The girl and the robot
Oct. 19th, 2009 09:51 amFandom: Original
Pairing: du & sie (also eigentlich kein wirkliches Pairing)
Länge: 539 Wörter
Challenge: Oberthema Frauen (22.07.), #6 Stilaufgabe: Schreibe aus der zweiten Person (19.10.), #2 Gespräche auf dem Mädchenklo (28.06.)
Kommentar: Mir war langweilig, also bin ich die Challenges der vergangenen Monate durchgegangen und das kam dabei heraus.
Es war nicht das erste Mal, dass du mit einem Mädchen rumgemacht hast, aber es war das erste Mal, dass du so weit gegangen bist. Nicht nur küssen und ein bisschen fummeln, sondern, naja, mehr. Es hat dir gut gefallen, verdammt gut und du hattest den Eindruck, dass es ihr genauso ging. Andererseits war sie betrunken, viel betrunkener als du selbst und vielleicht auch deswegen so hemmungslos.
Du hast sie auf der Party eines Freundes kennen gelernt, bist ihr beim Flaschendrehen ein wenig näher gekommen und dann mit ihr in das Zimmer des Freundes verschwunden. Dort ist es dann passiert und danach habt ihr euch, ganz so, als wäre nichts passiert, wieder unter die anderen Gäste gemischt. Kein Wort, keine Erklärungen, aber du hast ihr deine Handynummer in die Tasche geschmuggelt, in der Hoffnung, sie würde sich melden, was sie nicht getan hat.
Zwei Wochen sind seitdem vergangen und erst jetzt siehst du sie wieder. In einer Disco, Club, was auch immer. Sie steht wenige Meter von dir entfernt auf der Tanzfläche. Obwohl der Raum nur sporadisch von zuckenden Lichtblitzen erhellt wird, erkennst du sie sofort. Allein schon an der Art, wie sie ihre langen, blonden Haare im Takt der Musik wippen lässt.
Du beschließt, „Hallo“ zu sagen und schlängelst dich bis zur Tanzfläche durch, stehst kaum einen Schritt von ihr entfernt, als sie in deine Richtung blickt und du ihr zunickst. Sie reagiert nicht, also probierst du es noch einmal, aber dein „Hi“ wird von den wummernden Bässen geschluckt. Letzter Versuch, du gehst aufs Ganze und tanzt sie von hinten an, aber sie merkt es gar nicht, ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich dem Typen vor ihr zu präsentieren.
Du ziehst dich zurück, trinkst ein Bier, später noch ein Zweites. Dann musst du auf die Toilette. Du sitzt länger in der engen Kabine als nötig und vor deinem inneren Auge tauchen schemenhafte Erinnerungen an Sex mit ihr auf, während sich die Discokugel über dir dreht und kleine Lichtpunkte an die Wände wirft.
Gerade in dem Moment, in dem du die Hand auf den Türknauf legst, hörst du von draußen die Stimme eines Mädchens. „Was war das denn für eine, die sich da so an dich rangeschmissen hat? Kanntest du die etwa?“ Und dann plötzlich sie. „Mmmh, naja, kennen ist zu viel gesagt. Ich hatte was mit ihr, als ich auf Davids Party so besoffen war.“ Dann wieder das andere Mädchen. „Ich wusste gar nicht, dass du auf Mädchen stehst.“ „Tu ich ja auch nicht. Wie gesagt, ich war besoffen, das ist alles. Und das hat sie halt ausgenutzt.“ Wie kann es sein, dass ihre Stimme, die so schön klang, als sie stöhnend unter mir lag, sich jetzt so hässlich anhört?
Du bist hin und her gerissen zwischen Wut und Traurigkeit, bist verletzt und fühlst dich verraten. Aber du hast immer noch deinen Stolz und der verbietet es dir, das Gerede der beiden noch länger mit anzuhören. Du öffnest die Tür.
Als sie dich erkennt, ein Blick zwischen Entsetzen und Scham. „Warte!“ Sie greift nach deiner Hand, aber du entwischt ihr. Schlägst die Türe hinter dir zu und stehst wieder mitten im Gewimmel. Ein paar Schritte von dir entfernt tanzt ein Mädchen. Sie sieht eigentlich ganz gut aus...
Pairing: du & sie (also eigentlich kein wirkliches Pairing)
Länge: 539 Wörter
Challenge: Oberthema Frauen (22.07.), #6 Stilaufgabe: Schreibe aus der zweiten Person (19.10.), #2 Gespräche auf dem Mädchenklo (28.06.)
Kommentar: Mir war langweilig, also bin ich die Challenges der vergangenen Monate durchgegangen und das kam dabei heraus.
Es war nicht das erste Mal, dass du mit einem Mädchen rumgemacht hast, aber es war das erste Mal, dass du so weit gegangen bist. Nicht nur küssen und ein bisschen fummeln, sondern, naja, mehr. Es hat dir gut gefallen, verdammt gut und du hattest den Eindruck, dass es ihr genauso ging. Andererseits war sie betrunken, viel betrunkener als du selbst und vielleicht auch deswegen so hemmungslos.
Du hast sie auf der Party eines Freundes kennen gelernt, bist ihr beim Flaschendrehen ein wenig näher gekommen und dann mit ihr in das Zimmer des Freundes verschwunden. Dort ist es dann passiert und danach habt ihr euch, ganz so, als wäre nichts passiert, wieder unter die anderen Gäste gemischt. Kein Wort, keine Erklärungen, aber du hast ihr deine Handynummer in die Tasche geschmuggelt, in der Hoffnung, sie würde sich melden, was sie nicht getan hat.
Zwei Wochen sind seitdem vergangen und erst jetzt siehst du sie wieder. In einer Disco, Club, was auch immer. Sie steht wenige Meter von dir entfernt auf der Tanzfläche. Obwohl der Raum nur sporadisch von zuckenden Lichtblitzen erhellt wird, erkennst du sie sofort. Allein schon an der Art, wie sie ihre langen, blonden Haare im Takt der Musik wippen lässt.
Du beschließt, „Hallo“ zu sagen und schlängelst dich bis zur Tanzfläche durch, stehst kaum einen Schritt von ihr entfernt, als sie in deine Richtung blickt und du ihr zunickst. Sie reagiert nicht, also probierst du es noch einmal, aber dein „Hi“ wird von den wummernden Bässen geschluckt. Letzter Versuch, du gehst aufs Ganze und tanzt sie von hinten an, aber sie merkt es gar nicht, ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich dem Typen vor ihr zu präsentieren.
Du ziehst dich zurück, trinkst ein Bier, später noch ein Zweites. Dann musst du auf die Toilette. Du sitzt länger in der engen Kabine als nötig und vor deinem inneren Auge tauchen schemenhafte Erinnerungen an Sex mit ihr auf, während sich die Discokugel über dir dreht und kleine Lichtpunkte an die Wände wirft.
Gerade in dem Moment, in dem du die Hand auf den Türknauf legst, hörst du von draußen die Stimme eines Mädchens. „Was war das denn für eine, die sich da so an dich rangeschmissen hat? Kanntest du die etwa?“ Und dann plötzlich sie. „Mmmh, naja, kennen ist zu viel gesagt. Ich hatte was mit ihr, als ich auf Davids Party so besoffen war.“ Dann wieder das andere Mädchen. „Ich wusste gar nicht, dass du auf Mädchen stehst.“ „Tu ich ja auch nicht. Wie gesagt, ich war besoffen, das ist alles. Und das hat sie halt ausgenutzt.“ Wie kann es sein, dass ihre Stimme, die so schön klang, als sie stöhnend unter mir lag, sich jetzt so hässlich anhört?
Du bist hin und her gerissen zwischen Wut und Traurigkeit, bist verletzt und fühlst dich verraten. Aber du hast immer noch deinen Stolz und der verbietet es dir, das Gerede der beiden noch länger mit anzuhören. Du öffnest die Tür.
Als sie dich erkennt, ein Blick zwischen Entsetzen und Scham. „Warte!“ Sie greift nach deiner Hand, aber du entwischt ihr. Schlägst die Türe hinter dir zu und stehst wieder mitten im Gewimmel. Ein paar Schritte von dir entfernt tanzt ein Mädchen. Sie sieht eigentlich ganz gut aus...
no subject
Date: 2009-10-19 11:10 am (UTC)no subject
Date: 2009-10-19 12:27 pm (UTC)