NGE+ Original
Apr. 30th, 2009 05:09 pmFandom: Neon Genesis Evangelion
Challenge: #3 Suizid aus Lebensfreude
Wörter: 163
Disclaimer: (Weil ich mir das mal wieder angewöhnen sollte) Nichts davon meins, alles Gainax, Anno und Sadamoto.
Pairing: Kensuke x Asuka
Schwester Maruyama hat es noch nie erlebt, dass sie einem glücklich grinsenden Jungen den Arm schient, während ihre Kollegin, noch immer fassungslos, am Telefon hängt und einen Krankenwagen anfordert und den Weg zur Schule beschreibt.
Ein 14jähriger ist von einem Dach gesprungen und hat einen gebrochenen Arm. Innere Verletzungen sind nicht auszuschließen.
Ein Suizidversuch?
„Aida.“
Schwester Maruyama blickt den glücklichen Jungen an.
„Tut es sehr weh?“
Er blickt sie an wie bekifft.
„Ich habe mich nie besser gefühlt.“
Und er meint es offensichtlich ernst.
„Asuka hat gesagt, sie mag mich.“
Schwester Maruyama runzelt die Stirn.
„Und deswegen springst du vom Dach?“
„Ich war so überwältigt.“, sprudelt es aus dem Jungen heraus.
„Ich musste irgendwas tun. Irgendwas Impulsives. Und eigentlich hatte ich gehofft, dass ich im Pool lande und nicht daneben.“
Er lacht nervös.
Schwester Maruyama betrachtet ihn kurz. Zerzauste Haare, aufgeschrammte Handflächen und Knie und Himmel, dieser schiefe Arm.
„Kanako!“, ruft sie ins Nebenzimmer.
„Versuchter Suizid aus Lebensfreude.“
Mit einer Portion kompletter Blödheit.
Fandom: Original ("Das schöne, böse Tier")
Challenge: #1 Stoned (random #2)
Wörter: 638
Personen: Tsubasa, [Kazuya, Kentarô (aka die Boygroup Winged)]
Warnung: lime(?)
Disclaimer: Alles meins. ._.
Tsubasa so kennenzulernen, ist für den geneigten Leser vielleicht auch nicht so optimal. Halten wir uns vor Augen, dass er nicht immer so ist.
Tsubasa konnte sich nur schwach daran erinnern, dass er eigentlich dagegen gewesen war.
Zuerst höflich „Nein, danke.“ gesagt hatte, dann etwas vehementer und schließlich geflucht hatte. Aber die weiße Pulverlinie, die ihn an amerikanische Filme erinnert hatte, war verschwunden von der Tischplatte. Hatte vielleicht doch die kleine, blond gefärbte Frau neben ihm..?
„Wie spät...?“, brachte er heraus und merkte, dass seine Zunge sich anfühlte wie mit Moos bewachsen. Schwer und samtig und vielleicht sogar ein kleines Bisschen grün.
Auf der blauen Tapete am Hotelzimmer wuchsen hübsche, verschnörkelte, rote Blumen. Über der Tür ergossen sich langsam blutige Striemen. Gelb, grün, schwarz. Viel zuviel schwarz für Tsubasas Geschmack.
Der Fernseher lief.
Er sah hin zur Show und konnte gerade noch so erkennen, dass er darin auftrat. Die Dreharbeiten waren vor einer knappen Woche gewesen. Kentarô, Kazuya und er tanzten und sangen.
„Ist das nicht egal?“, hauchte die kleine, blonde Frau und setzte sich auf seinen Schoß.
„Lehn dich zurück. Entspann dich ein bisschen.“
„Ich will mich aber nicht entspannen.“, sagte Tsubasa. Es fühlte sich an, als wäre sein Mund wie zugeleimt, alles ging so langsam und wurde immer bunter.
Er drehte den Kopf zur Seite und starrte in den Fernseher, weil er unfähig war, sich mehr zu bewegen. Die Hände der kleinen blonden Frau fummelten in seinen Haaren herum, krallten sich darin fest und zerrten ein bisschen. Er wusste nicht, wer sie war, wo sie hergekommen war und wer sie geschickt hatte.
Es war ja nicht das erste Mal, dass aus dem Nirgendwo ominöse Frauen kamen.
Wenn das der Dank der Agentur war, wollte Tsubasa ihn nicht.
Er wollte das hier nicht.
Sie nahm einen Zug aus ihrer Zigarette und legte sie zurück auf den Aschenbecher. Der Geschmack und Geruch von Tabak mischte sich mit dem Moosgefühl auf Tsubasas Zunge.
„Ich bin unheimlich dankbar für all die Chancen, die mir mein Beruf gibt!“, hörte er sich selbst im Fernsehen sagen und schaute sein lächelndes, glattes Gesicht an.
„Es ist das Beste, was mir je passieren konnte!“
Dann öffnete die kleine, blonde Frau seine Hose und rutschte auf ihre Knie.
Tsubasa machten die schwarzen und violetten Blumen, die sein vergiftetes Hirn über die Tapete kriechen ließ, Angst. Sie wuchsen und wuchsen; große, gelbe Fruchtknoten bildeten sich und platzten und ließen das Zimmer in einen gelben Dunst fallen, von dem Tsubasa schlecht wurde. Er konnte es aus seinen Augenwinkeln sehen, also versuchte er, sich auf den Fernseher zu konzentrieren.
Kentarô machte einen Witz, strahlte über das ganze Gesicht, trotz der Verletzung am Kinn, die er sich vor einer Woche zugezogen hatte.
„Den Keks kannst du dir gefälligst selber backen!“, rief der Junge gerade, nachdem Kazuya ihn aufgezogen hatte. Tsubasa wollte darüber lachen, nur um sich abzulenken und sich zu sagen, dass ihm nicht schlecht war, doch er schaffte es nicht.
Er hing regungslos auf der Couch und spürte, wie ihn die kleine, blonde Frau ihn in den Mund genommen hatte. Es machte Geräusche.
„Kannst du nicht wenigstens etwas machen, bei dem ich dich umarmen kann?“, murmelte er, aber sie ignorierte ihn.
Das war vielleicht das Schlimmste, dachte er sich.
Die immer leeren Arme. In seinem Kopf tanzten Punkte.
Seine Augen wanderten zurück zur Tapete, streiften den inzwischen bunt karierten Türrahmen und blieben an Kazuya und Kentarô hängen. Sie standen regungslos da und schauten ernst und dunkel.
Tsubasa konnte nicht sagen, ob er sich die beiden einbildete oder sie wirklich dort standen.
Einen Lidschlag später bemerkte er, wie Kentarô jemanden, der womöglich gerade versuchte, ins Zimmer zu sehen, zur Seite schob. Kikutake?
Er wusste es nicht.
Alles, was er spürte, war Kazuyas langer, ernster Blick, der sich in seinen Kopf bohrte.
Aha. So war das also.
Tsubasa schloss die Augen, weil das alles war, was er im Moment tun konnte.
Weitere Klischeehandlungen waren nicht nötig.
Er würde einfach warten bis es vorbei war.
Challenge: #3 Suizid aus Lebensfreude
Wörter: 163
Disclaimer: (Weil ich mir das mal wieder angewöhnen sollte) Nichts davon meins, alles Gainax, Anno und Sadamoto.
Pairing: Kensuke x Asuka
Schwester Maruyama hat es noch nie erlebt, dass sie einem glücklich grinsenden Jungen den Arm schient, während ihre Kollegin, noch immer fassungslos, am Telefon hängt und einen Krankenwagen anfordert und den Weg zur Schule beschreibt.
Ein 14jähriger ist von einem Dach gesprungen und hat einen gebrochenen Arm. Innere Verletzungen sind nicht auszuschließen.
Ein Suizidversuch?
„Aida.“
Schwester Maruyama blickt den glücklichen Jungen an.
„Tut es sehr weh?“
Er blickt sie an wie bekifft.
„Ich habe mich nie besser gefühlt.“
Und er meint es offensichtlich ernst.
„Asuka hat gesagt, sie mag mich.“
Schwester Maruyama runzelt die Stirn.
„Und deswegen springst du vom Dach?“
„Ich war so überwältigt.“, sprudelt es aus dem Jungen heraus.
„Ich musste irgendwas tun. Irgendwas Impulsives. Und eigentlich hatte ich gehofft, dass ich im Pool lande und nicht daneben.“
Er lacht nervös.
Schwester Maruyama betrachtet ihn kurz. Zerzauste Haare, aufgeschrammte Handflächen und Knie und Himmel, dieser schiefe Arm.
„Kanako!“, ruft sie ins Nebenzimmer.
„Versuchter Suizid aus Lebensfreude.“
Mit einer Portion kompletter Blödheit.
Fandom: Original ("Das schöne, böse Tier")
Challenge: #1 Stoned (random #2)
Wörter: 638
Personen: Tsubasa, [Kazuya, Kentarô (aka die Boygroup Winged)]
Warnung: lime(?)
Tsubasa so kennenzulernen, ist für den geneigten Leser vielleicht auch nicht so optimal. Halten wir uns vor Augen, dass er nicht immer so ist.
Tsubasa konnte sich nur schwach daran erinnern, dass er eigentlich dagegen gewesen war.
Zuerst höflich „Nein, danke.“ gesagt hatte, dann etwas vehementer und schließlich geflucht hatte. Aber die weiße Pulverlinie, die ihn an amerikanische Filme erinnert hatte, war verschwunden von der Tischplatte. Hatte vielleicht doch die kleine, blond gefärbte Frau neben ihm..?
„Wie spät...?“, brachte er heraus und merkte, dass seine Zunge sich anfühlte wie mit Moos bewachsen. Schwer und samtig und vielleicht sogar ein kleines Bisschen grün.
Auf der blauen Tapete am Hotelzimmer wuchsen hübsche, verschnörkelte, rote Blumen. Über der Tür ergossen sich langsam blutige Striemen. Gelb, grün, schwarz. Viel zuviel schwarz für Tsubasas Geschmack.
Der Fernseher lief.
Er sah hin zur Show und konnte gerade noch so erkennen, dass er darin auftrat. Die Dreharbeiten waren vor einer knappen Woche gewesen. Kentarô, Kazuya und er tanzten und sangen.
„Ist das nicht egal?“, hauchte die kleine, blonde Frau und setzte sich auf seinen Schoß.
„Lehn dich zurück. Entspann dich ein bisschen.“
„Ich will mich aber nicht entspannen.“, sagte Tsubasa. Es fühlte sich an, als wäre sein Mund wie zugeleimt, alles ging so langsam und wurde immer bunter.
Er drehte den Kopf zur Seite und starrte in den Fernseher, weil er unfähig war, sich mehr zu bewegen. Die Hände der kleinen blonden Frau fummelten in seinen Haaren herum, krallten sich darin fest und zerrten ein bisschen. Er wusste nicht, wer sie war, wo sie hergekommen war und wer sie geschickt hatte.
Es war ja nicht das erste Mal, dass aus dem Nirgendwo ominöse Frauen kamen.
Wenn das der Dank der Agentur war, wollte Tsubasa ihn nicht.
Er wollte das hier nicht.
Sie nahm einen Zug aus ihrer Zigarette und legte sie zurück auf den Aschenbecher. Der Geschmack und Geruch von Tabak mischte sich mit dem Moosgefühl auf Tsubasas Zunge.
„Ich bin unheimlich dankbar für all die Chancen, die mir mein Beruf gibt!“, hörte er sich selbst im Fernsehen sagen und schaute sein lächelndes, glattes Gesicht an.
„Es ist das Beste, was mir je passieren konnte!“
Dann öffnete die kleine, blonde Frau seine Hose und rutschte auf ihre Knie.
Tsubasa machten die schwarzen und violetten Blumen, die sein vergiftetes Hirn über die Tapete kriechen ließ, Angst. Sie wuchsen und wuchsen; große, gelbe Fruchtknoten bildeten sich und platzten und ließen das Zimmer in einen gelben Dunst fallen, von dem Tsubasa schlecht wurde. Er konnte es aus seinen Augenwinkeln sehen, also versuchte er, sich auf den Fernseher zu konzentrieren.
Kentarô machte einen Witz, strahlte über das ganze Gesicht, trotz der Verletzung am Kinn, die er sich vor einer Woche zugezogen hatte.
„Den Keks kannst du dir gefälligst selber backen!“, rief der Junge gerade, nachdem Kazuya ihn aufgezogen hatte. Tsubasa wollte darüber lachen, nur um sich abzulenken und sich zu sagen, dass ihm nicht schlecht war, doch er schaffte es nicht.
Er hing regungslos auf der Couch und spürte, wie ihn die kleine, blonde Frau ihn in den Mund genommen hatte. Es machte Geräusche.
„Kannst du nicht wenigstens etwas machen, bei dem ich dich umarmen kann?“, murmelte er, aber sie ignorierte ihn.
Das war vielleicht das Schlimmste, dachte er sich.
Die immer leeren Arme. In seinem Kopf tanzten Punkte.
Seine Augen wanderten zurück zur Tapete, streiften den inzwischen bunt karierten Türrahmen und blieben an Kazuya und Kentarô hängen. Sie standen regungslos da und schauten ernst und dunkel.
Tsubasa konnte nicht sagen, ob er sich die beiden einbildete oder sie wirklich dort standen.
Einen Lidschlag später bemerkte er, wie Kentarô jemanden, der womöglich gerade versuchte, ins Zimmer zu sehen, zur Seite schob. Kikutake?
Er wusste es nicht.
Alles, was er spürte, war Kazuyas langer, ernster Blick, der sich in seinen Kopf bohrte.
Aha. So war das also.
Tsubasa schloss die Augen, weil das alles war, was er im Moment tun konnte.
Weitere Klischeehandlungen waren nicht nötig.
Er würde einfach warten bis es vorbei war.
no subject
Date: 2009-04-30 10:15 pm (UTC)>Das war vielleicht das Schlimmste, dachte er sich.
Die immer leeren Arme.<
das war einfach eine so gefühlvolle stelle, dass die traurigkeit überschwappen hat lassen.
das ganze stoned sein, die frau, das was sie tut war in dem moment alles kurz weg. es war einfach traurig und hilflos *seufz* gute arbeit!
no subject
Date: 2009-05-01 03:19 am (UTC)Danke =) Freut mich, dass es dir weiter gefällt
*.*