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Titel: kleine Katastrophen
Autor: Aisling
Fandom: SGA
Personen: Rodney McKay, John Sheppard
Kategorie: Slash, Weihnachten, Humor, Challenge Antwort
Kommentar: Um diese Story zu verstehen, sollte man ‚Robin Hood – König der Diebe kennen.’
Disclaimer: nichts gehört mir.
Kommentar: Ein absoluter Schnellschuß und den Sex gibt es nur in der Phantasie - ich bin mir zudem ziemlich unsicher, ob die Pointe überhaupt funktioniert...




Der Zweig schwang zurück, traf Rodney an der Wange und hinterließ eine blutige Spur. Er berührte die getroffene Stelle sah das rot auf seinen Fingern und Blut schoss in sein Gesicht.
„Sagt Weihnachten und Ostern ab! Und sucht jemand anders, der alles richtet.“
Rodney drehte sich um und stürmte aus der Kantine.

Doch irgendwie hatte John das Gefühl, dass alles nur Show war und sein Freund kurz vor einem Lachkrampf stand.
Alles fing damit an, dass man hinter Rodneys Rücken an Atlantis’ System rumpfuschte, um mehr Strom für die Weihnachtsbeleuchtung zu bekommen. ‚Man’ besser bekannt unter dem Namen Kavanagh, schwang sich als der Weihnachtsretter – als Robin Hood von Atlantis auf. Nur weil Rodney bei einer Besprechung gesagt hatte, dass man es aufgrund der kritischen Energiereserven mit dem Schmücken nicht übertreiben sollte.
Natürlich hatte Kavanagh alles geschafft, nur nicht die Systeme zu verbessern, sondern er hatte sie – nachdem die Beleuchtung des Weihnachtsbaums in der Kantine angeschaltet wurde - zum Absturz gebracht. Überall gingen die Lichter aus.
Sie standen aber nicht in kompletter Dunkelheit – zur festlichen Dekoration gehörten auch unzählige Kerzen, die den Raum in eine festliche beleuchteten.
John fand es viel besser als den strahlend hellen Baum, der viel zu überladen war.
Aber er funkte Rodney an, damit dieser wusste, wo das Problem lag.

Kurz darauf kam Rodney angestürmt, kanzelte Kavanagh ab und musste natürlich ein Paneel hinter dem Baum entfernen, um die defekten Kristalle zu ersetzen. Während der Reparatur wurde er von den Soldaten und Wissenschaftlern unterstützt, die ihm statt des Werkzeugs immer wieder etwas zu trinken in die Hände drückten. Zuerst wehrte Rodney sich. Aber nachdem er zum ersten Mal getrunken hatte, nahm er immer wieder dankend das Glas an.
Ob es an dem Alkohol lag, oder daran, dass Rodney es genoss, so umsorgt zu werden, wusste John nicht, jedenfalls dauerte es fast zwei Stunden, bis die normale Beleuchtung wieder anging.
Doch als Rodney sich aus dem Baum kämpfte, wurde er von besagtem Zweig getroffen und verschwand aus der Kantine.

Er war noch keine Minute weg, als Teyla und Katie Brown die Kantine betraten. Während Katie zur Essensausgabe ging, kam Teyla direkt zu John. „Wir sind auf dem Flur Rodney begegnet. Was meint er mit dem Spruch: „In mein Zimmer um halb elf, du um viertel vor elf und bring einen Freund mit!“
John hatte gerade ein Schluck Wein getrunken und musste sehr aufpassen, ihn nicht über Teylas Kleid zu versprühen.
„Ähm.“ Verdammt Rodney. Fieberhaft überlegte John nach einer vernünftigen Erklärung. Dann lächelte er Teyla an. „Ich denke, dass war eine Aufforderung an mich. Es ist ein bekanntes Filmzitat.“
Teyla runzelte die Stirn. „Katie kannte es aber nicht. Sie war sehr verwirrt.“
„Kannst du ihr sagen, dass sie sich keine Sorge machen soll. Ich werde mich um Rodney kümmern.“
„Danke.“ John drückte ihr sein Weinglas in die Hand und machte sich auf dem Weg.
Unterwegs versuchte er nachzuhalten, wie viel Rodney während der Reparaturarbeiten getrunken hatte. Er kam zu der Ansicht, dass es viel zu viel war.

Vor dem Quartier seines Freundes stoppte er, atmete einmal tief ein, dann berührte er den Melder.
Als die Tür aufging trat John ein und lehnte sich sofort lässig gegen die Wand.
Rodney stand vor seinem Bett und sah ihn fragend an.
„Ich muss dich enttäuschen. Ich habe deine Dates für halb elf und viertel vor elf abgesagt.“
Rodney zuckte nur mit den Schultern, John konnte aber erkennen, wie erleichtert er war, dass jemand anders diesen Fettnapf für ihn ausgebügelt hatte.
„Aber wenn du möchtest…“ John trat näher, dass er Rodney fast berührte. „Ich bin gerne bereit, ihre Stelle zu übernehmen.“
Er grinste verwegen. Rodney grinste zurück. Schließlich war dies vertrautes Gebiet. Es wäre nicht die erste Nacht, die sie zusammen verbrachten.
„Wusste ich doch, dass Teyla mich richtig verstand, welchen Freund ich meinte. Aber ob du wirklich die Energie hast, um alle Parts auszufüllen, wage ich zu bezweiflen.“
John lachte, beugte sich vor und küsste Rodney.
Genau so wollte er Weihnachten verbringen.

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