Was länge währt und so weiter
Sep. 27th, 2009 08:56 pmFandom: One Piece
Personen: Zorro, Ruffy und durchgeknallte Weiber
Challenges:
# Frauen
# "Warum hast du das getan?"
# Teegesellschaft
# in flagranti
Wörter: 1.223
Kommentar: Der Wichtelbeitrag für
silverslice, er ist endlich fertig. Tut mir sehr Leid, dass du so lange warten musstest. Ich hoffe auch, dass es dir wenigstens ein bisschen zusagt. Aus dem Drama wurde ein Witz und das HurtComfort kam irgendwie auch zu kurz. Alles lief irgendwie anders als es sollte... dennoch; ich hoffe, du hast ein bisschen Spaß mit den beiden. =D
Zorro drehte die kleine, zerbrechliche Porzellantasse in seinen viel zu großen Händen.
Sein müder Blick wanderte hinüber zu Ruffy auf der anderen Seite des langen, langen Tisches, über den sich eine Blümchentischdecke erstreckte, gedeckt mit Kuchen, mit Torten, mit Keksen, von denen die Damen sagten, sie hätten sie selbst gebacken.
Seit genau drei Tagen und fünf Stunden saßen sie hier fest.
Bewohner fremder, kaum besuchter Inseln neigten ja bekanntlich dazu, seltsame Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Einige mochte man mit dem Wort „spleenig“ bezeichnen. Und dann gab es noch grauenhafte Wesen wie diese hier.
Unterschätze niemals, niemals wieder jemals eine Frau, mahnte Zorro sich im Gedanken und richtete diese Worte eigentlich eher an Ruffy. Doch sie verließen niemals seinen Mund, da es ihm nicht erlaubt war, irgendetwas zu seinem Kapitän zu sagen.
Sie hatten diese unbenannte Insel vor knapp vier Tagen entdeckt und waren an Land gegangen auf der Suche nach Wasser und Nahrungsmitteln. Sie hatten wunderschön gestaltete Gärten durchkämmt und zwei wunderschöne, zugegeben heiße Damen getroffen.
Und das war der Anfang vom Ende gewesen.
Ausgestattet mit Teufelskräften, die sich Zorro bis jetzt nicht so ganz erklären konnte, hatten sie ihn und Ruffy in ihre Gewalt gebracht. Er vermutete, dass es sich um kinetische Kräfte handelte, auch wenn es seltsam zu sein schien, dass alle diese Mädchen dieselbe Teufelsfrucht gegessen hatten. Wahrscheinlich hatten sie sich die Frucht- wie man so schön abwandeln konnte- schwesterlich geteilt.
Und Ruffy war auf sie hereingefallen kaum dass er das Wort „Kuchen“ vernommen hatte.
„Was kann schon passieren, Zorro?“, hatte er gesagt.
„Das sind doch nur Mädchen! Und sie haben Essen, das wollten wir doch sowieso!“
Es war zu einfach gewesen, zu schnell, zu unkompliziert. Sämtliche Alarmglocken hatten bei Zorro geklingelt, da war es schon zu spät gewesen.
Sie saßen an dieser teuflischen Teegesellschaft, verdammt dazu, schwarzen Tee mit zuviel Zucker zu trinken, Kuchen und Torten zu probieren, deren Aufreihung wie von Zauberhand nicht weniger wurde und dem Geplauder der Damen zu lauschen ohne selbst etwas dazu sagen zu dürfen.
Ihre Münder waren gewaltsam geschlossen worden und öffneten sich nur auf eine erschreckende Art und Weise, wenn Essen hineingelangen sollte. Versuchte Zorro, sich zu wehren, wurde er bestraft, indem auf Ruffy zehn bis zwanzig Tassen Tee zuflogen. Hätte man ihm dies als eine Geschichte erzählt, hätte er wahrscheinlich amüsiert die Mundwinkel hochgezogen. Aber zu sehen, wie Porzellan an der Schläfe seines Freundes zerschellte und ihm das Blut aus dem Haaransatz lief, hatte dann doch leider nichts Komisches an sich.
Frauen konnten die Hölle sein. Einen Mann mit Teetassen zu foltern, konnte natürlich nur denen einfallen. Ein Mann hätte ein Schwert genommen, Streckbänke, glühende Metallstäbe, irgendwas eben, was männlicher wirkte.
Zorro knirschte unwirsch mit den Zähnen und spürte wie sein Mund erneut wie ferngesteuert aufging um ein Stück Zitronen-Aprikosenkuchen hineinzulassen.
„Ich werde niemals wieder irgendwas essen, was zugleich Ei, Mehl und Zucker enthält!“, schaffte er es, zwischen den Happen zu murmeln.
„Ha!“, kreischte eine der Damen neben ihm mit einem unglaublich aufwendig gestalteten Hut auf.
„In Flagranti!“
Natürlich hatten sie nur darauf gewartet. Natürlich. Zorro konnte sehen, wie Ruffy wirklich versuchte, sich zu ducken, doch die Teufelkräfte der Mädchen hielten ihn davon ab, seinen Gummikörper zu verbiegen und so ergoss sich heißer grüner Tee über sein Gesicht.
Es würde Zorro wirklich fast nichts ausmachen.
Sie hatten schon mit ganz anderen Gegnern zu tun gehabt. Er hatte Ruffy in dessen eigenem Blut baden sehen, das Gesicht von Schmerz verzerrt, die Muskeln angespannt bis zum Zerbersten, voller Schatten von Dreck und Entschlossenheit. Sie hatten einander beigestanden, Seite an Seite.
Aber das hier... das war eine Beleidigung an alles, wofür Ruffy stand, wofür er, Zorro, stand.
Die Demütigung zog bis ins Knochenmark.
Und dann sorgte Ruffy für den entscheidenden Wendepunkt, nach dem Zorro seit drei Tagen, fünf Stunden und fünf Minuten gierte. Er schaffte es irgendwie den Mund zu öffnen, das Gesicht ganz fahl und beinahe eingefallen und stellte nur eine simple Frage.
„Was heißt in flagarnti?“
Alle behuteten Damenköpfe drehten sich zu ihm um- und zeitgleich fingen alle Mädchen an zu lachen.
„Er kann es nicht mal aussprechen! Uhuhu!“, machten sie und ihr Gelächter schwoll in Zorros Ohren zu einem betäubenden Brausen an. Eine Sekunde machte ihn der plötzlich gestiegene Lärmpegel benommen, dann erst erhaschte er Ruffys Blick aus schmalen Augen, der ihm dunkel und lauter als alle Frauenstimmen der unmittelbaren Umgebung zuflüsterte:
Jetzt beweg dich endlich!
Zorro setzte zum Sprung an.
Als er sich mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit durch den Busch des Urwaldes der unbekannten Insel schlug- die Weiber direkt in seinem Windschatten- fand Zorro endlich Zeit, seinen Kapitän auszuschimpfen.
„Warum hast du das getan? Verflucht!“
Ruffy, der auf seinem Rücken huckepack saß und sich mit dünnen, schwachen Armen an seinem ersten Maat festhielt, war sich in diesem Augenblick wahrscheinlich nicht sicher, ob Zorro mit dem Fluch ihn oder das klaffende Loch direkt vor ihnen im Waldboden meinte. Mit großer Mühe nur schaffte es der Schwertkämpfer zu einem langen Sprung anzusetzen und den Graben im Flug zu überwinden.
„Weil ich es komisch fand, dass sie noch kein einziges Mal gelacht hatten.“, murmelte Ruffy in Zorros Nacken und sein warmer Atem kitzelte den Mann an genau der Stelle, wo sein Haaransatz ins Genick überging.
„Und wer hätte gedacht, dass sie ihre Kräfte nicht anwenden können, wenn sie lachen? Ich weiß ja nicht alles, aber in flagranti...“
Seine Stimme erstarb, als Zorro einen sanften Hügel hinabsprang.
„Du dummer Idiot!“, keuchte der Schwertkämpfer.
„Du blöder Hammel!“
Er zertrümmerte mit der freien rechten Hand einen Felsen, der im Weg war. Hinter ihm erstarb langsam das harpyienartige Geheul der Mädchen. Es war, als würden sie in den dichten Blättern der Bäume hängen bleiben mit ihren hübschen, bunten Kleidern, ihren viel zu großen Hüten.
„Von wegen ´es sind doch nur Mädchen´!“
Er äffte Ruffys helle Stimme höhnisch nach.
„Dein naives Gehabe wird uns irgendwann noch ins Grab bringen!“
Der Kuchen rumorte in seinem Magen. Drei Tage und fünf Stunden zuviel Kuchen und Tee.
Nie wieder würde etwas anderes zwischen seine Lippen lassen als kühles, frischgezapftes Bier.
Dann fiel ihm ein, dass Naivität damals das gewesen war, womit Ruffy ihn damals bei ihrer ersten Begegnung vor dem Tod gerettet hatte. Dieselbe Naivität und Sturheit.
Und damit konnte er nicht mehr weiterreden.
„Du bist einfach nur unglaublich.“, murmelte er und justierte seinen Griff unter Ruffys Hinterteil. Er wusste nicht, ob der Junge ihn noch hörte, oder ob dieser schon in die erste Phase seines typischen Heilungsschlafes abgedriftet war. Die dünnen Finger seiner Hände krallten sich in Zorros Hemd, sein Kopf lag auf Zorros Schulter. Blut von seiner linken Schläfe hatte sich in das Weiß des Stoffes gerieben.
Und immer wieder quälte kitzelnd der Atem des Jungen in seinem Nacken.
Es kribbelte bis hinunter ins Steißbein.
Zorro wanderte stumm weiter bis er den Strand erreichte, seine Schuhe durch den Sand stapften und in der Ferne die Flying Lamb freundlich schaukelnd in den Wellen zu sehen war.
„Mit Teetassen...“, murmelte er erschöpft, als er das kleine Beiboot erreichte und Ruffy vom seinem Rücken ablud, ihn vorsichtig vor sich legte und ihn betrachtete. Die entspannten Gesichtszüge machten ihn schläfrig und plötzlich vermisste er das Kribbeln in seinem Nacken.
„Mit Tee drin...“
Er ruderte los. Bei jeder Welle, die gegen das Boot schlug, schaukelte Ruffys schlafender Körper ein wenig hin und her.
Zorro beschloss, diese Episode gänzlich für sich zu behalten.
Personen: Zorro, Ruffy und durchgeknallte Weiber
Challenges:
# Frauen
# "Warum hast du das getan?"
# Teegesellschaft
# in flagranti
Wörter: 1.223
Kommentar: Der Wichtelbeitrag für
Zorro drehte die kleine, zerbrechliche Porzellantasse in seinen viel zu großen Händen.
Sein müder Blick wanderte hinüber zu Ruffy auf der anderen Seite des langen, langen Tisches, über den sich eine Blümchentischdecke erstreckte, gedeckt mit Kuchen, mit Torten, mit Keksen, von denen die Damen sagten, sie hätten sie selbst gebacken.
Seit genau drei Tagen und fünf Stunden saßen sie hier fest.
Bewohner fremder, kaum besuchter Inseln neigten ja bekanntlich dazu, seltsame Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Einige mochte man mit dem Wort „spleenig“ bezeichnen. Und dann gab es noch grauenhafte Wesen wie diese hier.
Unterschätze niemals, niemals wieder jemals eine Frau, mahnte Zorro sich im Gedanken und richtete diese Worte eigentlich eher an Ruffy. Doch sie verließen niemals seinen Mund, da es ihm nicht erlaubt war, irgendetwas zu seinem Kapitän zu sagen.
Sie hatten diese unbenannte Insel vor knapp vier Tagen entdeckt und waren an Land gegangen auf der Suche nach Wasser und Nahrungsmitteln. Sie hatten wunderschön gestaltete Gärten durchkämmt und zwei wunderschöne, zugegeben heiße Damen getroffen.
Und das war der Anfang vom Ende gewesen.
Ausgestattet mit Teufelskräften, die sich Zorro bis jetzt nicht so ganz erklären konnte, hatten sie ihn und Ruffy in ihre Gewalt gebracht. Er vermutete, dass es sich um kinetische Kräfte handelte, auch wenn es seltsam zu sein schien, dass alle diese Mädchen dieselbe Teufelsfrucht gegessen hatten. Wahrscheinlich hatten sie sich die Frucht- wie man so schön abwandeln konnte- schwesterlich geteilt.
Und Ruffy war auf sie hereingefallen kaum dass er das Wort „Kuchen“ vernommen hatte.
„Was kann schon passieren, Zorro?“, hatte er gesagt.
„Das sind doch nur Mädchen! Und sie haben Essen, das wollten wir doch sowieso!“
Es war zu einfach gewesen, zu schnell, zu unkompliziert. Sämtliche Alarmglocken hatten bei Zorro geklingelt, da war es schon zu spät gewesen.
Sie saßen an dieser teuflischen Teegesellschaft, verdammt dazu, schwarzen Tee mit zuviel Zucker zu trinken, Kuchen und Torten zu probieren, deren Aufreihung wie von Zauberhand nicht weniger wurde und dem Geplauder der Damen zu lauschen ohne selbst etwas dazu sagen zu dürfen.
Ihre Münder waren gewaltsam geschlossen worden und öffneten sich nur auf eine erschreckende Art und Weise, wenn Essen hineingelangen sollte. Versuchte Zorro, sich zu wehren, wurde er bestraft, indem auf Ruffy zehn bis zwanzig Tassen Tee zuflogen. Hätte man ihm dies als eine Geschichte erzählt, hätte er wahrscheinlich amüsiert die Mundwinkel hochgezogen. Aber zu sehen, wie Porzellan an der Schläfe seines Freundes zerschellte und ihm das Blut aus dem Haaransatz lief, hatte dann doch leider nichts Komisches an sich.
Frauen konnten die Hölle sein. Einen Mann mit Teetassen zu foltern, konnte natürlich nur denen einfallen. Ein Mann hätte ein Schwert genommen, Streckbänke, glühende Metallstäbe, irgendwas eben, was männlicher wirkte.
Zorro knirschte unwirsch mit den Zähnen und spürte wie sein Mund erneut wie ferngesteuert aufging um ein Stück Zitronen-Aprikosenkuchen hineinzulassen.
„Ich werde niemals wieder irgendwas essen, was zugleich Ei, Mehl und Zucker enthält!“, schaffte er es, zwischen den Happen zu murmeln.
„Ha!“, kreischte eine der Damen neben ihm mit einem unglaublich aufwendig gestalteten Hut auf.
„In Flagranti!“
Natürlich hatten sie nur darauf gewartet. Natürlich. Zorro konnte sehen, wie Ruffy wirklich versuchte, sich zu ducken, doch die Teufelkräfte der Mädchen hielten ihn davon ab, seinen Gummikörper zu verbiegen und so ergoss sich heißer grüner Tee über sein Gesicht.
Es würde Zorro wirklich fast nichts ausmachen.
Sie hatten schon mit ganz anderen Gegnern zu tun gehabt. Er hatte Ruffy in dessen eigenem Blut baden sehen, das Gesicht von Schmerz verzerrt, die Muskeln angespannt bis zum Zerbersten, voller Schatten von Dreck und Entschlossenheit. Sie hatten einander beigestanden, Seite an Seite.
Aber das hier... das war eine Beleidigung an alles, wofür Ruffy stand, wofür er, Zorro, stand.
Die Demütigung zog bis ins Knochenmark.
Und dann sorgte Ruffy für den entscheidenden Wendepunkt, nach dem Zorro seit drei Tagen, fünf Stunden und fünf Minuten gierte. Er schaffte es irgendwie den Mund zu öffnen, das Gesicht ganz fahl und beinahe eingefallen und stellte nur eine simple Frage.
„Was heißt in flagarnti?“
Alle behuteten Damenköpfe drehten sich zu ihm um- und zeitgleich fingen alle Mädchen an zu lachen.
„Er kann es nicht mal aussprechen! Uhuhu!“, machten sie und ihr Gelächter schwoll in Zorros Ohren zu einem betäubenden Brausen an. Eine Sekunde machte ihn der plötzlich gestiegene Lärmpegel benommen, dann erst erhaschte er Ruffys Blick aus schmalen Augen, der ihm dunkel und lauter als alle Frauenstimmen der unmittelbaren Umgebung zuflüsterte:
Jetzt beweg dich endlich!
Zorro setzte zum Sprung an.
Als er sich mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit durch den Busch des Urwaldes der unbekannten Insel schlug- die Weiber direkt in seinem Windschatten- fand Zorro endlich Zeit, seinen Kapitän auszuschimpfen.
„Warum hast du das getan? Verflucht!“
Ruffy, der auf seinem Rücken huckepack saß und sich mit dünnen, schwachen Armen an seinem ersten Maat festhielt, war sich in diesem Augenblick wahrscheinlich nicht sicher, ob Zorro mit dem Fluch ihn oder das klaffende Loch direkt vor ihnen im Waldboden meinte. Mit großer Mühe nur schaffte es der Schwertkämpfer zu einem langen Sprung anzusetzen und den Graben im Flug zu überwinden.
„Weil ich es komisch fand, dass sie noch kein einziges Mal gelacht hatten.“, murmelte Ruffy in Zorros Nacken und sein warmer Atem kitzelte den Mann an genau der Stelle, wo sein Haaransatz ins Genick überging.
„Und wer hätte gedacht, dass sie ihre Kräfte nicht anwenden können, wenn sie lachen? Ich weiß ja nicht alles, aber in flagranti...“
Seine Stimme erstarb, als Zorro einen sanften Hügel hinabsprang.
„Du dummer Idiot!“, keuchte der Schwertkämpfer.
„Du blöder Hammel!“
Er zertrümmerte mit der freien rechten Hand einen Felsen, der im Weg war. Hinter ihm erstarb langsam das harpyienartige Geheul der Mädchen. Es war, als würden sie in den dichten Blättern der Bäume hängen bleiben mit ihren hübschen, bunten Kleidern, ihren viel zu großen Hüten.
„Von wegen ´es sind doch nur Mädchen´!“
Er äffte Ruffys helle Stimme höhnisch nach.
„Dein naives Gehabe wird uns irgendwann noch ins Grab bringen!“
Der Kuchen rumorte in seinem Magen. Drei Tage und fünf Stunden zuviel Kuchen und Tee.
Nie wieder würde etwas anderes zwischen seine Lippen lassen als kühles, frischgezapftes Bier.
Dann fiel ihm ein, dass Naivität damals das gewesen war, womit Ruffy ihn damals bei ihrer ersten Begegnung vor dem Tod gerettet hatte. Dieselbe Naivität und Sturheit.
Und damit konnte er nicht mehr weiterreden.
„Du bist einfach nur unglaublich.“, murmelte er und justierte seinen Griff unter Ruffys Hinterteil. Er wusste nicht, ob der Junge ihn noch hörte, oder ob dieser schon in die erste Phase seines typischen Heilungsschlafes abgedriftet war. Die dünnen Finger seiner Hände krallten sich in Zorros Hemd, sein Kopf lag auf Zorros Schulter. Blut von seiner linken Schläfe hatte sich in das Weiß des Stoffes gerieben.
Und immer wieder quälte kitzelnd der Atem des Jungen in seinem Nacken.
Es kribbelte bis hinunter ins Steißbein.
Zorro wanderte stumm weiter bis er den Strand erreichte, seine Schuhe durch den Sand stapften und in der Ferne die Flying Lamb freundlich schaukelnd in den Wellen zu sehen war.
„Mit Teetassen...“, murmelte er erschöpft, als er das kleine Beiboot erreichte und Ruffy vom seinem Rücken ablud, ihn vorsichtig vor sich legte und ihn betrachtete. Die entspannten Gesichtszüge machten ihn schläfrig und plötzlich vermisste er das Kribbeln in seinem Nacken.
„Mit Tee drin...“
Er ruderte los. Bei jeder Welle, die gegen das Boot schlug, schaukelte Ruffys schlafender Körper ein wenig hin und her.
Zorro beschloss, diese Episode gänzlich für sich zu behalten.
no subject
Date: 2009-09-27 09:14 pm (UTC)das war nun wirklich die maximale demütigung...teetassen! ich fass es einfach nicht...
aber es war so klar, dass ruffy irgendeinen mist dreht *seufz* mädchen können doch gefährlicher sein als man denkt <___< XD wenigstens ist es gut ausgegangen *seufz* *lach* sowas passiert auch nur den beiden
no subject
Date: 2009-09-28 07:04 pm (UTC)no subject
Date: 2009-09-28 06:56 am (UTC)Sehr, sehr schön. Lustig, weil Damen und Teetässchen als Folterwerkzeug einzusetzen, ist wirklich herrlich perfide! XD Und was heißt denn hier kein h/c? Ich finde das total süßes h/c am Ende. *_*
Ich maaaaaag protective!Zorro doch so gerne.
Und du hast Ruffy auch sehr IC hingekriegt, was ich immer total bewundere, weil ich es so gar nicht hinkriege. :-)
Tolle FF!
no subject
Date: 2009-09-28 07:06 pm (UTC)Protective!Zorro ist das Beste!
Echt? Keine Ahnung, so schwer finde ich ihn eigentlich nicht. Ruffy hat einige sehr markante Ecken und Rundungen an sich, wenn man die beachtet, liegt er eigentlich doch ganz gut in der Hand. XD
Und danke.*murmel* o//o
no subject
Date: 2009-09-28 06:38 pm (UTC)Aber auch sonst.
Oh mein Gott, bist du böse... Das ist wirklich... demütigender kann es wirklich nicht mehr werden.
Seeeeehr schön. =)
no subject
Date: 2009-09-28 07:08 pm (UTC)Danke auch *g*
Ach ja, der Ruffy, aber letzten Endes fügt er sich doch eigentlich immer ganz gerne unter den Fingern schreibwütiger Fangirls. Oder nicht? XD
Tassen mit Tee sind wirklich so böse?
*mit ihrer Teetasse wackelt*
no subject
Date: 2009-10-05 10:37 pm (UTC)Ich habs gar nicht mitbekommen, weil ich die letzten Wochen so in meinen Hausarbeiten vergraben war, bis lj plötzlich nur noch ein sehr weit entferntes, unerreichbares Paradies geworden ist.
Vielen, vielen Dank dafür, es war so toll <3
Nur wegen dir fühle ich mich gerade wieder total zu One Piece hingezogen, und Zoro *-* und Ruffy.... a~wwww!
Das mein Wichtelpartner "Teegesellschaft" so~ genial-evil auführen würde, hätte ich echt nicht erwartet.
Du bist toll <3
Und ich sehr glücklich, dass du damit meiner schrecklich trüben Zeit in der Hausarbeitenhölle ein Ende gesetzt hast :)
no subject
Date: 2009-10-06 05:33 am (UTC)Uh, dankeschön *___*
Hach, das freut mich wirklich, dass ich dir eine kleine Freude bereiten konnte! =D
Ich hatte mich etwas gegrault, ob das ganze nicht einfach nur zu abgedreht war und ob die beiden ic sind und all das- aber es scheint ja den richtigen Nerv getroffen zu haben.
Yay~
Und großen Respekt an jemanden, von dessen Disziplin ich mir in Sachen Hausarbeiten Schreiben gerne eine Scheibe abschneiden würde, wenn ich könnte! *g*