Sommer-Aktion 3/5
Sep. 2nd, 2009 12:47 amAutor:
der_jemand
Fandom: Original
Oberthema: Begegnungen
Challenge: Kulturbanause + inspiriert von der Stilaufgabe der Wochenchallenge
Charaktere: Shyann Riker und Luther Mannerhoff
Wörter: 947
Warnungen: Hoffentlich nicht unverständlich.
Kommentar: Shyann und Luther sind Kopfgeldjäger, die Welt in der sie leben irgendwo in der Zukunft (oder einem Paralleluniversum) beheimatet, und eigentlich sollen sie die „Bösen“ in dieser einen Geschichte werden... Aber erstmal müssen sie einander ja kennen lernen, nicht wahr?
(Und was die Giants und die Chips angeht... Das ist ne Idee, die ich bei Stackpole's Shadowrun-Geschichten geklaut habe und bezieht sich darauf, dass die Spieler durch implantierte Chips die Fähigkeiten historischer Baseball-Größen bekommen... Was aber auch überhaupt nicht wichtig ist, Luther steht einfach nur auf Baseball und die San Fransisco Giants.)
Sie saß schon wieder da, an ihrem Lieblingsplatz, direkt am Tresen, aber weit genug in der Ecke, dass die Schatten und das Licht des Bildschirms ihre Gesichtszüge soweit verzerrten, dass niemand sie genau würde beschreiben können. Luther fragte sich, ob das Absicht war oder nur ein dummer Zufall. - Wenn sie nicht als erste da gewesen wäre, würde er jetzt auf diesem Platz sitzen.
Nun ja, da war nichts zu machen.
Genüsslich blies sie Zigarettenqualm in die Luft, der mit dem Dampf, der von dem Pappbecher vor ihr aufstieg, interessante Muster bildete. Sie schien völlig in die Betrachtung dieser Muster versunken.
Sie war gut.
Oder es war alles nur ein dummer Zufall, Luther war sich nicht sicher. Und das machte ihn nervös. Er war sich immer sicher, das war ein Naturgesetz, so unumstößlich wie die Tatsache, dass die Giants die Einführung der neuen Chip-Software nicht überleben würden.
„Sie wissen, dass das ungesund ist?“
Er ließ sich auf den freien Barhocker neben ihr fallen.
Tee. In dem Pappbecher war tatsächlich Tee, wahrscheinlich sogar echter.
Sie drehte sich leicht zu ihm und hob fragend eine der schmalen Augenbrauen.
„Das Rauchen. Tabakrauch ist ungesund.“
Ihr Lachen war trocken, irgendwo an der Grenze zum Husten.
„Ja, das hat mir meine Mutter auch immer erzählt.“
„Sie rauchen, um gegen Ihre Mutter zu rebellieren?“
„Meinen Sie nicht, dass Sie ein bisschen neugierig für den durchschnittlichen Kerl im Café sind?“
Auch ihre Stimme war absolut trocken und ein bisschen rauchig, konnte aber den britischen Akzent nicht verstecken.
„Sie sind Engländerin?“
„Sehen Sie, das meine ich mit 'neugierig'. - Normal wären sinnfreie Fragen nach meinem Tee, der übrigens nicht echt ist, aber für eure amerikanische Synthetikplörre erstaunlich gut, dann vielleicht ein überraschtes 'Oh, Sie sprechen mit Akzent!' und dann kommt man zum Namen. - Die verkorkste Beziehung zur Mutter frühestens beim zweiten Date.“
„War das eine Einladung zu einem Date?“
Sie seufzte theatralisch. „Mein Name ist Shyann, ja, das ist ein ungewöhnlicher Name, ich stamme aus Leeds und bin geschäftlich hier, an einem Date bin ich nicht interessiert. Und ich rauche weil es mir schmeckt und meine Mutter immer ihre Kippenschachteln offen hat rumliegen lassen, als ich vierzehn war.“
„Schade um das Date, ich weiß da ein wirklich gutes kleines Restaurant.“
Shyann lächelte ihn an, während sie die Zigarettenkippe auf der Tischplatte vor sich ausdrückte und den bösen Blick der Kellnerin gekonnt ignorierte.
Bevor sie sich selbst eine neue nahm, bot sie Luther die Schachtel an.
„Nein, danke, ich hänge an meiner Lunge. - Einen Kaffee bitte!“
„Kulturbanause.“
Er hob beide Augenbrauen. „Wie war das?“
„Kulturbanause“, wiederholte sie ungerührt und zündete sich die neue Zigarette mit einem Streichholz an.
„Wegen des Kaffees?“
„Das kommt erschwerend hinzu, aber eigentlich meine ich das Rauchen. Als ob es eine Rolle spielen würde, dass Sie sich die Lunge töten.“
„Wahrscheinlich nicht, es gibt genug Arten, zu sterben, aber ich verstehe nicht ganz, worauf sie hinaus wollen...“
Shyann fuhr sich durch das dunkle Haar.
„Die Maya haben bereits 600 vor Christus geraucht, zu religiösen Zwecken, wenn ich mich nicht täusche. Überhaupt galt bei fast allen Indianerstämmen der Tabak als Gottheit. Rauchen war ein Ritual zur Erinnerung an die Ahnen.“
„Sie sind kein Indianer.“
„Aber ich habe Respekt vor ihrer Kultur.“
„Den Sie beweisen, in dem Sie rauchen.“
„Jepp.“
„Irgendetwas an dieser Logik hinkt.“
Sie lachte. „Stimmt. - Wie wäre es damit: Ende des neunzehnten Jahrhunderts hat ein spanischer Arzt ein Kind wiederbelebt, in dem er ihm Rauch in die Lungen blies. Der Junge begann tatsächlich wieder zu atmen. Er hieß übrigens Pablo Picasso.“
„Wie?“
„Picasso.“
„Sollte mir das was sagen?“
„Amerikaner...“ In ihrer Stimme klang eine Mischung aus Entsetzen und Resignation mit.
Luther versuchte sich an einem Grinsen.
„Wissen Sie was?“ Sie erhob sich von ihrem Stuhl und schob ihm ihren halbleeren Pappbecher hin. „Probieren Sie es wenigstens mal mit dem Tee. - Auf Wiedersehen!“
Er war zu spät. Nicht viel, es roch noch ganz leicht nach verkohltem Fleisch, aber Elvis Martinez war eindeutig tot. Und die Person, die gerade die Laserpistole an ihrem Gürtel verstaute, war niemand anderes als Shyann.
„Sie schon wieder?“ Sie klang nicht halb so überrascht, wie Luther das gerne gesehen hätte.
„Ja, ich habe mir das mit dem Date noch mal durch den Kopf gehen lassen...“
Sie kniete sich neben Martinez Leichnam und schnitt sorgsam mit einem kleinen Messer das Handgelenk auf, um den ID-Chip zu entfernen.
„Wie lange waren Sie schon an ihm dran?“, erkundigte sie sich.
„Seit knapp einer Woche.“
„Dann machen Sie sich nichts draus, ich laufe ihm schon den halben Monat hinterher.“
„Das ist tröstlich. - Aber die Prämie hätte ich wirklich gut gebrauchten können.“
Mit einem fast bedauernden Lächeln zuckte sie die Schultern.
„Ich weiß übrigens, wer Picasso ist.“
Sie lächelte ihn an. „Das ist gut. Das sollte jeder wissen.“
„Und der Tee schmeckt furchtbar.“
„Das kann sein, ich habe seit ich zwölf bin keine Geschmacksnerven mehr. - Bedauerlicher Unfall. Aber das ist ne Geschichte, für die wir noch ein paar Dates brauchen.“
„War das diesmal eine Einladung?“
„Nein, tut mir leid.“
„Schade.“
Shyann ließ den Chip in einer Gürteltasche verschwinden und erhob sich langsam. „Also, dann, nett Sie wiedergesehen zu haben.“
„Das Restaurant ist wirklich gut!“
In der Tür drehte sie sich noch einmal um. „Ich weiß gar nicht, wie Sie heißen.“
„Luther. Luther Mannerhoff.“
„Wenn Sie mal nach England kommen, melden Sie sich, Luther, dann kriegen Sie einen echten Tee.“
Fandom: Original
Oberthema: Begegnungen
Challenge: Kulturbanause + inspiriert von der Stilaufgabe der Wochenchallenge
Charaktere: Shyann Riker und Luther Mannerhoff
Wörter: 947
Warnungen: Hoffentlich nicht unverständlich.
Kommentar: Shyann und Luther sind Kopfgeldjäger, die Welt in der sie leben irgendwo in der Zukunft (oder einem Paralleluniversum) beheimatet, und eigentlich sollen sie die „Bösen“ in dieser einen Geschichte werden... Aber erstmal müssen sie einander ja kennen lernen, nicht wahr?
(Und was die Giants und die Chips angeht... Das ist ne Idee, die ich bei Stackpole's Shadowrun-Geschichten geklaut habe und bezieht sich darauf, dass die Spieler durch implantierte Chips die Fähigkeiten historischer Baseball-Größen bekommen... Was aber auch überhaupt nicht wichtig ist, Luther steht einfach nur auf Baseball und die San Fransisco Giants.)
Sie saß schon wieder da, an ihrem Lieblingsplatz, direkt am Tresen, aber weit genug in der Ecke, dass die Schatten und das Licht des Bildschirms ihre Gesichtszüge soweit verzerrten, dass niemand sie genau würde beschreiben können. Luther fragte sich, ob das Absicht war oder nur ein dummer Zufall. - Wenn sie nicht als erste da gewesen wäre, würde er jetzt auf diesem Platz sitzen.
Nun ja, da war nichts zu machen.
Genüsslich blies sie Zigarettenqualm in die Luft, der mit dem Dampf, der von dem Pappbecher vor ihr aufstieg, interessante Muster bildete. Sie schien völlig in die Betrachtung dieser Muster versunken.
Sie war gut.
Oder es war alles nur ein dummer Zufall, Luther war sich nicht sicher. Und das machte ihn nervös. Er war sich immer sicher, das war ein Naturgesetz, so unumstößlich wie die Tatsache, dass die Giants die Einführung der neuen Chip-Software nicht überleben würden.
„Sie wissen, dass das ungesund ist?“
Er ließ sich auf den freien Barhocker neben ihr fallen.
Tee. In dem Pappbecher war tatsächlich Tee, wahrscheinlich sogar echter.
Sie drehte sich leicht zu ihm und hob fragend eine der schmalen Augenbrauen.
„Das Rauchen. Tabakrauch ist ungesund.“
Ihr Lachen war trocken, irgendwo an der Grenze zum Husten.
„Ja, das hat mir meine Mutter auch immer erzählt.“
„Sie rauchen, um gegen Ihre Mutter zu rebellieren?“
„Meinen Sie nicht, dass Sie ein bisschen neugierig für den durchschnittlichen Kerl im Café sind?“
Auch ihre Stimme war absolut trocken und ein bisschen rauchig, konnte aber den britischen Akzent nicht verstecken.
„Sie sind Engländerin?“
„Sehen Sie, das meine ich mit 'neugierig'. - Normal wären sinnfreie Fragen nach meinem Tee, der übrigens nicht echt ist, aber für eure amerikanische Synthetikplörre erstaunlich gut, dann vielleicht ein überraschtes 'Oh, Sie sprechen mit Akzent!' und dann kommt man zum Namen. - Die verkorkste Beziehung zur Mutter frühestens beim zweiten Date.“
„War das eine Einladung zu einem Date?“
Sie seufzte theatralisch. „Mein Name ist Shyann, ja, das ist ein ungewöhnlicher Name, ich stamme aus Leeds und bin geschäftlich hier, an einem Date bin ich nicht interessiert. Und ich rauche weil es mir schmeckt und meine Mutter immer ihre Kippenschachteln offen hat rumliegen lassen, als ich vierzehn war.“
„Schade um das Date, ich weiß da ein wirklich gutes kleines Restaurant.“
Shyann lächelte ihn an, während sie die Zigarettenkippe auf der Tischplatte vor sich ausdrückte und den bösen Blick der Kellnerin gekonnt ignorierte.
Bevor sie sich selbst eine neue nahm, bot sie Luther die Schachtel an.
„Nein, danke, ich hänge an meiner Lunge. - Einen Kaffee bitte!“
„Kulturbanause.“
Er hob beide Augenbrauen. „Wie war das?“
„Kulturbanause“, wiederholte sie ungerührt und zündete sich die neue Zigarette mit einem Streichholz an.
„Wegen des Kaffees?“
„Das kommt erschwerend hinzu, aber eigentlich meine ich das Rauchen. Als ob es eine Rolle spielen würde, dass Sie sich die Lunge töten.“
„Wahrscheinlich nicht, es gibt genug Arten, zu sterben, aber ich verstehe nicht ganz, worauf sie hinaus wollen...“
Shyann fuhr sich durch das dunkle Haar.
„Die Maya haben bereits 600 vor Christus geraucht, zu religiösen Zwecken, wenn ich mich nicht täusche. Überhaupt galt bei fast allen Indianerstämmen der Tabak als Gottheit. Rauchen war ein Ritual zur Erinnerung an die Ahnen.“
„Sie sind kein Indianer.“
„Aber ich habe Respekt vor ihrer Kultur.“
„Den Sie beweisen, in dem Sie rauchen.“
„Jepp.“
„Irgendetwas an dieser Logik hinkt.“
Sie lachte. „Stimmt. - Wie wäre es damit: Ende des neunzehnten Jahrhunderts hat ein spanischer Arzt ein Kind wiederbelebt, in dem er ihm Rauch in die Lungen blies. Der Junge begann tatsächlich wieder zu atmen. Er hieß übrigens Pablo Picasso.“
„Wie?“
„Picasso.“
„Sollte mir das was sagen?“
„Amerikaner...“ In ihrer Stimme klang eine Mischung aus Entsetzen und Resignation mit.
Luther versuchte sich an einem Grinsen.
„Wissen Sie was?“ Sie erhob sich von ihrem Stuhl und schob ihm ihren halbleeren Pappbecher hin. „Probieren Sie es wenigstens mal mit dem Tee. - Auf Wiedersehen!“
Er war zu spät. Nicht viel, es roch noch ganz leicht nach verkohltem Fleisch, aber Elvis Martinez war eindeutig tot. Und die Person, die gerade die Laserpistole an ihrem Gürtel verstaute, war niemand anderes als Shyann.
„Sie schon wieder?“ Sie klang nicht halb so überrascht, wie Luther das gerne gesehen hätte.
„Ja, ich habe mir das mit dem Date noch mal durch den Kopf gehen lassen...“
Sie kniete sich neben Martinez Leichnam und schnitt sorgsam mit einem kleinen Messer das Handgelenk auf, um den ID-Chip zu entfernen.
„Wie lange waren Sie schon an ihm dran?“, erkundigte sie sich.
„Seit knapp einer Woche.“
„Dann machen Sie sich nichts draus, ich laufe ihm schon den halben Monat hinterher.“
„Das ist tröstlich. - Aber die Prämie hätte ich wirklich gut gebrauchten können.“
Mit einem fast bedauernden Lächeln zuckte sie die Schultern.
„Ich weiß übrigens, wer Picasso ist.“
Sie lächelte ihn an. „Das ist gut. Das sollte jeder wissen.“
„Und der Tee schmeckt furchtbar.“
„Das kann sein, ich habe seit ich zwölf bin keine Geschmacksnerven mehr. - Bedauerlicher Unfall. Aber das ist ne Geschichte, für die wir noch ein paar Dates brauchen.“
„War das diesmal eine Einladung?“
„Nein, tut mir leid.“
„Schade.“
Shyann ließ den Chip in einer Gürteltasche verschwinden und erhob sich langsam. „Also, dann, nett Sie wiedergesehen zu haben.“
„Das Restaurant ist wirklich gut!“
In der Tür drehte sie sich noch einmal um. „Ich weiß gar nicht, wie Sie heißen.“
„Luther. Luther Mannerhoff.“
„Wenn Sie mal nach England kommen, melden Sie sich, Luther, dann kriegen Sie einen echten Tee.“
no subject
Date: 2009-09-05 08:38 am (UTC)Ich mag das Setting nicht so gerne (meine AUs oder originale spielen entweder in der Vergangenheit oder in einem Kontext in dem Technik eine meist sehr untergeordnete Rolle spielt XD), aber finde die Dialoge zwischen den beiden sehr gelungen.
Die Geschichte mit Picasso finde ich sehr interessant o.o - erfährt man sowas nur in Rauerkreisen oder bin ich zu doof zum googlen >D?
no subject
Date: 2009-09-07 04:07 pm (UTC)Aber schön, dass die Dialoge gefallen, ich weiß noch nicht so recht... Tja, ich muss die beiden auch erst kennenlernen, wie das so ist. XD
(Oh und apropos Original: Noch habe ich meine größenwahnsinnigen Pläne nicht vergessen. Jetzt hab ich noch zwei Wochen, für drei Klausuren zu lernen und dann... JAHA! ...Ich ignoriere dabei, dass ihr auch studieren und arbeiten müsst, Größenwahn erfordert Opfer. XD)
Ich muss ganz ehrlich sagen... irgendwo habe ich das mal gehört und in einem "Raucher"-Buch (also einem Buch, das humoristisch das Rauchen anzupreisen versucht), wiedergefunden und deshalb da erwähnt, aber ich bezweifle, dass es mehr als eine urbane Legende ist und nach ner zweiten Quelle hab ich gar nicht mehr gegoogelt. ;) ...Finde jetzt aber auch nichts. *hust*
no subject
Date: 2009-09-07 07:48 pm (UTC)Ah, ich bin doch nicht zu doof zum googeln ^.^° Aber Raucher haben schon so ihre Geschichtchen und Aussprüche (Isa sagt immer: "Ich geh ml Krebse füttern."), dass ich mir vorstellen kann, dass sie an dieser Legende Gefallen finden.
no subject
Date: 2009-09-08 09:03 am (UTC)*lol* Ja, Raucher sind ein sehr eigenes Völkchen. ...Na ja, vielleicht auch nicht. Ariane fängt immer mit "Jana, du warst schon so lange nicht mehr passivrauchen..." an, wenn sie Gesellschaft braucht und Sascha geht "Steuern zahlen", aber das ist auch alles. Die anderen gehen halt rauchen. Und ich rauche gerne passiv. ;)
Aber "Krebse füttern" ist irgendwie cool. =)
no subject
Date: 2009-09-09 07:29 pm (UTC)Komischerweise erinnert es mich von der Atmospäre her, ein wenig an die alten Thriller aus den Zeiten kurz nach WWI ^^" Vielleicht, weil es da auch
gewissenloseintelligente Frauen mit kurzen Haarschnitten und Zigaretten, sowie Männer zwar ohne jegliche Skrupel aber dafür mit echten Manieren~Und ich mag deren Kommunikation echt gerne, keine überflüssige Beschreibung und trotzdem scheinen die beiden Halunken verdammt lebendig zu sein xD Wenn es geht, würde ich gerne mehr von den beiden lesen *_*"
(Kennst du 'Cowboy Bebop'? Ein recht alter und gnadenlos interessanter Anime über Space Kopfgeld Jäger... Falls du es nicht kennst, kann ich es dir nur wärmstes empfehlen, irgendwas sagt mir, er könnte dir gefallen :3)
no subject
Date: 2009-09-10 01:45 pm (UTC)Danke! Freut mich, dass es dir gefällt. - Und deine Assoziation auch. Mehr als ein gefühltes "Hm, es muss ein bisschen altmodisch werden... mit körnigen Bildern, wenn's nen Film wäre" hatte ich nicht, aber wenn ich ehrgeizige Ziele gehabt hätte: Das wären sie gewesen, auch wenn ich das erst jetzt weiß. *lol*
Und, jein. Ich hab mir Cowboy Bebop endlich organisiert, aber noch keine Folge gesehen... Am Abend nachdem ich alles auf den PC gezogen und ordentlich benannt habe, ist die Idee zu der Original auf einmal aufgetaucht. X'D
...Das ich sogar so unbewusst klauen kann, faszinierend.
Aber wenn du ihn schon empfiehlst muss ich endlich mit dem Gucken anfangen
wenn diese unsäglichen Klausuren vorbei sind. =)no subject
Date: 2009-09-10 09:12 pm (UTC)(OF-Nörgelei: die alten Filme sind immer noch die besten >.<" so sehr ich gute Effekte und grandiose Panorama auch schätze, scheint das ganze Drumherum die schauspielierischen Talente oft überflüssig zu machen <.<")
Man kann auch mit dem Movie anfangen, ich finde ihn sogar besser als den eigentlichen Anime (und nun kommt der eigentlich Grund, weshalb ich noch mal kurz on geflitzt bin - ich habe den AMV gefunden, der aller vereint, die Stimmung und den Anime: http://www.animemusicvideos.org/members/members_videoinfo.php?v=144310 )
*sich einen spitzen Hut aus Alufolie bastelt und hastig aufsetzt.. und am besten schon mal anfängt alle Gedanken durchzuzählen, ob nicht einer fehlt, man weiß ja nie bei einem Opponent, der sogar zeit-raum-überbrückendes Klauen beherrscht x_x"*
Die Klausuren sind nie vorbei x_x" Oder diverse Kurse in der VorlesungsFREIENzeit. Schau, ich degradiere sogar schon zum Capslock so sehr setzt mir diese Ungerechtigkeit zu :(
Trotzdem Good Luck! :)
no subject
Date: 2009-09-11 02:00 pm (UTC)(Hm... mir fällt nicht viel ein, bei dem ich dir widersprechen könnte... Obwohl ich schmerzhaft festgestellt habe, dass es auch bei neuen Filmen sehr schmerzhaft sein kann, wenn Hauptpersonen zwischen all den Effekten irgendwie talentfrei oder völlig fehlbesetzt durch die Gegend stolpern (speziell wenn die anderen Schauspieler gut sind). *hust* ...Aber ich fürchte, ich bin auch kein großer Cineast und meine persönlichen Sympathien und Antipathien bedeuten nicht viel...)
Hm, da es einfacher ist, einfach die Serie zu gucken und dann den Film zu suchen... werde ich das genau so machen. Erstens hebe ich mir dann das Beste für den Schluss auf und zweitens bin ich ja irgendwie faul. XD
Und, oh, das AMV ist toll. Ich mag die Stimmung. - Danke! ...Von den Klausuren abmelden und gucken, oder nicht? Verdammte Entscheidungen...
O___o So schnell wird man zu Opponenten? Verdammt. *dir kommentarlos die geklauten Gedanken wiedergeb*
Ähm... stimmt. Sind sie einfach nicht. Aber irgendwann (und das wird Anfang Oktober sein), werde ich ein wundervolles Wochenende haben, an dem Makromolekulare Chemie vergessen werden muss (halt, nein, besser nicht, ich hab noch zwei Kunststoffe-Vorlesungen...) und die nächsten Vorlesungen noch ein paar Tage auf sich warten lassen... Ich lebe für solche Momente. XD
Aber ich hab's auch gut getroffen, was es Kurse in der Vorlesungsfreien Zeit angeht. Heißt zwar >40 Stunden-Woche im Semester, aber auch ein paar Tage frei. Muahahaha!
Ich drück dir die Daumen, dass du's überlebst.^^