Rettung im letzten Moment
Sep. 29th, 2025 09:26 pmTeam: Drache
Challenge: Hurt/Comfort – „Ich kriege keine Luft“ (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Soldaten lachten, als hätten sie einen Spieß gefunden, an dem sie ihren schlechten Tag auslassen konnten. Die Gasse war eng, Abfallkisten warfen schummrige Schatten an die Backsteinmauern. Einer der Männer packte Elaine hart am Arm, drehte sie herum und stieß sie mit dem Brustkorb gegen eine niedrige Mauer. Der Aufprall raubte ihr den Atem, der Druck gegen den Brustkorb war kurz und schmerzhaft. Die Luft schien für einen Moment aus ihrer Lunge gepresst.
„Schau dir das an“, schnarrte der andere, die Stimme triefte vor Verachtung. „Sieht nicht aus wie eine Deserteurin. Vielleicht hat sie nur Theater gespielt.“ Er drückte ihr den Oberkörper mit beiden Händen gegen den kalten Stein, als wolle er prüfen, wie sehr sie nach Luft rang. Sein Kollege kicherte.
Elaine keuchte. Jeder Atemzug war ein Kampf. Die Luft kam flach und schmerzte in ihr. Im Kopf brannte die Angst, nahm jede rationale Regung gefangen. Erinnerungen flackerten auf. Die brennenden Häuser aus dem Traum, ihre ausgestreckte Hand. Die Welt reduzierte sich auf ein Ohnmachtsgefühl und die Geräusche der Straße, die wie aus weiter Ferne schienen. Panik setzte ein, die Gedanken jagten durcheinander: Was würden sie mit ihr tun? Zurück in die Basis, was dann? Prüfung, Verhör, Strafe?
Sie streckte die Hände aus, krallte die Finger in den Stoff ihrer Jacke, suchte Halt an dem rauen Stein. „Ich kriege keine Luft!“, keuchte sie, ihre Stimme zerrissen, kleine Atemstöße, die mehr Angst als Information trugen. Das Gesicht vor ihr verschwamm. Die Männer wirkten nun monströs, unbarmherzig.
In der Ferne, durch das Gewirr der Gassen, rannte Aliyah. Ihre Schritte waren schwer, die Brust brannte vor Anstrengung und Panik. „Rew! Falc! Hilfe!“, rief sie, ohne zu atmen, begegnete niemandem, der sie kannte. Sie musste sie finden, musste irgendeinen der Jungs finden, sonst würde Elaine… ihr Herz stach bei dem Gedanken.Die Lage in der Gasse spitzte sich zu. Einer der Soldaten presste sich noch näher an Elaine, die Demütigungen wurden lauter. Doch in dem Moment, als die Panik in ihr die Oberhand zu gewinnen drohte, löste sich die Spannung abrupt. Ein Ruck, ein Knall. Ein Schuss bündelte die Luft. Kurz, scharf, und die Aufmerksamkeit der Soldaten riss auseinander.
Gerade als der Druck an ihrer Brust nachzulassen begann und von ihr abglitt, hörte Elaine weitere Stimmen. Rau, männlich, vertraut. „Lass sie los!“ Ein Griff, ein Stoß, und die Soldaten taumelten zurück. Falcwar zuerst da, die Schultern angespannt, die Augen weit vor Zorn. Direkt hinter ihm stürmte Rew zu ihnen, seine Präsenz wie ein Fels im Sturm. Aliyah kam keuchend neben ihnen zum Stehen, das Gesicht bleich, aber entschlossen.
Die Situation löste sich in einem Chaos kurzer Bewegungen. Ein paar harte Worte, ein Aufbäumen, dann zog Rew Elaine weg, hielt sie fest an sich, als würde er ihren zitternden Körper neu zusammensetzen. Falc stand schweigend gegenüber den Soldaten, die zurückwichen. Wenigstens für den Moment, bis die Ordnung zurückkehrte. Elaine hörte nur noch ihren eigenen Herzschlag in den Ohren. Sie atmete tief, tastete nach Rews Hand, klammerte sich daran wie an einen Rettungsanker.
Die Angst war noch da, in jeder Faser ihres Körpers, aber die unmittelbare Bedrohung war gebannt. Aliyah sank neben Elaine auf die Bordsteinkante, die Tränen liefen ihr über die Wangen. Rew legte schützend den Arm um sie. Falc sah kurz zu Elaine, die Augen hart, dann wandte er sich zu den Soldaten. Worte zischten, Drohungen. Die Soldaten wurden Wütend. Falc hielt sich nicht länger zurück und ging auf sie zu. Stieß sie zu Boden, schlug auf sie ein. Sie konnten ihre Waffen nicht schnell genug ziehen, um eine Chance gegen Falc zu haben.
Elaine blieb in Rews Armen, atmete und zitterte, der Nachhall des Erstickungsgefühls noch frisch. „Ich dachte…“ flüsterte sie, unfähig, den Satz zu Ende zu bringen. Rew drückte sie nur fester an sich. „Ich bin hier“, sagte er schlicht. „Du bist nicht allein.“
Challenge: Hurt/Comfort – „Ich kriege keine Luft“ (fürs Team)
Fandom: Original: Reunion
Anmerkung: folgte
Die Soldaten lachten, als hätten sie einen Spieß gefunden, an dem sie ihren schlechten Tag auslassen konnten. Die Gasse war eng, Abfallkisten warfen schummrige Schatten an die Backsteinmauern. Einer der Männer packte Elaine hart am Arm, drehte sie herum und stieß sie mit dem Brustkorb gegen eine niedrige Mauer. Der Aufprall raubte ihr den Atem, der Druck gegen den Brustkorb war kurz und schmerzhaft. Die Luft schien für einen Moment aus ihrer Lunge gepresst.
„Schau dir das an“, schnarrte der andere, die Stimme triefte vor Verachtung. „Sieht nicht aus wie eine Deserteurin. Vielleicht hat sie nur Theater gespielt.“ Er drückte ihr den Oberkörper mit beiden Händen gegen den kalten Stein, als wolle er prüfen, wie sehr sie nach Luft rang. Sein Kollege kicherte.
Elaine keuchte. Jeder Atemzug war ein Kampf. Die Luft kam flach und schmerzte in ihr. Im Kopf brannte die Angst, nahm jede rationale Regung gefangen. Erinnerungen flackerten auf. Die brennenden Häuser aus dem Traum, ihre ausgestreckte Hand. Die Welt reduzierte sich auf ein Ohnmachtsgefühl und die Geräusche der Straße, die wie aus weiter Ferne schienen. Panik setzte ein, die Gedanken jagten durcheinander: Was würden sie mit ihr tun? Zurück in die Basis, was dann? Prüfung, Verhör, Strafe?
Sie streckte die Hände aus, krallte die Finger in den Stoff ihrer Jacke, suchte Halt an dem rauen Stein. „Ich kriege keine Luft!“, keuchte sie, ihre Stimme zerrissen, kleine Atemstöße, die mehr Angst als Information trugen. Das Gesicht vor ihr verschwamm. Die Männer wirkten nun monströs, unbarmherzig.
In der Ferne, durch das Gewirr der Gassen, rannte Aliyah. Ihre Schritte waren schwer, die Brust brannte vor Anstrengung und Panik. „Rew! Falc! Hilfe!“, rief sie, ohne zu atmen, begegnete niemandem, der sie kannte. Sie musste sie finden, musste irgendeinen der Jungs finden, sonst würde Elaine… ihr Herz stach bei dem Gedanken.Die Lage in der Gasse spitzte sich zu. Einer der Soldaten presste sich noch näher an Elaine, die Demütigungen wurden lauter. Doch in dem Moment, als die Panik in ihr die Oberhand zu gewinnen drohte, löste sich die Spannung abrupt. Ein Ruck, ein Knall. Ein Schuss bündelte die Luft. Kurz, scharf, und die Aufmerksamkeit der Soldaten riss auseinander.
Gerade als der Druck an ihrer Brust nachzulassen begann und von ihr abglitt, hörte Elaine weitere Stimmen. Rau, männlich, vertraut. „Lass sie los!“ Ein Griff, ein Stoß, und die Soldaten taumelten zurück. Falcwar zuerst da, die Schultern angespannt, die Augen weit vor Zorn. Direkt hinter ihm stürmte Rew zu ihnen, seine Präsenz wie ein Fels im Sturm. Aliyah kam keuchend neben ihnen zum Stehen, das Gesicht bleich, aber entschlossen.
Die Situation löste sich in einem Chaos kurzer Bewegungen. Ein paar harte Worte, ein Aufbäumen, dann zog Rew Elaine weg, hielt sie fest an sich, als würde er ihren zitternden Körper neu zusammensetzen. Falc stand schweigend gegenüber den Soldaten, die zurückwichen. Wenigstens für den Moment, bis die Ordnung zurückkehrte. Elaine hörte nur noch ihren eigenen Herzschlag in den Ohren. Sie atmete tief, tastete nach Rews Hand, klammerte sich daran wie an einen Rettungsanker.
Die Angst war noch da, in jeder Faser ihres Körpers, aber die unmittelbare Bedrohung war gebannt. Aliyah sank neben Elaine auf die Bordsteinkante, die Tränen liefen ihr über die Wangen. Rew legte schützend den Arm um sie. Falc sah kurz zu Elaine, die Augen hart, dann wandte er sich zu den Soldaten. Worte zischten, Drohungen. Die Soldaten wurden Wütend. Falc hielt sich nicht länger zurück und ging auf sie zu. Stieß sie zu Boden, schlug auf sie ein. Sie konnten ihre Waffen nicht schnell genug ziehen, um eine Chance gegen Falc zu haben.
Elaine blieb in Rews Armen, atmete und zitterte, der Nachhall des Erstickungsgefühls noch frisch. „Ich dachte…“ flüsterte sie, unfähig, den Satz zu Ende zu bringen. Rew drückte sie nur fester an sich. „Ich bin hier“, sagte er schlicht. „Du bist nicht allein.“