Crash´n Burn
Mar. 12th, 2009 12:00 pmChallenge: #2 Eine leichte Berührung am Gesicht ließ ihn aufwachen.
Fandom: Akihabara@DEEP (J-Drama)
Personen: Box und Izumu
Warnung: dark
Eine leichte Berührung am Gesicht ließ ihn aufwachen.
Er zuckte erschrocken auf, eigentlich weit mehr erschrocken als nötig gewesen wäre. Aus vertränten, verträumten Augen schaute er Izumu an.
„Box, steh auf, wir kommen sonst noch zu spät!“
Dann kam das Hyperventilieren.
Er wusste nicht, was sein Körper tat, bis er bemerkte, dass sein Leib sich schneller zu erinnern schien als sein Kopf und sein Geist. Aber das Krümmen und Krampfen und der Speichel, der sich blitzschnell in seinem Mund sammelten- all diese Signale ließen ihn wissen:
Dies hier war echt.
Izumu war echt.
Seitdem seine Freundin damals keine fünfzig Meter vor ihm von diesen Typen vergewaltigt worden war, hatte er sich eingeredet, dass zweidimensionale Frauen kein Problem waren. Solange sie nicht echt waren, hatte er kein Problem. Und wenn sie echt waren, hatten sie mit Anime und Spielen zu tun, sodass die virtuelle Welt, in der er unentwegt schwebte, sie wieder zu etwas Unechtem machten. So unecht wie das Papier und die Sphäre von Akihabara das möglich machten.
Aber manchmal, wenn er sein Bewusstsein halb verloren hatte wie jetzt, wurde ihm klar, wie wackelig dieses Gerüst aus Lug und Trug war.
Seine Seele rächte sich hin und wieder.
Verflucht.
Box starrte Izumu an. Ihre unnatürlich hellen, kranken Augen fixierten ihn verärgert.
„Nun komm schon!“, sagte sie und dann fasste sie an seine Hände und machte alles nur noch schlimmer, trotz der schwarzen Handschuhe, die er gerade trug.
In seinem Magen verrottete gerade die ganze Welt.
Panisch sprang er auf und flüchtete auf die Toilette.
Als er über der Schüssel hing und sein pathetisches Leid und Weh aus Augen, Nase und Mund entließ, fühlte er sich dreckiger als alles, wovor er sich so fürchtete.
Damals hatte er vor Angst starr gestanden, weil sie ihm ein Messer an den Hals gehalten hatten. Aber hatte ihn das nicht mehr beschmutzt als seine Freundin, die seine Hilfe so gebraucht hatte?
`Reiß dich zusammen!´, flüsterte er sich selbst leise zu.
`Es ist nur Izumu...es ist nur...´
Und mit Mühe und Not zwang er die Gedankenwelt von Akihabara, seinem Schutzmantel, dazu, aus dem echten Mädchen wieder etwas Zweidimensionales zu machen.
Challenge: #1 Was auch immer es war, es sah nicht essbar aus
Fandom: Digimon 02
Personen: Takeru, Daisuke (DaiKeru)
Warnung: crack, halber smut (auch wenn nichts passiert)
Was auch immer es war, es sah-zumindest auf den ersten Blick- nicht essbar aus.
Eigentlich sah es ziemlich versaut aus, so weißlich, wie es an Daisukes Hose hing.
Und dann wurde es Takeru klar. Eigentlich war es ja wirklich etwas Essbares...oder?
Bis sein Freund es ihm sagte.
„Mein Bruder hat was gemacht?“
Takeru hatte schon verstanden, was Daisuke ihm gerade entgegengewimmert hatte. Er konnte es eigentlich nur nicht fassen.
„Du hast schon verstanden!“, jaulte Daisuke sehr treffend und machte eine Bewegung wie ein Sumo-Ringer kurz vor einem Kampf.
An seinem Schritt hingen helle, schmierige Flecken.
„Er hätte aber wenigstens den Schokopudding in meine Hose gießen können...Scheiße!“
Der Junge schaute völlig verzweifelt an sich herunter.
Aus seinen beiden Hosenbeinen waberte weißgelblich der Vanillepudding.
„Aber das hier sieht einfach nur echt pervers aus...“
Yamato war fast schon auf der Universität, aber an zickigem Temperament hatte er nicht unbedingt verloren. Schon gar nicht, wenn es um Daisuke ging. Die beiden waren wie Nitro und Glycerin.
„Was hast du denn diesmal wieder gesagt, dass er eine Puddingschüssel in deine Hose kippt...?“
Takeru schnappte die Kleenex-Packung, die neben ihm auf dem Tisch stand.
Daisuke tat ihm eigentlich wirklich Leid. Es war sein vorletztes Jahr an der Schule und eigentlich hatte er vorgehabt, endlich mal ein bisschen beliebter zu werden. Wegen der Frauen und so. Was auch immer „und so“ bedeutete.
Takeru verschloss die Tür sorgfältig.
„Das weiß ich doch nicht!“, jammerte Daisuke und knöpfte seine Hose auf. Überall an seinen Fingern klebte der Schulfestvanillepudding. Und nicht nur dort.
„Aber nichts rechtfertigt das hier!“
Es machte beinahe ein quatschendes Geräusch als die Hose auf dem Boden landete. Und dann musste Takeru lachen, weil er sah, dass sein Bruder doch tatsächlich den Pudding nicht etwa in die Hose, sondern in die Unterhose seines Freundes gekippt hatte.
Zögernd stand er da.
Dann fasste er still an den Bund der Unterhose und schaute für einen Moment lang ebenso still hinein.
Es roch süß nach Pudding.
„Das scheint sich gut anzufühlen.“, sagte er ohne den Mund zu verziehen und es war weit mehr als nur eine Feststellung.
„Ach halt die Klappe.“, erwiderte sein Freund mit hochroten Wangen.
„Es ist halt noch warm. Gott sei Dank war das Zeug nicht mehr kochend heiß, sonst wär ich jetzt impotent!“
Takeru stand und schluckte und überlegte.
Von draußen drang Gelächter vom Schulfest, doch das Schulgebäude lag beinahe verlassen und stumm.
Daisuke schluckte ebenfalls. Sie schauten beide nach unten, weil sie zu feige waren, einander anzusehen.
„Du liebst Vanillepudding.“, bemerkte Daisuke schließlich zögernd.
Und sein warmer Atem streifte Takerus warme Wange.
„Du doch auch.“
Takerus Finger war mit Pudding beschmiert. In seinem Kopf lärmten leider sämtliche Pornos durcheinander, die er sich bisher heimlich im Internet angesehen hatte. Und nein, das half ihm nicht im Geringsten.
Er spürte wie Daisuke sein Handgelenk fasste und dann die warmen Lippen und die noch wärmere Zunge an seinem Finger. Es ließ ihn den Atem anhalten und stocken.
„Ja, tu ich.“, flüsterte Daisuke und lächelte dümmlich hinreißend.
Takeru wusste, er hatte nun genau zwei Möglichkeiten. Entweder er grinste Daisuke jetzt hinterlistig an, machte ein Foto von ihm und ließ ihn anschließend stehen oder...
Ja, oder.
Er schluckte erneut.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals.
Und nein, eigentlich fühlte er sich nicht gut, gar nicht gut.
Als er zwei Schritte zurückging und im Rucksack nach seiner Kamera zu nesteln begann.
Fandom: Akihabara@DEEP (J-Drama)
Personen: Box und Izumu
Warnung: dark
Eine leichte Berührung am Gesicht ließ ihn aufwachen.
Er zuckte erschrocken auf, eigentlich weit mehr erschrocken als nötig gewesen wäre. Aus vertränten, verträumten Augen schaute er Izumu an.
„Box, steh auf, wir kommen sonst noch zu spät!“
Dann kam das Hyperventilieren.
Er wusste nicht, was sein Körper tat, bis er bemerkte, dass sein Leib sich schneller zu erinnern schien als sein Kopf und sein Geist. Aber das Krümmen und Krampfen und der Speichel, der sich blitzschnell in seinem Mund sammelten- all diese Signale ließen ihn wissen:
Dies hier war echt.
Izumu war echt.
Seitdem seine Freundin damals keine fünfzig Meter vor ihm von diesen Typen vergewaltigt worden war, hatte er sich eingeredet, dass zweidimensionale Frauen kein Problem waren. Solange sie nicht echt waren, hatte er kein Problem. Und wenn sie echt waren, hatten sie mit Anime und Spielen zu tun, sodass die virtuelle Welt, in der er unentwegt schwebte, sie wieder zu etwas Unechtem machten. So unecht wie das Papier und die Sphäre von Akihabara das möglich machten.
Aber manchmal, wenn er sein Bewusstsein halb verloren hatte wie jetzt, wurde ihm klar, wie wackelig dieses Gerüst aus Lug und Trug war.
Seine Seele rächte sich hin und wieder.
Verflucht.
Box starrte Izumu an. Ihre unnatürlich hellen, kranken Augen fixierten ihn verärgert.
„Nun komm schon!“, sagte sie und dann fasste sie an seine Hände und machte alles nur noch schlimmer, trotz der schwarzen Handschuhe, die er gerade trug.
In seinem Magen verrottete gerade die ganze Welt.
Panisch sprang er auf und flüchtete auf die Toilette.
Als er über der Schüssel hing und sein pathetisches Leid und Weh aus Augen, Nase und Mund entließ, fühlte er sich dreckiger als alles, wovor er sich so fürchtete.
Damals hatte er vor Angst starr gestanden, weil sie ihm ein Messer an den Hals gehalten hatten. Aber hatte ihn das nicht mehr beschmutzt als seine Freundin, die seine Hilfe so gebraucht hatte?
`Reiß dich zusammen!´, flüsterte er sich selbst leise zu.
`Es ist nur Izumu...es ist nur...´
Und mit Mühe und Not zwang er die Gedankenwelt von Akihabara, seinem Schutzmantel, dazu, aus dem echten Mädchen wieder etwas Zweidimensionales zu machen.
Challenge: #1 Was auch immer es war, es sah nicht essbar aus
Fandom: Digimon 02
Personen: Takeru, Daisuke (DaiKeru)
Warnung: crack, halber smut (auch wenn nichts passiert)
Was auch immer es war, es sah-zumindest auf den ersten Blick- nicht essbar aus.
Eigentlich sah es ziemlich versaut aus, so weißlich, wie es an Daisukes Hose hing.
Und dann wurde es Takeru klar. Eigentlich war es ja wirklich etwas Essbares...oder?
Bis sein Freund es ihm sagte.
„Mein Bruder hat was gemacht?“
Takeru hatte schon verstanden, was Daisuke ihm gerade entgegengewimmert hatte. Er konnte es eigentlich nur nicht fassen.
„Du hast schon verstanden!“, jaulte Daisuke sehr treffend und machte eine Bewegung wie ein Sumo-Ringer kurz vor einem Kampf.
An seinem Schritt hingen helle, schmierige Flecken.
„Er hätte aber wenigstens den Schokopudding in meine Hose gießen können...Scheiße!“
Der Junge schaute völlig verzweifelt an sich herunter.
Aus seinen beiden Hosenbeinen waberte weißgelblich der Vanillepudding.
„Aber das hier sieht einfach nur echt pervers aus...“
Yamato war fast schon auf der Universität, aber an zickigem Temperament hatte er nicht unbedingt verloren. Schon gar nicht, wenn es um Daisuke ging. Die beiden waren wie Nitro und Glycerin.
„Was hast du denn diesmal wieder gesagt, dass er eine Puddingschüssel in deine Hose kippt...?“
Takeru schnappte die Kleenex-Packung, die neben ihm auf dem Tisch stand.
Daisuke tat ihm eigentlich wirklich Leid. Es war sein vorletztes Jahr an der Schule und eigentlich hatte er vorgehabt, endlich mal ein bisschen beliebter zu werden. Wegen der Frauen und so. Was auch immer „und so“ bedeutete.
Takeru verschloss die Tür sorgfältig.
„Das weiß ich doch nicht!“, jammerte Daisuke und knöpfte seine Hose auf. Überall an seinen Fingern klebte der Schulfestvanillepudding. Und nicht nur dort.
„Aber nichts rechtfertigt das hier!“
Es machte beinahe ein quatschendes Geräusch als die Hose auf dem Boden landete. Und dann musste Takeru lachen, weil er sah, dass sein Bruder doch tatsächlich den Pudding nicht etwa in die Hose, sondern in die Unterhose seines Freundes gekippt hatte.
Zögernd stand er da.
Dann fasste er still an den Bund der Unterhose und schaute für einen Moment lang ebenso still hinein.
Es roch süß nach Pudding.
„Das scheint sich gut anzufühlen.“, sagte er ohne den Mund zu verziehen und es war weit mehr als nur eine Feststellung.
„Ach halt die Klappe.“, erwiderte sein Freund mit hochroten Wangen.
„Es ist halt noch warm. Gott sei Dank war das Zeug nicht mehr kochend heiß, sonst wär ich jetzt impotent!“
Takeru stand und schluckte und überlegte.
Von draußen drang Gelächter vom Schulfest, doch das Schulgebäude lag beinahe verlassen und stumm.
Daisuke schluckte ebenfalls. Sie schauten beide nach unten, weil sie zu feige waren, einander anzusehen.
„Du liebst Vanillepudding.“, bemerkte Daisuke schließlich zögernd.
Und sein warmer Atem streifte Takerus warme Wange.
„Du doch auch.“
Takerus Finger war mit Pudding beschmiert. In seinem Kopf lärmten leider sämtliche Pornos durcheinander, die er sich bisher heimlich im Internet angesehen hatte. Und nein, das half ihm nicht im Geringsten.
Er spürte wie Daisuke sein Handgelenk fasste und dann die warmen Lippen und die noch wärmere Zunge an seinem Finger. Es ließ ihn den Atem anhalten und stocken.
„Ja, tu ich.“, flüsterte Daisuke und lächelte dümmlich hinreißend.
Takeru wusste, er hatte nun genau zwei Möglichkeiten. Entweder er grinste Daisuke jetzt hinterlistig an, machte ein Foto von ihm und ließ ihn anschließend stehen oder...
Ja, oder.
Er schluckte erneut.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals.
Und nein, eigentlich fühlte er sich nicht gut, gar nicht gut.
Als er zwei Schritte zurückging und im Rucksack nach seiner Kamera zu nesteln begann.