Sommerpäckchen 1/5
Aug. 6th, 2009 10:23 amFandom: Banana Fish
Personen: Sing,
Warnungen: h/c-schmoop, angst und gebitche
Wörter: 2618
Für:
Challenge: Sommerpäckchen #2 "Liebeslieder kannst du dir in die Haare schmieren"
Sing war keine Heulsuse. Das stand fest.
Sing konnte einstecken und austeilen mit den Besten.
Gehirnerschütterung? Gebrochene Rippen? Hah. Da lachte er doch drüber.
Er hatte schon mit zwei gebrochenen Armen und ‘nem Milzriss drei Koreaner platt gemacht, ein Motorradrennen gewonnen und hinterher eine Gefängnisrevolte angezettelt. Und da war er grade mal neun Jahre alt gewesen. So oder so ähnlich ging zumindest die Geschichte, die er immer erzählte.
Sing war hart im Nehmen. Das wusste jeder.
Als Boss von ganz Chinatown und allem was dazugehörte, konnte man sich auch nicht leisten, ein Weichei sein. Ganz klar. Nicht wie Eiji. Eiji konnte vielleicht in Hawaiihemden herumlaufen, sich bei spannenden Filmen hinter seinem Kissen verstecken, und sich irgendwo ausheulen, wenn ihm danach war.
Oder wie Yue-Len. Der konnte sich bei Spannungskopfschmerzen drei Tage ins Bett legen und sich von chinesischen Masseusen mit Lavendelöl die Schläfen einreiben lassen.
Aber nicht Sing, klar?
Sing hatte einen Ruf zu verlieren.
Deswegen war es auch gut, dass es vier Uhr morgens und stockfinster war, als er die Stufen zu Yue-lens nördlichster Stadtvilla hochtaumelte.
Im Regen.
Er war ein echter Held. Oh man. Gut, dass das keiner zu Gesicht bekam.
Nicht, dass es noch hieß, ‚Sing verkriecht sich zu seinem Betthäschen, um sich die Wunden lecken zu lassen‘, oder Sing ist weich geworden auf seine alten Tage‘.
Was nicht stimmte. Er war nicht alt. Und schon gar nicht weich geworden.
Und vermutlich wäre Yue-Len mit dem Ausdruck ‚Betthäschen‘ auch nicht einverstanden. Aber er war nun mal ein kleines Luder und Sing wusste doch ganz genau wie die Jungs redeten. Sing hatte verdammt nochmal einen Ruf zu verlieren.
Wer ließ sich schon freiwillig schlecht behandeln, von einem luderigen Jungen mit wahnsinnigen schönen Haaren, wenn er dafür nicht mal regelmäßig guten Sex bekam? Eben. Das musste ja nun echt keiner wissen.
Die Wahrheit war, dass sie meistens nur stritten. Außer Knutschen auf Yue-Lens plüschiger Couch war bisher auch nicht viel gelaufen. Yue-Len konnte allerdings toll küssen, das musste man ihm lassen. Was ihn leider auch nicht zu einem angenehmeren Menschen machte. Er war und blieb ein mieses Stück.
Und ihre so genannte Beziehung (falls man das Ganze überhaupt so bezeichnen konnte) blieb ein schlechter Witz, bei dem Sing sich des Gedanken nicht erwehren konnte, dass er dabei der Lacher war.
Genau deswegen war es eine kolossal schlechte Idee ausgerechnet hier aufzukreuzen.
Sing seufzte und ließ sich an der Haustür hinuntergleiten ohne zu klingeln. Seine Haare klebten in der Stirn, und das T-Shirt haftete unangenehm feucht und schwer an seinem Oberkörper. Er fuhr sich über das Gesicht und verteilte Blut und Schweiß über seiner Stirn.
Er war so lange gerannt, dass seine Beine sich kaugummiweich anfühlten. Der Klang der Polizeisirenen hallte noch in seinen Ohren.
Wieso zum Teufel war er überhaupt hier hergekommen? Um vier Uhr nachts? Im Regen?
Das war mit Sicherheit die blödeste Idee seit langem.
Er hätte zu Eiji gehen sollen.
Eiji war lieb und fürsorglich, und er hatte keine Hemmschwelle wenn es darum ging, andere Leute zu knuddeln. Nicht, dass Sing geknuddelt werden wollte. Aber es ging ums Prinzip.
Eiji war nett und Yue-Len war ein Bastard, und Sing war kein Weichei und er brauchte das alles nicht.
Er zog die Beine an und stützte die Arme auf die Knie. Sein Kopf hämmerte.
Er bohrte die Handballen in die Augenhöhlen und atmete tief durch. Nur mal ganz kurz die Augen zu machen.
Es hatte auch keinen Sinn, Yue-Len um diese Zeit aus dem Bett zu klingeln.
Der war sowieso mies im Wunden lecken. Der war nie eine große Hilfe bei irgendetwas. Der war nur mies gelaunt, morgens, mittags, abends oder angetrunken von seinen kleinen Likörchen. Oder er war beschäftigt damit, seine Haare hochzudrehen.
Und Sing brauchte ihn auch nicht.
Sing brauchte sowieso niemanden. Er war der Boss von Chinatown, verdammt nochmal.
Hart im Nehmen. Einstecken und Austeilen.
Er presste die Stirn gegen seine Knie und atmete flach und langsam. Gott, war das ein beschissener Tag. Scheißtag. Scheißnacht. Scheiß-… alles.
Er musste nur ganz kurz … ganz kurz die Augen zu machen …
„…-ing! Himmelherrgottnochmal! Sing!“
Er kam zu sich als eine Hand mit spitzen Fingernägeln sich unnachgiebig in seinen Arm bohrte und ihn schüttelte.
„Lass das, ich habe ein Messer“, murmelte er. Sing hasste geschüttelte werden. Er war kein Hund, man. Das mit dem Messer war auch nicht gelogen.
Müde klappte er ein Auge auf.
„Du siehst auch grade wahnsinnig bedrohlich grade aus, du Idiot.“
Yue-Len kniete neben ihm. Mit einer Hand hielt er über der Brust seinen Morgenrock zusammen - rot und golden und aus Seide, mit einem gewobenen Drachen vorne auf der Brust. Seine Haare waren zu einem losen Zopf geflochten. Einzelne Schwarze Haarsträhnen umrahmten sein helles, ausnehmend schönes und im Augenblick sehr wütendes Gesicht.
„Hättest du vielleicht die Güte mir zu verraten, was das hier soll? Sitzstreik vor meiner Eingangstür?“ zischte er.
Sing schüttelte stumm den Kopf. Seine Schläfen pulsierten dumpf mit herannahenden Kopfschmerzen.
Wieso war er hier eingeschlafen? Draußen. Mitten in der Nacht. Wie unglaublich dumm und leichtsinnig war das?
„Was zum Teufel ist dein Problem? Hast du die Klingel nicht gefunden? Es ist nicht so schwer - sie ist rund und klein und sieht aus wie eine Klingel!“
Sing rieb sich ein paar Mal über die Augen. Ihm war kalt und er fühlte sich betäubt und wie ein Idiot, was nur zum Teil an Yue-Lens Gekeife lag. Die Marmorsteine drückten kalt und hart in seinen Rücken. Der Himmel war grau über ihm und am Horizont klebte ein blasses Stückchen Sonne, das sich langsam nach oben schob.
Der Regen hatte aufgehört, aber seine Kleider waren noch feucht. Er fragte sich wie lange er schon hier saß.
„Es ist sechs Uhr morgens!“ erwiderte Yue-Len, als hätte er seine Gedanken gelesen. Oder vielleicht hatte er das auch laut gesagt. „Wieso blutest du um sechs Uhr morgens auf meine Eingangstreppe?“
Sing zuckte mit den Schultern. Schwerfällig machte er Anstalten aufzustehen.
Seine Beine waren eingeschlafen und fühlten sich taub an. Auf halbem Weg nach oben drohten sie einzuknicken und sekundenlang kämpfte er damit, vertikal zu bleiben.
Yue-Lens Hand schnellte vor und landete unangenehm fest auf seiner Brust, die langen, weißen Finger in Sings T-Shirt verkrallt.
Sing fuhr sich mit der Hand über das Gesicht, lehnte schwer atmend an der Marmorwand in seinem Rücken. „Ich bin gleich weg“, sagte er müde.
Sekundenlang war Pause. Dann: „Das habe ich nicht gesagt.“
„Ach nein? Kam hier so an.“ Sing verzog das Gesicht zu einem sarkastischen Lächeln. „Sorry, dass ich auf deinen verfuckten Marmor blute. Und sorry, dass ich dich um deinen Schönheitsschlaf bringe. Hätte ich das gewusst, hätte ich leiser geblutet.“
„Wieso klingelst du nicht einfach?“ gab Yue-Len zurück und klang so als ob es ihn tatsächlich interessierte.
Sing hob erneut die Schultern und verschränkte die Arme vor der Brust. Zu viele Fragen, zu früh am Morgen. Sein Blick zuckte unwillkürlich auf Yue-Lens (wirklich ausnehmend schönes) Gesicht und blieb irgendwo unter seinen dunklen Mandelaugen hängen.
Manchmal kotzte es ihn wahnsinnig an, dass sie immer erst streiten mussten. Als ob es jedes Mal ein Wettkampf war, wer zuerst nachgab, aufgab und wer zuerst weich wurde.
Nur dass immer Sing zuerst weich wurde. Weil Sing eine Weichei und eine Nulpe war, und hatte er das heute Nacht nicht wieder bewiesen?
Yue-Len nicht. Hah. Der blieb hart und kühl und unnahbar wie ein Edelstein, den Sing nur im Schaufenster bewundern aber sich doch niemals leisten konnte.
Und wenn er jetzt anfing mit den Edelstein-Metaphern, dann war es wirklich endgültig aus und vorbei mit ihm. Vielleicht hatte er inzwischen einfach nur zu oft eins auf den Kopf bekommen.
„Ich sollte verschwinden“, sagte er schließlich.
„Wieso? Bist du wieder auf der Flucht vor der Polizei oder so?“
„Oder so“, murmelte Sing und löst Yue-lens schmale, weiße Hand unnachgiebig aus seinem T-Shirt.
„Ist auch egal. Wir sehen uns. Lass stecken. Bleib locker und der übliche Scheiß.“
Ohne aufzusehen löste er sich von dem Marmor und schob die Hände in seine Hosentaschen. Er kam genau bis zur ersten Treppenstufe.
„Du könntest auch einfach mit mir frühstücken.“
Sing blieb stehen. Entweder hatte er jetzt Halluzinationen oder Yue-Len hatte das wirklich gesagt. Ungläubig drehte er sich um.
„Verarschst du mich?“
Yue-Len rollte mit den Augen. „Nein.“
„Ey, die Frage ist doch wohl berechtigt! Ich habe dich einmal in meinem Leben auf ´nen Hot Dog eingeladen und da hast du drei Tage nicht mehr mit mir geredet!“
„Darauf erübrigt sich wohl jede Antwort.“
Sing schnaubte und rührte sich nicht von der Stelle.
„Muss ich jetzt Angst haben, dass du mir Gift unters Essen mischst?“ fragte er, als Yue-Len das Ganze immer noch nicht als schlechten Scherz deklariert hatte. „Wirst du so deine unliebsamen Liebhaber los? Arsen unter den Spiegeleiern? Strychnin im Kaffee?“
Sekundenlang befürchtete er beinah, er sei zu weit gegangen. Yue-Len war manchmal erstaunlich empfindlich, wenn es um seine beängstigend erfolgreiche Karriere als Giftmörder Schrägstrich Edelnutte ging. Wie man bei dem Arbeitsgebiet überhaupt noch empfindlich sein konnte, ging allerdings über Sings Horizont.
„Du bist nicht mein Liebhaber.“
„Bin ich nicht?“
Da die Liebhaber von Yue-Len dazu neigten dazu ein verfrühtes, oft blutiges Ende zu finden, sollte er darüber vermutlich nicht einmal unglücklich sein.
„Natürlich nicht“, war die herablassende Erwiderung. „Meine Liebhaber haben in der Regel Stil und Geld und Kleider ohne Löcher und tauchen morgens um sechs nicht blutend auf meiner Eingangstreppe auf“, zählte Yue-Len auf.
„Ja und meistens sie sind alt und fett und sehr bald tot“, gab Sing zurück.
Es war wie ein Ringkampf, jedes Mal. Als ob jeder von ihnen wahnsinnig viel Angst davor hatte, etwas zu verlieren, wenn er auch nur einen Zentimeter Boden kampflos freigab. Es war anstrengend und zermürbend und Sing hatte selbst keine Ahnung wieso er jedes Mal wieder und wieder zurückkam. Wieso tat er sich das an?
„Wer ist gestorben?“ fragte Yue-Len unerwartet und völlig aus dem Nichts, und Sing spürte wie er erstarrte. „Was …?“ brachte er hervor.
„Von deinen Leuten. Wen hat es erwischt?“
„Wieso …“ Sing fuhr sich mit der Zungenspitze über die trockenen Lippen. „Wieso denkst du …“
„Weil du dich immer so verhältst, wenn einer draufgeht. Jedes Mal.“ Yue-Lens Gesicht war unlesbar. Er machte einen Schritt nach vorne, so dass er neben Sing auf einer Stufe stand. Sein seidener Kimono flatterte im dem lauen Wind. Einzelne Haarsträhnen lösten sich aus seinem Zopf. „Weil du jedes Mal herkommst, wenn einer draufgeht. Weil du dich jedes Mal so anstellst. Weil du so ein Weichei bist.“
Sing schüttelte stumm den Kopf, als ob er Yue-Len so davon abhalten konnte weiterzureden.
„Jedes Mal tauchst du hier auf und klingelst nicht! Und ich habe keine Ahnung, was du von mir willst, weil du nie irgendwas sagst. Ich habe keine Ahnung, ob du willst, dass wir scharfen Sex haben oder ob du dich einfach nur mit mir streiten willst oder ob ich dir meine Masseusen für einen Dreier mit Lavendelöl ausleihen soll.“
Sing sah wie Yue-Lens Mund sich bewegte und er hörte die Worte, aber Sinn machten sie keinen.
Sein Magen fühlte sich an wie einmal um sich selbst gewickelt und zugeknotet, hohl und leer und in die falsche Richtung verzerrt. Wieso wusste Yue-Len das über ihn? Woher wusste er sowas?
Wieso wusste er Dinge, die Sing bis eben nicht einmal selbst gewusst hatte …?
„Ich meine, was soll das? Willst du Therapiegespräche darüber führen, dass das Leben hart, aber ungerecht ist? Soll ich meine Leute losschicken, damit sie jemandem die Kniescheiben brechen? Was …“ Er seufzte und biss sich auf die Unterlippe. „Was willst du von mir?“
Es war Jiro.
Jiro. Klein und mager mit Mandelaugen und nicht ganz dreizehn. Und irgendwann im Lauf des Tages würde Sing bei seiner Mutter aufkreuzen und ihr beibringen, dass Jiro heute nicht zum Abendessen kommen würde. Nie wieder.
Es war Jiros Blut auf seinem T-Shirt. Und das von dem Typen, der auf ihn eingestochen hatte.
Weil Sing zu spät gekommen war, weil das Leben ungerecht war, weil Sing ein mieser Boss war, weil Jiro viel zu jung gewesen war, weil … weil … weil …
Tausend Gründe. Und nicht ein guter. Und kein einziger, der erklärte wieso er hier stand.
Seine Hände bewegten sich wie von selbst.
Er griff nach dem seinen Flatterstoff von Yue-lens Morgenmantel und zog ihn zu sich.
Es war sechs Uhr morgens, Regen klebte in der Luft und Sing starrte nur so vor Dreck und Schweiß und Blut. Und er vergrub seine Gesicht in Yue-Lens Seidenkimono, der sicher mehr Geld gekostet hatte als Sing in seinem ganzen Leben auf einen Haufen gesehen hatte. Er roch nach edler Seife und chinesischem Tee, mild und bittersüß zugleich.
„Das … oh.“ Yue-Len klang überrascht, aber nicht unwillig. Er machte keine Anstalten die Umarmung zu erwidern, aber er ließ sich drücken, ohne nach seinen Bodyguards zu brüllen und das war schon mehr, als Sing überhaupt erwartete hatte. „Du willst, dass ich nett zu dir bin?“
Sing gab ein leises Geräusch von sich, dass irgendwo zwischen Seufzen, Lachen und Schluchzen lag und er zog es vor, nicht darüber nachzudenken, was davon es nun war.
„Was? Ist das etwa nicht in deinem Repertoire?“ murmelte er. „Einen auf nett zu machen, um dich bei deinen reichen Mackern einzuschleimen? Das musst du doch können.“
„Ich schleime mich nicht ein. Ich ziehe mich aus“, gab Yue-Len zurück. Er klang zickig und irgendwie zögernd. „Ich bin nicht nett. Kein Mensch will, dass ich nett bin.“
Es lag auf seiner Zungenspitze zu erwidern, dass Ausziehen auch völlig in Ordnung gehen würde und dass er da keinerlei Einwände hatte. Aber irgendetwas an der Art wie Yue-Len den letzten Satz sagte, hielt Sing davon ab.
Er löste sich langsam von ihm und starrte sekundenlang überall hin nur nicht in Yue-lens Gesicht, peinlich berührt davon, so viel Schwäche auf einmal zu zeigen.
Aber Jiro war immer noch tot, er musste das immer noch seiner Mutter beibringen, ihm tat immer noch alles weh, der Tag war immer noch ganz beschissen und der Gedanke, dass Yue-Len ausnahmsweise nett zu ihm war, war im Augenblick nicht das Schlimmste was er sich vorstellen konnte. Es war sogar eigentlich ganz schön.
„Hast du auch was anständiges da?“ fragte er und hob den Blick. „Ich meine nicht nur Tee. Ich will Kaffee. Und Orangensaft. Und gebratenen Speck.“
Dünner Nieselregen ließ Yue-Lens Haarsträhnen in seinem Gesicht kleben. Er sah zart und schön aus wie eine Porzellanpuppe, sogar als er angewidert den Mund verzog bei so vielen plebejischen Wünschen.
„Ich denke, das lässt sich arrangieren.“
„Und den Dreier mit deinen Masseusen und dem Lavendelöl habe ich auch nicht abgelehnt, nur zu deiner Information.“
Yue-Lens fein geschnittenen Augenbrauen schossen so weit nach oben, dass sie praktisch im Haaransatz verschwanden. „Vielleicht fängst du erst mal mit einer Person und Lavendelöl zum üben an, du Hengst. Und“, fügte er mit gerunzelter Stirn hinzu, „Liebeslieder kannst du dir in die Haare schmieren.“
Es klang spöttisch, aber nicht unnett.
Und auf einmal schien Knutschen auf Yue-Lens plüschiger Couch das einzige zu sein, was diesen Tag noch irgendwie erträglich machen konnte.
„Mit nur einer Person?“ erwiderte Sing. „Du willst mich nur nicht teilen.“
Yue-Len verdrehte wortlos die Augen und raffte den Morgenmantel, um elegant die Stufen zur Eingangstür wieder hochzusteigen.
Sing war hart im Nehmen. Ein echter Kerl.
Er hatte einen Ruf zu verlieren.
Aber möglicherweise und nur ganz vielleicht würde er Yue-Len in nächster Zeit nicht als „Betthäschen“ bezeichnen, um besagten Ruf zu wahren.
Wenn der Kaffee gut war.
„Die Tür ist noch genau zehn Sekunden offen für dich, danach kannst du sehen wo du bleibst“, flötete Yue-Len ungnädig.
Und wenn irgendjemand hier war, der sah wie sein Gesicht weich wurde, bevor er die Treppe hochlief … nun, dann konnte Sing immer noch irgendwelche Kniescheiben brechen. Das musste nun echt keiner wissen.
^Fin^
no subject
Date: 2009-08-06 10:47 am (UTC)Schön, dass es dir gefällt. Hoffentlich denkst du in stressigen Momenten daran.
Und nein, Sing blutet nicht ins Baezimmer, das wäre ja noch schöner. ;P
Leider ist die Bitch grottenschlecht im TLC geben ... *seufz* Besser kriegt sie es halt nicht. *g*