Sommer-Aktion, die erste!
Jun. 6th, 2009 08:35 pmAutor:
der_jemand
Fandom: Original (das Steam Punk-Ding, das weder Punk noch Steam ist)
Oberthema: Begegnungen
Challenge: Exotische Vergnügen
Charaktere: Rayleigh und Seyward
Wörter: 531
Warnungen: Nö!
Kommentar: Ich muss die paar Minuten Internet pro Tag nutzen! Muahahaaa! *hust*
Exotische Vergnügen hatte die Einladung vollmundig versprochen. Aufregende Begegnungen und Impressionen aus aller Welt – Lassen Sie sich entführen!
Rayleigh nippte vorsichtig an dem neongrünen Getränk, das zwar exotisch aussah, aber genauso so aufregend wie britisches Zuckerwasser war.
Warum war er noch hier? - Ach ja, weil man sich wenigstens auf einer der ganzen kulturell bedeutsamen Veranstaltungen im Rahmen der Weltausstellung blicken lassen musste – und natürlich wegen der exotischen Vergnügen. So viel also dazu.
Eine Gruppe Musiker spielte etwas mit merkwürdigem Rhythmus und viel Trommeln, ein paar Mutige versuchten tatsächlich dazu zu tanzen, aber die meisten der Gäste standen ähnlich sinnfrei wie Rayleigh selbst unter einer der Palmen.
Palmen in Blumenkübeln. Exotik pur.
„Und so langsam wünscht man sich, man wäre doch zu der Diskussionsrunde der Pfefferimporteure gegangen.“
Ein junger Mann stand neben ihm. Seine Stimme war warm und weich, sein kupferfarbenes Haar glänzte im Licht der bunten Laternen, die über den ganzen Saal verteilt an der Decke hingen. Er lächelte.
„Oh, ich weiß nicht. Ich wette, die haben da nur Wasser und nicht so was hier.“ Rayleigh hielt sein Glas hoch.
Der Mann lachte. „Ach, schmeckt es denn?“
„Nein, aber es sieht doch wenigstens nach was aus.“
„Gesprochen wie ein wahrer Ingenieur.“
Rayleigh stockte und versuchte sich verzweifelt an das Gesicht des Mannes zu erinnern.
„Ist das so offensichtlich, oder kennen wir uns irgend woher?“
Er schüttelte den Kopf. „Weder noch. Aber ich verdiene mein Geld damit, Dinge richtig zu vermuten. Und selbstverständlich hilft es Euch gar nicht, dass ihr Eurem Bruder so ähnelt.“
„Wenn das so ist... Was ist das für ein Beruf, in dem Vermutungen völlig ausreichend sind?“
Der junge Mann streckte ihm die rechte Hand entgegen. „Phil Seyward, Journalist.“
„Freut mich, Mr. Seyward. - Ihr seid also hier, um anschließend davon zu berichten?“
Seyward grinste. „Nein, eigentlich der exotischen Vergnügen wegen. - Ich bin ein großer Freund exotischer Vergnügen.“
Mit diesem Grinsen sah er aus wie ein Junge, der gerade erst die Schule hinter sich gelassen hatte.
Rayleigh schüttelte den Kopf. Dies war kaum der richtige Augenblick... „Also, Mr. Seyward, darf ich Euch ein exotisches Zuckerwasser bringen?“
„Lord Rayleigh, ich fürchte, Ihr verwechselt mich mit meiner Schwester. - Ich bin nicht auf der Suche nach einem potentiellen Ehemann. - Aber ich fühle mich selbstverständlich geschmeichelt.“
„Das ist ungerecht.“ Das war es nicht, Himmelherrgottnochmal. „Wenn ich um Eure Hand angehalten hätte, hätte das anders ausgesehen.“
„Gut so, einen Kniefall erwarte ich mindestens. - Und jetzt gehe ich Getränke holen. Wieder so was grünes?“
„Nicht, wenn sie auch was blaues haben.“
„Gute Wahl.“
Oh Gott.
Rayleigh starrte dem jungen Reporter nach und fuhr sich durch das kurze Haar. „Oh mein Gott.“
Er war wegen der exotischen Vergnügen gekommen - an aufregenden Begegnungen war er überhaupt nicht interessiert. Für so etwas hatte er nicht mal Zeit...
Aber als Seyward ihm ein Glas mit blauer Flüssigkeit und einer kunstvollen Deko aus tropischen Blüten reichte und dabei lächelte, vergaß er diesen Gedanken.
Exotische Vergnügen, aufregende Begegnungen und Impressionen aus aller Welt – Lassen Sie sich entführen!
Na gut. Wenn's denn sein musste.
Fandom: Original (das Steam Punk-Ding, das weder Punk noch Steam ist)
Oberthema: Begegnungen
Challenge: Exotische Vergnügen
Charaktere: Rayleigh und Seyward
Wörter: 531
Warnungen: Nö!
Kommentar: Ich muss die paar Minuten Internet pro Tag nutzen! Muahahaaa! *hust*
Exotische Vergnügen hatte die Einladung vollmundig versprochen. Aufregende Begegnungen und Impressionen aus aller Welt – Lassen Sie sich entführen!
Rayleigh nippte vorsichtig an dem neongrünen Getränk, das zwar exotisch aussah, aber genauso so aufregend wie britisches Zuckerwasser war.
Warum war er noch hier? - Ach ja, weil man sich wenigstens auf einer der ganzen kulturell bedeutsamen Veranstaltungen im Rahmen der Weltausstellung blicken lassen musste – und natürlich wegen der exotischen Vergnügen. So viel also dazu.
Eine Gruppe Musiker spielte etwas mit merkwürdigem Rhythmus und viel Trommeln, ein paar Mutige versuchten tatsächlich dazu zu tanzen, aber die meisten der Gäste standen ähnlich sinnfrei wie Rayleigh selbst unter einer der Palmen.
Palmen in Blumenkübeln. Exotik pur.
„Und so langsam wünscht man sich, man wäre doch zu der Diskussionsrunde der Pfefferimporteure gegangen.“
Ein junger Mann stand neben ihm. Seine Stimme war warm und weich, sein kupferfarbenes Haar glänzte im Licht der bunten Laternen, die über den ganzen Saal verteilt an der Decke hingen. Er lächelte.
„Oh, ich weiß nicht. Ich wette, die haben da nur Wasser und nicht so was hier.“ Rayleigh hielt sein Glas hoch.
Der Mann lachte. „Ach, schmeckt es denn?“
„Nein, aber es sieht doch wenigstens nach was aus.“
„Gesprochen wie ein wahrer Ingenieur.“
Rayleigh stockte und versuchte sich verzweifelt an das Gesicht des Mannes zu erinnern.
„Ist das so offensichtlich, oder kennen wir uns irgend woher?“
Er schüttelte den Kopf. „Weder noch. Aber ich verdiene mein Geld damit, Dinge richtig zu vermuten. Und selbstverständlich hilft es Euch gar nicht, dass ihr Eurem Bruder so ähnelt.“
„Wenn das so ist... Was ist das für ein Beruf, in dem Vermutungen völlig ausreichend sind?“
Der junge Mann streckte ihm die rechte Hand entgegen. „Phil Seyward, Journalist.“
„Freut mich, Mr. Seyward. - Ihr seid also hier, um anschließend davon zu berichten?“
Seyward grinste. „Nein, eigentlich der exotischen Vergnügen wegen. - Ich bin ein großer Freund exotischer Vergnügen.“
Mit diesem Grinsen sah er aus wie ein Junge, der gerade erst die Schule hinter sich gelassen hatte.
Rayleigh schüttelte den Kopf. Dies war kaum der richtige Augenblick... „Also, Mr. Seyward, darf ich Euch ein exotisches Zuckerwasser bringen?“
„Lord Rayleigh, ich fürchte, Ihr verwechselt mich mit meiner Schwester. - Ich bin nicht auf der Suche nach einem potentiellen Ehemann. - Aber ich fühle mich selbstverständlich geschmeichelt.“
„Das ist ungerecht.“ Das war es nicht, Himmelherrgottnochmal. „Wenn ich um Eure Hand angehalten hätte, hätte das anders ausgesehen.“
„Gut so, einen Kniefall erwarte ich mindestens. - Und jetzt gehe ich Getränke holen. Wieder so was grünes?“
„Nicht, wenn sie auch was blaues haben.“
„Gute Wahl.“
Oh Gott.
Rayleigh starrte dem jungen Reporter nach und fuhr sich durch das kurze Haar. „Oh mein Gott.“
Er war wegen der exotischen Vergnügen gekommen - an aufregenden Begegnungen war er überhaupt nicht interessiert. Für so etwas hatte er nicht mal Zeit...
Aber als Seyward ihm ein Glas mit blauer Flüssigkeit und einer kunstvollen Deko aus tropischen Blüten reichte und dabei lächelte, vergaß er diesen Gedanken.
Exotische Vergnügen, aufregende Begegnungen und Impressionen aus aller Welt – Lassen Sie sich entführen!
Na gut. Wenn's denn sein musste.
no subject
Date: 2009-06-06 08:47 pm (UTC)Ich mag Raleigh (und sein Name bringt mich jedesmal zum Lächeln XD - ich mag nicht nur den Klang, sondern auch das Schriftbild total <33)
Und ich finde die Szene sehr stylisch - blaues Zuckerwasser und Palmen in Blumenkübel, yes.(und ich frage mich, wie du auf Pfefferimporteure gekommen bist XD)
Als ich die Beschreibung von Phil gelesen habe, blinkte in meinem Kopf ein Bild von Kenshin auf *hust* - wobei ich bezweifle, dass das Absicht war.
Hat mir sehr gut gefallen ^.^!
no subject
Date: 2009-06-06 08:48 pm (UTC)*hust*
no subject
Date: 2009-06-06 10:23 pm (UTC)So viel zum Thema wenige Minuten, da ist ja schon wieder Internet! *__*Rayleigh ist toll, oder? - Gott, ich habe mich in einer Physikvorlesung in einen Namen verliebt. Das darf nie jemand erfahren. *lol*
Pfefferimporteure... Wow. Gute Frage. X'D
(Wahrscheinlich weil "viktorianisch" und "East India Company" in meinem Kopf unwiderbringlich verknüpft sind. O___o)
Und Kenshin? ...Nein. Wow, das bringt mich aus dem Konzept. Kenshin ist klein und langhaarig... Definitiv nicht Phil. *lol* (Außerdem ist Kenshin für mich auf immer Manga-Cover-karottenrot.) Aber ich bin immer dafür, an Kenshin zu denken, also YAY!^^
Danke. =)
no subject
Date: 2009-06-06 09:04 pm (UTC)Mich hat das "Steam Punk" im Header schon wuschig gemacht (harrrrr~~~~*__________________________________*), aber- ... Mir fehlen die Worte. Ich sitze einfach hier und griiiinse ganz breeeeiiiiit und glüüüücklich und yaaaaaay..... yaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaay! ^___________________________________________________________________________^
*HACH*
Es war viel zu kurz. VIEL zu kurz! Ich muss es nochmal lesen und dann mehr suchen. Du hast sicherlich mehr davon. ... Oder? Doch.... ODER? O-O *Aku pack und schüttel* (Und ja, nutze JEDE Möglichkeit! ... Und am liebsten würde ich den Fandom-Claim für dich wieder einführen, damit du dazu mehr schreibst! >A<;;;;;; Wääääh~ *hasst es machtloser Mod zu sein* *quängel*)
Zusammenfassung (wenn du das oben nicht durchlesen willst, weil veriwrrend und zu viele Zeichen und so weiter und so fort....): Ich mag's! ^_^=
Oh, wo ich grad im Kommentar von Keks die Bemerkung zu Phils Haaren sah. Also ich dachte nur: Awwww~ Er hat solche Haare wie ich~ *-* *anschmieg* XD
no subject
Date: 2009-06-06 10:29 pm (UTC)You made my... night. Und das klingt jetzt unfreiwillig... anrüchig. Egal. XD
Gott, irgendwann wird es Steam Punk, versprochen! (Bisher ist es nur eine Entschuldigung mir hübsche Männer in schönen Anzügen und noch viel hübschere Frauen in Mechanikeroutfits vorzustellen. *lol*)
Und, ja, es gibt mehr, aber... nein, ich gebe nur die Existenz hiervon zu.
Und außerdem plane ich im November ganz viel Zeit zu haben und dazu NaNo zu schreiben und dafür muss ich nur anfangen mich daran zu erinnern, dass Phil und Rayleigh Nebencharaktere sind...Und, verdammt, jetzt will ich mehr schreiben. Eine epische sinnlose Aneinanderreihung von "Wie sich die Crew kennengelernt hat"-Situationen... Du bist gemein. XP
Awwwwww, wie auch immer: DANKE!!!
Also ich dachte nur: Awwww~ Er hat solche Haare wie ich~ *-* *anschmieg* XD
Argh, jetzt bin ich eifersüchtig auf deine Haare!
...Irgendetwas sagt mir, dass das nicht gesund ist. O__o
no subject
Date: 2009-06-07 09:36 am (UTC)Ich liebeliebeliebe diese Original einfach. Die Beschreibungen sind wunderschön, ich mag die Stimmung total. Und es gibt blaue Getränke, das ist immer ein Argument! (
die wahrscheinlich genauso schmecken wie eine Blaue Sau, aber das macht es nur lustiger).Liebe. Absolut.
no subject
Date: 2009-06-07 11:49 am (UTC)Und ich liebe deine Kommentare. Hach, so viel Liebe überall... ^___^
Außerdem möchte ich wissen, was eine Blaue Sau ist. Los, klär mich auf!
no subject
Date: 2009-06-07 01:02 pm (UTC)Das hier (http://www.energy.pulse.de/dosen/blauesau.html) ist eine Blaue Sau. Schmeckt unendlich künstlich, ein bisschen wie dieses Schlumpf/Blauer Engel-Eis, aber irgendwie auch interessant. Ich hab ein paar Mal auf Festen und einmal in einer ganz tollen Gaststätte getrunken und mussste bei der Beschreibung total dran denken.
no subject
Date: 2009-06-07 01:48 pm (UTC)no subject
Date: 2009-06-08 11:36 am (UTC)Ich freue mich jedesmal wie ein kleines Kind, wenn du wieder etwas postest *lach*
no subject
Date: 2009-06-08 04:05 pm (UTC)Awww, danke! =)
no subject
Date: 2009-06-18 10:34 am (UTC)Und einen deutlichen Hauch von viktorianischen Still weht deutlich erkennbar über die Geschichte. Ich hoffe, es geht noch weiter mit den beiden!
no subject
Date: 2009-06-18 07:11 pm (UTC)Grade der Hauch von viktorianisch freut mich grade sehr.^__^
Vielen Dank!