Das Nachbarsmädchen
Sep. 30th, 2025 08:50 pmTeam: Drache
Challenge: Sci-Fi & Fantasy - Joker (für mich)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgt
Inspiration: SciFi/Fantasy - Technobabble (Für's Team) - Die Uhr läuft ... jetzt! — LiveJournal
Der Staub des Nachmittags legte sich wie ein goldener Schleier über das Dorf, als Zeron gebückt neben seinem Hovercar stand. Es war ein kantiges Gefährt, aus zusammengeschweißten Metallplatten, alten Leitungen und ein paar Teilen, die er auf dem Schrottplatz gefunden hatte. Es wirkte roh und unfertig, aber es gehörte ihm. Ein Stück Freiheit auf schwebenden Düsen.
Er schraubte gerade am Energieventil, das mal wieder seinen Geist aufgegeben hatte, als er ein leises Räuspern hinter sich hörte. Zögerlich drehte er den Kopf und entdeckte Lira, das Mädchen aus dem Nachbarhaus. Sie hatte die Hände auf dem Rücken verschränkt und sah ihn mit großen Augen an, als wäre er gerade dabei, ein Wunder zu vollbringen.
„Funktioniert es bald wieder?“, fragte sie, ihre Stimme voller Neugier.
Zeron grinste schief, wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und schob die Ärmel seines ölverschmierten Hemdes hoch. „Kommt drauf an, ob dieser verdammte Stabilisator endlich macht, was er soll. Sonst hebt das Ding zwar ab, aber landet wahrscheinlich im nächsten Graben.“
Lira trat einen Schritt näher, ihre Blicke klebten an seinen Händen, wie sie geschickt das Werkzeug führten. „Ich versteh kein Wort von dem, was du da sagst, aber es sieht unglaublich aus. Wie du weißt, was wohin gehört.“
Er zuckte mit den Schultern, doch ein kleines Stück Stolz blitzte in seinem Gesicht auf. „Man muss nur die richtigen Leitungen kennen. Und zuhören, wenn das Metall mit dir spricht.“
Sie lachte leise. „Du klingst, als würdest du zaubern.“
„Vielleicht tu ich das auch“, gab er zurück, während er eine lose Schraube festzog. Als der Motor plötzlich ein tiefes Brummen von sich gab, sprang Lira erschrocken einen halben Schritt zurück, nur um gleich darauf wieder zu lächeln, als sich das Gefährt langsam vom Boden löste, kaum eine Handbreit, aber immerhin.
„Du hast es geschafft!“, rief sie begeistert.
Zeron nickte, spürte, wie ihr Staunen ihn wärmer machte als jede Sommerluft. „Noch nicht ganz. Aber bald. Dann kann ich dich vielleicht mal mitnehmen.“
Ihre Augen leuchteten auf. „Ehrlich?“
„Wenn du dich traust.“
Und in diesem Moment war Zeron klar, dass sein zusammengeflicktes Hovercar für sie mehr war als nur ein Haufen Metall. Es war ein Versprechen.
Challenge: Sci-Fi & Fantasy - Joker (für mich)
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Der Staub des Nachmittags legte sich wie ein goldener Schleier über das Dorf, als Zeron gebückt neben seinem Hovercar stand. Es war ein kantiges Gefährt, aus zusammengeschweißten Metallplatten, alten Leitungen und ein paar Teilen, die er auf dem Schrottplatz gefunden hatte. Es wirkte roh und unfertig, aber es gehörte ihm. Ein Stück Freiheit auf schwebenden Düsen.
Er schraubte gerade am Energieventil, das mal wieder seinen Geist aufgegeben hatte, als er ein leises Räuspern hinter sich hörte. Zögerlich drehte er den Kopf und entdeckte Lira, das Mädchen aus dem Nachbarhaus. Sie hatte die Hände auf dem Rücken verschränkt und sah ihn mit großen Augen an, als wäre er gerade dabei, ein Wunder zu vollbringen.
„Funktioniert es bald wieder?“, fragte sie, ihre Stimme voller Neugier.
Zeron grinste schief, wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn und schob die Ärmel seines ölverschmierten Hemdes hoch. „Kommt drauf an, ob dieser verdammte Stabilisator endlich macht, was er soll. Sonst hebt das Ding zwar ab, aber landet wahrscheinlich im nächsten Graben.“
Lira trat einen Schritt näher, ihre Blicke klebten an seinen Händen, wie sie geschickt das Werkzeug führten. „Ich versteh kein Wort von dem, was du da sagst, aber es sieht unglaublich aus. Wie du weißt, was wohin gehört.“
Er zuckte mit den Schultern, doch ein kleines Stück Stolz blitzte in seinem Gesicht auf. „Man muss nur die richtigen Leitungen kennen. Und zuhören, wenn das Metall mit dir spricht.“
Sie lachte leise. „Du klingst, als würdest du zaubern.“
„Vielleicht tu ich das auch“, gab er zurück, während er eine lose Schraube festzog. Als der Motor plötzlich ein tiefes Brummen von sich gab, sprang Lira erschrocken einen halben Schritt zurück, nur um gleich darauf wieder zu lächeln, als sich das Gefährt langsam vom Boden löste, kaum eine Handbreit, aber immerhin.
„Du hast es geschafft!“, rief sie begeistert.
Zeron nickte, spürte, wie ihr Staunen ihn wärmer machte als jede Sommerluft. „Noch nicht ganz. Aber bald. Dann kann ich dich vielleicht mal mitnehmen.“
Ihre Augen leuchteten auf. „Ehrlich?“
„Wenn du dich traust.“
Und in diesem Moment war Zeron klar, dass sein zusammengeflicktes Hovercar für sie mehr war als nur ein Haufen Metall. Es war ein Versprechen.