich keins.
Kommentar: Ich bin selbst überrascht, dass ich zu YGO geschrieben habe, aber bitte tut mir den Gefallen und lest es nicht x_X Ich musste mir die ganze Zeit das Meckern meiner Mutter anhören, weil sie schlafen wollte und meine Tastatur sie genervt hat und heute auch, weil ich nicht zu erst essen gehe sondern die Story poste. GNAH! Also, ähm, lange Rede kurzer Sinn: Die Story ist nicht so gut geworden. Ich hatte noch eine weitere Szene, aber die fand ich so schrecklich, dass ich sie weggelassen habe. Ähäm.
EDIT: Okay, ich habs ein klitze kleines Bisschen abgeändert *hust*
Grauer Matsch bedeckte die Straßen und matschige Schneehaufen bildeten sich an den Rändern des Fußgängerweges. Alles war in trostlosen, weißen Nebel gehüllt, sodass nicht einmal mehr ein winzig kleines Stückchen vom Himmel zu sehen war.
Als auch noch eine vereinzelte Schneeflocke auf Teas Nase landete, rieb sie sich verärgert darüber. Wenn es jetzt auch noch anfangen würde richtig zu schneien, dann würde sie irgendjemandem wehtun müssen.
Dass etwas mit einem "PUFF" gegen ihre Schulter flog, machte die Sache auch nicht besser. Das Ding, das eben PUFF gemacht hatte, war nämlich ein Schneeball, und der Kerl, der ihn geworfen hatte, stand einige Meter entfernt und sah sehr nach Joey aus.
Bitte sei nicht Joey, bitte sei nicht wirklich Joey...
"Hey, Tea! Lust auf ne Schneeballschlacht?"
Tea versuchte sich zu beruhigen und bis zehn zu zählen. Joey meinte es nur gut. Joey war ein Freund. Sie konnte ihn nicht ohne Erklärung runterputzen. Das wäre nicht richtig. Sowas tat man mit Freunden nicht.
Ein weiterer Ball traf sie am Bein.
"Na komm schon, Tea! Du hast doch keine Angst!"
Sie seufzte ergeben. Nein, Joey konnte sie nicht böse sein.
Plötzlich traf sie etwas kaltes, nasses im Gesicht, und sie konnte für den Bruchteil einer Sekunde nichts mehr sehen.
Andererseits hatte sie Joey schon lange nicht mehr zurechtgestutzt.
"Joey!"
Sie wischte sich den Schnee aus dem Gesicht und sah Joey aus zusammengekniffenen Augen an.
Er erstarrte mitten in der Bewegung.
"Öhm, es tut mir leid?"
Noch weitere fünf Sekunden hielt sie seinem Blick stand, bis sie es doch aufgab und mit den Augen rollte. Das schien die Entwarnung zu sein, auf die Joey gewartet hatte, denn er erwachte aus seiner Erstarrung und schmiss Tea einen weiteren Schneeball auf die Brust. Dabei sah er aus, als hätte er gerade etwas unglaublich unanständiges getan.
"Joey, ich habe verstanden, dass du den Schnee grandios findest, aber lass diese albernen Scherze bitte sein, okay?"
Als er hastig nickte und zu ihr kam, damit sie ihn nicht ständig anschreien musste, weil er so weit weg war, konnte sie beinahe verstehen, warum Kaiba ihn als Köter bezeichnete - obwohl sie ihn eher mit einem Welpen vergleichen würde, so wie er fast auf dem Schneematsch ausgerutscht wäre.
Ich hoffe bloß, es schneit Weihnachten nicht...
"Was? Warum das denn?"
Joey sah sie aus riesigen, ungläubigen Augen an. Hatte sie etwa laut gedacht?
"Schau dir doch den tollen Schnee an! Er ist so weiß-"
"Wohl eher grau", erwiderte Tea und fügte nach kurzem Überlegen "und braun" hinzu.
Joey starrte sie immer noch fassungslos an.
"Warum schaust du dir den Schnee auch auf der Straße an? Schau auf die Wiesen! Auf die Dächer! Alles weiß! Und man kann Schneeballschlachten machen und Schneemänner bauen und ihr Mädchen könnt euch reinlegen und Schneeengel machen!"
Tea brachte ihn mit einem Blick zum Schweigen.
"Joey, das hier ist kein Schnee mehr, das ist Matsch. Und ich werde mich garantiert nicht auch noch in diesen Matsch legen, nur damit ich noch am selben Tag meine Jacke, meine Hose und vermutlich auch noch meinen Pulli waschen kann."
Sie hatte vermutet, dass Joey sie weiterhin fassungslos anstarren und versuchen würde, sie umzustimmen, oder sie wenigstens nur fassungslos anstarren würde, aber stattdessen runzelte er die Stirn und wirkte... nachdenklich.
"Was ist denn heute los mit dir? Du bist doch sonst nicht so pessimistisch", sagte er schließlich und klang dabei viel ruhiger als vorhin. Als würde es ihn tatsächlich interessieren. Aber was dachte sie denn da? Natürlich interessierte es ihre Freunde, ob mit ihr alles in Ordnung war.
Trotzdem wollte sie allein damit fertig werden. Sie würde es Joey nicht sagen. Und auch allen anderen nicht.
"Meine Großmutter liegt im Krankenhaus und ich weiß nicht, ob wir Weihnachten zu Hause verbringen werden, oder quer durch Domino fahren müssen, um ins Krankenhaus zu kommen..."
Joeys Gesichtszüge entgleisten.
"Was? Was hat sie denn?"
Nein, Tea, du weinst jetzt nicht, du bist ein starkes Mädchen, du weinst nicht, nicht in der Öffentlichkeit, nicht auf dem Weg zur Schule, und garantiert nicht IN der Schule!
Ihre Großmutter hatte ja nur ein bösartiges Lymphom und musste wahrscheinlich eine Chemotherapie machen. Alles kein Problem. Überhaupt nicht.
"Weinst du etwa?"
Sie lehnte ihre Stirn an Joeys Brust und umarmte ihn, ihre Tränen mehr oder weniger erfolgreich vor den anderen Menschen um sie herum versteckend.
Nach einer halben Ewigkeit fühlte sie sich gesammelt genug, wieder von ihm abzulassen. Der Unterricht musste längst begonnen haben und sie waren noch nicht einmal bei der Schule angekommen.
"Bitte erzähl den anderen nichts, ja?"
Joey sah sie vorwurfsvoll an, doch dann nickte er ihr zu.
"Dafür bekomm ich einen Hamburger von dir spendiert!", erwiderte er, zerwuschelte ihre Haare, und rannte dann was das Zeug hielt los, bevor Tea ihm eine wischen konnte dafür, dass er ihre Frisur ruiniert hatte.
Sie sah auf den grauen Matsch am Straßenrand, dann auf den weißen Schnee auf den Dächern der Häuser, und musste lächeln.
Vielleicht war der Schnee heute doch nicht so schlimm. Mit diesem Gedanken sprintete sie Joey hinterher.
Challenges: ein ganz klein wenig #2 - Schneechaos
Personen: Tea, Joey
Wörter: 831
Disclaimer: YGO ist nicht meins und auch wenn ich das Geld bitter nötig hätte, bekomm ich keins.
Kommentar: Ich bin selbst überrascht, dass ich zu YGO geschrieben habe, aber bitte tut mir den Gefallen und lest es nicht x_X Ich musste mir die ganze Zeit das Meckern meiner Mutter anhören, weil sie schlafen wollte und meine Tastatur sie genervt hat und heute auch, weil ich nicht zu erst essen gehe sondern die Story poste. GNAH! Also, ähm, lange Rede kurzer Sinn: Die Story ist nicht so gut geworden. Ich hatte noch eine weitere Szene, aber die fand ich so schrecklich, dass ich sie weggelassen habe. Ähäm.
EDIT: Okay, ich habs ein klitze kleines Bisschen abgeändert *hust*
Grauer Matsch bedeckte die Straßen und matschige Schneehaufen bildeten sich an den Rändern des Fußgängerweges. Alles war in trostlosen, weißen Nebel gehüllt, sodass nicht einmal mehr ein winzig kleines Stückchen vom Himmel zu sehen war.
Als auch noch eine vereinzelte Schneeflocke auf Teas Nase landete, rieb sie sich verärgert darüber. Wenn es jetzt auch noch anfangen würde richtig zu schneien, dann würde sie irgendjemandem wehtun müssen.
Dass etwas mit einem "PUFF" gegen ihre Schulter flog, machte die Sache auch nicht besser. Das Ding, das eben PUFF gemacht hatte, war nämlich ein Schneeball, und der Kerl, der ihn geworfen hatte, stand einige Meter entfernt und sah sehr nach Joey aus.
Bitte sei nicht Joey, bitte sei nicht wirklich Joey...
"Hey, Tea! Lust auf ne Schneeballschlacht?"
Tea versuchte sich zu beruhigen und bis zehn zu zählen. Joey meinte es nur gut. Joey war ein Freund. Sie konnte ihn nicht ohne Erklärung runterputzen. Das wäre nicht richtig. Sowas tat man mit Freunden nicht.
Ein weiterer Ball traf sie am Bein.
"Na komm schon, Tea! Du hast doch keine Angst!"
Sie seufzte ergeben. Nein, Joey konnte sie nicht böse sein.
Plötzlich traf sie etwas kaltes, nasses im Gesicht, und sie konnte für den Bruchteil einer Sekunde nichts mehr sehen.
Andererseits hatte sie Joey schon lange nicht mehr zurechtgestutzt.
"Joey!"
Sie wischte sich den Schnee aus dem Gesicht und sah Joey aus zusammengekniffenen Augen an.
Er erstarrte mitten in der Bewegung.
"Öhm, es tut mir leid?"
Noch weitere fünf Sekunden hielt sie seinem Blick stand, bis sie es doch aufgab und mit den Augen rollte. Das schien die Entwarnung zu sein, auf die Joey gewartet hatte, denn er erwachte aus seiner Erstarrung und schmiss Tea einen weiteren Schneeball auf die Brust. Dabei sah er aus, als hätte er gerade etwas unglaublich unanständiges getan.
"Joey, ich habe verstanden, dass du den Schnee grandios findest, aber lass diese albernen Scherze bitte sein, okay?"
Als er hastig nickte und zu ihr kam, damit sie ihn nicht ständig anschreien musste, weil er so weit weg war, konnte sie beinahe verstehen, warum Kaiba ihn als Köter bezeichnete - obwohl sie ihn eher mit einem Welpen vergleichen würde, so wie er fast auf dem Schneematsch ausgerutscht wäre.
Ich hoffe bloß, es schneit Weihnachten nicht...
"Was? Warum das denn?"
Joey sah sie aus riesigen, ungläubigen Augen an. Hatte sie etwa laut gedacht?
"Schau dir doch den tollen Schnee an! Er ist so weiß-"
"Wohl eher grau", erwiderte Tea und fügte nach kurzem Überlegen "und braun" hinzu.
Joey starrte sie immer noch fassungslos an.
"Warum schaust du dir den Schnee auch auf der Straße an? Schau auf die Wiesen! Auf die Dächer! Alles weiß! Und man kann Schneeballschlachten machen und Schneemänner bauen und ihr Mädchen könnt euch reinlegen und Schneeengel machen!"
Tea brachte ihn mit einem Blick zum Schweigen.
"Joey, das hier ist kein Schnee mehr, das ist Matsch. Und ich werde mich garantiert nicht auch noch in diesen Matsch legen, nur damit ich noch am selben Tag meine Jacke, meine Hose und vermutlich auch noch meinen Pulli waschen kann."
Sie hatte vermutet, dass Joey sie weiterhin fassungslos anstarren und versuchen würde, sie umzustimmen, oder sie wenigstens nur fassungslos anstarren würde, aber stattdessen runzelte er die Stirn und wirkte... nachdenklich.
"Was ist denn heute los mit dir? Du bist doch sonst nicht so pessimistisch", sagte er schließlich und klang dabei viel ruhiger als vorhin. Als würde es ihn tatsächlich interessieren. Aber was dachte sie denn da? Natürlich interessierte es ihre Freunde, ob mit ihr alles in Ordnung war.
Trotzdem wollte sie allein damit fertig werden. Sie würde es Joey nicht sagen. Und auch allen anderen nicht.
"Meine Großmutter liegt im Krankenhaus und ich weiß nicht, ob wir Weihnachten zu Hause verbringen werden, oder quer durch Domino fahren müssen, um ins Krankenhaus zu kommen..."
Joeys Gesichtszüge entgleisten.
"Was? Was hat sie denn?"
Nein, Tea, du weinst jetzt nicht, du bist ein starkes Mädchen, du weinst nicht, nicht in der Öffentlichkeit, nicht auf dem Weg zur Schule, und garantiert nicht IN der Schule!
Ihre Großmutter hatte ja nur ein bösartiges Lymphom und musste wahrscheinlich eine Chemotherapie machen. Alles kein Problem. Überhaupt nicht.
"Weinst du etwa?"
Sie lehnte ihre Stirn an Joeys Brust und umarmte ihn, ihre Tränen mehr oder weniger erfolgreich vor den anderen Menschen um sie herum versteckend.
Nach einer halben Ewigkeit fühlte sie sich gesammelt genug, wieder von ihm abzulassen. Der Unterricht musste längst begonnen haben und sie waren noch nicht einmal bei der Schule angekommen.
"Bitte erzähl den anderen nichts, ja?"
Joey sah sie vorwurfsvoll an, doch dann nickte er ihr zu.
"Dafür bekomm ich einen Hamburger von dir spendiert!", erwiderte er, zerwuschelte ihre Haare, und rannte dann was das Zeug hielt los, bevor Tea ihm eine wischen konnte dafür, dass er ihre Frisur ruiniert hatte.
Sie sah auf den grauen Matsch am Straßenrand, dann auf den weißen Schnee auf den Dächern der Häuser, und musste lächeln.
Vielleicht war der Schnee heute doch nicht so schlimm. Mit diesem Gedanken sprintete sie Joey hinterher.
no subject
Date: 2009-12-23 05:05 pm (UTC)Ich bin ganz und gar entzückt.
Hach, Joey & Tea-bffness ist auch einfach was tolles.
Ich finde die Art wie Tea Joey sieht total süß, die Art wie er sie gleichzeitig annervt und sie ihn trotzdem so sehr mag. Und natürlich das Ende. óò
Arme Tea - aber yay für Comfort durch Joey.
Total schöne FF, ich bin sehr angetam. ♥
no subject
Date: 2009-12-25 09:28 am (UTC)Ehrlich gesagt bin ich irgendwie so gar nicht zufrieden,
aber naja, wenigstens hab ich nachher noch ein richtiges Ende angefügt xD
Und ich weiß auch nicht, wie dieser Absatz da hinkommt *hochseh* ôo den mach ich irgendwann später weg.