[identity profile] hope-calaris.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Fandom: Leverage
Charaktere: Eliot, Parker (gen)
Challenges: #1 Atemlos
Words: 970
Inhalt: Eliot, Parker und ein Mistkerl mit einer Waffe.
Für: [livejournal.com profile] rei17 weil sie mich als kleine Schwester adoptiert. (Und mir Aufmunterungs!Fic schreibt und mich hinterrücks bei Challenges total mit meinen Kinks ködert - sneaky bitch!)

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Weich wie Butter

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„Lass sie los.“ Er betont jedes einzelne Wort und seine Hände haben sich zu Fäusten geballt ohne, dass er sich willentlich dazu entschieden hätte.

„Zwing mich doch“, sagt sein Gegenüber mit einem sarkastischen Grinsen, das er ihm am liebsten aus dem Gesicht prügeln würde, und entsichert die Pistole, die gegen Parkers Kopf gedrückt ist.

Eine Waffe gegen Parkers Kopf, denkt er, und für einen Moment stockt ihm wieder der Atem. Ausgerechnet Parker. Sophie und Nate würden versuchen, sich aus der Situation irgendwie rauszureden, Hardison würde vermutlich anfangen ohne Punkt und Komma über Star Trek und diesen einen Doktor zu faseln und dann wäre es ein Wettbewerb zwischen Eliot und wer auch immer die Waffe hält, wer den Hacker zuerst davon abhält, ihrer beider Verstand mit unnützem Fachidiotenwissen zu verflüssigen.

Parker dagegen ist einfach nur still und schaut Eliot an, als wüsste sie ganz genau, dass er einen Plan hat um sie hier heil herauszubekommen. Nur, dass er den nicht hat. Nate ist der Mann mit dem Plan, Eliot hat nur Muskeln und Stärke auf seiner Seite. Aber das nützt nichts, wenn der Mistkerl mit der Waffe und einer persönlichen Agenda gegen ihn zu weit weg steht und eine verdammte Waffe an Parkers Kopf hält.

„Sie hat nichts mit uns zu tun. Lass sie gehen und wir klären das ordentlich.“ Der Mann mit der Waffe – wie hieß er gleich noch? Raschnew? Breschnew? Eliot hat schon zu viele von ihnen getroffen um ihnen allen noch einen Namen zuordnen können – legt seinen Kopf schief, als ob er tatsächlich darüber nachdenkt.

„Erst wirst du all deine Messer los. Ganz. Langsam.“

Raschew, erinnert sich Eliot plötzlich, Raschew und der Auftrag in Georgien, der nicht ganz so abgelaufen ist, wie er sich das gedacht hatte. Er hat immer noch die Narbe an der linken Schulter, die ihn daran erinnert, warum er eigentlich lieber allein arbeitet.

Nur dass er dass jetzt nicht mehr tut und ist das nicht genau für den Schlamassel hier verantwortlich? Wär er alleine wäre es einfach nur ein Kampf zwischen ihnen beiden und er würde vermutlich sogar gewinnen und es Raschew für die Schusswunde heimzahlen. Aber jetzt hat Raschew Parker und irgendwas stört das Signal ihrer Kopfhörer und Eliot bleibt nichts anderes übrig, als sich seiner Messer zu entledigen.
Für einen klitzekleinen Moment überlegt er, dass Messer in seinem Hosenbund zu behalten, aber dann schaut er wieder zu Parker und das kann er einfach nicht riskieren. Jeder in ihrem Team hat eine Aufgabe und Parkers ist es ganz sicher nicht für Eliots Fehler zu büßen.

Also landet auch das letzte Messer auf dem Boden, weit genug entfernt von Eliot, dass Raschew sich nicht von ihnen bedroht fühlt.

„Tsk tsk, gebt dem Mann ein Team und er wird weich wie Butter.“ Raschew grinst schon wieder sein widerliches Grinsen. „Leute wie wir haben kein Team, Eliot. Wir sind Einzelgänger, deshalb sind wir so gut. Und dein Team? Die werden dich fallen lassen, sobald sie dich nicht mehr brauchen oder nicht mehr gut genug bist. Männer mit Muskeln sind so leicht zu ersetzen.“

Auf einmal fängt Parker an zu lachen, so laut dass es in der leeren, verstaubten Halle widerhallt, und Raschew sie überrascht anstarrt. Er lässt auch seine Waffe ein wenig sinken und das ist genau die Gelegenheit, auf die Eliot gewartet hat.

Er stürmt nach vorne und dann passiert alles auf einmal. Sein Ellenbogen trifft Raschews Seite und schiebt ihn von Parker weg, ein Schuss löst sich, Eliots Faust trifft Raschews Kinn und der andere Mann fällt zu Boden, wo Eliot sicher stellt, dass er auch noch eine Weile dort liegen bleibt.

Erst als er die Waffe von Raschew außer Reichweite tritt realisiert er, dass er einen Schuss gehört hat.

„Parker!“ Er dreht sich um und versucht nicht allzu viel seiner Panik in seiner Stimme mitschwingen zu lassen. „Bist du verletzt?“ Der letzte Satz klingt mehr nach einem Krächzen als nach allem anderen und für einen Moment wundert sich Eliot, was mit seiner Stimme los ist. Dann geben seine Beine unter ihm nach und sein Gesicht hätte die unsanfte Bekanntschaft mit dem dreckigen Betonboden gemacht, aber Parker ist offensichtlich stärker als sie aussieht, denn sie fängt ihn auf und lässt ihn sanft zu Boden gleiten.

„Bist du verletzt?“, fragt er Parker wieder und seine Stimme klingt seltsam atemlos.

„Nein, du hast mich doch gerettet.“ Sie grinst ihn an, als ob es das normalste auf der Welt wäre, gerade einer lebensbedrohlichen Situation entkommen zu sein. Dann greift sie in ihre Jackentasche und holt ihr Handy heraus. „Krankenhaus oder deine Wohnung?“

„Huh?“ Er versteht ihre Frage nicht und wo sie schon einmal dabei sind, er versteht auch nicht warum sie darauf besteht, ihre Hand auf seine rechte Schulter zu pressen. Das tut weh, verdammt nochmal.

„Krankenhaus dann.“ Sie ruft irgendwen auf ihrem Handy an. Er versucht zu verstehen, was sie sagt, aber die Hallendecke beginnt sich vor seinen Augen zu drehen und dann ist er zu sehr damit beschäftigt, daraus Sinn zu machen um noch aufzupassen.

„Der Krankenwagen ist gleich da, okay?“, stört Parker plötzlich die interessante Sichtverbindung zwischen ihm und der physikalisch unmöglichen Decke.

Er versucht irgendetwas zu sagen, aber es kommt nur ein Grunzen dabei heraus. Parker muss das als Zustimmung auffassen, denn sie tätschelt ihn mit ihrer freien Hand die Haare. Er will sie angrummeln, das zu lassen, aber auf eine seltsame Art und Weise – die er natürlich nie zugeben wird – ist das beruhigend und lässt die Decke weniger komische Dinge anstellen.

„Eliot?“ Sie ist immer noch über ihn gebeugt und er hebt fragend die Augenbraue. „Ich würde dich nie ersetzen. Und wenn das jemand anderes tut, dann stehl ich dich einfach zurück, okay?“

Seine Schulter tut weh, sie müssen irgendwie den bewusstlosen Kerl neben ihnen und die Schusswunde erklären, aber im Moment ist das Eliot egal.

„Jederzeit wieder, Parker.“

- fin

Date: 2009-10-19 09:08 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
Eliot & Parker sind einfach soooo viel Liebe! ♥ ♥ ♥
EEEEEEP!
Das ist sooooo süß! *zerschmilzt auf ihrem Stuhl*
Awwwwww~! *__*

Ich liiiiiebe es, dass Eliot seine Messer abgibt, denn ey, er würde nie was tun, was Parker in Gefahr bringt und der blöde Einzelkämpfer kann sich seine Einzelkämpfer-Ideologie total mal an den Hut stecken!
Ich freu mich so, dass wir den Leverage-tag endlich einsetzen. *quiek* *__*
Und ich find es total süß, wie lieb Eliot immer bei Parker ist - was man aber auch verstehen kann, denn es geht SO GAR NICHT ihr wehzutun (das ist echt wie Hundebabies treten) und Parker ist so ne irre, durchgeknallte Urschel, aber sie hängt doch auch so an den anderen.

Date: 2009-10-19 09:15 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
Awwww - leverage macht einfach glücklich! *__*
*jetzt glücklich ins Bett segel und sich noch mehr Eliot & Parker -Geschwister-momente ausdenkt*
*fiep*
Und natürlich würde er alle Messer abgeben! Würde er total! Eliot ist weich wie Butter!

Date: 2009-10-21 03:07 pm (UTC)
From: [identity profile] uena.livejournal.com
Ist das süß.
Und Eliot ist so toll. Und Parker so niedlich.
Mir fehlt Hardison ein wenig - obwohl du ihn toll reingebracht hast.

Ich frag mich ja immer, ob Jensen und Chris sich da wohl ab und zu drüber unterhalten.

"Das ist der böse Jack, der meinen kleinen Bruder hinterrücks abgestochen hat!" - "Macht nix, der ist total harmlos und lustig und spielt WoW in seiner Freizeit."

Habe mir übrigens gestern auf Kinkas Drängen hin eine männliche Blutelfe erstellt und sie Ianto genannt. Ist ein Jäger. Werde sein Begleittiert Tonto nennen. :D

Date: 2009-10-26 11:52 am (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
http://weesta-fic.livejournal.com/16468.html

*hust*
Da unterhalten sich Dean und Eliot darüber. (Nachdem Dean versucht Hardison umzubringen. La la la la ...)

Date: 2012-09-26 01:51 pm (UTC)
servena: (Dalek bringing tea)
From: [personal profile] servena
Aaaaaaw! <3 Ich wollte ja eigentlich nur sehen, ob wir schon einen Tag für diese tolle Serie haben, und jetzt bin ich zu einer Pfütze auf dem Fußboden geschmolzen...die beiden sind so niedlich zusammen. *puschel*

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